Kennblätter

Schadstoff-Einträge (Kennblatt-Nr. 47) (Stand: 03.07.2015 )

1 - Allgemeines

1.1 Themenbereich

Einträge von Schadstoffen Nord- und Ostsee

1.2 Definition

Messung und Modellierung von Einträgen von Schwermetallen und POPs in die Nord- und Ostsee über Emissionen in die Atmosphäre, atmosphärische Deposition und über landseitige Quellen

 

Geltungsbereich: Überwachungsgebiete in Nord- und Ostsee, für die Bund und Länder auf Grundlage geltender Bestimmungen und eingegangener Verpflichtungen zuständig sind, in der Regel die Binnengewässer, die Küsten- und Übergangsgewässer und der Bereich der offenen See im Bereich der AWZ.

Eintraege aus der Luft_Autos_Quelle-pixabay

 

1.3 Zuständige Behörde(n)

Bund/Länder* verantwortliche
Behörden
Bund UBA
Mecklenburg-Vorpommern LUNG MV
Schleswig-Holstein MELUR
Sachsen SMUL
Sachsen-Anhalt LHW
Brandenburg LUGV BB

* An der gemeinschaftlichen, föderalen Umsetzung der Aufgaben des Meeresschutzes sind folgende Ministerien von Bund und Küstenländern beteiligt:

  • Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)
  • Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)
  • Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)
  • Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr der Freien Hansestadt Bremen (Umwelt HB)
  • Behörde für Umwelt und Energie der Freien und Hansestadt Hamburg (BUE)
  • Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern (LU MV)
  • Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz (MU NI)
  • Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (MELUR)

1.4 Arbeitsgruppe

Fach-Arbeitsgruppe Schadstoffe und biologische Effekte

2 - Überwachungsanforderungen, Umweltziele und Gefährdungen

2.1 Allgemeine Anforderungen und rechtliche Vorgaben

MSRL

Die Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL) bildet die Umweltsäule der EU-Meerespolitik und erstellt eine thematische Strategie für den Schutz und die Erhaltung der europäischen Meeresumwelt. Ziel ist es, saubere, gesunde und produktive Meere und deren biologische Vielfalt langfristig zu bewahren bzw., wo durchführbar und nötig, wieder herzustellen. Eine Verschlechterung des Zustandes ist zu verhindern.

Die MSRL gibt den Rahmen vor, in dem die Mitgliedstaaten die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um bis 2020 einen guten Zustand der Meeresumwelt zu  erreichen oder zu erhalten. Klare zeitliche und  inhaltliche Planungsschritte werden vorgegeben und Verpflichtungen aus anderen internationalen, regionalen und EU-Regelungen sind zu berücksichtigen.

Das Monitoring, das Deutschland gemäß Art. 11 MSRL durchführt, folgt einer eigenen Struktur (mit MSRL-Monitoringprogrammen und Subprogrammen), die hier als Überblick dargestellt wird.

HELCOM

In der geltenden Fassung legt das zwischenstaatliche Helsinki-Übereinkommen die Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit der neun Ostseeanrainerstaaten und der EU bei der Vermeidung bzw. Bewältigung der Verschmutzung der Ostsee und der Erhaltung und Wiederherstellung ihres ökologischen Gleichgewichts fest. Die Vertragsstaaten kooperieren über die Helsinki-Kommission (HELCOM) auf den Gebieten Monitoring, Bewertung, Maßnahmen und Forschung zu den folgenden Themen: Biodiversität und Ökosysteme einschließlich ihrer Belastungen durch menschlicher Aktivitäten (z.B. Landwirtschaft und Fischerei), Eutrophierung, Schadstoffe einschließlich radioaktiver Stoffe und Schifffahrt (Schiffssicherheit, Notfallmanagement). Im Rahmen des Übereinkommens können Empfehlungen und andere Vereinbarungen verabschiedet werden, zu deren Umsetzung sich die Vertragsstaaten verpflichten.

BSAP

Der HELCOM Ostseeaktionsplan (HELCOM Baltic Sea Action Plan, BSAP) wurde 2007 von den Umweltministern der Ostseeanliegerstaaten verabschiedet. Ein konkreter Katalog benennt Maßnahmen, Verantwortliche und Zeithorizonte, welche ergriffen werden müssen, um bis 2021 einen guten ökologischen Zustand der Ostsee zu erreichen. Die vier thematischen Bereiche Eutrophierung , Biodiversität (einschließlich Fischerei), gefährliche Stoffe und maritime Aktivitäten spiegeln die wesentlichen Belastungen/Belatungssquellen des Ökosystems Ostsee wider. 

 HELCOM Monitoring Manual / COMBINE Manual

Die HELCOM Monitoring und Assessment Strategie wurde 2013 überarbeitet, um die Anforderungen des  BSAP und der MSRL  erfüllen zu können. Dazu werden bis 2015 kontinuierlich alle bestehenden HELCOM manuals and guidelines im HELCOM Monitoring Manual zusammengeführt. Darunter auch das bisherige COMBINE Manual (Cooperative Monitoring in the Baltic Sea Environment), das seit 1992 die Monitoringmethoden der Mitgliedsstaaten zusammenfasst und regelt.

 Weitere Informationen zu Monitoring und Assessment finden sich unter: http://helcom.fi/action-areas/monitoring-and-assessment und im HELCOM Monitoring Manual

OSPAR

In der geltenden Fassung legt das OSPAR-Übereinkommen die Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit der Anrainerstaaten und der EU bei der Vermeidung bzw. Bewältigung der Verschmutzung des Nordostatlantiks und der Erhaltung und Wiederherstellung der Meeresökosysteme fest. Die Vertragsstaaten kooperieren über die OSPAR-Kommission auf den Gebieten Monitoring, Bewertung, Maßnahmen und Forschung zu den Themen Biodiversität und Ökosysteme einschließlich menschlicher Aktivitäten, Eutrophierung, Schadstoffe, Offshore Öl- und Gastindustrie und radioaktive Substanzen. Im Rahmen des Übereinkommens können Empfehlungen, rechtsverbindliche Beschlüsse und andere Vereinbarungen verabschiedet werden, zu deren Umsetzung sich die Vertragsstaaten verpflichten.

Der Begriff OSPAR wird sowohl für den Vertrag als auch für die OSPAR-Kommission verwendet.

JAMP (Joint Assessment & Monitoring Programme) beschreibt die Überwachungs-Strategie, Themen und Produkte zu Monitoring und Überwachung, die für die Mitgliedstaaten  von OSPAR festgelegt sind. Die überarbeitete Version gilt für 2014-2021 unter Beachtung der Anforderungen der OSPAR Konvention und der MSRL.

(OSPAR Joint Assessment and Monitoring Programme (JAMP) 2014-2021)

Teil I beschreibt die Strategie, in Teil II werden die Themen und Produkte erläutert (besonders relevante Themen sind: A:Ökosystemansatz und Cross-cuttings issues, B: Biodiversität und Ökosysteme, E: Eutrophierung)

CEMP (Coordinated Environmental Monitoring Programme) zielt auf die Gewinnung vergleichbarer Daten zur OSPAR-Meeresregion, um diese zur Bewertung verschiedener Themenbereiche nach JAMP nutzen zu können. (Das Umweltüberwachungsprogramm CEMP befindet sich auch in Überarbeitung zur Anpassung an die MSRL Anforderungen).

Räumliche Zuordnung der Richtlinien

AWZ 12-sm-Zone Küstengewässer 1) Übergangsgewässer
MSRL x x x -
HELCOM x x x -
OSPAR x x x x

1) bei WRRL: Basislinie plus eine Seemeile

2.2 spezifische Anforderungen und Umweltziele

Die Meeresstrategierahmenrichtlinie, die regionalen Meeresschutzkonventionen sowie internationale Übereinkommen beinhalten die Überwachung der Einträge von Schadstoffen in die Meere als eine Komponente zur Feststellung des Umweltzustandes, zur Festlegung von Zielen zum Erreichen eines guten Umweltzustandes sowie zur Ableitung von Maßnahmen zur Reduzierung des Eintrags als auch der Kontrolle der Wirksamkeit der eingeleiteten Maßnahmen.

MSRL

Deskriptor 8. Aus den Konzentrationen an Schadstoffen ergibt sich keine Verschmutzungswirkung.

Anhang III Tabelle 1

Eintrag synthetischer Verbindungen (z. B. prioritäre Stoffe im Sinne der Richtlinie 2000/60/EG, die für die Meeresumwelt relevant sind, wie Pestizide, Bewuchshemmer, Arzneimittel, z. B. durch Verluste aus diffusen Quellen, Verschmutzung durch Schiffe, atmosphärische Deposition sowie biologisch aktive Stoffe);

— Eintrag nicht synthetischer Stoffe und Verbindungen (z. B. Schwermetalle, Kohlenwasserstoffe,

z. B. durch Verschmutzungen durch Schiffe sowie die Erforschung und Ausbeutung von Öl-, Gas- und Erzvorkommen, atmosphärische Deposition, Einträge aus Flüssen);

— Eintrag von Radionukliden.

HELCOM

HELCOM Recommendation 19/5

Ziel der Kommission in Hinblick auf Schadstoffe ist,

  • die Verschmutzung des Konventionsgebietes zu vermeiden durch kontinuierliche Verringerung von      Einleitungen, Emissionen und Verlusten von Schadstoffen, mit dem Endziel, Konzentrationen nahe den Hintergrundwerten für natürliche und nahe Null für vom Menschen hergestellte synthetische Stoffe zu erreichen,
  • die Einleitungen, Emissionen und Verlust von Schadstoffen, welche geeignet sind, die marine Umwelt zu      erreichen, soweit zu reduzieren, dass sie nicht mehr für Mensch und Natur schädlich sind,
  • bis zum Jahr 2020 Einleitungen, Emissionen und Verlust von Schadstoffen einzustellen.

Schadstoffrelevante  Programme und Aktivitäten

COMBINE

Die Ziele von COMBINE wie von HELCOM (HELCOM 14/18, Paragraph 5.27) entschieden und weiter erläutert durch BMP-WS 2/96, sind:

  • Identifizierung und Quantifizierung der Wirkungen durch Menschen verursachter Einleitungen und      menschlicher Aktivitäten in der Ostsee unter Beachtung der natürlichen Schwankungen des Systems,
  • Identifizierung und Quantifizierung der Veränderungen in der Meeresumwelt als Folge regulatorischer Maßnahmen.
  • Vergleich der Konzentrationen von Schadstoffen in ausgewählten Biota ( einschließlich verschiedener Gewebe) aus unterschiedlichen geographischen Regionen der Ostsee, um mögliche räumliche Verteilungsmuster einschließlich der Belastungsschwerpunkte ("hot spots") anzuzeigen
  • Messung der Konzentrationen von Schadstoffen in ausgewählten Biota an spezifischen Orten über eine längere Zeit, um anzuzeigen, ob sich die Konzentrationen in Abhängigkeit von den Schadstoffeinleitungen in die Ostsee gleichermaßen ändern
  • Messung der Konzentrationen von Schadstoffen in ausgewählten Biota an verschiedenen Orten der Ostsee,      besonders in belasteten Gebieten, um zu bewerten, ob die Konzentrationshöhen eine Gefahr für diese Arten und/oder die höheren Glieder in der Nahrungskette, einschließlich der marinen Säuger und Seevögel, bedeuten.

Baltic Sea Action Plan (BSAP)

Der Baltic Sea Action Plan (2007) hat als generelles Ziel das Erreichen eines guten ökologischen Zustands der Ostsee bis zum Jahr 2021. Er formuliert in Bezug auf Schadstoffe folgende ökologische Ziele für die Ostsee:

  • Schadstoffkonzentrationen nahe an den natürlichen Hintergrundwerten
  • sicherer Verzehr aller Fisch
  • gesunde Wildbestände

HELCOM Monitoring Manual

contaminant inputs from atmosphere http://www.helcom.fi/action-areas/monitoring-and-assessment/monitoring-manual/inputs/contaminant-inputs-from-atmosphere

contaminant inputs from land based sources http://www.helcom.fi/action-areas/monitoring-and-assessment/monitoring-manual/inputs/contaminant-inputs-from-landbased-sources

Im HELCOM Monitoring Manual werden die Themen dieses Kennblattes unter dem folgenden Programmpunkt (programme topic) betrachtet: ​Inputs

OSPAR

ANNEX IV - über die Beurteilung der Qualität der Meeresumwelt, Artikel1: Im Sinne dieser Anlage bedeutet "Überwachung" die wiederholte Messung

  • der Qualität der Meeresumwelt und jedes ihrer Bestandteile, das heißt des Wassers, der Sedimente und der Lebewesen
  • der Tätigkeiten oder der natürlichen und anthropogenen Einträge, welche die Meeresumwelt beeinträchtigen können;     
  • der Auswirkungen solcher Tätigkeiten und Einträge

Die Überwachung kann entweder zur Gewährleistung der Einhaltung des Übereinkommens, um Gesetzmäßigkeiten und Tendenzen zu erkennen, oder zu Forschungszwecken durchgeführt werden.

Spezifische Ziele

des Hazardous Substances and Eutrofication Committee (HASEC)

In Übereinstimmung mit den allgemeinen Zielen ist in Hinblick auf Schadstoffe das Ziel der Kommission, die Verschmutzung der Seegebiete zu vermeiden durch kontinuierliche Verringerung von Einleitungen, Emissionen und Verlusten von Schadstoffen, mit dem Endziel, Konzentrationen nahe den Hintergrundwerten für natürliche und nahe Null für vom Menschen hergestellte synthetische Stoffe zu erreichen.

für Einträge von Schadstoffen relevante Messprogramme unter dem OSPAR Joint Assesment and Monitoring Programme (JAMP):

  • RID-Messprogramm (Riverine Input Data): Jährliche Erfassung des Abflusses und der Einträge ausgewählter Substanzen über die Flüsse  in die Meeresumwelt(Nährstoffe und Schadstoffe).
  • CAMP (Comprehensive Atmospheric Monitoring Programm): Abschätzung der Einträge von ausgesuchten Schadstoffen durch Modellrechnungen auf der Grundlage von Emmissionsdaten und Messdaten von Küstenstationen mit Hilfe atmosphärischer Modelle

contaminat inputs from land-based (diffuse point) sources

http://www.ospar.org/html_documents/ospar/html/data/msfd_factsheets/d8_contaminant_inputs_from_land_based_sources.pdf

contaminat inputs via atmosphere

http://www.ospar.org/html_documents/ospar/html/data/msfd_factsheets/d8_contamninant_inputs_via_the_atmosphere.pdf

2.3 Gefährdung

KOM(2002) 539 endgültig: MITTEILUNG DER KOMMISSION AN DEN RAT UND AN DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT

Zu den Bedrohungen für das marine Ökosystem zählen (…) die Verschmutzung durch gefährliche Stoffe(…). Sie sind die Folge verschiedener Belastungen wie(…), der Öl- und Gasgewinnung, der Schifffahrt, dem Eintrag von Schadstoffen in Luft und Wasser, der Verklappung von Abfällen (…).

3 - Messkonzept

Allgemeine Erläuterung zu Monitoring- und Messprogrammen

Die Begriffe Monitoring(programm) und Überwachung(sprogramm) werden in diesem Handbuch i.d.R. synonym benutzt. Zwischen den Richtlinien und Übereinkommen weicht die Nomenklatur allerdings z.T. voneinander ab.  Sofern ein spezifisches Programm einer Richtlinie angesprochen wird, wird versucht, dies auch ausdrücklich zu benennen, z.B. „MSRL-Monitoringprogramm“.

Im Sinne eines Baukastensystems bilden die nationalen MESSprogramme (Kapitel 3.2) die kleinste Einheit der Monitoringprogramme zum Meeresschutz. Sie beschreiben das Wer – wie – was – wo – und - wann?  der Meeresumweltüberwachung. Die Messprogramme können unterschiedlichen Überwachungsanforderungen dienen. So bedient zum Beispiel das Wasser-Messprogramm für Schadstoffe in der Ostsee sowohl die Monitoringanforderungen nach HELCOM als auch der MSRL.

Aufbauend auf diesen nationalen Messprogrammen folgt das MSRL-Monitoring, das Deutschland gemäß Art. 11 MSRL durchführt, einer eigenen Struktur (mit MSRL-Monitoring- und Subprogrammen), die hier als Überblick dargestellt wird.

3.1 Beschreibung des Messnetzes

3.1.1 zeitliche Darstellung

 

3.2 Monitoring-Aktivitäten

Schadstoffeinträge aus landseitigen Quellen (Ostsee) (Messprogramm-Nr. 126)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • UBA
Beteiligte Institutionen
  • SMUL
  • LUGV BB
  • LHW
  • LLUR
  • LUNG MV
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms (Q4h) 1984-01-01
Ende des Messprogramms (Q4h) -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

laufend; Ostsee-PLC-programm, Beginn 1984

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer BAL
Meeresgewässerregion (Q4i)
  • Küstensgewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion (Q4j)

gemessen werden ausgewählte Schadstoffkonzentrationen und der Abfluss am Übergabepunkt limnisch-marin der in die Ostsee mündenden Flüsse

Prozentuale Abdeckung (Q9g) -
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente (Q9a)

Das Messprogramm dient der Erfassung der Einträge von Schadstoffen und dem Abfluss ins Meer. Darüber hinaus werden Direkteinleiter (kommunale Kläranlagen und industrielle Einleiter) erfasst. HELCOM parameters: Cd, Cr, Cu, Hg, Ni, Oil, Pb, TOC, Zn

Weitere gemessene Parameter (Q9b)

Abfluss Direkteinleiter (kommunale Kläranlagen und industrielle Einleiter)

Zweck des Messprogramms (Q4k)
  • Belastung
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms

Messdaten zu den flussbürtigen Einträgen (Konzentration und Abfluss) und zu den direkten Einträgen werden benötigt, um die Menge an eingetragenen Schadstoffen zu bestimmen und Aussagen über die Effektivität von Schadstoffreduktionsmaßnahmen zu treffen

Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode (Q9d) -
Probenahme-Methode (URL)
Tabelle Methoden-URLs (Q9c) HELCOM PLC Guidelines http://www.helcom.fi/action-areas/monitoring-and-assessment/manuals-and-guidelines/plc-water-guidelines/
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr (Q9g) 12
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

12-13

Frequenz (Q9h) monatlich
Beschreibung Frequenz (Q9h) -
Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren
  • Schadstoff-Konzentration am Übergabepunkt limnisch-marin der einmündenden Flüsse (UZ-Indikator Art. 10)
Sub-Programme (Ostsee)
  • Schadstoff-Einträge - landseitige Quellen
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm (Q9i) -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand (Q10a)
  • Region
  • Subregion
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand (Q10a) -
Datenzugriff - Bereitstellung (Q10c) Bereitstellung der Daten in einem internationalem Daten-Center (z.B. RSC, ICES, EEA, EMODnet)
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum (Q10c) 2014-09-01
Datenzugriff - Datentyp (Q10c)
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz (Q10c) jährlich
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz (Q10c) -
Datenzugriff - INSPIRE-Standard (Q10c)
  • Umweltmonitoring-Einrichtungen
Datenzugriff - Rechte (Q10c) beschränkter Zugang durch spezfischen Nutzungsvertrag
Link zu den Daten (Q10d)
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff (Q10d)

Bereitstellung der Daten über HELCOM

Ergänzende Angaben zu den Daten -
Atmosphärische Schadstoffemissionen (Ostsee) (Messprogramm-Nr. 124)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • UBA
Beteiligte Institutionen
  • EMEP | MSC-W
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms (Q4h) 1990-01-01
Ende des Messprogramms (Q4h) -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

laufend

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer BAL
Meeresgewässerregion (Q4i)
  • Festlandbereich des MS
  • Hoheitsgewässer
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion (Q4j)

Emissionsquellen befinden sich an Land, mobile Quellen (Schifffahrt werden auch berechnet)

Prozentuale Abdeckung (Q9g) 100
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente (Q9a)

Emissionen von Schwermetallen (Pb, Cd, Hg, As, Cr, Cu, Ni, Se, Zn) und POPs (PCDD/PCDF, PAHs, HCB, HCH, PCBs)

Weitere gemessene Parameter (Q9b)

Emissionen von Schwermetallen (Pb, Cd, Hg, As, Cr, Cu, Ni, Se, Zn) und POPs (PCDD/PCDF, PAHs, HCB, HCH, PCBs

Zweck des Messprogramms (Q4k)
  • Belastung
  • Verursachende menschliche Aktivitäten für Belastungen
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms -
Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode (Q9d) -
Probenahme-Methode (URL)
Tabelle Methoden-URLs (Q9c) EMEP: Centre of Emission Inventories and Projections (CEIP) http://www.ceip.at/
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr (Q9g) -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

In die EMEP-Berichte fließen die Ergebnisse der jährlichen Berechnung der Emissionen ein.

Frequenz (Q9h) jährlich
Beschreibung Frequenz (Q9h)

Emissionen werden jährlich berechnet, nicht gemessen

Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren
  • emittierte Schadstoffmengen
Sub-Programme (Ostsee)
  • Schadstoff-Einträge - über die Atmosphäre
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm (Q9i) -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand (Q10a)
  • Andere (spezifizieren)
  • EU
  • Region
  • Subregion
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand (Q10a)

Emissionen werden pro Land erfasst

Datenzugriff - Bereitstellung (Q10c) Bereitstellung der Daten in einem internationalem Daten-Center (z.B. RSC, ICES, EEA, EMODnet)
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum (Q10c) 2014-09-01
Datenzugriff - Datentyp (Q10c)
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz (Q10c) jährlich
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz (Q10c)

Daten werden jährlich von EMEP bereitgestellt

Datenzugriff - INSPIRE-Standard (Q10c)
  • Umweltmonitoring-Einrichtungen
Datenzugriff - Rechte (Q10c) freier Zugriff
Link zu den Daten (Q10d)
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff (Q10d)

Daten für die Ostsee werden über HELCOM bereitgestellt, HELCOM Indikatorbericht: http://www.helcom.fi/baltic-sea-trends/environment-fact-sheets/hazardous-substances/atmospheric-emissions-of-heavy-metals-in-the-baltic-sea-region/; http://www.helcom.fi/baltic-sea-trends/environment-fact-sheets/hazardous-substances/atmospheric-emissions-of-pcdd-fs-in-the-baltic-sea-region/ Daten für die Nordsee und Ostsee sind über www.emep.int verfügbar.

Ergänzende Angaben zu den Daten -
Schadstoffeinträge aus landseitigen Quellen (Nordsee) (Messprogramm-Nr. 98)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • UBA
Beteiligte Institutionen
  • FGG Ems
  • FGG Elbe
  • FGG Weser
  • LLUR
  • NLWKN
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms (Q4h) 1984-01-01
Ende des Messprogramms (Q4h) -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

laufend; Nordsee-RID Programm: Beginn 1994

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer ANS
Meeresgewässerregion (Q4i)
  • Küstensgewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion (Q4j)

gemessen werden ausgewählte Schadstoffkonzentrationen und der Abfluss am Übergabepunkt limnisch-marin der in die Nordsee mündenden Flüsse

Prozentuale Abdeckung (Q9g) 100
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente (Q9a)

Das Messprogramm dient der Erfassung der Einträge von Schadstoffen und dem Abfluss ins Meer. darüber hinaus werden Direkteinleiter (kommunale Kläranlagen und industrielle Einleiter) erfasst. OSPAR Bestimmungsgrößen: Hg, Cd, Cu, Zn, Pb, SPM

Weitere gemessene Parameter (Q9b)

Abfluss Direkteinleiter (kommunale Kläranlagen und industrielle Einleiter)

Zweck des Messprogramms (Q4k)
  • Belastung
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms

Messdaten zu den flussbürtigen Einträgen (Konzentration und Abfluss) und zu den direkten Einträgen werden benötigt, um die Menge an eingetragenen Schadstoffen zu bestimmen und Aussagen über die Effektivität von Schadstoffreduktionsmaßnahmen zu treffen

Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode (Q9d) -
Probenahme-Methode (URL)
Tabelle Methoden-URLs (Q9c) OSPAR-RID principle http://www.ospar.org/content/content.asp?menu=00920301420000_000000_000000
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr (Q9g) -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

12-13

Frequenz (Q9h) monatlich
Beschreibung Frequenz (Q9h) -
Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren
  • Schadstoff-Konzentration am Übergabepunkt limnisch-marin der einmündenden Flüsse (UZ-Indikator Art. 10)
Sub-Programme (Nordsee)
  • Schadstoff-Einträge - landseitige Quellen
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm (Q9i) -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand (Q10a)
  • Region
  • Subregion
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand (Q10a) -
Datenzugriff - Bereitstellung (Q10c) Bereitstellung der Daten in einem internationalem Daten-Center (z.B. RSC, ICES, EEA, EMODnet)
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum (Q10c) 2014-11-01
Datenzugriff - Datentyp (Q10c)
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz (Q10c) jährlich
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz (Q10c) -
Datenzugriff - INSPIRE-Standard (Q10c)
  • Umweltmonitoring-Einrichtungen
Datenzugriff - Rechte (Q10c) beschränkter Zugang durch spezfischen Nutzungsvertrag
Link zu den Daten (Q10d)
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff (Q10d)

Bereitstellung der Daten über OSPAR

Ergänzende Angaben zu den Daten -
Atmosphärische Schadstoffemissionen (Nordsee) (Messprogramm-Nr. 93)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • UBA
Beteiligte Institutionen
  • EMEP | MSC-W
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms (Q4h) 1990-01-01
Ende des Messprogramms (Q4h) -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

laufend

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer ANS
Meeresgewässerregion (Q4i)
  • Festlandbereich des MS
  • Hoheitsgewässer
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion (Q4j)

Emissionsquellen befinden sich an Land, mobile Quellen (Schifffahrt werden auch berechnet)

Prozentuale Abdeckung (Q9g) 100
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente (Q9a)

Emissionen von Schwermetallen (Pb, Cd, Hg, As, Cr, Cu, Ni, Se, Zn) und POPs (PCDD/PCDF, PAHs, HCB, HCH, PCBs

Weitere gemessene Parameter (Q9b)

Emissionen von Schwermetallen (Pb, Cd, Hg, As, Cr, Cu, Ni, Se, Zn) und POPs (PCDD/PCDF, PAHs, HCB, HCH, PCBs)

Zweck des Messprogramms (Q4k)
  • Belastung
  • Verursachende menschliche Aktivitäten für Belastungen
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms -
Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode (Q9d) -
Probenahme-Methode (URL)
Tabelle Methoden-URLs (Q9c) EMEP: Centre of Emission Inventories and Projections (CEIP) http://www.ceip.at/
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr (Q9g) -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

In die EMEP-Berichte fließen die Ergebnisse der jährlichen Berechnung der Emissionen ein.

Frequenz (Q9h) jährlich
Beschreibung Frequenz (Q9h)

Emissionen werden jährlich berechnet, nicht gemessen

Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren
  • emittierte Schadstoffmengen
Sub-Programme (Nordsee)
  • Schadstoff-Einträge - über die Atmosphäre
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm (Q9i) -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand (Q10a)
  • EU
  • Region
  • Subregion
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand (Q10a)

Emissionen werden pro Land erfasst

Datenzugriff - Bereitstellung (Q10c) Bereitstellung der Daten in einem internationalem Daten-Center (z.B. RSC, ICES, EEA, EMODnet)
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum (Q10c) 2014-09-01
Datenzugriff - Datentyp (Q10c)
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz (Q10c) jährlich
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz (Q10c)

Daten werden jährlich von EMEP bereitgestellt

Datenzugriff - INSPIRE-Standard (Q10c)
  • Umweltmonitoring-Einrichtungen
Datenzugriff - Rechte (Q10c) freier Zugriff
Link zu den Daten (Q10d)
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff (Q10d)

Daten für die Ostsee werden über HELCOM bereitgestellt, HELCOM Indikatorbericht: http://www.helcom.fi/baltic-sea-trends/environment-fact-sheets/hazardous-substances/atmospheric-emissions-of-heavy-metals-in-the-baltic-sea-region/; http://www.helcom.fi/baltic-sea-trends/environment-fact-sheets/hazardous-substances/atmospheric-emissions-of-pcdd-fs-in-the-baltic-sea-region/ Daten für die Nordsee und Ostsee sind über www.emep.int verfügbar.

Ergänzende Angaben zu den Daten -
Atmosphärische Deposition Schadstoffe (Ostsee) (Messprogramm-Nr. 92)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • UBA
Beteiligte Institutionen
  • UBA
  • EMEP | MSC-W
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms (Q4h) 1990-01-01
Ende des Messprogramms (Q4h) -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

fortlaufend, EMEP Modellierung: abh. von Eingangsdaten; meist werden Zeitreihen ab 1990 betrachtet. An der Küstenmessstelle in Deutschland (Zingst) wird seit 1999 gemessen.

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer BAL
Meeresgewässerregion (Q4i)
  • Ausschließliche Wirtschaftszone
  • Jenseits der Gewässer des MS
  • Küstensgewässer (WRRL)
  • Übergangsgewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion (Q4j)

EMEP erstellt Depositionskarten für die gesamte Nord- und Ostsee (zukünftig mit einer Auflösung von 0,1° x 0,1°Long/Lat

Prozentuale Abdeckung (Q9g) 100
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente (Q9a)

Gemessene nasse Deposition von ausgewählten Schadstoffen (Pb, Cd, Hg, As, Ni, Cr, Zn, Cu; B(a)P, B(a)A, Summe B(b+j+k)F, I(c,d)P, DB(a)A; g-HCH); Modellierte Gesamtdeposition (trocken & nass) von ausgewählten Schadstoffen (Pb, Cd, Hg, B(a)P, PCDD/F, HCB) mit dem EMEP-Modell.

Weitere gemessene Parameter (Q9b)

Gemessene nasse Deposition von ausgewählten Schadstoffen (Pb, Cd, Hg, As, Ni, Cr, Zn, Cu; B(a)P, B(a)A, Summe B(b+j+k)F, I(c,d)P, DB(a)A; g-HCH); Modellierte Gesamtdeposition (trocken & nass) von ausgewählten Schadstoffen (Pb, Cd, Hg, B(a)P, PCDD/F, HCB) mit dem EMEP-Modell.

Zweck des Messprogramms (Q4k)
  • Belastung
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms -
Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode (Q9d) -
Probenahme-Methode (URL)
Tabelle Methoden-URLs (Q9c) MSC-E http://www.msceast.org/ NILU http://www.nilu.no/projects/ccc/index.html HELCOM http://helcom.fi/Recommendations/Rec%2024-1.pdf
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr (Q9g) 1
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

EMEP modelliert 1x jährlich, gemessen wird an den 2 Messstationen monatlich, die Messdaten werden zur Validierung des Modells genutzt;

Frequenz (Q9h) jährlich
Beschreibung Frequenz (Q9h)

EMEP modelliert 1x jährlich, gemessen wird an der Messstation monatlich, die Messdaten werden zur Validierung des Modelss genutzt;

Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren -
Sub-Programme (Ostsee)
  • Schadstoff-Einträge - über die Atmosphäre
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm (Q9i) -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand (Q10a)
  • Andere (spezifizieren)
  • Region
  • Subregion
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand (Q10a)

Ostsee: PLC-Sub-divisions, Auflösung bisher 50 x 50km; ab 2017 0.1°x0,1°Lat/Long; EMEP Grit als kleinste mögliche Auflösung

Datenzugriff - Bereitstellung (Q10c) Bereitstellung der Daten in einem internationalem Daten-Center (z.B. RSC, ICES, EEA, EMODnet)
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum (Q10c) 2014-09-01
Datenzugriff - Datentyp (Q10c)
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz (Q10c) jährlich
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz (Q10c) -
Datenzugriff - INSPIRE-Standard (Q10c)
  • Umweltmonitoring-Einrichtungen
Datenzugriff - Rechte (Q10c) freier Zugriff
Link zu den Daten (Q10d)
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff (Q10d)

EMEP-Webseite : www.emep.int; HELCOM-Indikatorberichte : http://www.helcom.fi/baltic-sea-trends/environment-fact-sheets/hazardous-substances/ Daten für die Ostsee werden über HELCOM (und EMEP) bereitgestellt; eine separate nationale Berichterstattung ist nicht möglich bzw. vorgesehen.

Ergänzende Angaben zu den Daten -
Atmosphärische Deposition Schadstoffe (Nordsee) (Messprogramm-Nr. 133)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • UBA
Beteiligte Institutionen
  • UBA
  • EMEP | MSC-W
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms (Q4h) 1990-01-01
Ende des Messprogramms (Q4h) -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

fortlaufend, EMEP Modellierung: abh. von Eingangsdaten; meist werden Zeitreihen ab 1990 betrachtet. An den 2 Küstenmessstellen in Deutschland (Sylt) wird seit 1999 gemessen

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer ANS
Meeresgewässerregion (Q4i)
  • Ausschließliche Wirtschaftszone
  • Jenseits der Gewässer des MS
  • Küstensgewässer (WRRL)
  • Übergangsgewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion (Q4j)

EMEP erstellt Depositionskarten für die gesamte Nord- und Ostsee (zukünftig mit einer Auflösung von 0,1° x 0,1°Long/Lat

Prozentuale Abdeckung (Q9g) 100
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente (Q9a)

Gemessene nasse Deposition von ausgewählten Schadstoffen (Pb, Cd, Hg, As, Ni, Cr, Zn, Cu; B(a)P, B(a)A, Summe B(b+j+k)F, I(c,d)P, DB(a)A; g-HCH); Modellierte Gesamtdeposition (trocken & nass) von ausgewählten Schadstoffen (Pb, Cd, Hg, B(a)P, PCDD/F, HCB) mit dem EMEP-Modell.

Weitere gemessene Parameter (Q9b)

Gemessene nasse Deposition von ausgewählten Schadstoffen (Pb, Cd, Hg, As, Ni, Cr, Zn, Cu; B(a)P, B(a)A, Summe B(b+j+k)F, I(c,d)P, DB(a)A; g-HCH); Modellierte Gesamtdeposition (trocken & nass) von ausgewählten Schadstoffen (Pb, Cd, Hg, B(a)P, PCDD/F, HCB) mit dem EMEP-Modell.

Zweck des Messprogramms (Q4k)
  • Belastung
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms -
Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode (Q9d) -
Probenahme-Methode (URL)
Tabelle Methoden-URLs (Q9c) MSC-E http://www.msceast.org/ NILU http://www.nilu.no/projects/ccc/index.html OSPAR http://www.ospar.org/content/content.asp?menu=00910301410000_000000_000000
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr (Q9g) -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

EMEP modelliert 1x jährlich, gemessen wird an der Messstation monatlich, die Messdaten werden zur Validierung des Modells genutzt;

Frequenz (Q9h) jährlich
Beschreibung Frequenz (Q9h)

EMEP modelliert 1x jährlich, gemessen wird an der Messstation monatlich

Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren
  • Schadstoffdeposition auf die Meeresoberfläche (UZ-Indikator Art. 10)
Sub-Programme (Nordsee)
  • Schadstoff-Einträge - über die Atmosphäre
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm (Q9i) -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand (Q10a)
  • Andere (spezifizieren)
  • Region
  • Subregion
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand (Q10a)

EMEP Grit als kleinste mögliche Auflösung

Datenzugriff - Bereitstellung (Q10c) Bereitstellung der Daten in einem internationalem Daten-Center (z.B. RSC, ICES, EEA, EMODnet)
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum (Q10c) 2014-09-01
Datenzugriff - Datentyp (Q10c)
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz (Q10c) jährlich
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz (Q10c) -
Datenzugriff - INSPIRE-Standard (Q10c)
  • Umweltmonitoring-Einrichtungen
Datenzugriff - Rechte (Q10c) freier Zugriff
Link zu den Daten (Q10d) http://www.emep.int
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff (Q10d)

Daten für die Nordsee sind nur über EMEP verfügbar – eine separate nationale Berichterstattung ist nicht möglich bzw. vorgesehen.

Ergänzende Angaben zu den Daten -

3.3 Zusätzliche Parameter

4 - Bewertung

 

4.1 Nord- und Ostsee

MSRL Art. 9 "Guter Umweltzustand" (GES)
Richtlinie: Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie
Bemerkung:

Bis zum 15. Oktober 2012 waren auf der Grundlage der Anfangsbewertung (Art. 8 MSRL) und der sogenannten Deskriptoren (Anhang I MSRL) erstmals Merkmale für den guten Umweltzustand (GES) der deutschen Meeresbereiche zu beschreiben (Art. 9 MSRL).

Aufgrund der Datenlage und der beschränkten Anzahl an einsatzfähigen Bewertungs-Verfahren, -Kriterien und -Indikatoren war es im ersten Bericht noch nicht möglich, für alle MSRL-Themen spezifische Grenz- und Schwellenwerte (oder andere Quantifizierungen im Sinne eines GES) zu beschreiben.

Deshalb nimmt der Bericht von 2012 Bezug auf bestehende Zustandsbewertungen. Wichtige Grundlagen dazu liefern die WRRL und die FFH-RL und VRL der Europäischen Union. Darüber hinaus wurden die Arbeiten der regionalen Meeresschutzübereinkommen für Nordsee und Ostsee, OSPAR und HELCOM, u.a. herangezogen.

  • Informationen zu den deutschen Berichten Art. 8 - 10 MSRL (2012): hier
  • Beschreibung eines guten Umweltzustands für die deutsche Nordsee nach Artikel 9 MSRL (2012) Download
  • Beschreibung eines guten Umweltzustands für die deutsche Ostsee nach Artikel 9 MSRL (2012) Download
  • Übersicht der Deskriptoren zur Festlegung des guten Umweltzustands (Anhang I MSRL): hier
  • aktueller Entwickungsstand von "Indikatoren zur Bewertung des Zustands": hier

4.2 Nordsee

Trendermittlung
Richtlinie: Oslo-Paris-Übereinkommen (OSPAR)

4.3 Ostsee

Trendermittlung Ostsee
Richtlinie: Helsinki-Übereinkommen zum Schutz der Meeresumwelt der Ostsee

5 - Qualitätssicherung

Die am BLMP beteiligten Einrichtungen sind verpflichtet, in Eigenverantwortung Qualitätsmanagementsysteme in Anlehnung an die DIN EN ISO/IEC 17025 zu etablieren und aufrecht zu erhalten (ARGE BLMP-Beschluss 2006). Das beinhaltet die Durchführung sowohl interner als auch externer Qualitätssicherungsmaßnahmen zur Sicherstellung zuverlässiger und vergleichbarer Untersuchungsergebnisse. Dabei werden sie durch die Qualitätssicherungsstelle des BLMP am Umweltbundesamt ( QS-Stelle) unterstützt, die als unabhängige nicht direkt am Monitoring beteiligte Institution für die Koordinierung der Qualitätssicherungsmaßnahmen im Rahmen des BLMP zuständig ist. Die erforderlichen einrichtungsübergreifenden Abstimmungen erfolgen in der Arbeitsgruppe „Qualitätssicherung“ (AG QS), in der Experten aus Bund und Küstenländern vertreten sind. Durch enge Zusammenarbeit mit der AG ErBeM sowie deren Fach-Arbeitsgruppen ist die direkte Verbindung zu den messenden Einrichtungen gewährleistet.

Die QS-Stelle ist für die Erarbeitung von Handreichungen wie z.B. Leitlinien zur Methodenvalidierung und von Qualitätsmanagement-Musterdokumenten zuständig. Sie organisiert Workshops und führt Ringversuche zu den im Rahmen des BLMP eingesetzten Untersuchungsverfahren und Matrizes durch. Seit 2001 bietet die QS-Stelle den BLMP-Laboratorien auch die Durchführung externer Audits auf Grundlage der DIN EN ISO 17025 mit entsprechend geschultem Personal an.

 

Für externe QM-Maßnahmen werden Angebote folgender Anbieter genutzt:

  • QUASIMEME
  • QS-Stelle (des BLMP am UBA (Workshops, Ringversuche, Taxaliste, Normung bei DIN, CEN und ISO, Begleitung der Etablierung von QM-Systemen, Erstellung von Muster-QM-Dokumenten, Durchführung von Audits))

5.1 Messende Einrichtungen

Bund/Länder* verantwortliche
Behörden
Bund BSH
Niedersachsen NLWKN
Schleswig-Holstein LLUR
Sonstige IOW

* An der gemeinschaftlichen, föderalen Umsetzung der Aufgaben des Meeresschutzes sind folgende Ministerien von Bund und Küstenländern beteiligt:

  • Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)
  • Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)
  • Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)
  • Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr der Freien Hansestadt Bremen (Umwelt HB)
  • Behörde für Umwelt und Energie der Freien und Hansestadt Hamburg (BUE)
  • Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern (LU MV)
  • Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz (MU NI)
  • Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (MELUR)

5.2 Monitoring-Leitfäden

Folgende im Rahmen der europäischen Meeresschutzkonventionen von HELCOM und OSPAR erarbeiteten Leitlinien dienen als Grundlage für die Ausgestaltung und Qualitätssicherung des Messprogramms:
  • HELCOM: COMBINE Manual, Part D. Programme for monitoring of contaminants and their effects Download
  • ICES: ICES-Times Download
  • OSPAR: JAMP/CEMP Download
  • OSPAR: JAMP Guideline on the analysis of PFCs in seawater (OSPAR Agreement 2010-8) Download
  • OSPAR: JAMP Guidelines for the Integrated Monitoring and Assessment of Contaminants and their effects (Agreement 2012-09) Download

5.3 Normen

Die Anwendung validierter, d.h. für den vorgegebenen Zweck geeigneter Untersuchungsverfahren ist eine wesentliche Voraussetzung für die Qualitätssicherung in den messenden Einrichtungen. Auf folgende Normen, die regelmäßig überprüft und bei Bedarf dem aktuellen Stand der wissenschaftlich-technischen Entwicklung angepasst werden, wird zurückgegriffen:
  • DIN EN ISO/IEC 17025, 2005: Allgemeine Anforderungen an die Kompetenz von Prüf- und Kalibrierlaboratorien (ISO/IEC 17025: 2005); Deutsche und Englische Fassung EN ISO/IEC 17025: 2005.
  • DIN EN ISO 5667-3, 2004-05: Wasserbeschaffenheit - Probennahme - Teil 3: Anleitung zur Konservierung und Handhabung von Wasserproben (ISO 5667-3: 2003); Deutsche Fassung EN ISO 5667-3: 2003
  • ISO 5667-9, 1992-10: Wasserbeschaffenheit; Probennahme; Teil 9: Hinweise zur Probennahme von Meerwasser

5.4 Aktivitäten

Handreichungen, Musterdokumente

Die folgende Auflistung gibt einen Überblick über vorhandene QM-Dokumente und durchgeführte externe QM-Maßnahmen:
  • Qualitätssicherungsstelle des BLMP am UBA, 2008: Muster-Qualitätsmanagementhandbuch für Laboratorien des Bund/Länder-Messprogramms nach DIN EN ISO/IEC 17025, Version: 01 vom 01.02.2008, Umweltbundesamt.
  • Umweltbundesamt, Qualitätssicherungsstelle des BLMP, 2004: Leitlinie zur Methodenvalidierung
  • Qualitätssicherungsstelle des BLMP am UBA, 2011: Ableitung von Mindestanforderungen an Analyseverfahren zur Überwachung chemischer Parameter im Rahmen des BLMP, Mindestanforderungen an Bestimmungsgrenzen

  • Qualitätssicherungsstelle des BLMP am UBA, 2008: Ableitung von Mindestanforderungen an Analyseverfahren zur Überwachung chemischer Parameter im Rahmen des BLMP, Erläuterung zur Einführung von Zielwerten für Messunsicherheiten

 

Ringversuche

  • QUASIMEME-Ringversuche 2x jährlich

Workshop, Schulungen

  • Qualitätssicherungsstelle des BLMP am UBA, 2007:
    Workshop "Akkreditierung von Laboratorien nach DIN EN ISO/IEC 17025"; 08.02.2007
  • Qualitätssicherungsstelle des BLMP am UBA, 2005:
    Workshop "Akkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17025"; 31.11.2005
  • Qualitätssicherungsstelle des BLMP am UBA, 2004:
    Workshop "Meeresmonitoring, Wasserrahmenrichtlinie und Qualitätssicherung - 2. Erfahrungsaustausch"; 11. - 12.05.2004
  • Qualitätssicherungsstelle des BLMP am UBA, 2001:
    Workshop "Meeresmonitoring und Qualitätssicherung - 1. Erfahrungsaustausch"; 04.11 - 06.11.2002
  • Qualitätssicherungsstelle des BLMP am UBA, 2001:
    Workshop "Analysenverfahren und Qualitätssicherung zur Bestimmung von Nährstoffen, Schwermetallen und organischen Schadstoffen in Meerwasser"; 02. - 04.07.2001

6 - Literatur