Kennblätter

Vögel (10) (Kennblatt-Nr. 10) (Stand: 03.07.2015 )

1 - Allgemeines

1.1 Themenbereich

Biologisches Monitoring - Fauna

1.2 Definition

See- und Küstenvögel, insbesondere Zielarten der Meeres- und Küstenschutzgebiete nach VRL und typische Vogelarten der relevanten Lebensraumtypen nach FFH-RL, darüber hinaus alle weiteren Arten des Anhang I VRL und regelmäßig auftretende Zugvogelarten gemäß Artikel 4.2 VRL.

Seevoegel-Sturmmoewe-LLUR-Voss.jpg

1.3 Zuständige Behörde(n)

Bund/Länder* verantwortliche
Behörden
Bund BfN
Hamburg BUE
Mecklenburg-Vorpommern LUNG MV
Niedersachsen NLWKN | VSW , NPV NI
Schleswig-Holstein LLUR | VSW , LKN-SH | NPV

* An der gemeinschaftlichen, föderalen Umsetzung der Aufgaben des Meeresschutzes sind folgende Ministerien von Bund und Küstenländern beteiligt:

  • Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)
  • Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)
  • Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)
  • Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr der Freien Hansestadt Bremen (Umwelt HB)
  • Behörde für Umwelt und Energie der Freien und Hansestadt Hamburg (BUE)
  • Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern (LU MV)
  • Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz (MU NI)
  • Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (MELUR)

1.4 Arbeitsgruppe

Fach-AG Biodiversität und Nahrungsnetz (AG BN)

2 - Überwachungsanforderungen, Umweltziele und Gefährdungen

2.1 Allgemeine Anforderungen und rechtliche Vorgaben

MSRL

Die Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL) bildet die Umweltsäule der EU-Meerespolitik und erstellt eine thematische Strategie für den Schutz und die Erhaltung der europäischen Meeresumwelt. Ziel ist es, saubere, gesunde und produktive Meere und deren biologische Vielfalt langfristig zu bewahren bzw., wo durchführbar und nötig, wieder herzustellen. Eine Verschlechterung des Zustandes ist zu verhindern.

Die MSRL gibt den Rahmen vor, in dem die Mitgliedstaaten die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um bis 2020 einen guten Zustand der Meeresumwelt zu  erreichen oder zu erhalten. Klare zeitliche und  inhaltliche Planungsschritte werden vorgegeben und Verpflichtungen aus anderen internationalen, regionalen und EU-Regelungen sind zu berücksichtigen.

Das Monitoring, das Deutschland gemäß Art. 11 MSRL durchführt, folgt einer eigenen Struktur (mit MSRL-Monitoringprogrammen und Subprogrammen), die hier als Überblick dargestellt wird.

VRL

Die Richtlinie über die Erhaltung der wild lebenden Vogelarten (Richtlinie 79/409/EWG) oder kurz Vogelschutzrichtlinie wurde am 2. April 1979 vom Rat der Europäischen Gemeinschaft erlassen und 30 Jahre nach ihrem Inkrafttreten kodifiziert. Die kodifizierte Fassung (Richtlinie 2009/147/EG) ist am 15. Februar 2010 in Kraft getreten.

In der geltenden Fassung wird die V-RL in Deutschland durch das Bundesnaturschutzgesetz und die Landesnaturschutzgesetze jeweils in ihrer geltenden Fassung umgesetzt. Die Richtlinie hat zum Ziel, die wildlebenden Vogelarten zu schützen und bezieht hierzu die Einschränkung und Kontrolle der Jagd und die Einrichtung und Verwaltung von Vogelschutzgebieten zur Erhaltung, Wiederherstellung bzw. Neuschaffung der Lebensräume wildlebender Vogelarten ein.

FFH-RL

Die Fauna-Flora-Habitatrichtlinie (FFH) hat zum Ziel, wildlebende Arten, deren Lebensräume und die europaweite Vernetzung dieser Lebensräume („Natura 2000“) zu sichern und zu schützen. Die Vernetzung dient der Bewahrung, (Wieder-)Herstellung und Entwicklung ökologischer Wechselbeziehungen sowie der Förderung natürlicher Ausbreitungs- und Wiederbesiedlungsprozesse.

In Deutschland wird die FFH-RL durch das Bundesnaturschutzgesetz und das Wasserhaushaltsgesetz sowie durch entsprechende Landesgesetze in ihrer jeweils geltenden Fassung umgesetzt.

Monitoring: Artikel 11 (Überwachung der Lebensräume und aller Arten gemäß Anhang I, Anhang II, IV und V) ist eine Verpflichtung, für alle Lebensräume von gemeinschaftlichem Interesse (Anhang I) den Erhaltungszustand zu überwachen. Infolgedessen beschränkt sich diese Vorschrift nicht auf Natura 2000-Gebiete, sondern es sind gegebenenfalls auch Lebensraumtypen außerhalb der FFH-Gebiete in die Überwachung mit aufzunehmen.

HELCOM

In der geltenden Fassung legt das zwischenstaatliche Helsinki-Übereinkommen die Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit der neun Ostseeanrainerstaaten und der EU bei der Vermeidung bzw. Bewältigung der Verschmutzung der Ostsee und der Erhaltung und Wiederherstellung ihres ökologischen Gleichgewichts fest. Die Vertragsstaaten kooperieren über die Helsinki-Kommission (HELCOM) auf den Gebieten Monitoring, Bewertung, Maßnahmen und Forschung zu den folgenden Themen: Biodiversität und Ökosysteme einschließlich ihrer Belastungen durch menschlicher Aktivitäten (z.B. Landwirtschaft und Fischerei), Eutrophierung, Schadstoffe einschließlich radioaktiver Stoffe und Schifffahrt (Schiffssicherheit, Notfallmanagement). Im Rahmen des Übereinkommens können Empfehlungen und andere Vereinbarungen verabschiedet werden, zu deren Umsetzung sich die Vertragsstaaten verpflichten.

BSAP

Der HELCOM Ostseeaktionsplan (HELCOM Baltic Sea Action Plan, BSAP) wurde 2007 von den Umweltministern der Ostseeanliegerstaaten verabschiedet. Ein konkreter Katalog benennt Maßnahmen, Verantwortliche und Zeithorizonte, welche ergriffen werden müssen, um bis 2021 einen guten ökologischen Zustand der Ostsee zu erreichen. Die vier thematischen Bereiche Eutrophierung , Biodiversität (einschließlich Fischerei), gefährliche Stoffe und maritime Aktivitäten spiegeln die wesentlichen Belastungen/Belatungssquellen des Ökosystems Ostsee wider. 

 HELCOM Monitoring Manual / COMBINE Manual

Die HELCOM Monitoring und Assessment Strategie wurde 2013 überarbeitet, um die Anforderungen des  BSAP und der MSRL  erfüllen zu können. Dazu werden bis 2015 kontinuierlich alle bestehenden HELCOM manuals and guidelines im HELCOM Monitoring Manual zusammengeführt. Darunter auch das bisherige COMBINE Manual (Cooperative Monitoring in the Baltic Sea Environment), das seit 1992 die Monitoringmethoden der Mitgliedsstaaten zusammenfasst und regelt.

 Weitere Informationen zu Monitoring und Assessment finden sich unter: http://helcom.fi/action-areas/monitoring-and-assessment und im HELCOM Monitoring Manual

OSPAR

In der geltenden Fassung legt das OSPAR-Übereinkommen die Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit der Anrainerstaaten und der EU bei der Vermeidung bzw. Bewältigung der Verschmutzung des Nordostatlantiks und der Erhaltung und Wiederherstellung der Meeresökosysteme fest. Die Vertragsstaaten kooperieren über die OSPAR-Kommission auf den Gebieten Monitoring, Bewertung, Maßnahmen und Forschung zu den Themen Biodiversität und Ökosysteme einschließlich menschlicher Aktivitäten, Eutrophierung, Schadstoffe, Offshore Öl- und Gastindustrie und radioaktive Substanzen. Im Rahmen des Übereinkommens können Empfehlungen, rechtsverbindliche Beschlüsse und andere Vereinbarungen verabschiedet werden, zu deren Umsetzung sich die Vertragsstaaten verpflichten.

Der Begriff OSPAR wird sowohl für den Vertrag als auch für die OSPAR-Kommission verwendet.

JAMP (Joint Assessment & Monitoring Programme) beschreibt die Überwachungs-Strategie, Themen und Produkte zu Monitoring und Überwachung, die für die Mitgliedstaaten  von OSPAR festgelegt sind. Die überarbeitete Version gilt für 2014-2021 unter Beachtung der Anforderungen der OSPAR Konvention und der MSRL.

(OSPAR Joint Assessment and Monitoring Programme (JAMP) 2014-2021)

Teil I beschreibt die Strategie, in Teil II werden die Themen und Produkte erläutert (besonders relevante Themen sind: A:Ökosystemansatz und Cross-cuttings issues, B: Biodiversität und Ökosysteme, E: Eutrophierung)

CEMP (Coordinated Environmental Monitoring Programme) zielt auf die Gewinnung vergleichbarer Daten zur OSPAR-Meeresregion, um diese zur Bewertung verschiedener Themenbereiche nach JAMP nutzen zu können. (Das Umweltüberwachungsprogramm CEMP befindet sich auch in Überarbeitung zur Anpassung an die MSRL Anforderungen).

TWSC

Die trilaterale Regierungszusammenarbeit zum Schutz des Wattenmeeres (TWSC-Trilateral Wadden Sea Cooperation) basiert auf der gemeinsamen Erklärung der Umweltminister aus Dänemark, Deutschland, den Niederlanden (Joint Declaration 1982/2010) - seit 2009 auch unter Anerkennung des Wattenmeeres als UNESCO-Weltnaturerbe nach der Welterbe Konvention.

Die drei Anrainerstaaten des Wattenmeers kooperieren auf den Gebieten Monitoring, Bewertung, Maßnahmen, Projekte und Forschung zu den Themen Biodiversität, Eutrophierung und Schadstoffe. Ziel ist es, ein weitgehend natürliches und ungestörtes Wattenmeer Ökosystem zu erhalten. Der Küstenschutz soll gewährleistet sowie der Dialog mit allen Nutzern und Interessengruppen gepflegt werden.

Eckpunkte für ein gemeinsames Management werden im trilateralen Wattenmeerplan verabschiedet. Für eine Bewertung der Umsetzung und des Erfolges der ergriffenen Maßnahmen wird das trilaterale Monitoring- und Bewertungsprogramm (TMAP) durchgeführt.

RAMSAR

Das RAMSAR-Übereinkommen legt in der geltenden Fassung die Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit der Vertragsstaaten beim Schutz von Feuchtgebieten und bei der Ergreifung geeigneter Maßnahmen zum Erhalt der Biodiversität in ausgewiesenen Gebieten fest. Der Grundsatz  der nachhaltigen ökologisch ausgewogenen Nutzung  soll verwirklicht werden. In den letzten Jahren hat sich der Schwerpunkt der Konvention vom überwiegenden Schutz  von Wasser- und Watvögeln zum ganzheitlichen Schutz der Lebensräume und ihrer Arten  weiterentwickelt.

AEWA / CMS

Ziel des im Rahmen der Bonner Konvention (CMS) am 16.06.1995 verabschiedeten und am 01.11.1999 völkerrechtlich in Kraft getretenen Abkommens zur Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel (Agreement on the Conservation of African-Eurasian Migratory Waterbirds, AEWA) ist es, im Geltungsbereich vorkommende Wasservogelarten in einen günstigen Erhaltungszustand zu bringen oder hierin zu halten.

Die vom Abkommen erfassten, nach ökologischen Kriterien definierten "Wasservögel" (255 Arten) sind in Anhang II aufgelistet. In einem Aktionsplan (Anhang III) werden für diese Arten konkrete Erhaltungsmaßnahmen aufgeführt.

Weitere Info unter: www.bfn.de/0302_aewa.html

 
AWZ 12-sm-Zone Küstengewässer 1) Übergangsgewässer
MSRL x x x -
VRL x x x x
FFH-RL x x x x
HELCOM x x x -
OSPAR x x x -
TWSC - x x x
RAMSAR - x x x
AEWA / CMS x x x x

1) bei WRRL: Basislinie plus eine Seemeile


RAMSAR: gültig für große Teile der Gebiete

2.2 spezifische Anforderungen und Umweltziele

MSRL

Schaffung von Meeresstrategien, die dem Ziel dienen, spätestens bis zum Jahr 2020, einen guten Zustand der Meeresumwelt zu erreichen, ihren Schutz und ihre Erhaltung auf Dauer zu gewährleisten und eine Verschlechterung der Umweltqualität zu vermeiden.

MSRL - Artikel 8 und 11, Anhänge III und V

Dazu gehören auch Übergangsgewässer und Küstengewässer gemäß der Richtlinie 2000/60/EG (WRRL - Wasserrahmen-Richtlinie), sofern einschlägige Aspekte des Schutzes der Meeresumwelt betroffen sind, die in dieser Richtlinie nicht behandelt werden.

Der Umweltzustand der europäischen Meeresgewässer ist durch koordinierte Überwachungsprogramme zu erfassen und bewerten.

Die Anforderungen in Bezug auf ein Vogelmonitoring sind von der europäischen Kommission noch nicht spezifiziert.

VRL

VRL - Artikel 01

Diese Richtlinie betrifft die Erhaltung sämtlicher wildlebenden Vogelarten, die im europäischen Gebiet der Mitgliedstaaten, auf welches der Vertrag Anwendung findet, heimisch sind.

VRL - Artikel 02

Die Bestände aller unter Artikel 1 fallenden Vogelarten auf einem Stand zu halten oder auf einen Stand zu bringen, der insbesondere den ökologischen, wissenschaftlichen und kulturellen Erfordernissen entspricht, wobei den wirtschaftlichen und freizeitbedingten Erfordernissen Rechnung getragen wird.

Art- und gebietsspezifische Erhaltungsziele liegen z.T. erst im Entwurf vor.

VRL - Artikel 04

(1) Auf die in Anhang I aufgeführten Arten sind besondere Schutzmaßnahmen hinsichtlich ihrer Lebensräume anzuwenden. Bei den Bewertungen werden Tendenzen und Schwankungen der Bestände der Vogelarten berücksichtigt. Die Artenliste entspricht den vorkommenden Arten des Anhang 1. Insbesondere werden die für die Erhaltung dieser Arten zahlen- und flächenmäßig geeignetsten Gebiete zu Schutzgebieten (engl. Special Protection Area (SPA)) erklärt, wobei die Erfordernisse des Schutzes dieser Arten in dem geographischen Meeres- und Landgebiet, in dem diese Richtlinie Anwendung findet, zu berücksichtigen sind.

(2) Es sind entsprechende Maßnahmen zu treffen für die nicht in Anhang 1 aufgeführten, regelmäßig auftretenden Zugvogelarten hinsichtlich ihrer Vermehrungs-, Mauser- und Überwinterungsgebiete sowie der Rastplätze in ihren Wanderungsgebieten. Zu diesem Zweck messen die Mitgliedstaaten dem Schutz der Feuchtgebiete und ganz besonders der international bedeutsamen Feuchtgebiete besondere Bedeutung bei.

Eine Artenliste ist nicht vorgegeben.

VRL - Artikel 10

(1) Die Mitgliedstaaten fördern die zum Schutz, zur Regulierung und zur Nutzung der Bestände aller unter Artikel 1 fallenden Vogelarten notwendigen Forschungen und Arbeiten.

(2) Den Forschungen und Arbeiten betreffend die in Anhang V aufgeführten Themen wird besondere Aufmerksamkeit gewidmet.

VRL - Anhang V

b) Ermittlung und ökologische Beschreibung der Gebiete, die für die Zugvögel während des Vogelzugs, der Überwinterung oder des Nistens von besonderer Bedeutung sind;

c) Sammlung von Zahlenangaben über den Bestand der Zugvögel unter Auswertung der Ergebnisse der Beringung;

f) Ermittlung der Rolle bestimmer Vogelarten als Verschmutzungsanzeiger;

g) Untersuchung der schädlichen Auswirkungen der chemischen Verschmutzung auf den Vogelbestand.

FFH-RL

Sicherung der Artenvielfalt durch die Erhaltung (siehe FFH Artikel 2) der natürlichen Lebensräume.

 

FFH - Artikel 11

Vögel sind als lebensraumtypisches Arteninventar von FFH-LRT als bewertungsrelevant aufgeführt:

Link zu den FFH-Bewertungsschemata 11xx

1110 - (Sandbänke mit nur schwacher ständiger Überspülung)

1130 - (Ästuarien, pdf-Download)

1140 - (Vegetationsfreies Schlick-, Sand- und Mischwatt, pdf-Download)

1150 - (Lagunen des Küstenraumes, .pdf-Download)

1160 - (Flache große Meeresarme und -buchten)

1170 - (Riffe)

Link zu den FFH-Bewertungsschemata 12xx

1220 - (Mehrjährige Vegetation der Kiesstrände, pdf-Download)

1230 - (Felsküsten mit Vegetation, pdf-Download)

Link zu den FFH-Bewertungsschemata 13xx

1310 (Quellerwatt, pdf-Download)

1320 - (Schlickgrasbestände, pdf-Download)

1330 - (Atlantische Salzwiesen, pdf-Download)

Link zu den FFH-Bewertungsschemata 21xx

2110 - (Primärdünen, pdf-Download)

2120 - (Weißdünen mit Strandhafer Ammophila arenaria, pdf-Download)

2130 - (Festliegende Küstendünen mit krautiger Vegetation, pdf-Download)

2140 - (Entkalkte Dünen mit Empetrum nigra, pdf-Download)

2150 - (Festliegende entkalkte Dünen der atlantischen Zone, pdf-Download)

2170 - ( Dünen mit Salix repens, pdf-Download)

2190 - (Feuchte Dünentäler, pdf-Download)

HELCOM

Ecological Quality Objectives.

  • Gesunde Meeresumwelt in der Ostsee, in der die verschiedenen biologischen Komponenten im Gleichgewicht zueinander stehen. Die Umwelt soll in einem guten ökologischen Zustand sein und für nachhaltige ökonomische und soziale Belange genutzt werden können. (HELCOM, [2004]).
  • Überlebensfähige Seevogel-Populationen

 

HELCOM - Baltic Sea Action Plan

HELCOM hat seit 1994 gemäß HELCOM Recommendation 15/5  Baltic Sea Protected Areas (BSPA) definiert, für die im Rahmen eines Projekts Überwachungsanforderungen formuliert werden: Implementation of the Joint HELCOM/OSPAR Work Programme on Marine Protected Areas (HELCOM/-BSPA) (2004-2005).

2014 wurde die Rec. 15/5  durch die HELCOM Recommendation 35/1 abgelöst. Die BSPA wurden in HELCOM MPA (coastal and marine Baltic Sea Protected Areas) umbenannt. 2015 gibt es 174 MPAs.

HELCOM - MONAS

Ein Konzept für Vogelmonitoring  wurde bereits 2004 (HELCOM MONAS [2004])verabschiedet, jedoch noch nicht umgesetzt.

Zusätzlich aus HELCOM /MONAS (2004):

  • Recurvirostra avosetta - Säbelschnäbler
  • Charadrius hiaticula - Sandregenpfeifer
  • Tringa totanus - Rotschenkel
  • Larus canus - Sturmmöwe
  • Uria aalge - Trottellumme

 

HELCOM - Liste der beeinträchtigten und/oder abnehmenden Arten und Lebensräume

Arten mit Vorkommen im Gebiet sind:

Gavia arctica - Prachttaucher (überwinternd) Gavia stellata - Sterntaucher (überwinternd) Podiceps auritus - Ohrentaucher (überwinternd) Tadorna tadorna - Brandgans (brütend) Mergus serrator - Mittelsäger (brütend) Sterna albifrons - Zwergseeschwalbe (brütend) Sterna sandvicensis - Brandseeschwalbe Cepphus grylle - Gryllteiste (überwinternd) Calidris alpina schinzii - südlicher Alpenstrandläufer (brütend)

Im HELCOM Monitoring Manual werden die Themen dieses Kennblattes unter dem folgenden Programmpunkt (programme topic) betrachtet: Birds

OSPAR

Ökologische Qualitätsziele (Ecological Quality Objectives):

  • (1) Der Anteil der verölten Trottellummen an den angespülten Trottellummen soll in allen Bereichen der Nordsee höchstens 10% betragen.
  • (2) Seabird population trends: Es wurde bisher kein Referenzwert festgelegt.
  • (3) Plastikpartikel im Magen von Seevögeln: Weniger als 10% der Eissturmvögel sollen 0,1 g oder mehr Plastik im Magen haben - innerhalb einer Stichprobe von 50 - 100 Spülsaumfunden für jede von 5 verschiedenen Regionen innerhalb der Nordsee über einen Zeitraum von mindestens 5 Jahren.
  • (4) EcoQO 3.5 (Sandaalverfügbarkeit) siehe Kennblatt Fische

 

OSPAR - Liste der beeinträchtigten und/oder abnehmenden Arten und Lebensräume

Die OSPAR-Kommission hat sich zum Ziel gesetzt, alle schützenswerten Arten und Habitate zu erfassen. Diese Liste wird von OSPAR als Richtschnur verwendet, um zukünftig Prioritäten bei weiteren Arbeiten zur Erhaltung und zum Schutz der marinen Biodiversität zu setzen.

Bisher wurden folgende Vogelarten auf dieser Liste erfasst, die auch in den deutschen Gewässern vorkommen:

Aythya marila - Bergente Larus fuscus fuscus - Heringsmöwe Melanitta fusca - Samtente Rissa tridactyla - Dreizehenmöwe Sterna dougallii - Rosenseeschwalbe

 

OSPAR - EcoQOs

  • Trends der Seevogelpopulationen als Index für den Zustand der Seevogelgemeinschaften
  • Seevögel: Anteil verölter Trottellummen an angespülten toten oder sterbenden Vögeln dieser Art soll weniger als 10 % betragen.
  • Eissturmvogel und Müll - EcoQO als OSPAR-Pilotprojekt.
  • Schadstoffe in Vogeleiern - EcoQO als OSPAR-Pilotprojekt.

TWSC

Der Wattenmeerplan gibt als ökologische Ziele für Vögel folgendes an:

Günstige Voraussetzungen für Zug- und Brutvögel:

  • günstige Nahrungsverfügbarkeit;
  • natürlicher Bruterfolg;
  • ungestörte Rast- und Mausergebiete von ausreichender Größe;
  • natürliche Fluchtdistanzen.

(Siehe trilateraler Wattenmeerplan, Sylt 2010, Kapitel 9)

TMAP - Wattenmeerplan (Sylt, 2010), Kapitel II.9

Die Überwachungsanforderungen im Rahmen von TMAP sind im Wattenmeerplan (Sylt, 2010) festgelegt worden (siehe auch TMAP-Manual Kapitel II).

Zur Bewertung der Ziele des Wattenmeerplans (WSP) mit Bezug zu Vögeln sind folgende Monitoringprogramme aufgelegt worden:

  • Monitoring von Brutvögeln (Anzahl und Verbreitung, inklusive Artenliste)
  • Monitoring (Anzahl, Phänologie und Verbreitung) von Rastvögeln (inklusive Artenliste)
  • Monitoring des Bruterfolgs (ausgewählte Artenliste) 
  • Monitoring angespülter toter Vögel (alle Arten)
  • Schadstoffe in Vogeleiern (Dieser Punkt wird in dem Kennblatt Organische Schadstoffe behandelt)

RAMSAR

Feuchtgebiete, insbesondere als Lebensraum für Wat- und Wasservögel, von internationaler Bedeutung (Konventionstitel)

RAMSAR - Artikel 1

(2) Die Wat- und Wasservögel im Sinne dieses Übereinkommens sind Vögel, die von Feuchtgebieten ökologisch abhängig sind.

Überwachung und Untersuchung des ökologischen Charakters der RAMSAR-Gebiete und Bewertung des Zustands und der Entwicklung der Feuchtgebiete.

AEWA / CMS

Wandernde Wasservogelarten auf Populationsebene in einer günstigen Erhaltungssituation zu erhalten oder wieder in eine solche zu bringen (Artikel 2.1).

AEWA - Anlage 3

Der Aktionsplan als integraler Bestandteil des Abkommens (gemäß Artikel IV. 1) verpflichtet die Mitgliedsstaaten in Kapitel 5 zu folgendem Monitoring:

  • (5.2) Die Vertragsparteien bemühen sich, die in der Artenliste als Annex 2 des Abkommens aufgeführten Populationen einem Monitoring zu unterziehen. Das national erarbeitete Monitoring-Programm ist in Tabelle 1 und 2 ersichtlich.
  • (5.4) Die Vertragsparteien arbeiten zusammen in dem Bestreben, die Zugwege aller in Tabelle 1 aufgeführten Populationen zu bestimmen, wobei sie die bereits vorliegenden Erkenntnisse in Bezug auf ihre Verteilung innerhalb und außerhalb der Brutzeiten sowie die Ergebnisse von Zählungen nutzen und sich an koordinierten Beringungsprogrammen beteiligen.

 

AEWA - Artikel 2, Absatz 1

(1) Die Vertragsparteien ergreifen koordinierte Maßnahmen, um wandernde Wasservogelarten in einer günstigen Erhaltungssituation zu erhalten oder wieder in eine solche zu bringen. Die Arten sind über Anlage 2 des Abkommens definiert. Artenliste entspricht vorkommenden Arten der Anlage 2.

 

AEWA - Artikel 3, Absatz 1

(1) Die Vertragsparteien ergreifen Maßnahmen zur Erhaltung der wandernden Wasservögel, wobei sie gefährdete Arten sowie solche mit ungünstiger Erhaltungssituation besonders berücksichtigen.

2.3 Gefährdung

Gefährdet werden Vögel im Wesentlichen durch:

(anthropogen verursacht)

  • a) Sterblichkeit in Stellnetzen (durch Verfangen und Ertrinken; Ostsee)
  • b) Verölung (Sterblichkeit, Vergiftung)
  • c) Störungen durch Schiffsverkehr (Auf-/Verscheuchen)
  • d) Reduktion der Nahrungsverfügbarkeit (u.a. durch Beeinträchtigung und/oder Zerstörung von Nahrungsgründen)
  • e) Hindernisse in Form von Technischen Bauwerken (Kollisionsrisiko; Irritation durch Scheuchwirkung, Beleuchtung; Zerschneidung und Verkleinerung des Lebensraumes)
  • f) Schadstoff-Akkumulation (Sterblichkeit, Konditionsminderung)
  • g) Akkumulation von Müll im Nahrungstrakt (Sterblichkeit, Konditionsminderung)
  • h) Verfangen in Müllteilen, z.B. Netzresten (Sterblichkeit)

(a - h nach Garthe [2003])

  • i) Einschränkung natürlicher Dynamik im Wattenmeer (Küstenschutzmaßnahmen)
  • j) Störungen durch Tourismus
  • k) Landwirtschaftliche Nutzung (z.B. Beweidung von Nordsee-Salzwiesen)
  • l) Prädation
  • m) Klimawandel (Überflutungshäufigkeit u.a.)

3 - Messkonzept

Allgemeine Erläuterung zu Monitoring- und Messprogrammen

Die Begriffe Monitoring(programm) und Überwachung(sprogramm) werden in diesem Handbuch i.d.R. synonym benutzt. Zwischen den Richtlinien und Übereinkommen weicht die Nomenklatur allerdings z.T. voneinander ab.  Sofern ein spezifisches Programm einer Richtlinie angesprochen wird, wird versucht, dies auch ausdrücklich zu benennen, z.B. „MSRL-Monitoringprogramm“.

Im Sinne eines Baukastensystems bilden die nationalen MESSprogramme (Kapitel 3.2) die kleinste Einheit der Monitoringprogramme zum Meeresschutz. Sie beschreiben das Wer – wie – was – wo – und - wann?  der Meeresumweltüberwachung. Die Messprogramme können unterschiedlichen Überwachungsanforderungen dienen. So bedient zum Beispiel das Wasser-Messprogramm für Schadstoffe in der Ostsee sowohl die Monitoringanforderungen nach HELCOM als auch der MSRL.

Aufbauend auf diesen nationalen Messprogrammen folgt das MSRL-Monitoring, das Deutschland gemäß Art. 11 MSRL durchführt, einer eigenen Struktur (mit MSRL-Monitoring- und Subprogrammen), die hier als Überblick dargestellt wird.

3.1 Beschreibung des Messnetzes

Messnetz

Zukünftiges Messnetz

Die Berichtspflichten und die damit verbundene Überwachung von Vögeln beziehen sich auf Gesamtbestände (national, landesweit; inner- und außerhalb der Schutzgebiete). Ein Katalog der im Marinen Monitoring zu untersuchenden Arten liegt vor. Erfassungen sind art-, raum-, und zeitspezifisch durchzuführen.

Brutvögel

Monitoring des Brutbestandes und des Bruterfolges ausgewählter See- und Küstenvogelarten, insbesondere von Zielarten der Meeres- und Küsten-SPAs und lebensraumtypische Arten der relevanten FFH- LRT , darüber hinaus weiterer Arten des Anhang I VRL und von regelmäßig auftretenden Zugvogelarten gemäß Artikel. 4.2 VRL im Gebiet.

Rastvögel

Monitoring aller See- und Küstenvogelarten mit Schwerpunkt der Zielarten der Meeres- und Küsten-SPAs und lebensraumtypischer Arten der relevanten FFH- LRT , darüber hinaus weitere Arten des Anhang I VRL und regelmäßig auftretende Zugvogelarten gemäß Artikel 4.2 VRL im Bereich von Nord- und Ostsee.

Totfunde

Stellnetzopfer (Ostsee)

 

Nordsee            
Parameter  Gebiet Zeitraum
und
Frequenz
Arten Richtlinie / Konvention Erfassungs-
programm
Ergänzungs-
bedarf
Rast-
bestände
Nordsee, küstennah ganzjährig 14 - 15 tägig mindestens alle Wat- und Wasservögel sowie küstentypische Greif- und Singvögel inkl. Arten Anh. I VRL MSRL, VRL, FFH, Ramsar,
AEWA, OSPAR, TWSC
Wasservogel-
Synchronzählung,
Springtiden-
zählungen, Rast-
vogelerfassungen auf See
 
Brut-
bestände
Nordsee, küstennah April - Juni Artenliste TMAP, Arten Anh. I sowie gefährdete und ziehende Brutvogelarten gemäß Art. 4(2) VRL MSRL, VRL, FFH,
OSPAR,
TWSC
TMAP (Watten-
meer), Brut-
bestände in
Schutzgebieten
 
Rast-
bestände
Nordsee, küstenfern Januar alle 3 Jahre mind. alle Seevogelarten nach OSPAR-Liste MSRL, VRL,
OSPAR
Flugerfassung auf See  
Rast-
bestände
Nordsee, Schutzgebiete SH/NI Winter und Frühjahr, möglichst jährlich, mindestens alle 2 Jahre Seetaucher,
Zwergmöwe
MSRL, VRL,
OSPAR
Flugerfassung auf See  
Rast-
bestände
Nordsee: Offshore SH, küstenparallel jahreszeitlich alternierend, jährlich Trauerente MSRL, VRL,
OSPAR
Flugerfassung auf See -
Rast-
bestände
Nordsee: Offshore SH alternierend Sommer/ Nachbrutzeit, jährlich Seeschwalben,
Möwen,
Helgoländer
Felsbrüter
MSRL, VRL,
OSPAR
Schiffsgestützte Erfassung auf See  
Brut-
erfolg
Nordsee, küstennah April - Juni TMAP-Artenliste, OSPAR-Artenliste, Dreizehenmöwe MSRL, VRL, TWSC TMAP  
Populations-
struktur
Nordsee, küstennah Mai - August artspezifisch MSRL, VRL, TWSC Beringungsprogramme Ehrenamtliche Programme für ver schiedene Arten

 

 

Ostsee

           
Parameter Gebiet Zeitraum
und
Frequenz
Arten Richtlinie / Konvention Erfassungs-
programm
Ergänzungs-
bedarf
Rast-
bestände
gesamte Ostsee Januar alle 3 Jahre Seevögel VRL,
HELCOM
Flugerfassung auf See in MV ausstehend
Rast-
bestände
Ostsee, küstenfern September - April Wat- und Wasservögel MSRL, VRL, FFH,
Ramsar,
AEWA,
HELCOM
Rastvogel-
erfassungen auf See (vorrangig
Flugzeug)
in MV ausstehend
Rast-
bestände
Ostsee, küstennah September - April,
monatlich
Wat- und Wasservögel MSRL, VRL, FFH,
Ramsar,
AEWA,
HELCOM
Wasservogel-
zählung (IWZ)
Absicherung
(Koordination +
Auswertung bisher nur verbandlich/
ehrenamtlich)
Brut-
bestände
Ostsee, küstennah April - Juni mind. Arten Anh. I sowie gefährdete und ziehende Brutvogelarten gemäß Art. 4(2) VRL MSRL, VRL, FFH,
HELCOM
Brutbestände in
Schutzgebieten
implementiert?
Populations-
struktur
Ostsee, küstennah Brutzeit artspezifisch VRL Beringungs-
programme
Ehrenamtliche Programme für ver schiedene Arten
Rast-
bestände
Ostsee, SH   Januar und Frühjahr jährlich Meeresenten VRL,
HELCOM
Flugerfassung auf See  
Rast-
bestände
Ostsee, Schutzgebiete Frühjahr und August, mindestens alle 2 Jahre Meeresenten,
Seetaucher,
Zwergmöwe
VRL,
HELCOM
Flugerfassung auf See implementiert?
Rast-
bestände
Ostsee, Schutzgebiete Januar alle 2 Jahre Meeresenten,
Ohrentaucher,
Seetaucher
VRL,
HELCOM
Schiffsgestützte Erfassung auf See implementiert?
Stellnetzopfer Ostsee, küstennah Oktober - April Wasservögel VRL,
HELCOM
  noch zu
implementieren

Frequenz und Zeitpunkt

Allgemein Brutvögel

  • Bestandserfassung Koloniebrüter und ausgewählte Arten jährlich
  • Bestandserfassung der übrigen Arten der Artenliste jährlich auf Probeflächen, alle 6 Jahre flächendeckend
  • Bruterfolgsmessungen an ausgewählten Brutplätzen an Indikatorarten
  • Untersuchungen zur Populationsstruktur (Beringungsprogramme)

Rastvögel

Nordsee

  • Mittwinterzählung (Januar) der See- und Küstenvögel flächendeckend entlang der gesamten Küsten
  • 26 Erfassungen pro Jahr auf repräsentativen Rastplätzen bei Springtide
  • Jährliche, artspezifische Spezialerfassungen (2 x Meeresgänse, 1 x Sanderling, mindestens 2 x Eiderente und 3 x mausernde Brandgänse)
  • Zweimal in 6 Jahren eine fluggestützte Kompletterfassung Seevögel deutsche Nordsee im Winter (möglichst synchron mit Küsten-Mittwinterzählung im Januar)
  • Möglichst jährlich, mindestens alle 2 Jahre zwei flugzeuggestützte Erfassungen in den Schutzgebieten im Offshorebereich, je eine in Winter und Frühjahr (Schwerpunkt Seetaucher und Zwergmöwe)
  • Jährlich eine schiffsgestützte Erfassung in den Schutzgebieten im Offshorebereich Schleswig-Holsteins und Niedersachsens, alternierend in Sommer und Herbst/Nachbrutzeit mit Schwerpunkt Seeschwalben, Möwen und Helgoländer Felsbrüter
  • Jährlich eine flugzeuggestützte Erfassung im Offshorebereich (Hoheitsgebiet küstenparallel) mit Schwerpunkt Trauerente zu alternierenden Jahreszeiten

Ostsee

  • Mittwinterzählung (Januar) der See- und Küstenvögel flächendeckend entlang der gesamten Küsten
  • 8 mittmonatliche Zählungen aller Wasservogelarten und Larolimikolen von Land aus (September - April)
  • Zweimal in 6 Jahren eine flugzeuggestützte Erfassung der gesamten deutschen Ostsee Mitte Januar, möglichst synchron mit Küsten-Mittwinterzählung
  • Jährlich zwei fluggestützte Erfassungen der Flachgründe SH im Januar und Frühjahr mit Schwerpunkt Meeresenten
  • Jährlich eine fluggestützte Erfassung der Tiefwasserbereiche Schleswig-Holsteins im Frühjahr mit Schwerpunkt Meeresenten
  • Möglichst jährlich, mind. alle 2 Jahre, zwei flugzeuggestützte Erfassungen der Schutzgebiete AWZ und Mecklenburg-Vorpommerns im Frühjahr und August
  • Alle 2 Jahre eine schiffsgestützte Erfassung des SPA Pommersche Bucht und benachbarte Gebiete Mitte Januar
  • Totfundmonitoring: Stellnetzopfer, repräsentative Stichproben Oktober - April

Methoden

Brutbestandserfassungen nach Südbeck et al. (2005), Hälterlein et al. (1995) Bruterfolg nach Thyen et al. (1998) Rastbestandserfassungen nach Wahl et al. (in Vorbereitung) Springtidenzählungen nach Rösner (1995) Rastvogelerfassungen auf See ("Seabirds at Sea"):

Erfassungen Meeresenten bei Niedrigwasser nach Kempf & Eskildsen (2000), Wahl et al. (in Vorbereitung)


Parameter

Brut- und Rastvögel (alle Richtlinien):

Bestand
Verbreitung
Phänologie (Rastvögel)
Populationsstruktur
zusätzlich bei Brutvögeln Reproduktionserfolg 


Zusätzliche Parameter für die Bewertung

Aufzuführen sind lediglich die Parameter, die sich aus den Bewertungsschemata für die ver schiedenen Richtlinien/Konventionen für den marinen Teillebensraum ergeben.

Biologie: 

Im Rahmen des Wattenmeerplans, Stade 1997 wurde für Vögel das Ziel "Nahrungsverfügbarkeit" definiert. Dieses kann nur über die Analyse von Benthos-, Fisch-, Seegras-, Salzwiesendaten erfolgen. Dies ist entsprechend bei der Konzipierung der jeweiligen Monitoringparameter und deren Kennblättern zu berücksichtigen.

Hydrographie:

Tide (Springtidenzählungen), Pegelstände

Fischerei:

Umfang der Stellnetzfischerei

3.2 Monitoring-Aktivitäten

Im Sinne eines Baukastensystems bilden die nationalen MESSprogramme (Kapitel 3.2) die kleinste Einheit der Monitoringprogramme zum Meeresschutz. Sie beschreiben das Wer – wie – was – wo – und - wann?  der Meeresumweltüberwachung. Die Messprogramme können unterschiedlichen Überwachungsanforderungen dienen. So bedient zum Beispiel das Wasser-Messprogramm für Schadstoffe in der Ostsee sowohl die Monitoringanforderungen nach HELCOM als auch der MSRL.

Aufbauend auf diesen nationalen Messprogrammen folgt das MSRL-Monitoring, das Deutschland gemäß Art. 11 MSRL durchführt, einer eigenen Struktur (mit MSRL-Monitoring- und Subprogrammen), die hier als Überblick dargestellt wird.

Bruterfolg See- und Küstenvögel (Nordsee) (Messprogramm-Nr. 76)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • BfN
  • NPV HH
  • NPV NI
  • LKN-SH | NPV
Beteiligte Institutionen -
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms (Q4h) 2009-01-01
Ende des Messprogramms (Q4h) -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum -
Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer ANS
Meeresgewässerregion (Q4i)
  • Ausschließliche Wirtschaftszone
  • Festlandbereich des MS
  • Hoheitsgewässer
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion (Q4j)

Referenzgebiete

Prozentuale Abdeckung (Q9g) 100
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente (Q9a)

Löffler, Eiderente, Austernfischer, Säbelschnäbler, Lachmöwe, Heringsmöwe, Silbermöwe, Brandseeschwalbe, Küstenseeschwalbe, Flussseeschwalbe, Dreizehenmöwe

Weitere gemessene Parameter (Q9b)

Life history stage, Survival rate, Reproduction rate, Predation rates, Species present

Zweck des Messprogramms (Q4k)
  • Umweltzustand und Auswirkungen
  • Belastung
  • Verursachende menschliche Aktivitäten für Belastungen
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms -
Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode (Q9d) -
Probenahme-Methode (URL)
Tabelle Methoden-URLs (Q9c) MHB-Kennblatt Vögel http://fino.bsh.de/blmpweb/kennblatt?id=8&kapitel=3&html=on TMAP http://www.waddensea-secretariat.org/monitoring-tmap/manual-guidelines
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr (Q9g) -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

> 65

Frequenz (Q9h) jährlich
Beschreibung Frequenz (Q9h) -
Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren
  • 2.3.1 Bruterfolg von ausgewählten See- und Küstenvögeln
Sub-Programme (Nordsee)
  • Mobile Arten (Vögel) - Bestandsmerkmale
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm (Q9i) -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand (Q10a)
  • Andere (spezifizieren)
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand (Q10a)

Deutsches Hoheitsgebiet (AWZ + Küstengewässer)

Datenzugriff - Bereitstellung (Q10c) Bereitstellung der Daten in einem internationalem Daten-Center (z.B. RSC, ICES, EEA, EMODnet)
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum (Q10c) 2015-01-01
Datenzugriff - Datentyp (Q10c)
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz (Q10c) jährlich
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz (Q10c) -
Datenzugriff - INSPIRE-Standard (Q10c)
  • Umweltmonitoring-Einrichtungen
Datenzugriff - Rechte (Q10c) beschränkter Zugang durch spezfischen Nutzungsvertrag
Link zu den Daten (Q10d) http://fino.bsh.de/blmpweb/kennblatt?id=8&kapitel=3&html=on, http://www.waddensea-secretariat.org/monitoring-tmap/manual-guidelines
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff (Q10d)

Web-GIS und Metadaten-Katalog werden national aktuell entwickelt.

Ergänzende Angaben zu den Daten -
Abundanz und Verbreitung See- und Küstenvögel (Nordsee) - Rastvögel (Messprogramm-Nr. 185)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • LLUR | VSW
  • NPV HH
  • NPV NI
  • LKN-SH | NPV
  • BfN
Beteiligte Institutionen -
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms (Q4h) 2008-01-01
Ende des Messprogramms (Q4h) -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

Rast- und Brutvogelmonitoring sowie Meeresenten-Monitoring laufen seit Ende der 1980iger Jahre, Seevogel-Monitoring seit 2008

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer ANS
Meeresgewässerregion (Q4i)
  • Ausschließliche Wirtschaftszone
  • Hoheitsgewässer
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion (Q4j)

Kompletterfassung, Erfassung in Schutzgbieten

Prozentuale Abdeckung (Q9g) 100
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente (Q9a)

Im Rahmen des Monitorings werden alle anwesenden Vogelarten erfasst, so dass sowohl für jede einzelne Art Auswertungen (Abundanzen, Phänologien, Trends) als auch für die genannten funktionellen Gruppen vorgenommen werden können.

Weitere gemessene Parameter (Q9b)

Species distribution range/pattern, Migration patterns, population size, species abundance, Alterations to habitat, Species present

Zweck des Messprogramms (Q4k)
  • Umweltzustand und Auswirkungen
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms -
Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode (Q9d)

Im Rahmen des Monitorings werden alle anwesenden Vogelarten erfasst, so dass sowohl für jede einzelne Art Auswertungen (Abundanzen, Phänologien, Trends) als auch für die genannten funktionellen Gruppen vorgenommen werden können.

Probenahme-Methode (URL)
Tabelle Methoden-URLs (Q9c) BLMP-online Kennblatt "Vögel" http://fino.bsh.de/blmpweb/kennblatt?id=8&kapitel=3&html=on, http://www.waddensea-secretariat.org/monitoring-tmap/manual-guidelines
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr (Q9g) 35
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

Mindestens 7 Meeresenten-Befliegungen, 5 Seevogel-Transektflüge (jährliche Teil-Surveys), 26 Springtiden-Zählungen, 3 Brutbestandserfassungen pro Art

Frequenz (Q9h) andere
Beschreibung Frequenz (Q9h)

jahreszeitenbezogen Meeresenten-Befliegungen, jahreszeitenbezogen Seevögel-Transektflüge (nach Gebiet jährlich oder alle 3 Jahre), zweiwöchentlich Springtiden-Zählungen, dreimalige Erfassung pro Art während der Brutzeit

Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren
  • 2.1.1 Verbreitungsmuster brütender und nicht brütender See- und Küstenvögel
Sub-Programme (Nordsee)
  • Mobile Arten (Vögel) - Abundanz und/oder Biomasse
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm (Q9i) -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand (Q10a)
  • Andere (spezifizieren)
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand (Q10a)

Deutsches Hoheitsgebiet (AWZ + Küstengewässer)

Datenzugriff - Bereitstellung (Q10c) Bereitstellung der Daten in einem internationalem Daten-Center (z.B. RSC, ICES, EEA, EMODnet)
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum (Q10c) 2015-01-01
Datenzugriff - Datentyp (Q10c)
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz (Q10c) jährlich
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz (Q10c) -
Datenzugriff - INSPIRE-Standard (Q10c)
  • Umweltmonitoring-Einrichtungen
Datenzugriff - Rechte (Q10c) beschränkter Zugang durch spezfischen Nutzungsvertrag
Link zu den Daten (Q10d) http://fino.bsh.de/blmpweb/kennblatt?id=8&kapitel=3&html=
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff (Q10d)

Web-GIS und Metadaten-Katalog werden national aktuell entwickelt.

Ergänzende Angaben zu den Daten -
Abundanz und Verbreitung See- und Küstenvögel (Ostsee) - Rastvögel (Messprogramm-Nr. 183)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • LLUR | VSW
  • LUNG MV
  • BfN
Beteiligte Institutionen
  • LLUR | VSW
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms (Q4h) 2008-01-01
Ende des Messprogramms (Q4h) -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

Rast- und Brutvogelmonitoring sowie Meeresenten-Monitoring seit Ende der 1980iger Jahre, Seevogel-Monitoring seit 2008

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer BAL
Meeresgewässerregion (Q4i)
  • Ausschließliche Wirtschaftszone
  • Hoheitsgewässer
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion (Q4j)

Kompletterfassung, Erfassung in Schutzgebieten

Prozentuale Abdeckung (Q9g) 100
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente (Q9a)

Die Zuordnung von Vogelarten zu funktionalen Vogelgruppen ermöglicht Analysen zu den aufgeführten Habitaten Im Rahmen des Monitorings werden alle anwesenden Vogelarten erfasst, so dass sowohl für jede einzelne Art Auswertungen (Abundanzen, Phänologien, Trends) als auch für die genannten funktionellen Gruppen vorgenommen werden können.

Weitere gemessene Parameter (Q9b)

Species distribution range/pattern, Migration patterns, population size, species abundance, Alterations to habitat, Species present

Zweck des Messprogramms (Q4k)
  • Umweltzustand und Auswirkungen
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms -
Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode (Q9d) -
Probenahme-Methode (URL)
Tabelle Methoden-URLs (Q9c) BLMP-online Kennblatt "Vögel" http://fino.bsh.de/blmpweb/kennblatt?id=8&kapitel=3&html=on
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr (Q9g) 20
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

3 Meeresenten-Befliegungen, 5 Seevogel-Transektflüge (jährliche Teil-Surveys), 9 Wasservogelzählungen (Sep. – Apr.), 3 Brutbestandserfassungen pro Art

Frequenz (Q9h) andere
Beschreibung Frequenz (Q9h)

jahreszeitenbezogen Meeresenten-Befliegungen, jahreszeitenbezogen Seevögel-Transektflüge (jährliche Teilsurveys), monatliche Wasservogelzählungen Zählungen (Sep. – Apr.), dreimalige Erfassung pro Art während der Brutzeit

Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren
  • 2.2.1 Abundanz von Wasservögeln in der Brutperiode
  • 2.1.1 Verbreitung von See- und Küstenvögeln
Sub-Programme (Ostsee)
  • Mobile Arten (Vögel) - Abundanz und/oder Biomasse
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm (Q9i) -
HELCOM-Indikatoren
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift Abundanz von Wasservögeln in der Brutzeit
Bemerkung zum regionalen Status core
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift -
Download-Link bei den regionalen Konventionen -
Bemerkung zum regionalen Status -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand (Q10a) -
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand (Q10a)

Deutsche Hoheitsgewässer (AWZ + Küstengewässer)

Datenzugriff - Bereitstellung (Q10c) Bereitstellung der Daten in einem internationalem Daten-Center (z.B. RSC, ICES, EEA, EMODnet)
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum (Q10c) 2015-01-01
Datenzugriff - Datentyp (Q10c)
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz (Q10c) andere
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz (Q10c) -
Datenzugriff - INSPIRE-Standard (Q10c)
  • Umweltmonitoring-Einrichtungen
Datenzugriff - Rechte (Q10c) freier Zugriff
Link zu den Daten (Q10d)
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff (Q10d)

Web-GIS und Metadaten-Katalog werden national aktuell entwickelt.

Ergänzende Angaben zu den Daten -
Abundanz und Verbreitung See- und Küstenvögel (Nordsee) - Brutvögel (Messprogramm-Nr. 180)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • NPV HH
  • NPV NI
  • LKN-SH | NPV
  • BfN
Beteiligte Institutionen -
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms (Q4h) 2008-01-01
Ende des Messprogramms (Q4h) -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

Rast- und Brutvogelmonitoring sowie Meeresenten-Monitoring laufen seit Ende der 1980iger Jahre, Seevogel-Monitoring seit 2008

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer ANS
Meeresgewässerregion (Q4i)
  • Ausschließliche Wirtschaftszone
  • Hoheitsgewässer
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion (Q4j)

Kompletterfassung, Erfassung in Schutzgbieten

Prozentuale Abdeckung (Q9g) 100
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente (Q9a)

Im Rahmen des Monitorings werden alle anwesenden Vogelarten erfasst, so dass sowohl für jede einzelne Art Auswertungen (Abundanzen, Phänologien, Trends) als auch für die genannten funktionellen Gruppen vorgenommen werden können.

Weitere gemessene Parameter (Q9b)

Species distribution range/pattern, Migration patterns, population size, species abundance, Alterations to habitat, Species present

Zweck des Messprogramms (Q4k)
  • Umweltzustand und Auswirkungen
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms -
Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode (Q9d)

Im Rahmen des Monitorings werden alle anwesenden Vogelarten erfasst, so dass sowohl für jede einzelne Art Auswertungen (Abundanzen, Phänologien, Trends) als auch für die genannten funktionellen Gruppen vorgenommen werden können.

Probenahme-Methode (URL)
Tabelle Methoden-URLs (Q9c) BLMP-online Kennblatt "Vögel" http://fino.bsh.de/blmpweb/kennblatt?id=8&kapitel=3&html=on, http://www.waddensea-secretariat.org/monitoring-tmap/manual-guidelines
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr (Q9g) 35
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

Mindestens 7 Meeresenten-Befliegungen, 5 Seevogel-Transektflüge (jährliche Teil-Surveys), 26 Springtiden-Zählungen, 3 Brutbestandserfassungen pro Art

Frequenz (Q9h) andere
Beschreibung Frequenz (Q9h)

jahreszeitenbezogen Meeresenten-Befliegungen, jahreszeitenbezogen Seevögel-Transektflüge (nach Gebiet jährlich oder alle 3 Jahre), zweiwöchentlich Springtiden-Zählungen, dreimalige Erfassung pro Art während der Brutzeit

Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren
  • 2.1.1 Verbreitungsmuster brütender und nicht brütender See- und Küstenvögel
Sub-Programme (Nordsee)
  • Mobile Arten (Vögel) - Abundanz und/oder Biomasse
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm (Q9i) -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand (Q10a)
  • Andere (spezifizieren)
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand (Q10a)

Deutsches Hoheitsgebiet (AWZ + Küstengewässer)

Datenzugriff - Bereitstellung (Q10c) Bereitstellung der Daten in einem internationalem Daten-Center (z.B. RSC, ICES, EEA, EMODnet)
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum (Q10c) 2015-01-01
Datenzugriff - Datentyp (Q10c)
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz (Q10c) jährlich
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz (Q10c) -
Datenzugriff - INSPIRE-Standard (Q10c)
  • Umweltmonitoring-Einrichtungen
Datenzugriff - Rechte (Q10c) beschränkter Zugang durch spezfischen Nutzungsvertrag
Link zu den Daten (Q10d) http://fino.bsh.de/blmpweb/kennblatt?id=8&kapitel=3&html=
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff (Q10d)

Web-GIS und Metadaten-Katalog werden national aktuell entwickelt.

Ergänzende Angaben zu den Daten -
Abundanz und Verbreitung See- und Küstenvögel (Ostsee) - Brutvögel (Messprogramm-Nr. 188)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • LUNG MV
  • BfN
  • LLUR | VSW
Beteiligte Institutionen -
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms (Q4h) 2008-01-01
Ende des Messprogramms (Q4h) -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

Rast- und Brutvogelmonitoring sowie Meeresenten-Monitoring seit Ende der 1980iger Jahre, Seevogel-Monitoring seit 2008

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer BAL
Meeresgewässerregion (Q4i)
  • Ausschließliche Wirtschaftszone
  • Hoheitsgewässer
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion (Q4j)

Kompletterfassung, Erfassung in Schutzgebieten

Prozentuale Abdeckung (Q9g) 100
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente (Q9a)

Die Zuordnung von Vogelarten zu funktionalen Vogelgruppen ermöglicht Analysen zu den aufgeführten Habitaten Im Rahmen des Monitorings werden alle anwesenden Vogelarten erfasst, so dass sowohl für jede einzelne Art Auswertungen (Abundanzen, Phänologien, Trends) als auch für die genannten funktionellen Gruppen vorgenommen werden können.

Weitere gemessene Parameter (Q9b)

Species distribution range/pattern, Migration patterns, population size, species abundance, Alterations to habitat, Species present

Zweck des Messprogramms (Q4k)
  • Umweltzustand und Auswirkungen
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms -
Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode (Q9d) -
Probenahme-Methode (URL)
Tabelle Methoden-URLs (Q9c) BLMP-online Kennblatt "Vögel" http://fino.bsh.de/blmpweb/kennblatt?id=8&kapitel=3&html=on
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr (Q9g) 20
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

3 Meeresenten-Befliegungen, 5 Seevogel-Transektflüge (jährliche Teil-Surveys), 9 Wasservogelzählungen (Sep. – Apr.), 3 Brutbestandserfassungen pro Art

Frequenz (Q9h) andere
Beschreibung Frequenz (Q9h)

jahreszeitenbezogen Meeresenten-Befliegungen, jahreszeitenbezogen Seevögel-Transektflüge (jährliche Teilsurveys), monatliche Wasservogelzählungen Zählungen (Sep. – Apr.), dreimalige Erfassung pro Art während der Brutzeit

Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren
  • 2.2.1 Abundanz von Wasservögeln in der Brutperiode
  • 2.1.1 Verbreitung von See- und Küstenvögeln
Sub-Programme (Ostsee)
  • Mobile Arten (Vögel) - Abundanz und/oder Biomasse
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm (Q9i) -
HELCOM-Indikatoren
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift Abundanz von Wasservögeln in der Brutzeit
Bemerkung zum regionalen Status core
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift -
Download-Link bei den regionalen Konventionen -
Bemerkung zum regionalen Status -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand (Q10a) -
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand (Q10a)

Deutsche Hoheitsgewässer (AWZ + Küstengewässer)

Datenzugriff - Bereitstellung (Q10c) Bereitstellung der Daten in einem internationalem Daten-Center (z.B. RSC, ICES, EEA, EMODnet)
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum (Q10c) 2015-01-01
Datenzugriff - Datentyp (Q10c)
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz (Q10c) andere
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz (Q10c) -
Datenzugriff - INSPIRE-Standard (Q10c)
  • Umweltmonitoring-Einrichtungen
Datenzugriff - Rechte (Q10c) freier Zugriff
Link zu den Daten (Q10d)
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff (Q10d)

Web-GIS und Metadaten-Katalog werden national aktuell entwickelt.

Ergänzende Angaben zu den Daten -
 

Hinweis auf noch zu bearbeitenden Text Die hier aufgeführten Mess-Programme zu Abundanz  und Verbreitung enthalten jeweils noch die Inhalte zu Brut- und Rastvögeln. Die Spezifizierung erfolgt in Kürze.

3.3 Zusätzliche Parameter

Für die Bewertung und Interpretation der Messergebnisse werden folgende zusätzliche Parameter herangezogen:
  • Nahrungsverfügbarkeit (Vögel)
  • Tide (z. B. bei Springtidenzählungen)
  • Pegelstand
  • Umfang der Stellnetzfischerei

4 - Bewertung

 

4.1 Nord- und Ostsee

BfN-Artensteckbriefe See- und Wasservögel
Autor: Mendel et al. 2008, siehe Kapitel 6
Richtlinie: Vogelschutz-Richtlinie
Bemerkung:
MSRL Art. 9 "Guter Umweltzustand" (GES)
Richtlinie: Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie
Bemerkung:

Bis zum 15. Oktober 2012 waren auf der Grundlage der Anfangsbewertung (Art. 8 MSRL) und der sogenannten Deskriptoren (Anhang I MSRL) erstmals Merkmale für den guten Umweltzustand (GES) der deutschen Meeresbereiche zu beschreiben (Art. 9 MSRL).

Aufgrund der Datenlage und der beschränkten Anzahl an einsatzfähigen Bewertungs-Verfahren, -Kriterien und -Indikatoren war es im ersten Bericht noch nicht möglich, für alle MSRL-Themen spezifische Grenz- und Schwellenwerte (oder andere Quantifizierungen im Sinne eines GES) zu beschreiben.

Deshalb nimmt der Bericht von 2012 Bezug auf bestehende Zustandsbewertungen. Wichtige Grundlagen dazu liefern die WRRL und die FFH-RL und VRL der Europäischen Union. Darüber hinaus wurden die Arbeiten der regionalen Meeresschutzübereinkommen für Nordsee und Ostsee, OSPAR und HELCOM, u.a. herangezogen.

  • Informationen zu den deutschen Berichten Art. 8 - 10 MSRL (2012): hier
  • Beschreibung eines guten Umweltzustands für die deutsche Nordsee nach Artikel 9 MSRL (2012) Download
  • Beschreibung eines guten Umweltzustands für die deutsche Ostsee nach Artikel 9 MSRL (2012) Download
  • Übersicht der Deskriptoren zur Festlegung des guten Umweltzustands (Anhang I MSRL): hier
  • aktueller Entwickungsstand von "Indikatoren zur Bewertung des Zustands": hier

TMAP-Alertsystem
Autor:

Koffijberg 2007, siehe Kapitel 6

Richtlinie: Verschiedene RLs

4.2 Nordsee

4.3 Ostsee

5 - Qualitätssicherung

Die am BLMP beteiligten Einrichtungen sind verpflichtet, in Eigenverantwortung Qualitätsmanagementsysteme in Anlehnung an die DIN EN ISO/IEC 17025 zu etablieren und aufrecht zu erhalten (ARGE BLMP-Beschluss 2006). Das beinhaltet die Durchführung sowohl interner als auch externer Qualitätssicherungsmaßnahmen zur Sicherstellung zuverlässiger und vergleichbarer Untersuchungsergebnisse. Dabei werden sie durch die Qualitätssicherungsstelle des BLMP am Umweltbundesamt ( QS-Stelle) unterstützt, die als unabhängige nicht direkt am Monitoring beteiligte Institution für die Koordinierung der Qualitätssicherungsmaßnahmen im Rahmen des BLMP zuständig ist. Die erforderlichen einrichtungsübergreifenden Abstimmungen erfolgen in der Arbeitsgruppe „Qualitätssicherung“ (AG QS), in der Experten aus Bund und Küstenländern vertreten sind. Durch enge Zusammenarbeit mit der AG ErBeM sowie deren Fach-Arbeitsgruppen ist die direkte Verbindung zu den messenden Einrichtungen gewährleistet.

Die QS-Stelle ist für die Erarbeitung von Handreichungen wie z.B. Leitlinien zur Methodenvalidierung und von Qualitätsmanagement-Musterdokumenten zuständig. Sie organisiert Workshops und führt Ringversuche zu den im Rahmen des BLMP eingesetzten Untersuchungsverfahren und Matrizes durch. Seit 2001 bietet die QS-Stelle den BLMP-Laboratorien auch die Durchführung externer Audits auf Grundlage der DIN EN ISO 17025 mit entsprechend geschultem Personal an.

 

Für externe QM-Maßnahmen werden Angebote folgender Anbieter genutzt:

  • QS-Stelle (des BLMP am UBA (Workshops, Ringversuche, erster Entwurf einer Artenliste, Normung bei DIN, CEN und ISO, Begleitung der Etablierung von QM-Systemen, Erarbeitung von Muster-SOPs, Durchführung von Audits))
  • TMAP

5.1 Messende Einrichtungen

Bund/Länder* verantwortliche
Behörden
Bund BfN
Hamburg NPV HH
Mecklenburg-Vorpommern LUNG MV , NPA MV
Niedersachsen NLWKN | VSW , NPV NI
Schleswig-Holstein LLUR | VSW , LKN-SH | NPV

* An der gemeinschaftlichen, föderalen Umsetzung der Aufgaben des Meeresschutzes sind folgende Ministerien von Bund und Küstenländern beteiligt:

  • Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)
  • Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)
  • Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)
  • Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr der Freien Hansestadt Bremen (Umwelt HB)
  • Behörde für Umwelt und Energie der Freien und Hansestadt Hamburg (BUE)
  • Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern (LU MV)
  • Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz (MU NI)
  • Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (MELUR)

5.2 Monitoring-Leitfäden

Folgende im Rahmen der europäischen Meeresschutzkonventionen von HELCOM und OSPAR erarbeiteten Leitlinien dienen als Grundlage für die Ausgestaltung und Qualitätssicherung des Messprogramms:
  • BSH, 2007: Standard - Untersuchung der Auswirkungen von Offshore-Windenergieanlagen auf die Meeresumwelt (StUK 3). Download
  • Blew, J., 2003: New Ways to Test and Improve Methods - Quality Assurance Activities in Breeding Bird Monitoring Wadden Sea Newsletter 2003 - 2: 18 - 23. Download
  • Thyen, S., Becker, P.H., Exo, K.-M., Hälterlein, B., Hötker, H. und P. Südbeck, 1998: Monitoring Breeding Success of Coastal Birds,Final Report of the Pilot Study 1996 - 1997. - Wadden Sea Ecosystem No. 8: 7 - 55, Common Wadden Sea Secretariat & Trilater Download
  • Südbeck, P., Andretzke, H., Fischer, S., Gedeon, K., Schikore, T., Schröder, K. und C. Sudfeldt, Hrsg., 2005: Methodenstandards zur Erfassung der Brutvögel Deutschlands. - Radolfzell, im Auftrag der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten und des Download
  • Rösner, H.-U., 1995: Hinweise zur Durchführung der Rastvogelzählungen im Schleswig-Holsteinischen Wattenmeer (Zählanleitung). - WWF, Husum, unveröff. Download
  • Kempf, N. und K. Eskildsen, 2000: Enten im Watt. - Landesamt für den Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer (Hrsg.): Wattenmeermonitoring 1998. - Schriftenreihe des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer: 27 - 30. Download
  • Hälterlein, B., Fleet, D.M., Henneberg, H.R., Mennebäck, T., Rasmussen, L.M., Südbeck, P., Thorup, O. und R. Vogel, 1995: Anleitung zur Brutbestandserfassung von Küstenvögeln im Wattenmeerbereich. Seevögel 16, H. 1: 3 - 24/ Wadden Sea Ecosystem No. 3/ 1 Download
  • Garthe, S., Hüppop, O. und T. Weichler, 2002: Anleitung zur Erfassung von Seevögeln auf See von Schiffen. Seevögel 23: 47 - 55. Download
  • Diederichs, A., Nehls, G. und I. K. Petersen, 2002: Flugzeugzählungen zur großflächigen Erfassung von Seevögeln und marinen Säugern als Grundlage für Umweltverträglichkeitsstudien im Offshorebereich. SEEVÖGEL, Band 23, Heft 2: 38 - 46. Download
  • Buckland, S., Anderson, D. R., Burnham, K. P., Laake, J. L, Borchers, D. L. and L. Thomas, 2001: Introduction to Distance Sampling: Estimating abundance of biological populations. Oxford University Press Inc., New York. Download
  • Wahl, J., Garthe, S., Boschert, M., Heinicke, T., Krüger, T. und C. Sudfeldt, in Vorb.; Hrsg.: Methodenstandards zur Erfassung rastender Wasservögel. Radolfzell, im Auftrag der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten und des Dachverbandes Deutsc Download
  • Dierschke, V. und N. Kempf, in Vorb.: Die flugzeugbasierte Erfassung von Seevögeln auf See. In: Wahl, J., Garthe, S., Boschert, M., Heinicke, T., Krüger, T. und C. Sudfeldt (Hrsg.): Methodenstandards zur Erfassung rastender Wasservögel. Radolfzell, im A Download

5.4 Aktivitäten

Für alle Teilbereiche des Vogelmonitoring liegen Anleitungen zu standardisierten Erfassungsmethoden vor. Ihre Anwendung setzt in jedem Fall vertiefte Kenntnisse bei der Bestimmung und Zählung von Vögeln in der jeweiligen Situation voraus (gegebenenfalls auf größere Distanz), die in der Regel nur durch gute Schulung und/oder möglichst mehrjährige Erfahrung erworben werden kann. Für das Vogelmonitoring besteht folglich ein umfangreicher Schulungsbedarf. Die Schulungen werden zum Teil über die zuständigen Behörden (vergleiche 1.3), die betreuenden Naturschutzverbände, universitäre Auftragnehmer und die ornithologischen Fachverbände organisiert.

 

Handreichungen, Musterdokumente

Die folgende Auflistung gibt einen Überblick über vorhandene QM-Dokumente und durchgeführte externe QM-Maßnahmen:
  • Qualitätssicherungsstelle des BLMP am UBA, 2008: Muster-Qualitätsmanagementhandbuch für Laboratorien des Bund/Länder-Messprogramms nach DIN EN ISO/IEC 17025, Version: 01 vom 01.02.2008, Umweltbundesamt.
 

Ringversuche

Bisher nicht verfügbar

Workshops, Schulungen

  • Quality Assurance Meetings of the Joint Monitoring Group for Breeding Birds im TMAP, seit 1993
  • Qualitätssicherungsstelle des BLMP am UBA , 2007:
    Workshop "Akkreditierung von Laboratorien nach DIN EN ISO/IEC 17025"; 08.02.2007
  • Qualitätssicherungsstelle des BLMP am UBA , 2005:
    Workshop "Akkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17025"; 31.11.2005
  • Hauptamtliche Mitarbeiter und BFD/FÖJ von Behörden und Verbänden werden jährlich innerhalb des TMAP geschult.
  • Einrichtungen im "Seabirds at Sea"-Monitoring schulen ihre Zähler zurzeit eigenständig. Das Konzept enthält auch die Ausbildung von qualifizierten Trainern und Vorschläge für Ringversuche.

5.5 QS - Art. 11 MSRL

Bruterfolg See- und Küstenvögel (Nordsee) (76)

Qualitätssicherung (Q9e):Anderer Standard (spezifizieren), Nationaler Standard (spezifizieren)
Ergänzende Angaben zur Qualitätssicherung (Q9e):

Methoden-Standards TWSC

Qualitätskontrolle (Q9f):

Unknown

Ergänzende Angaben zur Qualitätskontrolle (Q9f):

Qualitätsmanagement unter TWSC

Abundanz und Verbreitung See- und Küstenvögel (Nordsee) - Rastvögel (185)

Qualitätssicherung (Q9e):Nationaler Standard (spezifizieren), Anderer Standard (spezifizieren)
Ergänzende Angaben zur Qualitätssicherung (Q9e):

Methoden-Standards TWSC

Qualitätskontrolle (Q9f):

Real-time plus delayed mode validation on the data

Ergänzende Angaben zur Qualitätskontrolle (Q9f):

Qualitätsmanagement unter TWSC

Abundanz und Verbreitung See- und Küstenvögel (Ostsee) - Rastvögel (183)

Qualitätssicherung (Q9e):Nationaler Standard (spezifizieren)
Ergänzende Angaben zur Qualitätssicherung (Q9e):

Qualitätskontrolle (Q9f):

Real-time plus delayed mode validation on the data

Ergänzende Angaben zur Qualitätskontrolle (Q9f):

Abundanz und Verbreitung See- und Küstenvögel (Nordsee) - Brutvögel (180)

Qualitätssicherung (Q9e):Nationaler Standard (spezifizieren), Anderer Standard (spezifizieren)
Ergänzende Angaben zur Qualitätssicherung (Q9e):

Methoden-Standards TWSC

Qualitätskontrolle (Q9f):

Real-time plus delayed mode validation on the data

Ergänzende Angaben zur Qualitätskontrolle (Q9f):

Qualitätsmanagement unter TWSC

Abundanz und Verbreitung See- und Küstenvögel (Ostsee) - Brutvögel (188)

Qualitätssicherung (Q9e):Nationaler Standard (spezifizieren)
Ergänzende Angaben zur Qualitätssicherung (Q9e):

Qualitätskontrolle (Q9f):

Real-time plus delayed mode validation on the data

Ergänzende Angaben zur Qualitätskontrolle (Q9f):

6 - Literatur

 
  • Essink, K., Dettmann, C., Farke, H., Laursen, K., Lüerßen, G., Marencic, H. and W. Wiersinga (2005)

    Wadden Sea Quality Status Report 2004. Wadden Sea Ecosystem No. 19. CWSS, Wilhelmshaven. 359 S.

    Wadden Sea Ecosystem No. 19. CWSS, Wilhelmshaven. 359 S.
  • Garthe, S. (2003)

    Verteilungsmuster und Bestände von Seevögeln in der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) der deutschen Nord- und Ostsee und Fachvorschläge für EU-Vogelschutzgebiete. Ber. Vogelschutz 40: 15 - 56.

    Ber. Vogelschutz 40: 15 - 56.
  • Garthe, S. & N. Sonntag, in Vorb. (JJJJ)

    Die schiffsbasierte Erfassung von Seevögeln auf See. In: Wahl, J., Garthe, S., Boschert, M., Heinicke, T., Krüger, T. und C. Sudfeldt, Hrsg.: Methodenstandards zur Erfassung rastender Wasservögel. Radolfzell, im Auftrag der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten und des Dachverbandes Deutscher Avifaunisten

    In: Wahl, J., Garthe, S., Boschert, M., Heinicke, T., Krüger, T. und C. Sudfeldt, Hrsg.: Methodenstandards zur Erfassung rastender Wasservögel. Radolfzell, im Auftrag der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten und des Dachverbandes Deutscher Avifaunisten
  • Koffijberg, K. (2007)

    Inventory of national implementation of the EU-Birds Directive in the Wadden Sea and proposal for trilateral harmonisation of conservation targets in the Wadden Sea Plan. CWSS, Trilateral Working Group, TWG 07-1 Annex 3. 10 S.

    CWSS, Trilateral Working Group, TWG 07-1 Annex 3. 10 S.
    Download
  • Mendel, B., Sonntag, N., Wahl, J., Schwemmer, P., Dries, H., Guse, N., Müller, S. & S. Garthe (2008)

    Artensteckbriefe von See- und Wasservögeln der deutschen Nord- und Ostsee: Verbreitung, Ökologie und Empfindlichkeiten gegenüber Eingriffen in ihren marinen Lebensraum. BfN Schriftenreihe Naturschutz und Biologische Vielfalt Heft 59

    BfN Schriftenreihe Naturschutz und Biologische Vielfalt Heft 59