Kennblätter

Schadstoffe (28) (Kennblatt-Nr. 28) (Stand: 03.07.2015 )

1 - Allgemeines

1.1 Themenbereich

Chemisches und biologisches Monitoring - Schadstoffe

1.2 Definition

Messung von Konzentrationen organischer Schadstoffe, Schwermetallen und organometallischen Verbindungen in Biota, Sediment/Schwebstoff und Wasser

Geltungsbereich: Überwachungsgebiete in Nord- und Ostsee, für die Bund und Länder auf Grundlage geltender Bestimmungen und eingegangener Verpflichtungen zuständig sind, in der Regel die Binnengewässer, die Küsten- und Übergangsgewässer und der Bereich der offenen See im Bereich der AWZ.

Schadst-organischeChemie-LLUR_Voss.jpg

1.3 Zuständige Behörde(n)

Bund/Länder* verantwortliche
Behörden
Bund BSH , TI-SF , BfG , UBA
Hamburg BUE
Mecklenburg-Vorpommern LUNG MV , LFA-Fischerei MV
Niedersachsen NLWKN , NPV NI
Schleswig-Holstein LLUR
Sonstige IOW

* An der gemeinschaftlichen, föderalen Umsetzung der Aufgaben des Meeresschutzes sind folgende Ministerien von Bund und Küstenländern beteiligt:

  • Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)
  • Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)
  • Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)
  • Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr der Freien Hansestadt Bremen (Umwelt HB)
  • Behörde für Umwelt und Energie der Freien und Hansestadt Hamburg (BUE)
  • Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern (LU MV)
  • Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz (MU NI)
  • Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (MELUR)

1.4 Arbeitsgruppe

BLANO-Fach-AG Schadstoffe und biologische Effekte

2 - Überwachungsanforderungen, Umweltziele und Gefährdungen

Die Wasserrahmenrichtlinie, die Meeresstrategierahmenrichtlinie, die regionalen Meeresschutzkonventionen sowie deren nationale Umsetzungen beinhalten die Überwachung des Meeres auf Schadstoffe als eine wesentliche Komponente zur Feststellung des Umweltzustandes, zur Festlegung von Zielen zum Erreichen eines guten Umweltzustandes sowie zur Ableitung von Maßnahmen zur Reduzierung des Eintrags als auch der Kontrolle der Wirksamkeit der eingeleiteten Maßnahmen.

2.1 Allgemeine Anforderungen und rechtliche Vorgaben

 

 

MSRL

Die Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL) bildet die Umweltsäule der EU-Meerespolitik und erstellt eine thematische Strategie für den Schutz und die Erhaltung der europäischen Meeresumwelt. Ziel ist es, saubere, gesunde und produktive Meere und deren biologische Vielfalt langfristig zu bewahren bzw., wo durchführbar und nötig, wieder herzustellen. Eine Verschlechterung des Zustandes ist zu verhindern.

Die MSRL gibt den Rahmen vor, in dem die Mitgliedstaaten die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um bis 2020 einen guten Zustand der Meeresumwelt zu  erreichen oder zu erhalten. Klare zeitliche und  inhaltliche Planungsschritte werden vorgegeben und Verpflichtungen aus anderen internationalen, regionalen und EU-Regelungen sind zu berücksichtigen.

Das Monitoring, das Deutschland gemäß Art. 11 MSRL durchführt, folgt einer eigenen Struktur (mit MSRL-Monitoringprogrammen und Subprogrammen), die hier als Überblick dargestellt wird.

FFH-RL

Die Fauna-Flora-Habitatrichtlinie (FFH) hat zum Ziel, wildlebende Arten, deren Lebensräume und die europaweite Vernetzung dieser Lebensräume („Natura 2000“) zu sichern und zu schützen. Die Vernetzung dient der Bewahrung, (Wieder-)Herstellung und Entwicklung ökologischer Wechselbeziehungen sowie der Förderung natürlicher Ausbreitungs- und Wiederbesiedlungsprozesse.

In Deutschland wird die FFH-RL durch das Bundesnaturschutzgesetz und das Wasserhaushaltsgesetz sowie durch entsprechende Landesgesetze in ihrer jeweils geltenden Fassung umgesetzt.

Monitoring: Artikel 11 (Überwachung der Lebensräume und aller Arten gemäß Anhang I, Anhang II, IV und V) ist eine Verpflichtung, für alle Lebensräume von gemeinschaftlichem Interesse (Anhang I) den Erhaltungszustand zu überwachen. Infolgedessen beschränkt sich diese Vorschrift nicht auf Natura 2000-Gebiete, sondern es sind gegebenenfalls auch Lebensraumtypen außerhalb der FFH-Gebiete in die Überwachung mit aufzunehmen.

WRRL

Ziel der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) ist der gute chemische und ökologische Zustand der Gewässer, ein Verschlechterungsgebot für den Gewässerzustand, nachhaltige Wassernutzung und Schutz der Wasserressourcen sowie Schutz vor Überschwemmungen und Dürren.

Die WRRL wird in Deutschland durch das Wasserhaushaltsgesetz und die Wassergesetze der Länder sowie die Oberflächengewässerverordnung und die Grundwasserverordnung umgesetzt. Die Richtlinie gilt u.a. für die Oberflächengewässer einschließlich der Übergangs- und Küstengewässer.

Bei den Überwachungsprogrammen nach WRRL wird unterschieden in Programme zur „überblicksweisen Überwachung", zur „operativen Überwachung" und zur „Überwachung zu Ermittlungszwecken". Welche Programme wo zum Einsatz kommen, ist abhängig von Art und Ausmaß der Belastung der Wasserkörper (z.B. in Niedersachsen, siehe hier).

HELCOM

In der geltenden Fassung legt das zwischenstaatliche Helsinki-Übereinkommen die Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit der neun Ostseeanrainerstaaten und der EU bei der Vermeidung bzw. Bewältigung der Verschmutzung der Ostsee und der Erhaltung und Wiederherstellung ihres ökologischen Gleichgewichts fest. Die Vertragsstaaten kooperieren über die Helsinki-Kommission (HELCOM) auf den Gebieten Monitoring, Bewertung, Maßnahmen und Forschung zu den folgenden Themen: Biodiversität und Ökosysteme einschließlich ihrer Belastungen durch menschlicher Aktivitäten (z.B. Landwirtschaft und Fischerei), Eutrophierung, Schadstoffe einschließlich radioaktiver Stoffe und Schifffahrt (Schiffssicherheit, Notfallmanagement). Im Rahmen des Übereinkommens können Empfehlungen und andere Vereinbarungen verabschiedet werden, zu deren Umsetzung sich die Vertragsstaaten verpflichten.

BSAP

Der HELCOM Ostseeaktionsplan (HELCOM Baltic Sea Action Plan, BSAP) wurde 2007 von den Umweltministern der Ostseeanliegerstaaten verabschiedet. Ein konkreter Katalog benennt Maßnahmen, Verantwortliche und Zeithorizonte, welche ergriffen werden müssen, um bis 2021 einen guten ökologischen Zustand der Ostsee zu erreichen. Die vier thematischen Bereiche Eutrophierung , Biodiversität (einschließlich Fischerei), gefährliche Stoffe und maritime Aktivitäten spiegeln die wesentlichen Belastungen/Belatungssquellen des Ökosystems Ostsee wider. 

 HELCOM Monitoring Manual / COMBINE Manual

Die HELCOM Monitoring und Assessment Strategie wurde 2013 überarbeitet, um die Anforderungen des  BSAP und der MSRL  erfüllen zu können. Dazu werden bis 2015 kontinuierlich alle bestehenden HELCOM manuals and guidelines im HELCOM Monitoring Manual zusammengeführt. Darunter auch das bisherige COMBINE Manual (Cooperative Monitoring in the Baltic Sea Environment), das seit 1992 die Monitoringmethoden der Mitgliedsstaaten zusammenfasst und regelt.

 Weitere Informationen zu Monitoring und Assessment finden sich unter: http://helcom.fi/action-areas/monitoring-and-assessment und im HELCOM Monitoring Manual

OSPAR

In der geltenden Fassung legt das OSPAR-Übereinkommen die Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit der Anrainerstaaten und der EU bei der Vermeidung bzw. Bewältigung der Verschmutzung des Nordostatlantiks und der Erhaltung und Wiederherstellung der Meeresökosysteme fest. Die Vertragsstaaten kooperieren über die OSPAR-Kommission auf den Gebieten Monitoring, Bewertung, Maßnahmen und Forschung zu den Themen Biodiversität und Ökosysteme einschließlich menschlicher Aktivitäten, Eutrophierung, Schadstoffe, Offshore Öl- und Gastindustrie und radioaktive Substanzen. Im Rahmen des Übereinkommens können Empfehlungen, rechtsverbindliche Beschlüsse und andere Vereinbarungen verabschiedet werden, zu deren Umsetzung sich die Vertragsstaaten verpflichten.

Der Begriff OSPAR wird sowohl für den Vertrag als auch für die OSPAR-Kommission verwendet.

JAMP (Joint Assessment & Monitoring Programme) beschreibt die Überwachungs-Strategie, Themen und Produkte zu Monitoring und Überwachung, die für die Mitgliedstaaten  von OSPAR festgelegt sind. Die überarbeitete Version gilt für 2014-2021 unter Beachtung der Anforderungen der OSPAR Konvention und der MSRL.

(OSPAR Joint Assessment and Monitoring Programme (JAMP) 2014-2021)

Teil I beschreibt die Strategie, in Teil II werden die Themen und Produkte erläutert (besonders relevante Themen sind: A:Ökosystemansatz und Cross-cuttings issues, B: Biodiversität und Ökosysteme, E: Eutrophierung)

CEMP (Coordinated Environmental Monitoring Programme) zielt auf die Gewinnung vergleichbarer Daten zur OSPAR-Meeresregion, um diese zur Bewertung verschiedener Themenbereiche nach JAMP nutzen zu können. (Das Umweltüberwachungsprogramm CEMP befindet sich auch in Überarbeitung zur Anpassung an die MSRL Anforderungen).

TWSC

Die trilaterale Regierungszusammenarbeit zum Schutz des Wattenmeeres (TWSC-Trilateral Wadden Sea Cooperation) basiert auf der gemeinsamen Erklärung der Umweltminister aus Dänemark, Deutschland und den Niederlanden (Joint Declaration 1982/2010) - seit 2009 auch unter Anerkennung des Wattenmeeres als UNESCO-Weltnaturerbe nach der Welterbe Konvention.

Die drei Anrainerstaaten des Wattenmeeres kooperieren auf den Gebieten Monitoring, Bewertung, Maßnahmen, Projekte und Forschung zu den Themen Biodiversität, Eutrophierung und Schadstoffe. Ziel ist es, ein weitgehend natürliches und ungestörtes Wattenmeer Ökosystem zu erhalten. Der Küstenschutz soll gewährleistet sowie der Dialog mit allen Nutzern und Interessengruppen gepflegt werden.

Eckpunkte für ein gemeinsames Management werden im trilateralen Wattenmeerplan verabschiedet. Für eine Bewertung der Umsetzung und des Erfolges der ergriffenen Maßnahmen wird das trilaterale Monitoring- und Bewertungsprogramm (TMAP) durchgeführt.

Seehunde / CMS

Als erstes Regionalabkommen innerhalb der Bonner Konvention (CMS-Convention on Migratory Species) trat am 01.10.1991 das Abkommen zur Erhaltung der Seehunde (Phoca vitulina) im Wattenmeer (Agreement on the Conservation of Wadden Sea Seals, CWSS) in Kraft.

Ziel des Abkommens ist die Erhaltung bzw. Wiederherstellung eines günstigen Erhaltungszustandes der Seehundpopulation im Wattenmeergebiet der drei Vertragsparteien. Ein gemeinsamer  Managementplan soll zur Umsetzung der Ziele beitragen.

Räumliche Zuordnung der Richtlinien

AWZ 12-sm-Zone Küstengewässer 1) Übergangsgewässer
MSRL x x x -
FFH-RL x x x x
WRRL - x x x
HELCOM x x x -
OSPAR x x x x
TWSC - - x x
Seehunde / CMS x x x x

1) bei WRRL: Basislinie plus eine Seemeile

2.2 spezifische Anforderungen und Umweltziele

Schadstoffe müssen seit längerer Zeit nach verschiedenen EU-Richtlinien in unterschiedlicher Weise überwacht werden. Dazu gehören im Wesentlichen:die Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL), die Wasserrahmenrichtlinie (WRRL),  die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie).  Dazu kommen noch Überwachungsverpflichtungen für die Programme der regionalen Meeresschutzkonventionen OSPAR und HELCOM sowie der Trilateralen Wattenmeer-Kooperation. 

MSRL

MSRL -  

(RICHTLINIE 2008/56/EG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 17. Juni 2008 zur Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Meeresumwelt (Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie)

Spezifische Ziele (Artikel 1, Absatz 2):

  • Einträge in die Meeresumwelt zu verhindern und zu verringern, um die Verschmutzung im Sinne von Artikel 3 Absatz 8 schrittweise zu beseitigen, um sicherzustellen, dass es keine signifikanten Auswirkungen auf oder Gefahren für die Artenvielfalt des Meeres, die Meeresökosysteme, die menschliche Gesundheit und die rechtmäßige Nutzung des Meeres gibt.

Schadstoffuntersuchungen sind notwendig, um Umweltziele zu definieren (Artikel 10) sowie die Programme für die laufende Umweltüberwachung festzulegen (Artikel 11).

Die Untersuchungen zur Beschreibung des chemischen Zustandes in den aufzustellenden Überwachungsprogrammen umfassen:

  • Problemchemikalien,
  • Sedimentkontamination,
  • Belastungsschwerpunkte (hot spots),
  • gesundheitliche Fragen,
  • Kontamination von Biota (insbesondere von Biota, die zum menschlichen Verzehr bestimmt sind)

Dazu müssen folgende Belastungen und Auswirkungen erfasst werden:

  • Einleitung synthetischer Verbindungen (z.B. prioritäre Stoffe der Wasserrahmenrichtlinie, die für die Meeresumwelt relevant sind, biologisch aktive Stoffe, Pestizide, Bewuchshemmer, Arzneimittel, z.B. durch Verluste aus diffusen Quellen, Verschmutzung durch Schiffsunfälle, atmosphärische Deposition);
  • Einleitung nicht synthetischer Verbindungen (z.B. Schwermetalle, Kohlenwasserstoffe z.B. durch Verschmutzungen durch Schiffsunfälle, atmosphärische Deposition);
  • Einleitung von Radionukliden.

National wurde dazu das folgende Umweltziel definiert: Meere ohne Verschmutzung durch Schadstoffe (vgl. Festlegung von Umweltzielen für die deutsche Nordsee bzw. Ostsee nach Artikel 10 Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie)

Die nationale Umsetzung der MSRL erfolgt im Wasserhaushaltsgesetz (§45) vom 11.Oktober 2011.

FFH-RL

 

Spezifische Ziele (FFH - Artikel 11)

Die Mitgliedstaaten überwachen den Erhaltungszustand der in Artikel 2 genannten Arten und Lebensräume, wobei sie die prioritären natürlichen Lebensraumtypen und die prioritären Arten besonders berücksichtigen. Schadstoffeinträge sollen berücksichtigt werden bei der Bewertung der Beeinträchtigungen von Lebensräumen. Siehe Bewertungsschemata für die LRT (in Vorbereitung).

WRRL

WRRL - spezifisch

Die Wasserrahmenrichtlinie (WRRL; 2000/60/EG ) mit Tochterrichtlinie 2013/39/EG (ersetzt 2008/105/EG zu Umweltqualitätsnormen und die  Entscheidung Nr. 2455/2001/EG des Europäischen Parlaments und des Rates zur Festlegung der Liste prioritärer Stoffe im Bereich der Wasserpolitik sowie beinhaltet Änderungen der Richtlinie 2000/60/EG)

Die WRRL regelt die Überwachung der Binnen- , Übergangs- und Küstengewässer auf Schadstoffe zur Bestimmung des chemischen und ökologischen Zustandes durch

  • Überblicksweise Überwachung
  • Operative Überwachung
  • Überwachung zu Ermittlungszwecken

Die zu beachtenden Umweltqualitätsnormen werden durch die Tochterrichtlinie 2013/39/EG festgelegt.

Spezifische Ziele:

  • für Oberflächengewässer; die ökologische Qualität ist das wesentliche Kriterium, für Grundwasser dessen Quantität und chemische Reinheit
  • Entwicklung von Emissionskriterien zur Vermeidung und Verringerung der Verschmutzung an der Quelle; ebenso von Immissionskriterien (Güteziele für unsere Gewässer).
  • "Phasing-out" (Ende der Verwendung) von besonders gefährlichen Stoffen.

HELCOM

Schadstoffrelevante Programme und Aktivitäten

 Ziele mit Bezug zu Schadstoffen (HELCOM Recommendation 19/5)

 Ziel der Kommission in Hinblick auf Schadstoffe ist,

 die Verschmutzung des Konventionsgebietes zu vermeiden durch kontinuierliche Verringerung von Einleitungen, Emissionen und Verlusten von Schadstoffen, mit dem Endziel, Konzentrationen nahe den Hintergrundwerten für natürliche und nahe Null für vom Menschen hergestellte synthetische Stoffe zu erreichen,

  • die Einleitungen, Emissionen und Verlust von Schadstoffen, welche geeignet sind, die marine Umwelt zu erreichen, soweit zu reduzieren, dass sie nicht mehr für Mensch und Natur schädlich sind,
  • bis zum Jahr 2020 Einleitungen, Emissionen und Verlust von Schadstoffen einzustellen.

 Hierzu bedient sich HELCOM in Hinblick auf die Erfassung des Status und der zeitlichen Veränderungen (Trends) von Schadstoffen und biologischen Effekten folgender Programme und Aktivitäten:

HELCOM - COMBINE

HELCOM - Baltic Sea Action Plan (BSAP)

Die Einträge über Flüsse und Atmosphäre werden andersweitig erfasst (siehe gesondertes Kennblatt zu den Einträgen von Schadstoffen).

Im HELCOM Monitoring Manual werden die Themen dieses Kennblattes unter dem folgenden Programmpunkt (programme topic) betrachtet: ​​Biological effects of contaminants

OSPAR

1992 OSPAR Konvention: Artikel 2; Allgemeine Verpflichtungen

ANNEX IV - über die Beurteilung der Qualität der Meeresumwelt, Artikel1: Im Sinne dieser Anlage bedeutet "Überwachung" die wiederholte Messung

  • der Qualität der Meeresumwelt und jedes ihrer Bestandteile, das heißt des Wassers, der Sedimente und der Lebewesen
  • der Tätigkeiten oder der natürlichen und anthropogenen Einträge, welche die Meeresumwelt beeinträchtigen können;
  • der Auswirkungen solcher Tätigkeiten und Einträge

Die Überwachung kann entweder zur Gewährleistung der Einhaltung des Übereinkommens, um Gesetzmäßigkeiten und Tendenzen zu erkennen, oder zu Forschungszwecken durchgeführt werden.

Ziele mit Bezug zu Schadstoffen

Ziele des Hazardous Substances and Eutrofication Committee (HASEC)

In Übereinstimmung mit den allgemeinen Zielen ist in Hinblick auf Schadstoffe das Ziel der Kommission, die Verschmutzung der Seegebiete zu vermeiden durch kontinuierliche Verringerung von Einleitungen, Emissionen und Verlusten von Schadstoffen, mit dem Endziel, Konzentrationen nahe den Hintergrundwerten für natürliche und nahe Null für vom Menschen hergestellte synthetische Stoffe zu erreichen.

Ziele des "Joint Assessment and Monitoring Programme" (JAMP)

  • die Umsetzung der OSPAR-Strategie hinsichtlich von Schadstoffen (Theme H)  und EU MSRL
  • die kontinuierliche Weiterentwicklung der OSPAR-Monitoring-Programme, und, wo notwendig,die Entwicklung weiterer koordinierter Monitoringprogramme , um Kriterien, methodische Standards und Indikatoren für die Bestimmung des guten Umweltzustands, Belastungen und Wirkungen einzubeziehen
  • Entwicklung von Verfahren zur integrierten Umweltbewertung
  • Erstellung von integrierten Bewertungen
  • Beurteilung der Wirksamkeit von Maßnahmen

Schadstoffrelevante Messprogramme unter dem OSPAR Joint Assesment and Monitoring Programme (JAMP)

  • RID-Messprogramm (Riverine Input Data; siehe gesondertes Kennblatt zu Eintrag von Schadstoffen) :
  • Jährliche Erfassung des Abflusses und der Einträge ausgewählter Substanzen über die Flüsse  in die Meeresumwelt(Nährstoffe und Schadstoffe).
  • CAMP (Comprehensive Atmospheric Monitoring Programme ; siehe gesondertes Kennblatt zu Eintrag von Schadstoffen)
  • Abschätzung der Einträge von ausgesuchten Schadstoffen durch Modellrechnungen auf der Grundlage von Emmissionsdaten und Messdaten von Küstenstationen mit Hilfe atmosphärischer Modelle
  • CEMP (Co-ordinated Environmental Monitoring Programme)
  •  Koordination nationaler Monitoring-Programme zur Erfassung von Schadstoffkonzentrationen, biologischen Effekten und Nährstoffen

Anmerkung: Die oben genannten Programme sollen mit den Programmen zur Erfassung der Radioativität , Biodiversität und menschlicher Aktivitäten im CEMAP (Coordinated Environmental Monitoring and Assessment Programme) zusammengefasst werden.

TWSC

(Trilateral Wadden Sea Cooperation der Niederlande, Deutschland und Dänemark)

http://www.waddensea-secretariat.org/TMAP/Monitoring.html

Trilaterale Politik und Management haben zum Ziel, soweit wie möglich ein natürliches und sich selbst erhaltendes Ökosystem zu erreichen, in dem natürliche Prozesse ungestört ablaufen können (Leitprinzip)

Ziel des TMAP ist:

  • den Zustand und die Entwicklung des Wattenmeer-Ökosystems wissenschaftlich zu bewerten,
  • den Grad der Umsetzung der trilateralen Ziele des Wattenmeerplans festzustellen.

Ziele mit Bezug zu Schadstoffen

Das Schadstoffmonitoring in Biota aus dem Wattenmeer wird durchgeführt, um

  • die Reaktion von natürlichen Prozessen auf Änderungen des Ausmaßes der Verschmutzung zu erfassen und zu bewerten. Dieses betrifft hier Veränderungen in der Nahrungskette und der Fortpflanzung (einschließlich Rekrutierung).Zusammenhänge mit der Primärproduktion und Zersetzungsprozessen sind gegeben;
  • die Reaktion von Arten auf Änderungen des Ausmaßes der Verschmutzung zu erfassen und zu bewerten, welche die Häufigkeit und die physiologischen Funktionen von Arten beeinflussen und zu strukturellen Veränderungen des Ökosystems führen können.

In Bezug auf die "Qualität von Wasser und Sediment" gilt das folgende Ziel für Schadstoffe in Biota:

  • Für natürlich in Spuren vorkommende Schadstoffe das Erreichen von Konzentrationen des natürlichen Hintergrunds
  • Für künstlich hergestellte Substanzen das Erreichen von Konzentrationen, wie sie ohne jegliche Einleitungen vorhanden wären

Die Überwachung der Sedimente wird durchgeführt, um die Effekte von Veränderungen des Schadstoffeintrags auf folgendes zu beurteilen:

  • Chemische Prozesse
  • Natürliche Prozesse (Primärproduktion, Nahrungskette, Produktions- und Zersetzungsprozesse)
  • Ausgesuchte Zielorganismen (Effekte auf Häufigkeit und physiologische Funktionen von Arten)
  • Ausgewählte Lebensgemeinschaften (als Indikatoren für Änderungen in den Umgebungsbedingungen)

Weiterhin dient die Überwachung der Beurteilung

  • der Effektivität von Reduzierungsmaßnahmen für Schadstoffe anhand des zeitlichen Verlaufs
  • der augenblicklich herrschenden Kontamination im Meer und ihrer räumlichen Verteilung.

Seehunde / CMS


CMS / Seal agreement - Seal agreement - Artikel 5 und 8

"Überwachung der Stoffe, die … anscheinend eine wichtige Rolle für die Erhaltungssituation der Seehundpopulation spielen, im Gewebe der Seehunde und in Organismen, die von Seehunden gejagt werden."

2.3 Gefährdung

KOM(2002) 539 endgültig: MITTEILUNG DER KOMMISSION AN DEN RAT UND AN DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT

Zu den Bedrohungen für das marine Ökosystem zählen (…) die Verschmutzung durch gefährliche Stoffe(…). Sie sind die Folge verschiedener Belastungen wie(…), der Öl- und Gasgewinnung, der Schifffahrt, dem Eintrag von Schadstoffen in Luft und Wasser, der Verklappung von Abfällen (…).

3 - Messkonzept

Allgemeine Erläuterung zu Monitoring- und Messprogrammen

Die Begriffe Monitoring(programm) und Überwachung(sprogramm) werden in diesem Handbuch i.d.R. synonym benutzt. Zwischen den Richtlinien und Übereinkommen weicht die Nomenklatur allerdings z.T. voneinander ab.  Sofern ein spezifisches Programm einer Richtlinie angesprochen wird, wird versucht, dies auch ausdrücklich zu benennen, z.B. „MSRL-Monitoringprogramm“.

Im Sinne eines Baukastensystems bilden die nationalen MESSprogramme (Kapitel 3.2) die kleinste Einheit der Monitoringprogramme zum Meeresschutz. Sie beschreiben das Wer – wie – was – wo – und - wann?  der Meeresumweltüberwachung. Die Messprogramme können unterschiedlichen Überwachungsanforderungen dienen. So bedient zum Beispiel das Wasser-Messprogramm für Schadstoffe in der Ostsee sowohl die Monitoringanforderungen nach HELCOM als auch der MSRL.

Aufbauend auf diesen nationalen Messprogrammen folgt das MSRL-Monitoring, das Deutschland gemäß Art. 11 MSRL durchführt, einer eigenen Struktur (mit MSRL-Monitoring- und Subprogrammen), die hier als Überblick dargestellt wird.

3.1 Beschreibung des Messnetzes

Die nachfolgenden Karten bilden die Monitoring-Stationen der beteiligten Behörden für Nord- und Ostsee für die Matrizes Wasser, Sediment und Biota ab.

#Nordsee

Abbildung 1: Karte mit den Stationen, an denen Schadstoffe in Biota in der Nordsee überwacht werden sollen. Abbildung 1 als PDF-Dokument Abbildung 2: Karte mit den Stationen, an denen Schadstoffe im Sediment in der Nordsee überwacht werden sollen. Abbildung 2 als PDF-Dokument Abbildung 3: Karte mit den Stationen, an denen Schadstoffe im Sediment in der Nordsee überwacht werden sollen. Abbildung 3 als PDF-Dokument Abbildung 4: Karte mit den Stationen, an denen Schadstoffe im Wasser in der Nordsee überwacht werden sollen. Abbildung 4 als PDF-Dokument Abbildung 5: Karte mit den Stationen, an denen Schadstoffe im Wasser in der Nordsee überwacht werden sollen. Abbildung 5 als PDF-Dokument

#Ostsee

Abbildung 6: Karte mit den Stationen, an denen Schadstoffe in Biota in der Ostsee überwacht werden sollen.
Abbildung 6 als PDF-Dokument Abbildung 7: Karte mit den Stationen, an denen Schadstoffe im Sediment in der Ostsee überwacht werden sollen. Abbildung 7 als PDF-Dokument Abbildung 8: Karte mit den Stationen, an denen Schadstoffe im Wasser in der Ostsee überwacht werden sollen. Abbildung 8 als PDF-Dokument

3.2 Monitoring-Aktivitäten

Im Sinne eines Baukastensystems bilden die nationalen MESSprogramme (Kapitel 3.2) die kleinste Einheit der Monitoringprogramme zum Meeresschutz. Sie beschreiben das Wer – wie – was – wo – und - wann?  der Meeresumweltüberwachung. Die Messprogramme können unterschiedlichen Überwachungsanforderungen dienen. So bedient zum Beispiel das Wasser-Messprogramm für Schadstoffe in der Ostsee sowohl die Monitoringanforderungen nach HELCOM als auch der MSRL.

Aufbauend auf diesen nationalen Messprogrammen folgt das MSRL-Monitoring, das Deutschland gemäß Art. 11 MSRL durchführt, einer eigenen Struktur (mit MSRL-Monitoring- und Subprogrammen), die hier als Überblick dargestellt wird.

Beprobungszeiten und -häufigkeiten der Messprogramme

 In der Tabelle 1 sind die Beprobungszeiten und -häufigkeiten der einzelnen Institutionen zusammengefasst

  BSH UPB (UBA) BfG TI FGG Elbe LUNG IOW NLWKN LLUR
Metalle
Wasser Jan./Feb.
März
Aug./Sep.
Okt/Nov
      zweimal pro Monat Querprofil-Mischprobe aus sechs Einzelproben monatlich
alle 2 - 3
Jahre
  Überblicks- weise Überwachung:
alle 6 Jahre,
11 Stationen,
je nach Parameter
monatlich oder
quartalsweise (2, 5, 8, 11);
operative Überwachung
ausgewählte Stoffliste:
jährlich 21 Stationen
quartalsweise (2, 5, 8, 11)
Jan. oder Feb.
und
Juli oder Aug.
Sediment März   monatliche
Mischproben
(alle BfG-Stationen)
mit Ausnahme
Wilhelms-
haven
Vorhafen
(vierteljährliche
Mischprobe)
    1 mal in 3 Jahren
(Juli/Aug./
Sep.)
Juni/Juli 1 mal in 3 Jahren
(Juli/Aug./
Sep.)
Juli oder Aug.
(alle 2 Jahre)
Biota   Blasentang und Miesmuschel (Nordsee: 02/
04/06/08/10/12
Ostsee: 06/12);
Aalmutter: Mai bis Juni,
Silber- möwenei:
Mai
  Aug. - Sep.
(1/a)
  Miesmuscheln alle 2 - 3 Jahre   jährlich Juli - Sep. März und Okt.
organ. Schadstoffe        
Wasser Mai/Juni
Aug./Sep.
Okt./Nov.
        monatlich alle 2 - 3 Jahre Jan./Feb.
Juli/Aug.
Überblicks-
weise Überwachung:
alle 6 Jahre,
11 Stationen,
je nach Parameter
monatlich oder
quartalsweise (2, 5, 8, 11);
operative Überwachung
ausgewählte Stoffliste:
jährlich 21 Stationen
quartalsweise (2, 5, 8, 11)
Jan. oder Feb.
und
Juli oder Aug.
Sediment Mai/Juni         1 mal in 3 Jahren
(Juli/Aug./
Sep.)
Juni/Juli 1 mal in 3 Jahren
(Juli/Aug./
Sep.)
Juli oder Aug.
(alle 2 Jahre)
Biota   Blasentang und Miesmuschel (Nordsee: 02/
04/06/08/10/12
Ostsee: 06/12);
Aalmutter: Mai bis Juni,
Silber- möwenei:
Mai
  Aug. - Sep.
(1/a)
  Miesmuscheln alle 2 - 3 Jahre   jährlich Juli - Sep. März und Okt.
Radionuklide        
Wasser Aug./Sep.
Juni/Juli
(Ostsee)
               
Sediment Aug./Sep.
Juni/Juli
(Ostsee)
               
Biota       Aug. - Sep. /
Dez. (2/a)
         
Biologische Effekte
TBT Effekte an
Littorina littorea
(Intersex)
              einmal jährlich
an 6 Standorten,
Aug. - Sep.
 

Tabelle 1 als pdf-Dokument

Die z.Z. gemessenen Schadstoffe sind in den nachfolgenden Tabellen jeweils für die Kompartimente Wasser, Sediment und Biota zusammengefasst.

Nur ein Teil der in den folgenden Listen aufgeführten Parameter ist Bestandteil der regulären Messprogramme. Die meisten der Substanzen der sogenannten "Priority Lists" werden im Rahmen von Projekten, Baseline-Studies, One-off-surveys u.ä. untersucht, um Informationen über deren Vorkommen und Konzentrationen zu gewinnen, auf deren Basis dann über die weitere Überwachung dieser Stoffe entschieden wird. Insofern unterliegen die Listen und Programme ständiger Überprüfung und ggf. Revision.

 

Stoffliste der gegenwärtig in Biota gemessenen Schadstoffe Tabelle 2
Stoffliste der gegenwärtig im Wasser gemessenen Schadstoffe Tabelle 3
Aufgrund aktueller Befunde von Sondermessprogrammen von Bund und Ländern kommen nachfolgend in Tabelle 4 aufgeführte Stoffe in erhöhten Konzentrationen und positiv-Befunden in Küsten und Meeresgewässern vor. Dies und die ständig in Überarbeitung und Ergänzung befindlichen Stofflisten der Überwachungsprogramme unterstreichen die Notwendigkeit einer ständigen Aktualisierung der Messprogramme. Art und Umfang der zusätzlich zu messenden Stoffe muss im Einzelfall festgelegt werden Tabelle 4
Stoffliste der gegenwärtig im Sediment gemessenen Schadstoffe Tabelle 5

 

Schadstoffe in Sediment/Schwebstoff (Küstengewässer und AWZ, Ostsee) (Messprogramm-Nr. 125)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • BSH
  • LUNG MV
  • LLUR
  • BfG
Beteiligte Institutionen
  • IOW
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms (Q4h) 1980-01-01
Ende des Messprogramms (Q4h) -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum fortlaufend
Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer BAL
Meeresgewässerregion (Q4i)
  • Ausschließliche Wirtschaftszone
  • Hoheitsgewässer
  • Küstensgewässer (WRRL)
  • Übergangsgewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion (Q4j) Erfassung von Belastungen und Aktivitäten; Untersuchung der Herkunft, Verteilung und des Verbleibs der Schadstoffe. Nationale Zuständigkeit und Verpflichtungen im Rahmen regionaler Konventionen
Prozentuale Abdeckung (Q9g) 100
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente (Q9a) Parameter-Gruppen: Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), polychlorierte Biphenyle (PCB), Chlorkohlenwasserstoffe (CKW), Organozinn-Verbindungen (OZK), Flammschutzmittel (PBDE), Per-und polyfluorierte Chemikalien (PFC), Metalle, Radionuklide
Weitere gemessene Parameter (Q9b) -
Zweck des Messprogramms (Q4k)
  • Umweltzustand und Auswirkungen
  • Belastung
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms -
Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode (Q9d) ISO 5667-19, 2004: Wasserbeschaffenheit; Probenahme; Teil 19: Anleitung zur Probenahme mariner Sedimente ISO 5667-12: Wasserbeschaffenheit – Probenahme – Teil 12: Hinweise zur Probenahme von Sedimenten DIN EN ISO 5667-15, 2009. Wasserbeschaffenheit - Probenahme - Teil 15: Anleitung zur Konservierung und Handhabung von Schlamm- und Sedimentproben DIN EN ISO/IEC 17025, 2005: Allgemeine Anforderungen an die Kompetenz von Prüf- und Kalibrierlaboratorien (ISO/IEC 17025: 2005); Deutsche und Englische Fassung EN ISO/IEC 17025: 2005. CIS Guidance Document 25: Guidance on chemical monitoring of sediments and biota under the Water Framework Directive (2000/60/EC), 2010
Probenahme-Methode (URL)
Tabelle Methoden-URLs (Q9c)
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr (Q9g) -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr >100
Frequenz (Q9h) andere
Beschreibung Frequenz (Q9h) Metalle BSH: 1 mal pro Jahr (Monat März) BfG: monatl. Mischproben IOW: 1 mal pro Jahr (Monat Juni/Juli) LUNG: 1 mal in 3 Jahren (Monat Juli/Aug/Sept) LLUR: 1 mal in 2 Jahren (Monat Juli/Aug) Organ. Schadstoffe BfG: monatl. Mischproben IOW: 1 mal pro Jahr (Monat Juni/Juli) LUNG: 1 mal in 3 Jahren (Monat Juli/Aug/Sept) LLUR: 1 mal in 2 Jahren (Monat Juli/Aug) (im Auftrag des BSH) Radionuklide BSH: 1 mal pro Jahr (Monat Juni/Juli)
Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren
  • 13.1.11 Radionuklide in Wasser und Biota
  • 13.1.10 Metalle (Quecksilber [Hg], Cadmium [Cd] und Blei [Pb])
  • 13.1.8 Flammschutzmittel (Polybromierte Diphenylether [PBDE], Hexabromocyclododecane [HBCD])
  • 13.1.6 OTC (OrganoZinnVerbindungen)
  • 13.1.5 Per- und polyfluorierte Chemikalien [PFC]
  • 13.1.4 Chlorkohlenwasserstoffe [CKW] - DDT, HCH, HCB
  • 13.1.2 Polychlorierte Biphenyle [PCB] - Konzentrationen in Biota und Sediment
  • 13.1.1 Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe [PAK] - Konzentrationen in Biota und Sediment
Sub-Programme (Ostsee)
  • Schadstoff-Konzentrationen - in Sediment
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm (Q9i) -
HELCOM-Indikatoren
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift Radioaktive Substanzen: Cäsium-137 in Fischen und im Oberflächenwasser
Bemerkung zum regionalen Status core
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift Metalle (Blei, Kadmium, Quecksilber)
Bemerkung zum regionalen Status core
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift polybromierte Biphenylether (PBDE)
Bemerkung zum regionalen Status core
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift Hexabromcyclododecan (HBCDD)
Bemerkung zum regionalen Status core
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift Tributylzinn (TBT) und Imposex
Bemerkung zum regionalen Status core
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift Perfluoro-octane sulphonate (PFOS)
Bemerkung zum regionalen Status core
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift Polychloriertes Biphenyl, Dioxine und Furane
Bemerkung zum regionalen Status core
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift Polyaromatische Kohlenwasserstoffe (PAH) und ihre Stoffwechselprodukte
Bemerkung zum regionalen Status core
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand (Q10a)
  • Region
  • Subregion
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand (Q10a) -
Datenzugriff - Bereitstellung (Q10c) Bereitstellung der Daten in einem internationalem Daten-Center (z.B. RSC, ICES, EEA, EMODnet)
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum (Q10c) 1970-01-01
Datenzugriff - Datentyp (Q10c)
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz (Q10c) jährlich
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz (Q10c) -
Datenzugriff - INSPIRE-Standard (Q10c)
  • Umweltmonitoring-Einrichtungen
Datenzugriff - Rechte (Q10c) freier Zugriff
Link zu den Daten (Q10d) http://dome.ices.dk/browse/index.aspx
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff (Q10d) -
Ergänzende Angaben zu den Daten -
Schadstoffe in Wasser (Küstengewässern und AWZ, Ostsee) (Messprogramm-Nr. 123)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • BSH
  • LUNG MV
  • LLUR
Beteiligte Institutionen
  • IOW
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms (Q4h) 1985-01-01
Ende des Messprogramms (Q4h) -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum fortlaufend
Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer BAL
Meeresgewässerregion (Q4i)
  • Ausschließliche Wirtschaftszone
  • Hoheitsgewässer
  • Küstensgewässer (WRRL)
  • Übergangsgewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion (Q4j) Erfassung von Belastungen und Aktivitäten; Untersuchung der Herkunft, Verteilung und des Verbleibs der Schadstoffe.
Prozentuale Abdeckung (Q9g) 100
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente (Q9a) Parameter-Gruppen: Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), polychlorierte Biphenyle (PCB), Chlorkohlenwasserstoffe (CKW), Organozinn-Verbindungen (OZK), Flammschutzmittel (PBDE), Per-und polyfluorierte Chemikalien (PFC), Biozide (Herbizide, Pestizide, PSM, Biozide), Pharmazeutika und Personal Care Products (PPCP), Metalle, Radionuklide
Weitere gemessene Parameter (Q9b) -
Zweck des Messprogramms (Q4k)
  • Umweltzustand und Auswirkungen
  • Belastung
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms -
Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode (Q9d) ISO 5667-9, 1992-10: Wasserbeschaffenheit; Probenahme; Teil 9: Hinweise zur Probenahme von Meerwasser DIN EN ISO 5667-3, 2004-05: Wasserbeschaffenheit - Probenahme - Teil 3: Anleitung zur Konservierung und Handhabung von Wasserproben (ISO 5667-3: 2003); Deutsche Fassung EN ISO 5667-3: 2003
Probenahme-Methode (URL)
Tabelle Methoden-URLs (Q9c) Monitoring-Kennblatt Schadstoffe (Stand: 2014-07-02) http://fino.bsh.de/blmpweb/kennblatt?id=101&kapitel=3&html=on Determination of perfluoroalkyl compounds in water, sediment, and biota – ICES TIMES No. 48 (2010) http://ices.dk/sites/pub/Publication%20Reports/Techniques%20in%20Marine%20Environmental%20Sciences%20(TIMES)/times48/TIMES%2048%20PFCs-final%20100812.pdf JAMP Guidelines for the analysis of PFCs in water http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=2&ved=0CDIQFjAB&url=http%3A%2F%2Fwww.ospar.org%2Fdocuments%2Fdbase%2Fdecrecs%2Fagreements%2F10-08e_jamp%2520guideline%2520pfcs%2520in%2520water.doc&ei=T3Y2VIu3 COMBINE Manual for joint monitoring of the marine environment http://www.helcom.fi/action-areas/monitoring-and-assessment/manuals-and-guidelines/combine-manual Guidance on surface water chemical monitoring under the Water Framework Directive. EC 2009 http://ec.europa.eu/environment/water/water-framework/facts_figures/guidance_docs_en.htm
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr (Q9g) -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr >200
Frequenz (Q9h) andere
Beschreibung Frequenz (Q9h) Metalle BSH: 4 mal pro Jahr (Monate Jan/Feb, März, Aug/Sep, Okt/Nov) LUNG: 6 mal pro Jahr alle 2-3 Jahre Organ. Schadstoffe IOW: 2 mal pro Jahr (Monate Jan/Feb, Juli/Aug) (im Auftrag des BSH) LUNG: 6 mal pro Jahr alle 2-3 Jahre Radionuklide BSH: 1 mal pro Jahr (Monat Juni/Juli)
Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren
  • 13.1.5 Per- und polyfluorierte Chemikalien [PFC]
  • 13.1.4 Chlorkohlenwasserstoffe [CKW] - DDT, HCH, HCB
  • 13.1.2 Polychlorierte Biphenyle [PCB] - Konzentrationen in Biota und Sediment
  • 13.1.1 Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe [PAK] - Konzentrationen in Biota und Sediment
  • 13.1.6 OTC (OrganoZinnVerbindungen)
  • 13.1.7 Biozide (Herbizide/Pestizide/Pflanzenschutzmittel [PSM])
  • 13.1.11 Radionuklide in Wasser und Biota
  • 13.1.10 Metalle (Quecksilber [Hg], Cadmium [Cd] und Blei [Pb])
  • 13.1.9 Pharmazeutika und Personal Care Products [PPCP]
  • 13.1.8 Flammschutzmittel (Polybromierte Diphenylether [PBDE], Hexabromocyclododecane [HBCD])
Sub-Programme (Ostsee)
  • Schadstoff-Konzentrationen - in Wasser
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm (Q9i) -
HELCOM-Indikatoren
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift Perfluoro-octane sulphonate (PFOS)
Bemerkung zum regionalen Status core
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift Polychloriertes Biphenyl, Dioxine und Furane
Bemerkung zum regionalen Status core
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift Polyaromatische Kohlenwasserstoffe (PAH) und ihre Stoffwechselprodukte
Bemerkung zum regionalen Status core
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift Tributylzinn (TBT) und Imposex
Bemerkung zum regionalen Status core
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift Radioaktive Substanzen: Cäsium-137 in Fischen und im Oberflächenwasser
Bemerkung zum regionalen Status core
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift Metalle (Blei, Kadmium, Quecksilber)
Bemerkung zum regionalen Status core
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift Pharmaceuticals: Diclofenac & estrogens (EEA2 (+E1, E2, E3 + in vitro yeast essay))
Download-Link bei den regionalen Konventionen -
Bemerkung zum regionalen Status pre-core
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift polybromierte Biphenylether (PBDE)
Bemerkung zum regionalen Status core
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift Hexabromcyclododecan (HBCDD)
Bemerkung zum regionalen Status core
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand (Q10a)
  • Region
  • Subregion
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand (Q10a) -
Datenzugriff - Bereitstellung (Q10c) Bereitstellung der Daten in einem internationalem Daten-Center (z.B. RSC, ICES, EEA, EMODnet)
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum (Q10c) 1970-01-01
Datenzugriff - Datentyp (Q10c)
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz (Q10c) jährlich
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz (Q10c) -
Datenzugriff - INSPIRE-Standard (Q10c)
  • Umweltmonitoring-Einrichtungen
Datenzugriff - Rechte (Q10c) freier Zugriff
Link zu den Daten (Q10d) http://dome.ices.dk/browse/index.aspx
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff (Q10d) -
Ergänzende Angaben zu den Daten -
Schadstoffe in Biota (Küstengewässer und AWZ, Ostsee) (Messprogramm-Nr. 121)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • LUNG MV
  • LLUR
  • TI-SF
  • UBA
Beteiligte Institutionen -
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms (Q4h) 1983-01-01
Ende des Messprogramms (Q4h) -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum -
Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer BAL
Meeresgewässerregion (Q4i)
  • Ausschließliche Wirtschaftszone
  • Hoheitsgewässer
  • Jenseits der Gewässer des MS
  • Übergangsgewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion (Q4j) Erfassung von Belastungen und Aktivitäten; Untersuchung der Herkunft, Verteilung und des Verbleibs der Schadstoffe. . Nationale Zuständigkeit und Verpflichtungen im Rahmen regionaler Konventionen
Prozentuale Abdeckung (Q9g) 100
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente (Q9a) Parameter-Gruppen: Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), polychlorierte Biphenyle (PCB), Chlorkohlenwasserstoffe (CKW), Per-und polyfluorierte Chemikalien (PFC), Flammschutzmittel (PBDE), Metalle, Radionuklide
Weitere gemessene Parameter (Q9b) Begleitparameter: Temperatur, Bathymetrische Meerestiefe, Salzgehalt
Zweck des Messprogramms (Q4k)
  • Umweltzustand und Auswirkungen
  • Belastung
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms -
Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode (Q9d) -
Probenahme-Methode (URL)
Tabelle Methoden-URLs (Q9c) COMBINE Manual (HELCOM) http://helcom.fi/Documents/Action%20areas/Monitoring%20and%20assessment/Manuals%20and%20Guidelines/Manual%20for%20Marine%20Monitoring%20in%20the%20COMBINE%20Programme%20of%20HELCOM.pdf CEMP Monitoring Manual (OSPAR) http://www.ospar.org/content/content.asp?menu=00040400000000_000000_000000 Determination of polychlorinated biphenyls (PCBs) in sediment and biota. ICES TIMES No. 53 (2013) http://www.ices.dk/sites/pub/Publication%20Reports/Techniques%20in%20Marine%20Environmental%20Sciences%20%28TIMES%29/times53/PCBs%20TIMES%2053%20for%20print.pdf Determination of polychlorinated dibenzo-p-dioxins, polychlorinated dibenzofurans, and dioxin-like polychlorinated biphenyls in biota and sediment. ICES TIMES No. 50 (2012) http://www.ices.dk/sites/pub/Publication%20Reports/Techniques%20in%20Marine%20Environmental%20Sciences%20%28TIMES%29/times50/TIMES%2050-final.pdf Monitoring organotins in marine biota. ICES TIMES No. 47 (2010) http://www.ices.dk/sites/pub/Publication%20Reports/Techniques%20in%20Marine%20Environmental%20Sciences%20%28TIMES%29/times47/100322-TIMES%2047%20Organotin-Final2.pdf Determination of polybrominated diphenyl ethers (PBDEs) in sediment and biota. ICES TIMES No. 46 (2009) http://www.ices.dk/sites/pub/Publication%20Reports/Techniques%20in%20Marine%20Environmental%20Sciences%20%28TIMES%29/times46/091216-TIMES%2046%20PBDE-FINAL2.pdf Determination of parent and alkylated polycyclic aromatic hydrocarbons (PAHs) in biota and sediment. ICES TIMES No. 45 (2009) http://www.ices.dk/sites/pub/Publication%20Reports/Techniques%20in%20Marine%20Environmental%20Sciences%20%28TIMES%29/times45/091214-TIMES%2045%20PAHs-FINAL2.pdf Determination of Hexabromocyclododecane (HBCD) in sediment and biota. ICES TIMES No. 44 (2009) http://www.ices.dk/sites/pub/Publication%20Reports/Techniques%20in%20Marine%20Environmental%20Sciences%20%28TIMES%29/times44/091207-TIMES%2044%20FINAL3.pdf
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr (Q9g) -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr >100
Frequenz (Q9h) andere
Beschreibung Frequenz (Q9h) Metalle und Organische Schadstoffe UPB (UBA): Blasentang und Miesmuscheln: 2x/Jahr (Monate 6/12) UPB (UBA): Aalmutter 1x/Jahr(Mai-Juni) UPB (UBA): Silbermöwe: 1x/Jahr (Mai) TI: Fische: 1x/Jahr (Aug-Sep) LUNG: Miesmuscheln alle 2-3 Jahre (Okt-Nov) LLUR: ??? 2x/Jahr (März/Okt)
Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren
  • 13.1.11 Radionuklide in Wasser und Biota
  • 13.1.10 Metalle (Quecksilber [Hg], Cadmium [Cd] und Blei [Pb])
  • 13.1.8 Flammschutzmittel (Polybromierte Diphenylether [PBDE], Hexabromocyclododecane [HBCD])
  • 13.1.6 OTC (OrganoZinnVerbindungen)
  • 13.1.5 Per- und polyfluorierte Chemikalien [PFC]
  • 13.1.4 Chlorkohlenwasserstoffe [CKW] - DDT, HCH, HCB
  • 13.1.2 Polychlorierte Biphenyle [PCB] - Konzentrationen in Biota und Sediment
  • 13.1.1 Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe [PAK] - Konzentrationen in Biota und Sediment
Sub-Programme (Ostsee)
  • Schadstoff-Konzentrationen - in Biota, einschließlich Meeresfrüchten
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm (Q9i) Erfassung von Belastungen und Aktivitäten; Untersuchung der Herkunft, Verteilung und des Verbleibs der Schadstoffe
HELCOM-Indikatoren
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift Radioaktive Substanzen: Cäsium-137 in Fischen und im Oberflächenwasser
Bemerkung zum regionalen Status core
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift Metalle (Blei, Kadmium, Quecksilber)
Bemerkung zum regionalen Status core
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift polybromierte Biphenylether (PBDE)
Bemerkung zum regionalen Status core
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift Hexabromcyclododecan (HBCDD)
Bemerkung zum regionalen Status core
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift Tributylzinn (TBT) und Imposex
Bemerkung zum regionalen Status core
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift Perfluoro-octane sulphonate (PFOS)
Bemerkung zum regionalen Status core
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift Polychloriertes Biphenyl, Dioxine und Furane
Bemerkung zum regionalen Status core
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift Polyaromatische Kohlenwasserstoffe (PAH) und ihre Stoffwechselprodukte
Bemerkung zum regionalen Status core
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand (Q10a)
  • Region
  • Subregion
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand (Q10a) -
Datenzugriff - Bereitstellung (Q10c) Bereitstellung der Daten in einem internationalem Daten-Center (z.B. RSC, ICES, EEA, EMODnet)
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum (Q10c) 1970-01-01
Datenzugriff - Datentyp (Q10c)
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz (Q10c) jährlich
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz (Q10c) -
Datenzugriff - INSPIRE-Standard (Q10c)
  • Umweltmonitoring-Einrichtungen
Datenzugriff - Rechte (Q10c) freier Zugriff
Link zu den Daten (Q10d) http://dome.ices.dk/browse/index.aspx
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff (Q10d) -
Ergänzende Angaben zu den Daten -
Schadstoffe in Sediment/Schwebstoff (Küsten-, Übergangsgewässer und AWZ, Nordsee) (Messprogramm-Nr. 96)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • BfG
  • LLUR
  • BSH
  • NLWKN
Beteiligte Institutionen -
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms (Q4h) 1980-01-01
Ende des Messprogramms (Q4h) -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum fortlaufend
Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer ANS
Meeresgewässerregion (Q4i)
  • Ausschließliche Wirtschaftszone
  • Hoheitsgewässer
  • Jenseits der Gewässer des MS
  • Küstensgewässer (WRRL)
  • Übergangsgewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion (Q4j) Erfassung von Belastungen und Aktivitäten; Untersuchung der Herkunft, Verteilung und des Verbleibs der Schadstoffe. Nationale Zuständigkeit und Verpflichtungen im Rahmen regionaler Konventionen
Prozentuale Abdeckung (Q9g) 100
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente (Q9a) Parameter-Gruppen: Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), polychlorierte Biphenyle (PCB), Chlorkohlenwasserstoffe (CKW), Organozinn-Verbindungen (OZK), Flammschutzmittel (PBDE), Per-und polyfluorierte Chemikalien (PFC), Metalle, Radionuklide
Weitere gemessene Parameter (Q9b) -
Zweck des Messprogramms (Q4k)
  • Umweltzustand und Auswirkungen
  • Belastung
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms -
Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode (Q9d) ISO 5667-19, 2004: Wasserbeschaffenheit; Probenahme; Teil 19: Anleitung zur Probenahme mariner Sedimente ISO 5667-12: Wasserbeschaffenheit – Probenahme – Teil 12: Hinweise zur Probenahme von Sedimenten DIN EN ISO 5667-15, 2009. Wasserbeschaffenheit - Probenahme - Teil 15: Anleitung zur Konservierung und Handhabung von Schlamm- und Sedimentproben DIN EN ISO/IEC 17025, 2005: Allgemeine Anforderungen an die Kompetenz von Prüf- und Kalibrierlaboratorien (ISO/IEC 17025: 2005); Deutsche und Englische Fassung EN ISO/IEC 17025: 2005. CIS Guidance Document 25: Guidance on chemical monitoring of sediments and biota under the Water Framework Directive (2000/60/EC), 2010
Probenahme-Methode (URL)
Tabelle Methoden-URLs (Q9c)
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr (Q9g) -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr >100
Frequenz (Q9h) andere
Beschreibung Frequenz (Q9h) Metalle BSH: 1 mal pro Jahr (Monat März) BfG: monatl. Mischproben (alle BfG-Stationen mit Ausnahme Wilhelmshaven Vorhafen (vierteljährliche Mischprobe) NLWKN: 1 mal in 3 Jahren (Monat Juli/Aug/Sept) LLUR: 1 mal in 2 Jahren (Monat Juli/Aug) Organ. Schadstoffe BSH: 1 mal pro Jahr (Monat Mai/Juni) BfG: monatl. Mischproben (alle BfG-Stationen mit Ausnahme Wilhelmshaven Vorhafen (vierteljährliche Mischprobe) NLWKN: 1 mal in 3 Jahren (Monat Juli/Aug/Sept) LLUR: 1 mal in 2 Jahren (Monat Juli/Aug) Radionuklide BSH: 1 mal pro Jahr (Monat Aug./Sept)
Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren
  • 13.1.11 Radionuklide
  • 13.1.10 Metalle (Quecksilber [Hg], Cadmium [Cd] und Blei [Pb]) in Biota und Sediment
  • 13.1.8 Flammschutzmittel (Polybromierte Diphenylether [PBDE], Hexabromocyclododecane [HBCD]) in Biota und Sediment
  • 13.1.6 Zinnorganische Verbindungen [OZV] in Biota und Sediment (OTC)
  • 13.1.5 Per- und polyfluorierte Chemikalien [PFC]
  • 13.1.4 Chlorkohlenwasserstoffe [CKW] - DDT, HCH, HCB in Biota
  • 13.1.2 Polychlorierte Biphenyle [PCB] - Konzentrationen in Biota und Sediment
  • 13.1.1 Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe [PAK] - Konzentrationen in Biota und Sediment
Sub-Programme (Nordsee)
  • Schadstoff-Konzentrationen - in Sediment
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm (Q9i) -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand (Q10a)
  • Region
  • Subregion
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand (Q10a) -
Datenzugriff - Bereitstellung (Q10c) Bereitstellung der Daten in einem internationalem Daten-Center (z.B. RSC, ICES, EEA, EMODnet)
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum (Q10c) 1970-01-01
Datenzugriff - Datentyp (Q10c)
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz (Q10c) jährlich
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz (Q10c) -
Datenzugriff - INSPIRE-Standard (Q10c)
  • Umweltmonitoring-Einrichtungen
Datenzugriff - Rechte (Q10c) freier Zugriff
Link zu den Daten (Q10d) http://dome.ices.dk/browse/index.aspx
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff (Q10d) -
Ergänzende Angaben zu den Daten -
Schadstoffe in Wasser (Küstengewässer und AWZ, Nordsee) (Messprogramm-Nr. 91)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • BSH
  • NLWKN
  • LLUR
  • BUE
Beteiligte Institutionen -
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms (Q4h) 1985-01-01
Ende des Messprogramms (Q4h) -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum fortlaufend
Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer ANS
Meeresgewässerregion (Q4i)
  • Ausschließliche Wirtschaftszone
  • Hoheitsgewässer
  • Jenseits der Gewässer des MS
  • Küstensgewässer (WRRL)
  • Übergangsgewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion (Q4j) Erfassung von Belastungen und Aktivitäten; Untersuchung der Herkunft, Verteilung und des Verbleibs der Schadstoffe.
Prozentuale Abdeckung (Q9g) 100
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente (Q9a) Parameter-Gruppen: Polyzyklischn aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), polychlorierte Biphenyle (PCB), Chlorkohlenwasserstoffe (CKW), Organozinn-Verbindungen (OZK), Flammschutzmittel (PBDE), Per-und polyfluorierte Chemikalien (PFC), Biozide (Herbizide, Pestizide, PSM, Biozide), Pharmazeutika und Personal Care Products (PPCP), Metalle, Radionuklide
Weitere gemessene Parameter (Q9b) -
Zweck des Messprogramms (Q4k)
  • Umweltzustand und Auswirkungen
  • Belastung
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms -
Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode (Q9d) ISO 5667-9, 1992-10: Wasserbeschaffenheit; Probenahme; Teil 9: Hinweise zur Probenahme von Meerwasser DIN EN ISO 5667-3, 2004-05: Wasserbeschaffenheit - Probenahme - Teil 3: Anleitung zur Konservierung und Handhabung von Wasserproben (ISO 5667-3: 2003); Deutsche Fassung EN ISO 5667-3: 2003
Probenahme-Methode (URL)
Tabelle Methoden-URLs (Q9c) Monitoring-Kennblatt Schadstoffe (Stand: 2014-07-02) http://fino.bsh.de/blmpweb/kennblatt?id=101&kapitel=3&html=on Determination of perfluoroalkyl compounds in water, sediment, and biota – ICES TIMES No. 48 (2010) http://www.ices.dk/sites/pub/Publication%20Reports/Techniques%20in%20Marine%20Environmental%20Sciences%20(TIMES)/times48/TIMES%2048%20PFCs-final%20100812.pdf JAMP Guidelines for the analysis of PFCs in water http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=2&ved=0CDIQFjAB&url=http%3A%2F%2Fwww.ospar.org%2Fdocuments%2Fdbase%2Fdecrecs%2Fagreements%2F10-08e_jamp%2520guideline%2520pfcs%2520in%2520water.doc&ei=T3Y2VIu3 Guidance on surface water chemical monitoring under the Water Framework Directive. EC 2009 http://ec.europa.eu/environment/water/water-framework/facts_figures/guidance_docs_en.htm
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr (Q9g) -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr >200
Frequenz (Q9h) andere
Beschreibung Frequenz (Q9h) Metalle BSH: 4 mal pro Jahr (Monate Jan/Feb, März, Aug/Sep, Okt/Nov) NLWKN: Überblicksweise Überwachung: alle 6 Jahre, je nach Parameter monatlich oder quartalsweise (Feb, Mai, Aug, Nov); operative Überwachung ausgewählte Stoffliste: 4 mal pro Jahr (Feb, Mai, Aug, Nov) LLUR: 2 mal pro Jahr (Monat Jan/Feb, Juli/Aug) Organ. Schadstoffe BSH: 3 mal pro Jahr (Monate Mai/Juni, Aug/Sep, Okt/Nov) NLWKN: Überblicksweise Überwachung: alle 6 Jahre, je nach Parameter monatlich oder quartalsweise (Feb, Mai, Aug, Nov); operative Überwachung ausgewählte Stoffliste: 4 mal pro Jahr (Feb, Mai, Aug, Nov) LLUR: 2 mal pro Jahr (Monat Jan/Feb, Juli/Aug) Radionuklide BSH: 1 mal pro Jahr (Monat Aug./Sept)
Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren
  • 13.1.5 Per- und polyfluorierte Chemikalien [PFC]
  • 13.1.4 Chlorkohlenwasserstoffe [CKW] - DDT, HCH, HCB in Biota
  • 13.1.2 Polychlorierte Biphenyle [PCB] - Konzentrationen in Biota und Sediment
  • 13.1.1 Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe [PAK] - Konzentrationen in Biota und Sediment
  • 13.1.6 Zinnorganische Verbindungen [OZV] in Biota und Sediment (OTC)
  • 13.1.7 Biozide (Herbizide/Pestizide/Pflanzenschutzmittel [PSM])
  • 13.1.11 Radionuklide
  • 13.1.10 Metalle (Quecksilber [Hg], Cadmium [Cd] und Blei [Pb]) in Biota und Sediment
  • 13.1.9 Pharmazeutika und Personal Care Products [PPCP]
  • 13.1.8 Flammschutzmittel (Polybromierte Diphenylether [PBDE], Hexabromocyclododecane [HBCD]) in Biota und Sediment
Sub-Programme (Nordsee)
  • Schadstoff-Konzentrationen - in Wasser
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm (Q9i) -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand (Q10a)
  • Region
  • Subregion
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand (Q10a) -
Datenzugriff - Bereitstellung (Q10c) Bereitstellung der Daten in einem internationalem Daten-Center (z.B. RSC, ICES, EEA, EMODnet)
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum (Q10c) 1970-01-01
Datenzugriff - Datentyp (Q10c)
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz (Q10c) jährlich
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz (Q10c) -
Datenzugriff - INSPIRE-Standard (Q10c)
  • Umweltmonitoring-Einrichtungen
Datenzugriff - Rechte (Q10c) freier Zugriff
Link zu den Daten (Q10d) http://dome.ices.dk/browse/index.aspx
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff (Q10d) -
Ergänzende Angaben zu den Daten -
Schadstoffe in Biota (Küstengewässer und AWZ, Nordsee) (Messprogramm-Nr. 80)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • NLWKN
  • LLUR
  • BUE
  • TI-SF
  • UBA
Beteiligte Institutionen -
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms (Q4h) 1983-01-01
Ende des Messprogramms (Q4h) -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum -
Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer ANS
Meeresgewässerregion (Q4i)
  • Ausschließliche Wirtschaftszone
  • Hoheitsgewässer
  • Küstensgewässer (WRRL)
  • Übergangsgewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion (Q4j) Erfassung von Belastungen und Aktivitäten; Untersuchung der Herkunft, Verteilung und des Verbleibs der Schadstoffe. Nationale Zuständigkeit und Verpflichtungen im Rahmen regionaler Konventionen
Prozentuale Abdeckung (Q9g) 100
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente (Q9a) Parameter-Gruppen: Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), polychlorierte Biphenyle (PCB), Chlorkohlenwasserstoffe (CKW), Per-und polyfluorierte Chemikalien (PFC), Flammschutzmittel (PBDE), Metalle, Radionuklide
Weitere gemessene Parameter (Q9b) Begleitparameter: Temperatur, Bathymetrische Meerestiefe, Salzgehalt
Zweck des Messprogramms (Q4k)
  • Umweltzustand und Auswirkungen
  • Belastung
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms -
Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode (Q9d) -
Probenahme-Methode (URL)
Tabelle Methoden-URLs (Q9c) CEMP Monitoring Manual (OSPAR) http://www.ospar.org/content/content.asp?menu=00040400000000_000000_000000 Determination of polychlorinated biphenyls (PCBs) in sediment and biota. ICES TIMES No. 53 (2013) http://www.ices.dk/sites/pub/Publication%20Reports/Techniques%20in%20Marine%20Environmental%20Sciences%20%28TIMES%29/times53/PCBs%20TIMES%2053%20for%20print.pdf Determination of polychlorinated dibenzo-p-dioxins, polychlorinated dibenzofurans, and dioxin-like polychlorinated biphenyls in biota and sediment. ICES TIMES No. 50 (2012) http://www.ices.dk/sites/pub/Publication%20Reports/Techniques%20in%20Marine%20Environmental%20Sciences%20%28TIMES%29/times50/TIMES%2050-final.pdf Monitoring organotins in marine biota. ICES TIMES No. 47 (2010) http://www.ices.dk/sites/pub/Publication%20Reports/Techniques%20in%20Marine%20Environmental%20Sciences%20%28TIMES%29/times47/100322-TIMES%2047%20Organotin-Final2.pdf Determination of polybrominated diphenyl ethers (PBDEs) in sediment and biota. ICES TIMES No. 46 (2009) http://www.ices.dk/sites/pub/Publication%20Reports/Techniques%20in%20Marine%20Environmental%20Sciences%20%28TIMES%29/times46/091216-TIMES%2046%20PBDE-FINAL2.pdf Determination of parent and alkylated polycyclic aromatic hydrocarbons (PAHs) in biota and sediment. ICES TIMES No. 45 (2009) http://www.ices.dk/sites/pub/Publication%20Reports/Techniques%20in%20Marine%20Environmental%20Sciences%20%28TIMES%29/times45/091214-TIMES%2045%20PAHs-FINAL2.pdf Determination of Hexabromocyclododecane (HBCD) in sediment and biota. ICES TIMES No. 44 (2009) http://www.ices.dk/sites/pub/Publication%20Reports/Techniques%20in%20Marine%20Environmental%20Sciences%20%28TIMES%29/times44/091207-TIMES%2044%20FINAL3.pdf
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr (Q9g) -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr >100
Frequenz (Q9h) andere
Beschreibung Frequenz (Q9h) Metalle und Organische Schadstoffe UPB (UBA): Blasentang und Miesmuscheln: 6x/Jahr (Monate 2/4/6/8/10/12) UPB (UBA): Aalmutter 1x/Jahr(Mai-Juni) UPB (UBA): Silbermöwe: 1x/Jahr (Mai) TI: Fische: 1x/Jahr (Aug-Sep) NLWKN: ??? 1x/Jahr (Juli-Sep) LLUR: ??? 2x/Jahr (März/Okt)
Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren
  • 13.1.11 Radionuklide
  • 13.1.10 Metalle (Quecksilber [Hg], Cadmium [Cd] und Blei [Pb]) in Biota und Sediment
  • 13.1.8 Flammschutzmittel (Polybromierte Diphenylether [PBDE], Hexabromocyclododecane [HBCD]) in Biota und Sediment
  • 13.1.6 Zinnorganische Verbindungen [OZV] in Biota und Sediment (OTC)
  • 13.1.5 Per- und polyfluorierte Chemikalien [PFC]
  • 13.1.4 Chlorkohlenwasserstoffe [CKW] - DDT, HCH, HCB in Biota
  • 13.1.2 Polychlorierte Biphenyle [PCB] - Konzentrationen in Biota und Sediment
  • 13.1.1 Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe [PAK] - Konzentrationen in Biota und Sediment
Sub-Programme (Nordsee)
  • Schadstoff-Konzentrationen - in Biota, einschließlich Meeresfrüchten
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm (Q9i) Erfassung von Belastungen und Aktivitäten; Untersuchung der Herkunft, Verteilung und des Verbleibs der Schadstoffe
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand (Q10a)
  • Region
  • Subregion
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand (Q10a) -
Datenzugriff - Bereitstellung (Q10c) Bereitstellung der Daten in einem internationalem Daten-Center (z.B. RSC, ICES, EEA, EMODnet)
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum (Q10c) 1970-01-01
Datenzugriff - Datentyp (Q10c)
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz (Q10c) jährlich
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz (Q10c) -
Datenzugriff - INSPIRE-Standard (Q10c)
  • Umweltmonitoring-Einrichtungen
Datenzugriff - Rechte (Q10c) freier Zugriff
Link zu den Daten (Q10d) http://dome.ices.dk/browse/index.aspx
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff (Q10d) -
Ergänzende Angaben zu den Daten -

4 - Bewertung

Die Bewertung der Belastung von Gewässern mit Schadstoffen erfolgt anhand von ökotoxikologisch abgeleiteten Bewertungskriterien und Bewertungskriterien, die den natürlichen Hintergrund repräsentieren. Sie entsprechen dem aktuellen Stand des Wissens entsprechen und unterliegen einem regelmäßigen Revisionsprozeß. Im Rahmen des Monitorings werden die aktuellen Schadstoffkonzentrationen in verschiedenen Matrizes (Wasser, Sediment oder Biota) überwacht und mit Hilfe von Qualitätsstandards bewertet. Ein weiterer Teil der Bewertung ist eine Trendanalyse der zeitlichen Entwicklung der Schadstoffbelastung.
 

4.1 Nord- und Ostsee

MSRL Art. 9 "Guter Umweltzustand" (GES)
Richtlinie: Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie
Bemerkung:

Bis zum 15. Oktober 2012 waren auf der Grundlage der Anfangsbewertung (Art. 8 MSRL) und der sogenannten Deskriptoren (Anhang I MSRL) erstmals Merkmale für den guten Umweltzustand (GES) der deutschen Meeresbereiche zu beschreiben (Art. 9 MSRL).

Aufgrund der Datenlage und der beschränkten Anzahl an einsatzfähigen Bewertungs-Verfahren, -Kriterien und -Indikatoren war es im ersten Bericht noch nicht möglich, für alle MSRL-Themen spezifische Grenz- und Schwellenwerte (oder andere Quantifizierungen im Sinne eines GES) zu beschreiben.

Deshalb nimmt der Bericht von 2012 Bezug auf bestehende Zustandsbewertungen. Wichtige Grundlagen dazu liefern die WRRL und die FFH-RL und VRL der Europäischen Union. Darüber hinaus wurden die Arbeiten der regionalen Meeresschutzübereinkommen für Nordsee und Ostsee, OSPAR und HELCOM, u.a. herangezogen.

  • Informationen zu den deutschen Berichten Art. 8 - 10 MSRL (2012): hier
  • Beschreibung eines guten Umweltzustands für die deutsche Nordsee nach Artikel 9 MSRL (2012) Download
  • Beschreibung eines guten Umweltzustands für die deutsche Ostsee nach Artikel 9 MSRL (2012) Download
  • Übersicht der Deskriptoren zur Festlegung des guten Umweltzustands (Anhang I MSRL): hier
  • aktueller Entwickungsstand von "Indikatoren zur Bewertung des Zustands": hier

Bewertungsverfahren MSRL, Schadstoffe
Richtlinie: Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie
Bemerkung:

Im Anhang I der MSRL werden qualitative Deskriptoren zur Festlegung des guten Umweltzustands beschrieben. Deskriptor 8 formuliert: "Aus den Konzentrationen an Schadstoffen ergibt sich keine Verschmutzungswirkung." Das bedeutet, dass Schadstoffe, keine direkten und/oder indirekten schädlichen Effekte auf die marine Umwelt ausüben dürfen.

Der gute Umweltzustand für den Deskriptor "Schadstoffe" ist erreicht, wenn die Konzentrationen an Schadstoffen in Biota, Sediment und Wasser die gemäß WRRL, der UQN Tochterrichtlinie 2008/105/EG und der Oberflächengewässerverordnung (OGewV) geltenden Umweltqualitätsnormen, die Ecological Quality Objectives und Umweltqualitätsziele des OSPAR JAMP/CEMP und die ökologischen Ziele und Umweltziele des "Hazardous substances segment" des HELCOM BSAP einhalten . Aufgrund der erheblichen Unsicherheiten und Wissenslücken, welche bei den gegenwärtigen UQNs und EACs (Environmental Assessment Criteria) noch vorhanden sind, sollte das Vorsorgeprinzip als zusätzliches Kriterium zur Bewertung mit herangezogen werden.

Darüber hinaus müssen für den guten Umweltzustand weitere spezifische Anforderungen, die sich aus der MSRL ergeben, erfüllt werden, insbesondere die Einhaltung weiterer abzuleitender Umweltqualitätsnormen/Umweltqualitätsziele für Sedimente und Biota und die Berücksichtigung biologischer Schadstoffeffekte.

Bewertungsverfahren WRRL, Schadstoffe
Richtlinie: Wasserrahmenrichtlinie
Bemerkung:

Die Bewertung des chemischen Zustandes nach WRRL erfolgt durch Vergleich der gemessenen Umweltkonzentrationen mit Umweltqualitätsnormen (UQN) die in der Richtlinie 2013/39/EG festgelegt sind.

Derzeit sind für 33 prioritäre und 8 weitere Stoffe UQN festgelegt (vgl. Richtlinie 2013/39/EG). Die Methode zur Ableitung der UQN wird in Technical Guidance For Deriving Environmental Quality Standards (Guidance Document No. 27) beschrieben. Um sowohl Langzeit- als auch Kurzzeiteffekte bewerten zu können, wurden zwei Arten von UQN abgeleitet:

  • (a) der Jahresdurchschnitt (JD-UQN) zum Schutz vor chronischer Belastung und
  • (b) die zulässige Höchstkonzentration (ZHK-UQN), die auch von Einzelmessungen nicht überschritten werden darf. Sie dient dem Schutz vor akuten toxischen Effekten.

Bei der Überwachung gelten außerdem die Vorgaben der Richtlinie 2009/90/EG.

Wenn ein Wasserkörper alle Umweltqualitätsnormen erfüllt, wird sein chemischer Zustand als gut eingestuft. Um die Auswirkungen anthropogener Tätigkeiten über längere Zeiträume bewerten zu können, sind langfristige Trendermittlungen mit ausgewählten Schadstoffen durchzuführen, mit denen die Belastungen mit Schadstoffen, die dazu neigen sich in Biota oder Sedimenten anzureichern, überwacht werden können.

Bewertungsverfahren TMAP
Autor:
Richtlinie: Trilaterale Wattenmeerzusammenarbeit
Bemerkung: Innerhalb des Monitoringprogramms werden Schadstoffe in Biota und Sediment entsprechend den bestehenden Bewertungskriterien von OSPAR und der WRRL überwacht und bewertet. Bei der Bewertung werden die Schadstoffkonzentrationen von der Flussmündung bis zur Akkumulation in Sediment oder Biota betrachtet. Die Daten werden nach (zeitlichen) Trends und räumlichen Verteilungen ausgewertet.

4.2 Nordsee

Bewertungsverfahren OSPAR
Autor:
Richtlinie: Oslo-Paris-Übereinkommen (OSPAR)
Bemerkung:

OSPAR verfolgt in seiner Schadstoffstrategie im Wesentlichen zwei übergeordnete Ziele:

Die kontinuierliche Reduktion von Schadstoffemissionen mit dem langfristigen Ziel, in der Meeresumwelt Konzentrationen zu erreichen, die nahe den natürlichen Hintergrundwerten für natürlich vorkommende Substanzen, oder nahe Null für in der Natur nicht vorkommende Substanzen sind

Auf dem Weg dieses Ziel zu erreichen, werden alle Anstrengungen unternommen zunächst Konzentrationen zu erreichen, die Schadstoffeffekte vermeiden.

Der aktuelle Zustand hinsichtlich der Zielerreichung wird im Rahmen des Joint Assessment and Monitoring Programme (JAMP) durch Anwendung eines Systems aus zwei unterschiedlichen Bewertungskriterien überprüft.

Hintergrundkonzentrationen/Background concentrations (BC) repräsentieren den natürlichen Hintergrund eines natürlich vorkommenden Stoffes. Sie werden aus Messungen von Proben abgeleitet, die entwederaus abgelegenen und unberührten Ökosystemen oder tieferen unbeeinflussten Sedimentschichten stammen. Im Bewertungsprozess werden Hintergrundbewertungskonzentrationen (Background assessment concentrations (BAC) verwendet, die aus den Hintergrundkonzentrationen mit Hilfe statistischer Methoden abgeleitet werden und im Bewertungsprozess die Messunsicherheiten des Monitoringprogramms berücksichtigen. Zur Ableitung von Hintergrundwerten und Hintergrundbewertungswerten vgl. CEMP Assessment Manual (OSPAR 2008).Umweltbewertungskriterien/Environmental assessment concentrations (EAC) repräsentieren Konzentrationunterhalb derer nicht mit schädlichen Effekten auf den empfindlichsten Organismus zu rechnen ist. Zur Ableitung von EAC konnte für einzelne Substanzen auf toxikologische Untersuchungsdaten zurückgegriffen werden. Es werden nach einem Evaluationsprozess aber auch ökotoxikologisch basierte Bewertungskriterien aus anderen Bewertungssystemen herangezogen, wenn keine geeigneten EAC zur Verfügung stehen. Dies sind insbesondere UQN (WRRL) aber auch ERL (US-EPA, Effect Range Low) oder European Commission food standard (EC) für Metalle in Biota. Wesentlich für die Qualität der toxikologisch basierten Bewertungskriterien ist die Verfügbarkeit geeigneter, gut dokumentierter Daten toxikologischer Laborstudien an geeigneten Organismen. Untersuchungen an marinen Testsystemen sind weiterhin rar, was häufig zur Verwendung von hohen Bewertungsfaktoren führt, mit denen die Unsicherheit bei der Ableitung der Bewertungskriterien im Sinne des Vorsorgeprinzips ausgeglichen wird. Aus der Anwendung der Bewertungskriterien ergibt sich ein dreistufiges Bewertungssystem (nahe/gleich BAC, größer BAC und kleiner EAC, größer EAC). Hierbei entspricht der zweite Schwellenwert (größer/kleiner EAC) im Wesentlichen dem Bewertungskriterium, mit dem im Rahmen der MSRL zwischen gutem und schlechtem Umweltzustand unterschieden wird. Teil der OSPAR Bewertung ist weiterhin die Untersuchung der zeitlichen Entwicklung der Schadstoffbelastung im Rahmen einer Trendanalyse, die prüft, ob die Schadstoffbelastung abnimmt und eine Annäherung an das langfristige OSPAR-Ziel "Erreichung der Hintergrundkonzentrationen" erreicht wird.

Abbildung 1: Grafische Darstellung des dreistufigen OSPAR Bewertungssystems für die Schadstoffbelastung von Sediment und Biota (oben) und Biota durch Metalle (unten). Die im OSPAR QSR2010 verwendeten Kriterien zur Definition der Übergangspunkte T0 und T1 sind explizit genannt.

Im Wesentlichen werden folgende Problembereiche mit den aktuellen toxikologisch abgeleiteten Bewertungskriterien gesehen.

ggf. sehr niedrige EAC (UQN) durch eine hohe Unsicherheit bei der Ableitung des toxikologischen Grenzwertes und einen dadurch hohen Bewertungsfaktor (Vorsorgeprinzip).EAC die niedriger sind als gut abgesicherte HintergrundwerteEAC die niedriger sind als aktuell erreichbare Bestimmungsgrenzen der Analyseverfahren

Die Entwicklung eines Evaluationsprozesses für toxikologische Bewertungskriterien (EAC) ist Teil der aktuellen Diskussion in OSPAR. Wesentliche Motive sind, ein mit EU-Regelungen kohärentes Bewertungssystem zu entwickeln und nicht sinnvolle EAC zu vermeiden (Werte niedriger als die Hintergrundwerte, mit aktuellen Methoden nicht nachweisbare EAC).

4.3 Ostsee

Bewertungsverfahren HELCOM
Autor:
Richtlinie: Helsinki-Übereinkommen zum Schutz der Meeresumwelt der Ostsee
Bemerkung: HELCOM Bewertungsverfahren unter Berücksichtigung der Bewertungen nach WRRL, OSPAR und Höchstwerte für Lebensmitteln nach geltendem EU-Recht sind weiter in der Entwicklung (CORESET-Projekt).

5 - Qualitätssicherung

Die am BLMP beteiligten Einrichtungen sind verpflichtet, in Eigenverantwortung Qualitätsmanagementsysteme in Anlehnung an die DIN EN ISO/IEC 17025 zu etablieren und aufrecht zu erhalten (ARGE BLMP-Beschluss 2006). Das beinhaltet die Durchführung sowohl interner als auch externer Qualitätssicherungsmaßnahmen zur Sicherstellung zuverlässiger und vergleichbarer Untersuchungsergebnisse. Dabei werden sie durch die Qualitätssicherungsstelle des BLMP am Umweltbundesamt ( QS-Stelle) unterstützt, die als unabhängige nicht direkt am Monitoring beteiligte Institution für die Koordinierung der Qualitätssicherungsmaßnahmen im Rahmen des BLMP zuständig ist. Die erforderlichen einrichtungsübergreifenden Abstimmungen erfolgen in der Arbeitsgruppe „Qualitätssicherung“ (AG QS), in der Experten aus Bund und Küstenländern vertreten sind. Durch enge Zusammenarbeit mit der AG ErBeM sowie deren Fach-Arbeitsgruppen ist die direkte Verbindung zu den messenden Einrichtungen gewährleistet.

Die QS-Stelle ist für die Erarbeitung von Handreichungen wie z.B. Leitlinien zur Methodenvalidierung und von Qualitätsmanagement-Musterdokumenten zuständig. Sie organisiert Workshops und führt Ringversuche zu den im Rahmen des BLMP eingesetzten Untersuchungsverfahren und Matrizes durch. Seit 2001 bietet die QS-Stelle den BLMP-Laboratorien auch die Durchführung externer Audits auf Grundlage der DIN EN ISO 17025 mit entsprechend geschultem Personal an.

 

Für externe QM-Maßnahmen werden Angebote folgender Anbieter genutzt:

  • QUASIMEME (Ringversuchsanbieter für anorganische und organische Schadstoffe in Wasser, Sedimenten und Biota)
  • QS-Stelle (des BLMP am UBA (Workshops, Normung bei DIN, CEN und ISO, Begleitung der Etablierung und Pflege von QM-Systemen, Erstellung von Muster-SOPs, Festlegung von Mindestanforderungen an Analysenverfahren)

5.1 Messende Einrichtungen

Bund/Länder* verantwortliche
Behörden
Bund TI-SF , BfG , UPB , BSH
Hamburg WG Elbe
Mecklenburg-Vorpommern LVA-MV
Niedersachsen NLWKN , IFV
Schleswig-Holstein LLUR
Sonstige IOW , Institut für Hygiene und Umwelt

* An der gemeinschaftlichen, föderalen Umsetzung der Aufgaben des Meeresschutzes sind folgende Ministerien von Bund und Küstenländern beteiligt:

  • Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)
  • Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)
  • Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)
  • Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr der Freien Hansestadt Bremen (Umwelt HB)
  • Behörde für Umwelt und Energie der Freien und Hansestadt Hamburg (BUE)
  • Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern (LU MV)
  • Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz (MU NI)
  • Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (MELUR)

5.2 Monitoring-Leitfäden

Folgende im Rahmen der europäischen Meeresschutzkonventionen von HELCOM und OSPAR erarbeiteten Leitlinien dienen als Grundlage für die Ausgestaltung und Qualitätssicherung des Messprogramms:
  • OSPAR: JAMP Guidelines for Monitoring Contaminants in Biota (agreement 1999-2) Download
  • OSPAR: JAMP Guidelines for Monitoring Contaminants in Sediments (agreement 2002-16) Download
  • HELCOM: COMBINE Manual, Part B. General guidelines on quality assurance for monitoring in the Baltic Sea Download
  • HELCOM: COMBINE Manual, Part D. Programme for monitoring of contaminants and their effects Download
  • OSPAR: JAMP guidelines on quality assurance for biological monitoring in the OSPAR area (Rref. No. 2002-15) Download
  • OSPAR: JAMP Guideline on the analysis of PFCs in seawater (OSPAR Agreement 2010-8) Download
  • OSPAR: JAMP Guidelines for the Integrated Monitoring and Assessment of Contaminants and their effects (Agreement 2012-09) Download

5.3 Normen

Die Anwendung validierter, d.h. für den vorgegebenen Zweck geeigneter Untersuchungsverfahren ist eine wesentliche Voraussetzung für die Qualitätssicherung in den messenden Einrichtungen. Auf folgende Normen, die regelmäßig überprüft und bei Bedarf dem aktuellen Stand der wissenschaftlich-technischen Entwicklung angepasst werden, wird zurückgegriffen:
  • DIN EN ISO/IEC 17025, 2005: Allgemeine Anforderungen an die Kompetenz von Prüf- und Kalibrierlaboratorien (ISO/IEC 17025: 2005); Deutsche und Englische Fassung EN ISO/IEC 17025: 2005.
  • DIN EN ISO 5667-3, 2004-05: Wasserbeschaffenheit - Probennahme - Teil 3: Anleitung zur Konservierung und Handhabung von Wasserproben (ISO 5667-3: 2003); Deutsche Fassung EN ISO 5667-3: 2003
  • ISO 5667-9, 1992-10: Wasserbeschaffenheit; Probennahme; Teil 9: Hinweise zur Probennahme von Meerwasser

5.4 Aktivitäten

Handreichungen, Musterdokumente

Die folgende Auflistung gibt einen Überblick über vorhandene QM-Dokumente und durchgeführte externe QM-Maßnahmen:
  • Qualitätssicherungsstelle des BLMP am UBA, 2011: Ableitung von Mindestanforderungen an Analyseverfahren zur Überwachung chemischer Parameter im Rahmen des BLMP, Mindestanforderungen an Bestimmungsgrenzen

  • Umweltbundesamt, Qualitätssicherungsstelle des BLMP, 2004: Leitlinie zur Methodenvalidierung
  • Qualitätssicherungsstelle des BLMP am UBA, 2008: Muster-Qualitätsmanagementhandbuch für Laboratorien des Bund/Länder-Messprogramms nach DIN EN ISO/IEC 17025, Version: 01 vom 01.02.2008, Umweltbundesamt.
  • Qualitätssicherungsstelle des BLMP am UBA, 2008: Ableitung von Mindestanforderungen an Analyseverfahren zur Überwachung chemischer Parameter im Rahmen des BLMP, Erläuterung zur Einführung von Zielwerten für Messunsicherheiten

 

Ringversuche

  • QUASIMEME-Ringversuche 2x jährlich

Workshops, Schulungen

  • Qualitätssicherungsstelle des BLMP am UBA, 2007:
    WorkshopWorkshop "Akkreditierung von Laboratorien nach DIN EN ISO/IEC 17025"; 08.02.2007
  • Qualitätssicherungsstelle des BLMP am UBA, 2005:
    Workshop "Akkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17025"; 31.11.2005
  • Qualitätssicherungsstelle des BLMP am UBA, 2004:
    Workshop "Meeresmonitoring, Wasserrahmenrichtlinie und Qualitätssicherung - 2. Erfahrungsaustausch"; 11. - 12.05.2004
  • Qualitätssicherungsstelle des BLMP am UBA, 2001:
    Workshop "Meeresmonitoring und Qualitätssicherung - 1. Erfahrungsaustausch"; 04.11 - 06.11.2002
  • Qualitätssicherungsstelle des BLMP am UBA, 2001:
    Workshop "Analysenverfahren und Qualitätssicherung zur Bestimmung von Nährstoffen, Schwermetallen und organischen Schadstoffen in Meerwasser"; 02. - 04.07.2001

5.5 QS - Art. 11 MSRL

Schadstoffe in Sediment/Schwebstoff (Küstengewässer und AWZ, Ostsee) (125)

Qualitätssicherung (Q9e):Anderer Standard (spezifizieren), Nationaler Standard (spezifizieren), Quality Assurance of Information for Marine Environmental Monitoring in Europe, IOC Manual of Quality Control Procedures for Validation of Oceanographic Data
Ergänzende Angaben zur Qualitätssicherung (Q9e):

DIN EN ISO/IEC 17025

Qualitätskontrolle (Q9f):

Other type of QC (specify)

Ergänzende Angaben zur Qualitätskontrolle (Q9f):

DIN EN ISO/IEC 17025

Schadstoffe in Wasser (Küstengewässern und AWZ, Ostsee) (123)

Qualitätssicherung (Q9e):Anderer Standard (spezifizieren), Quality Assurance of Information for Marine Environmental Monitoring in Europe
Ergänzende Angaben zur Qualitätssicherung (Q9e):

DIN EN ISO/IEC 17025, ISO TS 13530, ISO 11352, Technical guidance on monitoring for the Marine Strategy Framework Directive - http://publications.jrc.ec.europa.eu/repository/handle/111111111/30508

Qualitätskontrolle (Q9f):

Other type of QC (specify)

Ergänzende Angaben zur Qualitätskontrolle (Q9f):

DIN EN ISO/IEC 17025, ISO TS 13530, ISO 11352, Technical guidance on monitoring for the Marine Strategy Framework Directive - http://publications.jrc.ec.europa.eu/repository/handle/111111111/30508, control charts

Schadstoffe in Biota (Küstengewässer und AWZ, Ostsee) (121)

Qualitätssicherung (Q9e):Anderer Standard (spezifizieren), Quality Assurance of Information for Marine Environmental Monitoring in Europe
Ergänzende Angaben zur Qualitätssicherung (Q9e):

DIN EN ISO/IEC 17025

Qualitätskontrolle (Q9f):

Other type of QC (specify)

Ergänzende Angaben zur Qualitätskontrolle (Q9f):

DIN EN ISO/IEC 17025

Schadstoffe in Sediment/Schwebstoff (Küsten-, Übergangsgewässer und AWZ, Nordsee) (96)

Qualitätssicherung (Q9e):Anderer Standard (spezifizieren), Quality Assurance of Information for Marine Environmental Monitoring in Europe, IOC Manual of Quality Control Procedures for Validation of Oceanographic Data
Ergänzende Angaben zur Qualitätssicherung (Q9e):

DIN EN ISO/IEC 17025

Qualitätskontrolle (Q9f):

Other type of QC (specify)

Ergänzende Angaben zur Qualitätskontrolle (Q9f):

nach DIN EN ISO/IEC 17025

Schadstoffe in Wasser (Küstengewässer und AWZ, Nordsee) (91)

Qualitätssicherung (Q9e):Unbekannt, Anderer Standard (spezifizieren), Nationaler Standard (spezifizieren), Quality Assurance of Information for Marine Environmental Monitoring in Europe, Joint Global Ocean Flux Study core measurement protocols, IOC Manual of Quality Control Procedures for Validation of Oceanographic Data, ICES Data Centre Data Type Guides, Helsinki Commission Cooperative Monitoring in the Baltic Marine Environment manual of measurement protocols, Biological Effects Quality Assurance in Monitoring Programmes
Ergänzende Angaben zur Qualitätssicherung (Q9e):

DIN EN ISO/IEC 17025, interlaboratory comparisons - http://www.quasimeme.org/, ISO TS 13530, ISO 11352, Technical guidance on monitoring for the Marine Strategy Framework Directive - http://publications.jrc.ec.europa.eu/repository/handle/111111111/30508

Qualitätskontrolle (Q9f):

Other type of QC (specify)

Ergänzende Angaben zur Qualitätskontrolle (Q9f):

DIN EN ISO/IEC 17025, ISO TS 13530, ISO 11352, Technical guidance on monitoring for the Marine Strategy Framework Directive - http://publications.jrc.ec.europa.eu/repository/handle/111111111/30508, control charts

Schadstoffe in Biota (Küstengewässer und AWZ, Nordsee) (80)

Qualitätssicherung (Q9e):Unbekannt, Anderer Standard (spezifizieren), Quality Assurance of Information for Marine Environmental Monitoring in Europe, Joint Global Ocean Flux Study core measurement protocols, IOC Manual of Quality Control Procedures for Validation of Oceanographic Data, ICES Data Centre Data Type Guides, Helsinki Commission Cooperative Monitoring in the Baltic Marine Environment manual of measurement protocols, Biological Effects Quality Assurance in Monitoring Programmes
Ergänzende Angaben zur Qualitätssicherung (Q9e):

Qualtiätsmanagementsysteme nach DIN EN ISO/IEC 17025

Qualitätskontrolle (Q9f):

Other type of QC (specify)

Ergänzende Angaben zur Qualitätskontrolle (Q9f):

DIN EN ISO/IEC 17025