Kennblätter

Nicht-einheimische Arten (Stand: 03.07.2015 )

1 - Allgemeines

In diesem Kapitel werden das Kennblatt-Thema als auch die zuständigen Institutionen und Fach-Arbeitsgruppen bzw. Expertenkreise benannt.

1.1 Themenbereich

Biologisches Monitoring - Flora & Fauna

1.2 Definition

Als Neobiota bezeichnet man Tier- (Neozoen) und Pflanzenarten (Neophyten), aber auch Pilze und Mikroorganismen, die von Natur aus nicht im jeweiligen Lebensraum vorkommen, sondern erst durch den Einfluss des Menschen absichtlich oder unabsichtlich eingebracht worden sind. Sie werden daher auch als gebietsfremde oder nicht-einheimische Arten bezeichnet.

Nicht-einheimische-Art_Pazifische Auster_LKN-SH_Stock

1.3 Zuständige Behörde(n)

Bund/Länder* verantwortliche   Behörden
Bund BfN , BSH , BfG
Bremen SKUMS HB
Hamburg BUE HH
Mecklenburg-Vorpommern LUNG MV
Niedersachsen NLPV NI , NLWKN
Schleswig-Holstein LLUR SH , LKN.SH / NPV

* An der gemeinschaftlichen, föderalen Umsetzung der Aufgaben des Meeresschutzes sind folgende Ministerien von Bund und Küstenländern beteiligt:

  • Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)
  • Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)
  • Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)
  • Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau der Freien Hansestadt Bremen (SKUMS HB)
  • Behörde für Umwelt und Energie der Freien und Hansestadt Hamburg (BUE HH)
  • Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Mecklenburg-Vorpommern (LU MV)
  • Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz (MU NI)
  • Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein (MELUND SH)

1.4 Arbeitsgruppe

BLANO Fach AG Neobiota

2 - Überwachungsanforderungen, Umweltziele und Gefährdungen

Im Rahmen der Meeresumweltüberwachung sind die bestehenden Anforderungen von EU-Richtlinien, regionalen Abkommen und rechtlichen Vorgaben (nationale und länderspezifische Gesetzgebung) zu berücksichtigen. Neben allgemeinen Anforderungen (Kap. 2.1) gelten themenbezogen spezifische Mindestanforderungen (Kap. 2.2) an das Monitoring. Es erfolgt eine Zuordnung zum räumlichen Geltungsbereich der Richtlinien sowie zu den übergeordneten nationalen Umweltzielen. Störungen und Beeinflussungen werden unter Gefährdung (Kap. 2.3) benannt.

2.1 Allgemeine Anforderungen und rechtliche Vorgaben

Ballastwasser

Das Ballastwasser-Übereinkommen zur Kontrolle und Behandlung von Ballastwasser und Sedimenten von Schiffen wurde 2004 bei der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (International Maritime Organization, IMO) verabschiedet und trat 2017 in Kraft. Das Übereinkommen fordert ein Ballastwasser-Management, das weitgehend auf den bisher üblichen unkontrollierten Wasseraustausch bei Aufnahme und Ablassen von Ballastwasser verzichtet. Deutschland ist dem Ballastwasser-Übereinkommen am 13. Februar 2013 mit dem Ballastwasser-Gesetz beigetreten.

Invasive Arten

Im Mittelpunkt der Verordnung über invasive Arten steht eine Liste invasiver gebietsfremder Arten von unionsweiter Bedeutung. Die Verordnung hat das Ziel, Maßnahmen zum Umgang mit diesen Arten im Hinblick auf Prävention, Früherkennung, rasche Reaktion und Kontrolle ihrer Einbringung und Verbreitung festzulegen.

MSRL

Die Richtlinie zur Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Meeresumwelt (Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie, MSRL) bildet die Umweltsäule der EU-Meerespolitik und erstellt eine thematische Strategie für den Schutz und die Erhaltung der europäischen Meeresumwelt. Ziel ist es, saubere, gesunde und produktive Meere und deren biologische Vielfalt langfristig zu bewahren bzw., wo durchführbar und nötig, wieder herzustellen.

Die MSRL trat 2008 in Kraft und gibt den Rahmen vor, in dem die Mitgliedstaaten die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um bis 2020 einen guten Zustand der Meeresumwelt zu erreichen oder zu erhalten. Eine Verschlechterung des Zustandes ist zu verhindern. Die sechsjährigen Managementzyklen der MSRL umfassen folgende Schritte:

  • Erfassung des aktuellen Zustands der Meeresgewässer nach Art. 8 MSRL
  • Beschreibung des guten Umweltzustands (Good Environmental Status, GES) nach Art. 9 MSRL
  • Festlegung von Umweltzielen zur Erreichung des GES nach Art. 10 MSRL
  • Erstellung von Überwachungsprogrammen nach Art. 11 MSRL
  • Erstellung von Maßnahmenprogrammen nach Art. 13 MSRL

Verpflichtungen aus anderen internationalen, regionalen und EU-Regelungen sind zu berücksichtigen. Das Monitoring gemäß Art. 11 MSRL erfolgt entsprechend einer eigenen Systematik. Die Monitoringstrategien und -programme sind Berichtsebenen, die ein vergleichbares EU-weites Reporting gewährleisten sollen, während die Messprogramme die eigentlichen Mess- und Beobachtungsaktivitäten beinhalten.

 

HELCOM

In der geltenden Fassung legt das zwischenstaatliche Helsinki-Übereinkommen die Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit der neun Ostseeanrainerstaaten und der EU bei der Vermeidung bzw. Bewältigung der Verschmutzung der Ostsee und der Erhaltung und Wiederherstellung ihres ökologischen Gleichgewichts fest. Die Vertragsstaaten kooperieren über die Helsinki-Kommission (HELCOM) auf den Gebieten Monitoring, Bewertung, Maßnahmen und Forschung zu den Themen: Biodiversität und Ökosysteme, Landwirtschaft, Fischerei, Schutzgebiete, Abfälle und Lärm, Stoffeinträge, Raumplanung und Schifffahrt. Im Rahmen des Übereinkommens können Empfehlungen und andere Vereinbarungen verabschiedet werden, zu deren Umsetzung sich die Vertragsstaaten verpflichten.

Baltic Sea Action Plan

Der HELCOM-Ostsee-Aktionsplan (HELCOM Baltic Sea Action Plan, BSAP) wurde 2007 von den Umweltministern der Ostseeanliegerstaaten verabschiedet. Ein konkreter Katalog benennt Maßnahmen, Verantwortliche und Zeithorizonte, um bis 2021 einen guten ökologischen Zustand der Ostsee zu erreichen.

Die vier thematischen Bereiche Eutrophierung, Biodiversität, gefährliche Stoffe und maritime Aktivitäten spiegeln die wesentlichen Belastungen/Belastungsquellen des Ökosystems Ostsee wider. Bis 2021 ist eine Überarbeitung des BSAP vorgesehen.

HELCOM Monitoring Manual

Die "HELCOM Monitoring und Assessment Strategy" wurde 2013 überarbeitet, um die Anforderungen des BSAP und der MSRL erfüllen zu können. Ab 2016 werden die bestehenden HELCOM manuals und HELCOM guidelines im Monitoring-Handbuch (HELCOM Monitoring Manual) zusammengefasst.

OSPAR

In der geltenden Fassung legt das OSPAR-Übereinkommen die Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit der Anrainerstaaten und der EU bei der Vermeidung bzw. Bewältigung der Verschmutzung des Nordostatlantiks und der Erhaltung und Wiederherstellung der Meeresökosysteme fest. Die 15 Vertragsstaaten kooperieren über die OSPAR-Kommission auf den Gebieten Monitoring, Bewertung, Maßnahmen und Forschung zu den Bereichen Biodiversität und Ökosysteme, menschliche Aktivitäten, Schadstoffe und Eutrophierung, Offshore-Industrie, radioaktive Substanzen und bei Querschnittsthemen. Im Rahmen des Übereinkommens können Empfehlungen, rechtsverbindliche Beschlüsse und andere Vereinbarungen verabschiedet werden, zu deren Umsetzung sich die Vertragsstaaten verpflichten.

OSPARs JAMP (Joint Assessment and Monitoring Programme) beschreibt die Überwachungs-Strategie, Themen und Produkte zu Monitoring und Überwachung, die für die OSPAR-Mitgliedstaaten festgelegt sind. Die überarbeitete Version gilt für 2014-2023.

OSPARs CEMP (Coordinated Environmental Monitoring Programme) zielt auf die Erfassung vergleichbarer Daten der OSPAR-Meeresregion ab, um diese zur Bewertung verschiedener Themenbereiche nach JAMP nutzen zu können. Die CEMP-Guidelines enthalten Vorgaben zu vereinbarten Überwachungs- und Bewertungsmethoden. Einige der bestehenden Guidelines befinden sich in Überarbeitung bzw. Überprüfung.

TWSC

Die Trilaterale Wattenmeerzusammenarbeit zum Schutz des Wattenmeeres (Trilateral Wadden Sea Cooperation, TWSC) basiert auf der gemeinsamen Erklärung der Umweltminister aus Dänemark, Deutschland und den Niederlanden, welche 1982 unterzeichnet und im Jahr 2010 aktualisiert wurde (Joint Declaration on the Protection of the Wadden Sea). Die grenzüberschreitende, ökosystembasierte Kooperation war Grundvoraussetzung für die Anerkennung des Wattenmeeres als UNESCO-Weltnaturerbe nach der Welterbekonvention.

Die drei Anrainerstaaten des Wattenmeeres kooperieren u.a. auf den Gebieten Monitoring, Bewertung, Maßnahmen, Forschung und Umweltbildung. Ziel ist es, ein weitgehend natürliches und ungestörtes Ökosystem Wattenmeer zu erhalten. Neben der Gewährleistung des Küstenschutzes wird der Dialog mit allen Nutzern und Interessengruppen gepflegt und gefördert.

Eckpunkte für ein gemeinsames Management, welches sowohl gemeinsam als auch eigenverantwortlich umgesetzt wird, sind im Wattenmeerplan 2010 enthalten.  

Für eine Bewertung der Umsetzung und des Erfolges von ergriffenen Maßnahmen wird das Trilaterale Monitoring- und Bewertungsprogramm (Trilateral Monitoring and Assessment Program, TMAP) durchgeführt. Basierend auf dem TMAP werden regelmäßig Berichte über den aktuellen ökologischen Zustand des Wattenmeeres (Quality Status Report, QSR) erstellt. Darin werden Zustandsänderungen und mögliche Ursachen benannt sowie Maßnahmen inkl. Wirksamkeitsanalyse angegeben.

xyz

2.2 Spezifische Anforderungen und Umweltziele

Räumliche Zuordnung der Richtlinien

AWZ 12-sm-Zone Küstengewässer 1) Übergangsgewässer
Ballastwasser x x x x
Invasive Arten x x x x
MSRL x x x -
HELCOM x x x -
OSPAR x x x x
TWSC - - x x

1) bei WRRL: Basislinie plus eine Seemeile

Ballastwasser

Seeschiffe, die nur teilweise oder gar nicht beladen sind, pumpen üblicherweise Seewasser in spezielle Tanks, damit ihr Gewichtsschwerpunkt tief genug im Wasser liegt. Das sogenannte Fahren in Ballast stabilisiert die Schiffe und dient damit der Schiffssicherheit. Mit dem Ballastwasser gelangen aber auch Organismen, z.B. Bakterien, Algen, Krebse und anderes Meeresgetier, in die Tanks. Mit diesen "blinden Passagieren" fahren die Schiffe dann über die Ozeane und lassen das Ballastwasser in der Regel in den Küstengewässern wieder ab. Fremde Kleinstmeerestiere werden so weltweit verbreitet und können einheimische Organismen verdrängen. Das schadet nicht nur der Meeresumwelt, sondern hat auch wirtschaftliche Bedeutung, wenn zum Beispiel Kühlwasserleitungen von Industrieunternehmen verstopft werden.

Vor dem Hintergrund der zunehmenden Probleme durch die Verschleppung von schädlichen Wasserorganismen und Pathogenen durch das Ballastwasser von Seeschiffen wurde in jahrelanger Arbeit bei der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation IMO an einem Ballastwasser-Übereinkommen gearbeitet. Das Übereinkommen ist am 8. September 2017 in Kraft getreten.

Das Ballastwasser-Übereinkommen soll die Verschleppung von schädlichen Wasserorganismen verhindern.

In Deutschland ist das BSH für Maßnahmen zur Verhütung der Verbreitung fremder Organismen durch Schiffe zuständig (§§ 5 Abs. 1 Nr. 4c, 1 Nr. 16 Seeaufgabengesetz). Daher nimmt das BSH (gemäß See-Umweltverhaltensverordnung) verschiedene Aufgaben bei der nationalen Umsetzung des Ballastwasser-Übereinkommens wahr.

Weitere Hintergründe und Inhalte des Ballastwasser-Übereinkommens sind unter: Serviceportal Deutsche Flagge zu finden.

Invasive Arten

Für weit verbreitete invasive Arten muss Deutschland nach der EU-Verordnung Nr. 1143/2014 geeignete Managementmaßnahmen festlegen. Außerdem muss ein Aktionsplan erstellt werden, der Maßnahmen beschreibt, mit denen die nicht vorsätzliche Einschleppung und Ausbreitung invasiver Arten verhindert werden kann. Das Vorkommen invasiver Arten der Unionsliste in der Umwelt muss zudem überwacht werden.

Gesetz zur Durchführung der Verordnung (EU) Nr. 1143/2014 vom 08.09.2017 (http://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&jumpTo=bgbl117s3370.pdf)

siehe auch https://neobiota.bfn.de/unionsliste.html

MSRL

Deskriptor 2: Nicht einheimische Arten, die sich als Folge menschlicher Tätigkeiten angesiedelt haben, kommen nur in einem für die Ökosysteme nicht abträglichen Umfang vor (Komm Beschluss 2010/477/EU).

HELCOM

Nicht einheimische Arten gehören zum Fokus der HELCOM Monitoring and Assessment Strategy:

2.4 The monitoring system consists of manageable components to enable assessment of
...
b) trends in arrival, quantities and impacts of non-indigenous species,

...

(aus: 2013 HELCOM Ministerial Declaration)

Im HELCOM Monitoring Manual werden die Themen dieses Kennblattes unter dem folgenden Programmpunkt (programme topic) betrachtet: ​Non-indigenous species

OSPAR

In der Nordostatlanktikstrategie wird benannt: "1.2 To this end, the OSPAR Commission will: ... f. endeavour to limit the introduction of non-indigenous species by human activities to levels that do not adversely alter the ecosystems."

TWSC

Das Leitprinzip der trilateralen Wattenmeerkooperation (TWSC) ist es, "soweit wie möglich ein natürliches und nachhaltiges Ökosystem zu erreichen, in dem natürliche Prozesse ungestört ablaufen". Die Einbringung und Verbreitung gebietsfremder Arten durch anthropogene Eingriffe muss im gesamten Wattenmeergebiet möglichst verhindert werden, und invasive gebietsfremde Arten, die sich bereits angesiedelt haben, sollen in effektiver und harmonisierter Weise bewirtschaftet werden.

Der Zusammenschluss zum Schutz des Wattenmeeres von Dänemark, Deutschland und Niederlande hat erst kürzlich die Entwicklung eines Aktionsplans abgeschlossen:

Trilateral Wadden Sea Management and Action Plan for Alien Species (MAPAS)
WG-AS & Gittenberger, A. 2019. Trilateral Wadden Sea Management and Action Plan for Alien Species. Eds. Busch, J. A., Lüerßen, G., de Jong, F. Common Wadden Sea Secretariat (CWSS), Wilhelmshaven, Germany.

3 - Messkonzept

In Kapitel 3 wird die Überwachung aller Meeres-, Küsten- und Übergangsgewässer entsprechend den Anforderungen nach u.a. MSRL, WRRL, FFH-RL, VRL, OSPAR, HELCOM und TWSC dargestellt. Die Beschreibung des Messkonzepts enthält die Messparameter mit Methoden und Standards zur Datenerhebung, die räumliche und zeitliche Auflösung des Messnetzes und Angaben zur Datenhaltung bzw. –verfügbarkeit.

Die nationalen Messprogramme (Kapitel 3.2) bilden im Sinne eines Baukastensystems die kleinste Einheit in der Meeresumweltüberwachung und beschreiben das Wer - wie - was - wo - und - wann. Die Messprogramme können unterschiedlichen Überwachungsanforderungen dienen. So bedient z.B. das Wasser-Messprogramm für Schadstoffe in der Ostsee sowohl die Monitoringanforderungen nach HELCOM als auch der MSRL.

Aufbauend auf diesen nationalen Messprogrammen folgt das MSRL-Monitoring einer eigenen Struktur mit Monitoringstrategien (in der 1. Berichtsperiode: Monitoringprogramme) und Monitoringprogrammen (in der 1. Berichtsperiode: Subprogramme). Die Monitoringstrategien und Monitoringprogramme sind dabei Berichtsebenen, die eine vergleichbare EU-weite Berichtserstattung gewährleiten sollen.

3.2 Monitoring-Aktivitäten

Neben den dedizierten Neobiota Schnellerfassungsprogrammen ("rapid assessment", MP 50 u. 114) werden für das Monitoring von nicht-einheimischen Arten die Ergebnisse einer Vielzahl von "regulären" Monitoringprogrammen, in denen auch nicht-einheimische Arten erfasst werden können, genutzt. Zudem können weitere Informationen aus Monitoringaktivitäten im Kontext des Ballastwasserübereinkommens verwendet werden.

Erfassung nicht-einheimischer Arten in Häfen, Marinas und Aquakultur-Anlagen (Nordsee) (Messprogramm-Nr. 50)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • BfN
  • LUNG MV
  • LLUR SH
  • NLPV NI
Beteiligte Institutionen
  • AWI
  • IOW
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.01.2009
Ende des Messprogramms 01.01.2014
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

Ein Schnellerfassungsprogramm erfolgt an ausgewählten Standorten der Nord- und Ostsee seit 2009 im Rahmen eines Forschungsprojektes mit dem Ziel der Entwicklung eines Routine-Messprogrammes. Zusätzlich werden seit 2013 weitere Standorte in ergänzenden Projekten erfasst, um ihre Eignung für das Routine-Messprogramm zu prüfen.Das nationale biologische Monitoring führt fortlaufend Untersuchungen im Küstenbereich durch, die aber noch nicht Neobiota spezifisch abgestimmt worden sind.

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer ANS
Meeresgewässerregion
  • Hoheitsgewässer
  • Küstengewässer (WRRL)
  • Übergangsgewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion

keine Angabe vorhanden!!

Prozentuale Abdeckung 100
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente -
Weitere gemessene Parameter -
Zweck des Messprogramms
  • Umweltzustand und Auswirkungen
  • Belastung in der marinen Umwelt
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms

Mit der Erfassung der Neobiota soll der Indikator für die Beurteilung des Zustandes der Gewässer hinsichtlich der Zu- oder Abnahme der Anzahl eingeschleppter neure Arten bedient werden. Nimmt der Trend in der Einschleppung neuer Arten ab, so wird dies als Zeichen für die Wirksamkeit von Maßnahmen gesehen.

Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode -
Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs Zugewandertes Makrobenthos http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0964569111002079/pdfft?md5=81f218d4a4cf41242846fcdf26c6ad28&pid=1-s2.0-S0964569111002079-main.pdf HELCOM und OSPAR Guidelines http://www.helcom.fi/Documents/Ministerial2013/Ministerial%20declaration/Adopted_endorsed%20documents/Joint%20HELCOM_OSPAR%20Guidelines.pdf
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

noch nicht spezifiziert

Frequenz jährlich
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit -
Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014) -
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand
  • Region
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand -
Datenzugriff - Bereitstellung Bereitstellung einer URL zur Datenansicht
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum 01.01.2015
Datenzugriff - Datentyp
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz jährlich
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz

Bereitstellungsdatum noch nicht definiert

Datenzugriff - INSPIRE-Standard
  • Umweltüberwachung
Datenzugriff - Rechte freier Zugriff
Link zu den Daten -
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff

Link noch nicht verfügbar

Ergänzende Angaben zu den Daten -
Erfassung nicht-einheimischer Arten in Häfen, Marinas und Aquakultur-Anlagen (Ostsee) (Messprogramm-Nr. 114)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • NLPV NI
  • LLUR SH
  • LUNG MV
  • BfN
Beteiligte Institutionen
  • AWI
  • IOW
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.01.2009
Ende des Messprogramms 01.01.2014
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

Ein Schnellerfassungsprogramm erfolgt an ausgewählten Standorten der Nord- und Ostsee seit 2009 im Rahmen eines Forschungsprojektes mit dem Ziel der Entwicklung eines Routine-Messprogrammes. Zusätzlich werden seit 2013 weitere Standorte in ergänzenden Projekten erfasst, um ihre Eignung für das Routine-Messprogramm zu prüfen.Das nationale biologische Monitoring führt fortlaufend Untersuchungen im Küstenbereich durch, die aber noch nicht Neobiota spezifisch abgestimmt worden sind.

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer BAL
Meeresgewässerregion
  • Hoheitsgewässer
  • Küstengewässer (WRRL)
  • Übergangsgewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion

keine Angabe vorhanden!!

Prozentuale Abdeckung 100
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente -
Weitere gemessene Parameter -
Zweck des Messprogramms
  • Umweltzustand und Auswirkungen
  • Belastung in der marinen Umwelt
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms

Mit der Erfassung der Neobiota soll der Indikator für die Beurteilung des Zustandes der Gewässer hinsichtlich der Zu- oder Abnahme der Anzahl eingeschleppter neure Arten bedient werden. Nimmt der Trend in der Einschleppung neuer Arten ab, so wird dies als Zeichen für die Wirksamkeit von Maßnahmen gesehen.

Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode -
Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs Zugewandertes Makrobenthos http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0964569111002079/pdfft?md5=81f218d4a4cf41242846fcdf26c6ad28&pid=1-s2.0-S0964569111002079-main.pdf HELCOM und OSPAR Guidelines http://www.helcom.fi/Documents/Ministerial2013/Ministerial%20declaration/Adopted_endorsed%20documents/Joint%20HELCOM_OSPAR%20Guidelines.pdf
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

noch nicht spezifiziert

Frequenz jährlich
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit -
Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014)
  • 7.1.1 Einwanderungsraten nicht-einheimischer Arten (im definierten Zeitraum)
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Ostsee)
  • Nicht-einheimische Arten Einträge - aus spezifischen Quellen
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm -
HELCOM-Indikatoren
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift Trends in der Ankunft von neuen heimischen Arten
Bemerkung zum regionalen Status core
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand
  • Region
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand -
Datenzugriff - Bereitstellung Bereitstellung einer URL zur Datenansicht
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum 01.01.2015
Datenzugriff - Datentyp
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz jährlich
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz

Bereitstellungsdatum noch nicht definiert

Datenzugriff - INSPIRE-Standard
  • Umweltüberwachung
Datenzugriff - Rechte freier Zugriff
Link zu den Daten -
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff

Link noch nicht verfügbar

Ergänzende Angaben zu den Daten -
Erfassung nicht-einheimischer Arten (Küstengewässer + AWZ Nordsee) (Messprogramm-Nr. 142)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • BfN
  • LLUR SH
  • LUNG MV
  • NLPV NI
Beteiligte Institutionen -
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.01.1985
Ende des Messprogramms -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

Mit Aufnahme des biologischen Monitorings wurden als Nebeneffekt auch nicht heimische Arten registriert. Eine gezielte Erfassung von Neobiota erfolgte allerdings noch nicht.

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer ANS
Meeresgewässerregion
  • Hoheitsgewässer
  • Küstengewässer (WRRL)
  • Übergangsgewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion -
Prozentuale Abdeckung 100
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente

Makrophyten, Makrozoobenthos, Phytoplankton, Zooplankton, Fische

Weitere gemessene Parameter -
Zweck des Messprogramms
  • Umweltzustand und Auswirkungen
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms

Mit der Erfassung der Neobiota soll der Indikator für die Beurteilung des Zustandes der Gewässer hinsichtlich der Zu- oder Abnahme der Anzahl eingeschleppter neure Arten bedient werden. Nimmt der Trend in der Einschleppung neuer Arten ab, so wird dies als Zeichen für die Wirksamkeit von Maßnahmen gesehen.

Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode

Im BLMP-MHB wird die Erfassung von Makrophyten, Makrozoobenthos, Phytoplankton und Zooplankton beschrieben. Die Erhebung erfolgte bisher nicht mit dem Ziel, Neobiota zu erfassen, sondern für andere Zielsetzungen. In Zukunft sollen die Erhebungen auch als Grundlage für die Registrierung von Neobiota genutzt werden.

Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs BLMP-online Kennblatt "Makrozoobenthos" http://fino.bsh.de/blmpweb/kennblatt?id=24&kapitel=3&html=on BLMP-online Kennblatt "Makrophyten" http://fino.bsh.de/blmpweb/kennblatt?id=1&kapitel=0&html=on BLMP-online Kennblatt "Phytoplankton" http://fino.bsh.de/blmpweb/kennblatt?id=3&kapitel=3&html=on BLMP-online Kennblatt " Zooplankton" http://fino.bsh.de/blmpweb/kennblatt?id=6&kapitel=3&html=on
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

noch nicht spezifiziert

Frequenz jährlich
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit -
Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014) -
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand
  • Region
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand -
Datenzugriff - Bereitstellung Bereitstellung einer URL zur Datenansicht
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum 01.01.2015
Datenzugriff - Datentyp
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz jährlich
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz

Bereitstellungsdatum noch nicht definiert

Datenzugriff - INSPIRE-Standard
  • Umweltüberwachung
Datenzugriff - Rechte freier Zugriff
Link zu den Daten -
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff

Link noch nicht verfügbar

Ergänzende Angaben zu den Daten -
Erfassung nicht-einheimischer Arten (Küstengewässer + AWZ Ostsee) (Messprogramm-Nr. 143)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • LLUR SH
  • LUNG MV
  • NLPV NI
Beteiligte Institutionen -
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.01.1985
Ende des Messprogramms -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

Mit Aufnahme des biologischen Monitorings wurden als Nebeneffekt auch nicht heimische Arten registriert. Eine gezielte Erfassung von Neobiota erfolgte allerdings noch nicht.

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer BAL
Meeresgewässerregion
  • Hoheitsgewässer
  • Küstengewässer (WRRL)
  • Übergangsgewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion -
Prozentuale Abdeckung 100
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente

Makrophyten, Makrozoobenthos, Phytoplankton, Zooplankton, Fische

Weitere gemessene Parameter -
Zweck des Messprogramms
  • Umweltzustand und Auswirkungen
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms

Mit der Erfassung der Neobiota soll der Indikator für die Beurteilung des Zustandes der Gewässer hinsichtlich der Zu- oder Abnahme der Anzahl eingeschleppter neure Arten bedient werden. Nimmt der Trend in der Einschleppung neuer Arten ab, so wird dies als Zeichen für die Wirksamkeit von Maßnahmen gesehen.

Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode

Im BLMP-MHB wird die Erfassung von Makrophyten, Makrozoobenthos, Phytoplankton und Zooplankton beschrieben. Die Erhebung erfolgte bisher nicht mit dem Ziel, Neobiota zu erfassen, sondern für andere Zielsetzungen. In Zukunft sollen die Erhebungen auch als Grundlage für die Registrierung von Neobiota genutzt werden.

Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs BLMP-online Kennblatt "Makrozoobenthos" http://fino.bsh.de/blmpweb/kennblatt?id=24&kapitel=3&html=on BLMP-online Kennblatt "Makrophyten" http://fino.bsh.de/blmpweb/kennblatt?id=1&kapitel=0&html=on BLMP-online Kennblatt "Phytoplankton" http://fino.bsh.de/blmpweb/kennblatt?id=3&kapitel=3&html=on BLMP-online Kennblatt " Zooplankton" http://fino.bsh.de/blmpweb/kennblatt?id=6&kapitel=3&html=on
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

noch nicht spezifiziert

Frequenz jährlich
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit -
Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014) -
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand
  • Region
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand -
Datenzugriff - Bereitstellung Bereitstellung einer URL zur Datenansicht
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum 01.01.2015
Datenzugriff - Datentyp
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz jährlich
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz

Bereitstellungsdatum noch nicht definiert

Datenzugriff - INSPIRE-Standard
  • Umweltüberwachung
Datenzugriff - Rechte freier Zugriff
Link zu den Daten -
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff

Link noch nicht verfügbar

Ergänzende Angaben zu den Daten -
Erfassung nicht-einheimischer Arten in Häfen nach JHP (Nordsee) (Messprogramm-Nr. 260)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • BSH
Beteiligte Institutionen -
Institutionen Zusatzangaben

externer Auftragnehmer IfAÖ

Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.04.2017
Ende des Messprogramms 01.10.2018
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

2017 wurden die Hafenuntersuchungen in Hamburg und 2018 in JadeWeserPort und Cuxhaven durchgeführt.

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer ANS
Meeresgewässerregion
  • Küstengewässer (WRRL)
  • Übergangsgewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion -
Prozentuale Abdeckung -
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente -
Weitere gemessene Parameter -
Zweck des Messprogramms
  • Umweltzustand und Auswirkungen
  • Belastung in der marinen Umwelt
  • Wirksamkeit von Maßnahmen
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms

Die Erfassung von nicht-einheimischen Arten mit dem dafür entwickelten Hafenprotokoll (Port Survey Protocol) soll erste Erkenntnisse über die Eignung der vorgeschlagenen Erfassungsmethoden und wissenschaftlich fundierte Verbesserungsvorschläge liefern. Zudem sollen die Artenlisten als Basislinie für eine spätere Erfolgskontrolle getroffener Maßnahmen im Kontext des Ballastwasser-Übereinkommens dienen.

Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode -
Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs -
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr -
Frequenz einmalig
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit

Das Hafenmonitoring wird einmalig im Rahmen eines Forschungsvorhabens durchgeführt. Ein Probenahmezyklus ist nicht vorgesehen.

Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014)
  • 7.1.1 Einwanderungsraten nicht-einheimischer Arten (im definierten Zeitraum)
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Nordsee)
  • Nicht-einheimische Arten Einträge - aus spezifischen Quellen
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand -
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand -
Datenzugriff - Bereitstellung -
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum -
Datenzugriff - Datentyp -
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz -
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz -
Datenzugriff - INSPIRE-Standard -
Datenzugriff - Rechte -
Link zu den Daten -
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff -
Ergänzende Angaben zu den Daten -
Erfassung nicht-einheimischer Arten in Häfen nach JHP (Ostsee) (Messprogramm-Nr. 282)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • BSH
Beteiligte Institutionen -
Institutionen Zusatzangaben

externer Auftragnehmer IfAÖ

Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.04.2017
Ende des Messprogramms 01.10.2020
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

2017 wurden die Hafenuntersuchungen in Kiel durchgeführt. 2020 wird der Rostocker Hafen untersucht.

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer BAL
Meeresgewässerregion
  • Küstengewässer (WRRL)
  • Übergangsgewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion -
Prozentuale Abdeckung -
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente -
Weitere gemessene Parameter -
Zweck des Messprogramms
  • Umweltzustand und Auswirkungen
  • Belastung in der marinen Umwelt
  • Wirksamkeit von Maßnahmen
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms

Die Erfassung von nicht-einheimischen Arten mit dem dafür entwickelten Hafenprotokoll (Port Survey Protocol) soll erste Erkenntnisse über die Eignung der vorgeschlagenen Erfassungsmethoden und wissenschaftlich fundierte Verbesserungsvorschläge liefern. Zudem sollen die Artenlisten als Basislinie für eine spätere Erfolgskontrolle getroffener Maßnahmen im Kontext des Ballastwasser-Übereinkommens dienen.

Das Hafenmonitoring erfolgt an ausgewählten Häfen der Nord- und Ostsee im Rahmen eines Forschungsvorhabens mit dem Ziel der Überprüfung von diversen Erfassungsmethoden.

Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode -
Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs -
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr -
Frequenz einmalig
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit

Die Untersuchungen werden im Rahmen eines Forschungsprojektes durchgeführt. Ein Probenahme-Zyklus ist nicht vorgesehen.

Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014)
  • 7.1.1 Einwanderungsraten nicht-einheimischer Arten (im definierten Zeitraum)
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Ostsee)
  • Nicht-einheimische Arten Einträge - aus spezifischen Quellen
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand -
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand -
Datenzugriff - Bereitstellung -
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum -
Datenzugriff - Datentyp -
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz -
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz -
Datenzugriff - INSPIRE-Standard -
Datenzugriff - Rechte -
Link zu den Daten -
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff -
Ergänzende Angaben zu den Daten -

3.3 Zusätzliche Parameter

Für die Bewertung und Interpretation der Messergebnisse werden folgende zusätzliche Parameter herangezogen:

  • Artenverteilungsumfang/-muster (MP-9b-1-1-1)
  • Species present (whole community or selected species only) (MP-9b-1-8-1)
  • Temperatur (MP-9b-1-7-1)
  • Salzgehalt (MP-9b-1-7-2)
  • Bathymetrische Meerestiefe (MP-9b-1-7-11)
  • Physikalische Struktur des Habitats (z.B. Sediment-Merkmale, topographische Strukturen) (MP-9b-1-7-12)

4 - Bewertung

Bis zum 15. Oktober 2012 waren auf der Grundlage der Anfangsbewertung (Art. 8 MSRL) und der sogenannten Deskriptoren (Anhang I MSRL) erstmals Merkmale für den guten Umweltzustand (GES) der deutschen Meeresbereiche zu beschreiben (Art. 9 MSRL). Die Festlegung spezifischer Grenz- und Schwellenwerte bzw. anderer Quantifizierungen im Sinne eines GES für alle MSRL-Themen (Art. 10 MSRL) war zu diesem Zeitpunkt noch nicht möglich.

Die im Jahr 2014 übermittelten Überwachungsprogramme folgten der Struktur des mittlerweile abgelösten Beschlusses der Kommission (EU) 2010/477. Dieser wurde durch den Beschluss der Kommission (EU) 2017/848 ersetzt, welcher nun die Definitionen der einzelnen Bewertungskriterien und methodischen Standards nach Art. 9 MSRL nachvollziehbarer strukturiert und in seiner Terminologie den Vorgaben der MSRL entspricht.

Die Ergebnisse von Überprüfung und Aktualisierung der Bewertung des Zustandes, Beschreibung des guten Zustandes und Festlegung von Umweltzielen wurden 2018 an die EU-Kommission berichtet. Der Zustandsbericht von 2018 berücksichtigt bestehende Zustandsbewertungen anderer EG-Richtlinien wie z.B. WRRL, FFH-RL und VRL. Darüber hinaus wurden die Arbeiten der regionalen Meeresschutzübereinkommen für Nordsee und Ostsee (OSPAR und HELCOM) herangezogen.

  • Übersicht der Deskriptoren zur Festlegung des guten Umweltzustands (Anhang I MSRL):  hier
  • Übersicht der Bewertungskriterien für die Beschreibung eines guten Umweltzustandes:
  • Aktueller Entwicklungsstand von Indikatoren zur Bewertung des Zustands:  hier

In Kapitel 4 werden die Bewertungskriterien und -verfahren auf der Ebene von Messparametern und/oder Indikatoren und Zuordnung zu thematischen Bewertungen dargestellt.

 

4.1 Allgemeine Informationen zur Bewertung (Nord- und Ostsee)

MSRL, aktueller Stand Bewertungsverfahren, Nicht-einheimische Arten
Bewertungsverfahren bzw. Handlungsanweisung:

1. Einsatzbereite Bewertungsverfahren MSRL

Die MSRL-Bewertung der Belastung durch Neobiota in den Gewässern der deutschen Nord- und Ostsee basiert auf den dokumentierten Funden des 6-jährigen Bewertungszeitraums (D2C1). Der gute Zustand ist nicht erreicht, wenn mehr als zwei Arten in die Nordsee bzw. mehr als eine Art in der Ostsee im Bewertungszeitraum nachgewiesen werden konnte.

2. In Entwicklung befindliche Bewertungsverfahren

Eine Bewertung der möglichen negativen Effekte auf die heimischen Arten und Ökosysteme ist noch nicht möglich. Sobald zu diesen Kriterien regionale Indikatoren entwickelt worden sind und entsprechende Daten aufgenommen werden, können auch solche Bewertungen vorgenommen werden.

Richtlinie: Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie
Bemerkung:

Neben der Definition des guten Umweltzustands liegen derzeit noch keine Schwellenwerte für Neobiota vor.

4.2 Informationen zur Bewertung in der Nordsee bzw. nach OSPAR

Bewertung Nicht-einheimische Arten Nordsee
Richtlinie: Oslo-Paris-Übereinkommen (OSPAR)

4.3 Informationen zur Bewertung in der Ostsee bzw. nach HELCOM

Bewertung Nicht-einheimische Arten Ostsee
Richtlinie: Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie

5 - Qualitätssicherung

Die am BLMP beteiligten Einrichtungen sind verpflichtet, in Eigenverantwortung Qualitätsmanagementsysteme in Anlehnung an die DIN EN ISO/IEC 17025 zu etablieren und aufrecht zu erhalten (ARGE BLMP-Beschluss 2006). Das beinhaltet die Durchführung sowohl interner als auch externer Qualitätssicherungsmaßnahmen zur Sicherstellung zuverlässiger und vergleichbarer Untersuchungsergebnisse. Dabei werden sie durch die Qualitätssicherungsstelle des BLMP am Umweltbundesamt (QS-Stelle) unterstützt, die als unabhängige nicht direkt am Monitoring beteiligte Institution für die Koordinierung der Qualitätssicherungsmaßnahmen im Rahmen des BLMP zuständig ist. Die erforderlichen einrichtungsübergreifenden Abstimmungen erfolgen in der Arbeitsgruppe „Qualitätssicherung“ (AG QS), in der Experten aus Bund und Küstenländern vertreten sind. Durch enge Zusammenarbeit mit der AG ErBe sowie deren Fach-Arbeitsgruppen ist die direkte Verbindung zu den messenden Einrichtungen gewährleistet.

Die QS-Stelle ist für die Erarbeitung von Handreichungen wie z.B. Leitlinien zur Methodenvalidierung und von Qualitätsmanagement-Musterdokumenten zuständig. Sie organisiert Workshops und führt Ringversuche zu den im Rahmen des BLMP eingesetzten Untersuchungsverfahren und Matrizes durch. Seit 2001 bietet die QS-Stelle den BLMP-Laboratorien auch die Durchführung externer Audits auf Grundlage der DIN EN ISO 17025 mit entsprechend geschultem Personal an.

Das Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO/IEC 17025 schließt folgende Punkte ein:

  • dokumentierte Validierung/Verifizierung der eingesetzten Untersuchungsmethoden zur Ermittlung der Verfahrenskenndaten,
  • kontinuierlicher Nachweis der verfahrensspezifischen Richtigkeit und Präzision, z.B. durch das Führen von Kontrollkarten und den Einsatz von (zertifizierten) Referenzmaterialien, soweit möglich,
  • die Qualifikation und regelmäßige Schulung des Personals bezüglich der eingesetzten Verfahren,
  • die regelmäßige Durchführung von internen und externen Audits,
  • die regelmäßige Teilnahme an nationalen und internationalen Laborvergleichen, Ringversuchen, Schulungen und Workshops sowie deren Auswertung.

Da durch die QS-Stelle (biologischer Bereich) nicht jährlich Workshops und Ringversuche und auch nicht für alle Parameter angeboten werden können, sollten regelmäßig bilateral und eigenständig Laborvergleichsanalysen zwischen den Laboren organisiert werden, deren Ergebnisse in der AG Qualitätssicherung vorgestellt und diskutiert werden. Auch sind Angebote anderer nationaler/internationaler Anbieter zu nutzen.
Grundsätzlich ist bei Langzeitmessreihen auf eine Kontinuität der Bearbeiter sowie auf eine entsprechende Qualifizierung zu achten.

Die Labore müssen die rechtzeitige und vollständige Übermittlung der Untersuchungsergebnisse an die MUDAB auf Basis der MUDAB-Datenformate, einschließlich der als Mindestmaß definierten QS-Angaben, die aber die internationalen Vorgaben (ICES) abdecken, gewährleisten.

 

Für externe QM-Maßnahmen werden Angebote folgender Anbieter genutzt:

  • QS-Stelle (des BLMP am UBA (Workshops, Ringversuche, Taxaliste, Normung bei DIN, CEN und ISO, Begleitung der Etablierung von QM-Systemen, Erstellung von Muster-QM-Dokumenten, Durchführung von Audits))
  • NMBAQC (UK)

5.1 Messende Einrichtungen

Bund/Länder* messende   Behörden
Bund BfN , BSH , BfG
Mecklenburg-Vorpommern LUNG MV , NPA MV
Niedersachsen NLPV NI , NLWKN
Schleswig-Holstein LLUR SH , LKN.SH , LKN.SH / NPV

* An der gemeinschaftlichen, föderalen Umsetzung der Aufgaben des Meeresschutzes sind folgende Ministerien von Bund und Küstenländern beteiligt:

  • Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)
  • Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)
  • Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)
  • Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau der Freien Hansestadt Bremen (SKUMS HB)
  • Behörde für Umwelt und Energie der Freien und Hansestadt Hamburg (BUE HH)
  • Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Mecklenburg-Vorpommern (LU MV)
  • Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz (MU NI)
  • Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein (MELUND SH)

5.2 Monitoring-Leitfäden

Folgende im Rahmen der europäischen Meeresschutzkonventionen von HELCOM und OSPAR erarbeiteten Leitlinien dienen als Grundlage für die Ausgestaltung und Qualitätssicherung des Messprogramms:

5.3 Normen

Die Anwendung validierter, d.h. für den vorgegebenen Zweck geeigneter Untersuchungsverfahren ist eine wesentliche Voraussetzung für die Qualitätssicherung in den messenden Einrichtungen. Auf folgende Normen, die regelmäßig überprüft und bei Bedarf dem aktuellen Stand der wissenschaftlich-technischen Entwicklung angepasst werden, wird zurückgegriffen:

5.4 Aktivitäten

Für alle Teilbereiche des Neobiota-Monitorings liegen Anleitungen zu standardisierten Erfassungsmethoden vor. Ihre Anwendung setzt in jedem Fall vertiefte Kenntnisse bei der Bestimmung und Zählung von Arten der jeweiligen Organismengruppen voraus, die in der Regel nur durch gute Schulung und/oder möglichst mehrjährige Erfahrung erworben werden kann. Für Ringversuche, Workshops und Schulungen siehe die entsprechenden Kennblätter zu Phytoplankton-, Zooplankton- und Makrozoobenthos.

 

Handreichungen, Musterdokumente

Die folgende Auflistung gibt einen Überblick über vorhandene QM-Dokumente und durchgeführte externe QM-Maßnahmen:
  • Qualitätssicherungsstelle des BLMP am UBA, 2008: Muster-Qualitätsmanagementhandbuch für Laboratorien des Bund/Länder-Messprogramms nach DIN EN ISO/IEC 17025, Version: 01 vom 01.02.2008, Umweltbundesamt.
 

Ringversuche

Spezielle Ringversuche mit dem alleinigen Fokus auf Neobiota sind nicht verfügbar. Für Ringversuche zu Phytoplankton-, Zooplankton- und Makrozoobenthos-Organismen siehe die jeweiligen Kennblätter.

 

Workshops, Schulungen

  • Qualitätssicherungsstelle des BLMP am UBA, 2012:
    Taxonomischer-Workshop: „Bestimmung aktuell in der Nord- und Ostsee auftretender Neozoa“; 15.02. - 16.02.2012, Rostock-Warnemünde
  • Qualitätssicherungsstelle des BLMP am UBA, 2011:
    Taxonomischer -Workshop: „Bestimmung aktuell in der Nord- und Ostsee auftretende Neobiota und Hartboden-Monitoring in der Ostsee“; 15.06. - 16.06.2011, Kiel
  • Qualitätssicherungsstelle des BLMP am UBA, 2007:
    Workshop „Akkreditierung von Laboratorien nach DIN EN ISO/IEC 17025“; 08.02.2007, Berlin
  • Qualitätssicherungsstelle des BLMP am UBA, 2005:
    Workshop „Akkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17025“; 31.11.2005, Berlin

 

5.5 QS - Art. 11 MSRL

Liebe Kolleginnen und Kollegen, die Ausgabe dieses Inhaltselementes wird erst nach Abschluß der Überarbeitung aller Messprogramme wieder erfolgen.

5.6 Entwicklungsbedarf

Entwicklung eines Qualitätssicherungskonzept für
das "Rapid Assessment"

6 - Literatur

 
  • Hoppe, K., Buschbaum, C. & D. Lackschewitz (2016) Extended Rapid Assessment Survey of non-indigenous species – a tool for detecting trends in marine introductions Download