Kennblätter

Abfälle im Meer (Stand: 03.07.2015 )

1 - Allgemeines

In diesem Kapitel werden das Kennblatt-Thema als auch die zuständigen Institutionen und Fach-Arbeitsgruppen bzw. Expertenkreise benannt.

1.1 Themenbereich

Monitoring von Nutzungen und anthropogenen Belastungen -

1.2 Definition

Die Abschätzung der Eigenschaften und Mengen von Abfällen im Meer.

Reste von Gebrauchsartikeln aus Kunststoff, angeschwemmt und zusammengetragen auf der Insel Mellum

1.3 Zuständige Behörde(n)

Bund/Länder* verantwortliche   Behörden
Bund UBA
Hamburg BUKEA HH
Mecklenburg-Vorpommern LUNG MV
Niedersachsen NLWKN
Schleswig-Holstein LLUR SH , LKN.SH / NPV

* An der gemeinschaftlichen, föderalen Umsetzung der Aufgaben des Meeresschutzes sind folgende Ministerien von Bund und Küstenländern beteiligt:

  • Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)
  • Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)
  • Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)
  • Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau der Freien Hansestadt Bremen (SKUMS HB)
  • Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft der Freien und Hansestadt Hamburg (BUKEA HH)
  • Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Mecklenburg-Vorpommern (LM MV)
  • Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz (MU NI)
  • Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein (MELUND SH)

1.4 Arbeitsgruppe

Fach-AG Abfälle im Meer (AiM)

2 - Überwachungsanforderungen, Umweltziele und Gefährdungen

Im Rahmen der Meeresumweltüberwachung sind die bestehenden Anforderungen von EU-Richtlinien, regionalen Abkommen und rechtlichen Vorgaben (nationale und länderspezifische Gesetzgebung) zu berücksichtigen. Neben allgemeinen Anforderungen (Kap. 2.1) gelten themenbezogen spezifische Mindestanforderungen (Kap. 2.2) an das Monitoring. Es erfolgt eine Zuordnung zum räumlichen Geltungsbereich der Richtlinien sowie zu den übergeordneten nationalen Umweltzielen. Störungen und Beeinflussungen werden unter Gefährdung (Kap. 2.3) benannt.

2.1 Allgemeine Anforderungen und rechtliche Vorgaben

MSRL

Die Richtlinie zur Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Meeresumwelt (Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie, MSRL) bildet die Umweltsäule der EU-Meerespolitik und erstellt eine thematische Strategie für den Schutz und die Erhaltung der europäischen Meeresumwelt. Ziel ist es, saubere, gesunde und produktive Meere und deren biologische Vielfalt langfristig zu bewahren bzw., wo durchführbar und nötig, wieder herzustellen.

Die MSRL trat 2008 in Kraft und gibt den Rahmen vor, in dem die Mitgliedstaaten die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um bis 2020 einen guten Zustand der Meeresumwelt zu erreichen oder zu erhalten. Eine Verschlechterung des Zustandes ist zu verhindern. Die sechsjährigen Managementzyklen der MSRL umfassen folgende Schritte:

  • Erfassung des aktuellen Zustands der Meeresgewässer nach Art. 8 MSRL
  • Beschreibung des guten Umweltzustands (Good Environmental Status, GES) nach Art. 9 MSRL
  • Festlegung von Umweltzielen zur Erreichung des GES nach Art. 10 MSRL
  • Erstellung von Überwachungsprogrammen nach Art. 11 MSRL
  • Erstellung von Maßnahmenprogrammen nach Art. 13 MSRL

Verpflichtungen aus anderen internationalen, regionalen und EU-Regelungen sind zu berücksichtigen. Das Monitoring gemäß Art. 11 MSRL erfolgt entsprechend einer eigenen Systematik. Die Monitoringstrategien und -programme sind Berichtsebenen, die ein vergleichbares EU-weites Reporting gewährleisten sollen, während die Messprogramme die eigentlichen Mess- und Beobachtungsaktivitäten beinhalten.

 

HELCOM

In der geltenden Fassung legt das zwischenstaatliche Helsinki-Übereinkommen die Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit der neun Ostseeanrainerstaaten und der EU bei der Vermeidung bzw. Bewältigung der Verschmutzung der Ostsee und der Erhaltung und Wiederherstellung ihres ökologischen Gleichgewichts fest. Die Vertragsstaaten kooperieren über die Helsinki-Kommission (HELCOM) auf den Gebieten Monitoring, Bewertung, Maßnahmen und Forschung zu den Themen: Biodiversität und Ökosysteme, Landwirtschaft, Fischerei, Schutzgebiete, Abfälle und Lärm, Stoffeinträge, Raumplanung und Schifffahrt. Im Rahmen des Übereinkommens können Empfehlungen und andere Vereinbarungen verabschiedet werden, zu deren Umsetzung sich die Vertragsstaaten verpflichten.

Baltic Sea Action Plan

Der HELCOM-Ostsee-Aktionsplan (HELCOM Baltic Sea Action Plan, BSAP) wurde 2007 von den Umweltministern der Ostseeanliegerstaaten verabschiedet. Ein konkreter Katalog benennt Maßnahmen, Verantwortliche und Zeithorizonte, um bis 2021 einen guten ökologischen Zustand der Ostsee zu erreichen.

Die vier thematischen Bereiche Eutrophierung, Biodiversität, gefährliche Stoffe und maritime Aktivitäten spiegeln die wesentlichen Belastungen/Belastungsquellen des Ökosystems Ostsee wider.

Da der gute ökologische Zustand in der Ostsee bis 2021 sehr wahrscheinlich nicht erreicht werden wird, soll die Zielerreichung mit einem aktualisierten Ostseeaktionsplan unter Einbeziehung neuer und verbesserter Maßnahmen sowie weiterer Belastungen bis 2030 angestrebt werden (HELCOM BSAP Update).

HELCOM Monitoring Manual / COMBINE Manual

Die "HELCOM Monitoring und Assessment Strategy" ist ein gemeinsamer Plan zur koordinierten und kosteneffizienten Überwachung und Bewertung der Ostsee mit dem Ziel die Anforderungen des BSAP und der MSRL zu erfüllen. Das HELCOM Monitoring Manual fasst die bestehenden Überwachungsprogramme, gegliedert nach den 11 Deskriptoren bzw. 16 Monitoring-Themen, zusammen. Die Unterprogramme (Sub-Programme) enthalten detaillierte Informationen zur Überwachung. Die anzuwendenden Methoden werden in den HELCOM Monitoring-Guidelines und dem COMBINE Manual beschrieben.

OSPAR

In der geltenden Fassung legt das OSPAR-Übereinkommen die Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit der Anrainerstaaten und der EU bei der Vermeidung bzw. Bewältigung der Verschmutzung des Nordostatlantiks und der Erhaltung und Wiederherstellung der Meeresökosysteme fest. Die 15 Vertragsstaaten kooperieren über die OSPAR-Kommission auf den Gebieten Monitoring, Bewertung, Maßnahmen und Forschung zu den Bereichen Biodiversität und Ökosysteme, menschliche Aktivitäten, Schadstoffe und Eutrophierung, Offshore-Industrie, radioaktive Substanzen und bei Querschnittsthemen. Im Rahmen des Übereinkommens können Empfehlungen, rechtsverbindliche Beschlüsse und andere Vereinbarungen verabschiedet werden, zu deren Umsetzung sich die Vertragsstaaten verpflichten.

OSPARs JAMP (Joint Assessment and Monitoring Programme) beschreibt die Überwachungs-Strategie, Themen und Produkte zu Monitoring und Überwachung, die für die OSPAR-Mitgliedstaaten festgelegt sind, einschließlich der Anforderungen für thematische und holistische Bewertungen, wie das Intermediate Assessment (IA) 2017 und die Quality Status Reports (QSR). Die überarbeitete Version gilt für 2014-2021 unter Beachtung der Anforderungen der OSPAR Konvention und der MSRL. 2018 wurde eine Verlängerung der Vereinbarungen von JAMP bis 2023 beschlossen.

OSPARs CEMP (Coordinated Environmental Monitoring Programme) zielt auf die Erfassung vergleichbarer Daten der OSPAR-Meeresregion ab, um diese zur Bewertung verschiedener Themenbereiche nach JAMP nutzen zu können. Die CEMP-Leitlinien enthalten Vorgaben zu vereinbarten Überwachungs- und Bewertungsmethoden.

OSPAR hat im Laufe der Jahre eine Reihe von JAMP-Leitlinien in Bezug auf Überwachung und Bewertung erstellt. Nach der Verabschiedung des erweiterten Koordinierten Umweltüberwachungsprogramms (CEMP) im Jahr 2016 wurde vereinbart, dass diese Leitlinien zu CEMP-Leitlinien werden. Da zahlreiche der bestehenden JAMP-Leitlinien in den kommenden Jahren überprüft werden sollen, werden sie bis zum Abschluss dieser Überprüfung den Namen "JAMP-Leitlinien" behalten. Die ab 2016 angenommenen CEMP-Leitlinien und die bestehenden JAMP-Leitlinien sind auf der OSPAR-Webseite unter CEMP zu finden.

xyz

2.2 Spezifische Anforderungen und Umweltziele

Räumliche Zuordnung der Richtlinien

AWZ 12-sm-Zone Küstengewässer 1) Übergangsgewässer
MSRL x x x -
HELCOM x x x -
OSPAR x x x -

1) bei WRRL: Basislinie plus eine Seemeile

MSRL

Deskriptor 10 Abfälle im Meer

HELCOM

HELCOM Guidelines for monitoring beach litter

 

Im HELCOM Monitoring Manual werden die Themen dieses Kennblattes unter dem folgenden Programmpunkt (programme topic) betrachtet: Litter​

OSPAR

CEMP Guidelines for monitoring beach litter, seabed litter, plastic particles in fulmar stomachs and turtles


Die nationale Umsetzung der Vorgaben der Meeresstrategierahmenrichtlinie und der regionalen Meeresschutzkonventionen, OSPAR und HELCOM, sowie deren nationale Umsetzungen beinhalt die Überwachung der Abfälle im Meer als eine wesentliche Komponente zur Feststellung des Umweltzustandes, zur Festlegung von Zielen zum Erreichen eines guten Umweltzustandes sowie zur Ableitung von Maßnahmen zur Reduzierung des Eintrags als auch der Kontrolle der Wirksamkeit der eingeleiteten Maßnahmen.
Für das deutsche Umweltziel „Meere ohne Belastung durch Abfall“ gelten die folgenden operativen Umweltziele:
• Kontinuierlich reduzierte Einträge und eine Reduzierung der bereits vorliegenden Abfälle führen zu einer signifikanten Verminderung der Abfälle mit Schadwirkung für die marine Umwelt an den Stränden, auf der Meeresoberfläche, in der Wassersäule und am Meeresboden
• Nachgewiesene schädliche Abfälle in Meeresorganismen (insbesondere von Mikroplastik) gehen langfristig gegen Null
• Weitere nachteilige ökologische Effekte (wie das Verfangen und Strangulieren in Abfallteilen) werden auf ein Minimum reduziert.

 

2.3 Gefährdung

Abfälle, die in die Meeresumwelt gelangen, haben negative Auswirkungen auf Meereslebewesen und Habitate, z.B. in Form von Verletzungen durch Verstrickungen/Strangulierung und Verschlucken sowie Bedeckung von Lebensgemeinschaften. Kunststoffe dominieren den Müll im Meer und sind für die Mehrzahl der negativen Interaktionen verantwortlich. Die Aufnahme von Müll durch zahlreiche marine Organismen bedeutet zusätzlich einen potenziellen Transfer von darin enthaltenen chemischen Substanzen innerhalb des marinen Nahrungsnetzes mit möglichen Auswirkungen auf den Menschen durch den Verzehr von Fisch und Meeresfrüchten. Des Weiteren unterstützt im Meer treibender Müll potenziell die Einwanderung, den Transport und die Ausbreitung von nicht-einheimischen Arten und Pathogenen und verursacht oft hohe sozioökonomische Kosten z.B. für Kommunen für notwendige Strandreinigungsaktionen.

3 - Messkonzept

In Kapitel 3 wird die Überwachung aller Meeres-, Küsten- und Übergangsgewässer entsprechend den Anforderungen nach u.a. MSRL, WRRL, FFH-RL, VRL, OSPAR, HELCOM und TWSC dargestellt. Die Beschreibung des Messkonzepts enthält die Messparameter mit Methoden und Standards zur Datenerhebung, die räumliche und zeitliche Auflösung des Messnetzes und Angaben zur Datenhaltung bzw. –verfügbarkeit.

Die nationalen Messprogramme (Kapitel 3.2) bilden im Sinne eines Baukastensystems die kleinste Einheit in der Meeresumweltüberwachung und beschreiben das Wer - wie - was - wo - und - wann. Die Messprogramme können unterschiedlichen Überwachungsanforderungen dienen. So bedient z.B. das Wasser-Messprogramm für Schadstoffe in der Ostsee sowohl die Monitoringanforderungen nach HELCOM als auch der MSRL.

Aufbauend auf diesen nationalen Messprogrammen folgt das MSRL-Monitoring einer eigenen Struktur mit Monitoringstrategien (in der 1. Berichtsperiode: Monitoringprogramme) und Monitoringprogrammen (in der 1. Berichtsperiode: Subprogramme). Die Monitoringstrategien und Monitoringprogramme sind dabei Berichtsebenen, die eine vergleichbare EU-weite Berichtserstattung gewährleiten sollen.

3.1 Beschreibung des Messnetzes

Das Messnetz umfasst Stationen an Nord- und Ostsee. Es berücksichtig verschiedene Meereskompartimente (Küste, Meeresboden, Wasseroberfläche) und Biota. Für die konkrete Beschreibung des Messnetzes wird auf die Beschreibung der einzelnen Messprogramme verwiesen.

 

3.2 Monitoring-Aktivitäten

Erfassung von Abfällen in Mägen von Meeresfischen (Nordsee) (Messprogramm-Nr. 51)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen -
Beteiligte Institutionen
  • TI-FI
Institutionen Zusatzangaben

 

Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.04.2017
Ende des Messprogramms 01.07.2021
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer ANS
Meeresgewässerregion
  • Ausschließliche Wirtschaftszone
  • Hoheitsgewässer
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion

Opportunistische Erfassung im Rahmen von regulären Fischereiuntersuchungen des TI

Prozentuale Abdeckung -
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Weitere gemessene Parameter -
Zweck des Messprogramms
  • Umweltzustand und Auswirkungen
  • Belastung in der marinen Umwelt
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs -
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Frequenz andere
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014)
  • 15.1.4 Müll in Mägen und Kot von ausgewählten Meerestieren
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Nordsee)
  • Abfall - Merkmale und Abundanz/Volumen
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand
  • muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Datenzugriff - Bereitstellung muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum -
Datenzugriff - Datentyp
  • muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz unbekannt
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Datenzugriff - INSPIRE-Standard
  • muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Datenzugriff - Rechte muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Link zu den Daten -
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Ergänzende Angaben zu den Daten

PlasM

Forschungsprojekt PlasM "Plastikmüll und Meeresfische", Thünen-Institut für Fischereiökologie, finanziert über BMEL, 2017-2021

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Erfassung von Strandmüll - Makroabfälle (Nordsee) (Messprogramm-Nr. 66)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • BUKEA HH
  • LKN.SH / NPV
  • NLWKN
Beteiligte Institutionen
  • BUKEA HH
  • LKN.SH / NPV
  • NLWKN
Institutionen Zusatzangaben

Der Mellumrat e.V. (Mellum & Minsener Oog) im Auftrag NLWKN

Der Verein Jordsand zum Schutz der Seevögel und der Natur e. V. (Scharhörn) im Auftrag BUE

Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.01.2002
Ende des Messprogramms -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

fortlaufend

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer ANS
Meeresgewässerregion
  • Festlandbereich des MS
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion

Abfälle werden an der Küste erfasst, stammen Großteils aus den Küstengewässern und Ästuarien

Prozentuale Abdeckung 100
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente

Abundanz (Anzahl) Abfallteile/100 m bzw. /1km Strand, Charakteristika der Abfälle (Material, Typen) entsprechend „Quantity and type of litter items“.

Vierteljährlich stattfindenden Kontrollen beinhalteten die Erfassung von großen Müllteilen (Müllteile, die mindestens in einer Dimension größer als 50 cm sind) auf einem 1 km Strandabschnitt und die Detailerfassung alle Müllteile auf einem 100 m Strandabschnitt. Insgesamt 112 Müllkategorien aus zehn Hauptkategorien (Gummi, Stoff, Papier, Pappe, Holz (bearbeitet), Metall, Glas, Porzellan/Keramik, Sanitärartikel, Medizinartikel, Fäkalien) werden auf den 100 m Strecken erfasst. 22 Müllkategorien aus fünf Hauptkategorien (Plastik/Styropor, Metall, Holz (bearbeitet), Gummi, Stoff, Sonstige große Müllteile) werden auf den 1 km Strecken erfasst. Die Erfassungen, die von zwei Personen durchgeführt werden sollen, decken die gesamte Breite des Strandes ab. Bei der Erfassung werden alle Müllteile registriert und vom Strand entfernt oder, wenn zu groß, markiert. Die Erfassungstrecken auf Sylt, Scharhörn, Juist und Minsener Oog sind fest eingerichtet.

Weitere gemessene Parameter

Begleitparameter

  • Anzahl, Art, Geschlecht und Alter der gestrandeten Tiere (Müllopfererfassung)
  • Verschmutzungen mit Paraffin und andere Chemikalien - Geschätzte Anzahl der Klumpen in drei Größenklassen/m Strand
  • Vorkommen von Plastikpellets (einfach Vorhandensein oder Nicht-Vorhandensein)

 

Zweck des Messprogramms
  • Belastung in der marinen Umwelt
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms

Die Abschätzung der Mengen und Eigenschaften von Abfällen, die an der Küste angeschwemmt und von Nutzern der Strände dort hinterlassen werden (Strandmüllerfassungen) erlaubt eine Beschreibung der gegenwärtigen Belastung und somit eine Abschätzung des gegenwärtigen Gefährdungspotentials von Abfällen in der Meeresumwelt. Die Bestimmung der Eigenschaften der registrierten Abfälle umfasst das Material, aus dem die Abfallteile hergestellt sind (Plastik, Holz, Metall usw.), sowie die Art ihrer Nutzung (Verpackung, Fischereinetz usw.). Die Registrierung der Eigenschaften erlaubt Aussagen über die Quellen und vereinzelt auch der Eintragspfade der Abfallteile, z.B. welche Aktivitäten für den Eintrag von Abfällen verantwortlich sind. Die Analyse von zeitlichen Trends in den Mengen der Abfälle erlaubt eine Abschätzung über die Effektivität von Maßnahmen, die eingeführt wurden, um die Verschmutzung der Meere mit Abfällen zu reduzieren. Bei den Strandmüllerfassungen wird ein großes Spektrum an Abfalltypen erfasst, somit werden neue Funde und ggf. neue Quellen der Verschmutzung schnell erkannt.

Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode

CEMP Guidelines for monitoring marine litter washed ashore and/or deposited on coastlines (beach litter)

Beschreibung Probenahme-Methode

Vierteljährlich stattfindenden Kontrollen beinhalteten die Detailerfassung alle Müllteile auf einem 100 m Strandabschnitt. Insgesamt 112 Müllkategorien aus zehn Hauptkategorien (Gummi, Stoff, Papier, Pappe, Holz [bearbeitet], Metall, Glas, Porzellan/Keramik, Sanitärartikel, Medizinartikel, Fäkalien) werden auf den 100 m Strecken erfasst. Die Erfassungen, die von zwei Personen durchgeführt werden sollen, decken die gesamte Breite des Strandes ab. Bei der Erfassung werden alle Müllteile registriert und vom Strand entfernt oder, wenn zu groß, markiert. Die sieben Erfassungstrecken auf Sylt (2), Scharhörn, Juist (2), Mellum und Minsener Oog sind fest eingerichtet.

Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs CEMP Guidelines for monitoring marine litter washed ashore and/or deposited on coastlines (beach litter) https://www.ospar.org/work-areas/cross-cutting-issues/cemp
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr 16
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

4 Abschnitte mit je 4 Erfassungen pro Jahr

Frequenz vierteljährlich
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit

Erfassungen im Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter

Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014)
  • 15.1.1 Strandmüll
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Nordsee)
  • Abfall - Merkmale und Abundanz/Volumen
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand
  • Subregion
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand -
Datenzugriff - Bereitstellung Bereitstellung der Daten in einem internationalem Daten-Center (z.B. RSC, ICES, EEA, EMODnet)
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum -
Datenzugriff - Datentyp
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz jährlich
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz -
Datenzugriff - INSPIRE-Standard
  • Umweltüberwachung
Datenzugriff - Rechte freier Zugriff
Link zu den Daten http://www.mcsuk.org/ospar/
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff

Die Daten können über ein Online-Portal in die OSPAR-Datenbank eingegeben werden. Die Daten in der Datenbank sind für jedermann zugänglich. Die Datenbank enthält Daten zu den Erfassungsorten sowie zu den Bedingungen während der Erfassungen und den Ergebnissen der Erfassungen.

Ergänzende Angaben zu den Daten

Zur Analyse der Datenexporte aus der Datenbank steht ein Analysewerkzeug (R-package LitteR) zur Verfügung.

Erfassung von Kunststoffen in Mägen von Eissturmvögeln (Nordsee) (Messprogramm-Nr. 67)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • UBA
Beteiligte Institutionen
  • LKN.SH
  • NLWKN
Institutionen Zusatzangaben

Forschungs- und Technologiezentrum Westküste (FTZ)
Universität Kiel

Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.01.2000
Ende des Messprogramms -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

2000-fortlaufend

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer ANS
Meeresgewässerregion
  • Festlandbereich des MS
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion

Müll in Mägen von an der Küste angespülten Eissturmvögeln spiegelt die Belastung der vorgelagerten Gewässer

Prozentuale Abdeckung 100
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente

Anzahl, Gewicht und Typ der Müllteile in Eisturmvogelmägen.

Weitere gemessene Parameter

Alter, Geschlecht, Gesundheitszustand und Kondition der gefundenen Tiere sowie biometrische Parameter

Zweck des Messprogramms
  • Umweltzustand und Auswirkungen
  • Belastung in der marinen Umwelt
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms -
Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode

Tote Eissturmvögel werden an der deutschen Nordseeküste aufgesammelt und untersucht. Sektion der gesammelten Eissturmvögel: Ist eine ausreichende Stichprobe an toten Eissturmvögeln erreicht, werden diese für die nachfolgenden Analysen einen Tag lang im Labor bei Raumtemperatur aufgetaut. Während der Untersuchung werden die Tiere zunächst äußerlich beurteilt, vermessen, und es werden biologische Standardparameter erhoben (vgl. van Franeker 2004). Anschließend werden die Tiere seziert. Mageninhalts-/Müllanalyse: Die Analyse des Mülls erfolgt gemäß van Franeker und Meijboom (2002).

OSPAR Commission 2009: Handbook for the application of Ecological Quality Objectives in the North Sea. Second edition, Publication 307/2009.

van Franeker J.A., Meijboom A. (2002). Litter NSV – Marine Litter Monitoring by Northern Fulmars: a pilot study. Alterra-rapport 401. Alterra, Wageningen, 72 S.

Background document for the EcoQO on plastic particles in stomachs of seabirds. OSPAR Commission, London, 2008. Publication 355/2007.

 

Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs Handbook for the application of Ecological Quality Objectives in the North Sea http://www.ospar.org/documents/dbase/publications/p00307/p00307_ecoqo%20handbook%202009%202nd%20edition.pdf
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

Probenzahl ist abhängig vom Eissturmvogel-Vorkommen in vorgelagerten Gewässer. Mindestens 25 Mägen werden für die Bewertung benötigt.

Frequenz kontinuierlich
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit -
Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014)
  • 15.1.2 Müll an der Wasseroberfläche
  • 15.1.4 Müll in Mägen und Kot von ausgewählten Meerestieren
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Nordsee)
  • Abfall - Merkmale und Abundanz/Volumen
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand
  • Subregion
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand -
Datenzugriff - Bereitstellung Bereitstellung der Daten in einem internationalem Daten-Center (z.B. RSC, ICES, EEA, EMODnet)
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum 31.01.2020
Datenzugriff - Datentyp
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz jährlich
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz

OSPAR EcoQO

Datenzugriff - INSPIRE-Standard
  • Umweltüberwachung
Datenzugriff - Rechte freier Zugriff
Link zu den Daten -
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff

OSPAR EcoQO

Ergänzende Angaben zu den Daten

OSPAR EcoQO

Erfassung von Abfällen auf dem Meeresboden (Nordsee) (Messprogramm-Nr. 68)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • TI-SF
  • TI-FI
Beteiligte Institutionen -
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.01.2013
Ende des Messprogramms -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

IBTS: Koordinierte Erfassung von Bodenfauna in der Nordsee seit 1960. Seit 2011 wird in den IBTS-Fischereifängen auch Müll am Meeresgrund erfasst. Es nehmen Nordsee-Anrainerstaaten incl. Norwegen teil.

Integriertes Monitoring: Die Erfassung von Müll am Meeresboden ist  seit 1986 Teil des integrierten monitorings im Thünen-institut für Seefischerei. Seit 2011 werden die IBTS-Vorgaben eingehalten.

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer ANS
Meeresgewässerregion
  • Ausschließliche Wirtschaftszone
  • Jenseits der Gewässer des MS
  • Hoheitsgewässer
  • Küstengewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion

IBTS: Nordsee und Küstengewässer der teilnehmenden Länder.

Integriertes Monitoring:Schwerpunkt Deutsche AWZ

Prozentuale Abdeckung -
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Weitere gemessene Parameter

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Zweck des Messprogramms
  • Belastung in der marinen Umwelt
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms -
Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode

Schleppnetz-Fischerei

 

Beschreibung Probenahme-Methode

Makromüll in Fischereifängen mit dem Schleppnetz am Boden wird regelmäßig erfasst und nach Vorgaben des IBTS kategorisiert. Jedes gefangene Müllteil wird fotografiert. Die Müllmenge wird in Anzahl pro Flächeneinheit (1 km²) angegeben, aus der vom Schleppnetz am Meeresboden überstrichenen Fläche errechnet wird.

Probenahme-Methode (URL) https://www.ices.dk/sites/pub/Publication%20Reports/ICES%20Survey%20Protocols%20(SISP)/SISP1-IBTSVIII.pdf
Tabelle Methoden-URLs -
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Frequenz halbjährlich
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit

IBTS: Die Nordsee ist in Boxen aufgeteilt. Diese Boxen sind jeweils einem Land zugeteilt, dass die Boxen nach vorgebenen Protokollen untersucht. Pro Jahr wird jede Box ein- bis viermal angefahren.

Integriertes Monitoring: Beprobung zweimal jährlich

Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014)
  • 15.1.3 Müll am Meeresboden
  • OSPAR
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Nordsee)
  • Abfall - Merkmale und Abundanz/Volumen
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm

Die Thünen Fischerei-Institute erheben seit mehreren Jahren Daten zu Müll in ihren Fischereifängen. Sie nutzen dazu ein vereinheitlichtes internationales Protokoll (IBTS), um den Müll zu klassifizieren. Überwiegend handelt es sich bei den gefangenen Gegenständen um Plastikmüll. Dazu gehören Folien, Leinen und Fischernetze.

Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand
  • muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Datenzugriff - Bereitstellung muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum -
Datenzugriff - Datentyp
  • muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz unbekannt
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Datenzugriff - INSPIRE-Standard
  • muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Datenzugriff - Rechte muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Link zu den Daten -
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff -
Ergänzende Angaben zu den Daten -
Erfassung von Mikropartikeln (< 5 mm) in Wasser und Sediment (Nordsee) (Messprogramm-Nr. 70)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • UBA
Beteiligte Institutionen -
Institutionen Zusatzangaben

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben.

Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.04.2014
Ende des Messprogramms 31.05.2021
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer ANS
Meeresgewässerregion
  • Festlandbereich des MS
  • Küstengewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben.

Prozentuale Abdeckung -
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Weitere gemessene Parameter

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Zweck des Messprogramms
  • Belastung in der marinen Umwelt
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms

Investigatives Monitoring im Rahmen von F&E-Vorhaben.

Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben.

1. Untersuchung von Mikroplastik in Strandsand:

  • Probenahme von Strandsand (5 l),
  • Probenaufberereitung und anschließende Analyse mit Pyrolyse-GCMS im Labor,
  • Erfassung von Massen und Polymeren von Mikroplastikpartikeln.

2. Entwicklung eines automatischen Probenahmegerätes für suspendiertes Mikroplastik in Küsten- und Übergangsgewässern.

 

Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs -
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Frequenz unbekannt
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben.

Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014)
  • 15.3.1 Mikropartikel (insbesondere Mikroplastik) im Sediment (Pilotmonitoring)
  • 15.3.2 Mikropartikel in der Wassersäule
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Nordsee)
  • Abfall Mikropartikel - Abundanz/Volumen
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben.

Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand
  • nicht bekannt
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Datenzugriff - Bereitstellung muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum -
Datenzugriff - Datentyp
  • muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz unbekannt
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Datenzugriff - INSPIRE-Standard
  • muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Datenzugriff - Rechte muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Link zu den Daten -
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben.

Das Messprogramm wurde eingestellt und ist nicht mehr Bestandteil des nationalen Monitorings von Meeresmüll.

Ergänzende Angaben zu den Daten

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben.

Meeresmüll als Nistmaterial in Brutkolonien von Vögeln und assoziierte Mortalitäten infolge Verstrickung (Messprogramm-Nr. 71)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • UBA
Beteiligte Institutionen -
Institutionen Zusatzangaben

Forschungs- und Technologiezentrum Westküste (FTZ) (Universität Kiel)

Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.04.2014
Ende des Messprogramms -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer ANS
Meeresgewässerregion
  • Hoheitsgewässer
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion

Erfassung erfolgt auf der Insel Helgoland, die im Hoheitsgewässer liegt.

Prozentuale Abdeckung -
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente

Plastik als Nistmaterial und Verstrickung von Vögeln in Meeresmüll

Weitere gemessene Parameter -
Zweck des Messprogramms
  • Umweltzustand und Auswirkungen
  • Belastung in der marinen Umwelt
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode

Untersucht wird die Seevogel-Kolonie auf der Insel Helgoland. Ausgewählte Plots (Beobachtungsstandpunkte) decken einen großen und möglichst repräsentativen Teil der gesamten Kolonie ab. Die Erfassung des Nestmülls erfolgt zum Höhepunkt der Brutsaison im Juni/Juli, wenn alle Nester besetzt sind und der Nestbau abgeschlossen ist. Da die Kolonie selbst nicht zugänglich ist, werden zur Identifizierung der verschiedenen Müllkategorien in den Nestern und der verstrickten Vögel, Fernglas und Spektiv verwendet. Für die Bestimmung von Abfallarten wird die von der „Technical Subgroup on Marine Litter“ vorgeschlagene Meeres-Abfall-Liste verwendet (MSFD GES Technical Subgroup on Marine Litter 2013). Um die Menge an Kunststoff pro Nest zu klassifizieren, wird ein vierstufiges Bewertungssystem definiert. Um verstrickte Vögel zu erfassen, werden die ausgewählten Monitoringplots an mehreren Terminen während der gesamten Brutsaison mit Fernglas und Spektiv nach Opfern abgesucht.

Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs -
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Frequenz andere
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit

Drei Erfassungen pro Jahr

Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014)
  • 15.2.1 Anzahl verhedderter Vögel in Brutkolonien durch Müll
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Nordsee)
  • Abfall - Merkmale und Abundanz/Volumen
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand
  • muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Datenzugriff - Bereitstellung muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum -
Datenzugriff - Datentyp
  • muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz unbekannt
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Datenzugriff - INSPIRE-Standard
  • muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Datenzugriff - Rechte muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Link zu den Daten -
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Ergänzende Angaben zu den Daten

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Erfassung von Strandmüll - Makroabfälle (Ostsee) (Messprogramm-Nr. 72)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • LUNG MV
Beteiligte Institutionen
  • LUNG MV
Institutionen Zusatzangaben

In Zusammenarbeit mit: EUCC - Die Küsten Union Deutschland e.V., Regionale Schule „Windland“ Altenkirchen, Amt für das Biosphärenreservat Südost-Rügen, NABU, Verein Jordsand e.V., Nationalparkamt Vorpommern, MeeresBürger-Netzwerk, Naturpark Insel Usedom

Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.01.2012
Ende des Messprogramms -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

fortlaufend

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer BAL
Meeresgewässerregion
  • Festlandbereich des MS
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion

Die Müllteile werden an der Küste erfasst, stammen aufgrund von Drift (Wind, Strömung und Wellenschlag) aber auch aus Gewässern vor der Küste.

Prozentuale Abdeckung -
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente

Abundanz (Anzahl) Abfallteile/100 m, Charakteristika der Abfälle (Material, Typen) entsprechend „Quantity and type of litter items“.

Vierteljährlich stattfindende Kontrollen beinhalten die Erfassung aller Müllteile auf einem 100 m Strandabschnitt. Insgesamt 112 Müllkategorien aus zehn Hauptkategorien (Gummi, Stoff, Papier, Pappe, Holz (bearbeitet), Metall, Glas, Porzellan/Keramik, Sanitärartikel, Medizinartikel, Fäkalien) werden erfasst. Die Erfassungen, die von zwei Personen durchgeführt werden sollen, decken die gesamte Breite des Strandes ab. Bei der Erfassung werden alle Müllteile registriert und vom Strand entfernt oder, wenn zu groß, markiert. Die Erfassungstrecken sind fest eingerichtet.

Weitere gemessene Parameter -
Zweck des Messprogramms
  • Belastung in der marinen Umwelt
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms

Die Abschätzung der Mengen und Eigenschaften von Abfällen, die an der Küste angeschwemmt und von Nutzern der Strände dort hinterlassen werden (Strandmüllerfassungen) erlaubt eine Beschreibung der gegenwärtigen Belastung und somit eine Abschätzung des gegenwärtigen Gefährdungspotentials von Abfällen in der Meeresumwelt. Die Bestimmung der Eigenschaften der registrierten Abfälle umfasst das Material, aus dem die Abfallteile hergestellt sind (Plastik, Holz, Metall usw.), sowie die Art ihrer Nutzung (Verpackung, Fischereinetz usw.). Die Registrierung der Eigenschaften erlaubt Aussagen über die Quellen und vereinzelt auch der Eintragspfade der Abfallteile, z.B. welche Aktivitäten für den Eintrag von Abfällen verantwortlich sind. Die Analyse von zeitlichen Trends in den Mengen der Abfälle erlaubt eine Abschätzung über die Effektivität von Maßnahmen, die eingeführt wurden, um die Verschmutzung der Meere mit Abfällen zu reduzieren. Bei den Strandmüllerfassungen wird ein großes Spektrum an Abfalltypen erfasst, somit werden neue Funde und ggf. neue Quellen der Verschmutzung schnell erkannt.

Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode

HELCOM Guidelines for monitoring beach litter

Beschreibung Probenahme-Methode

Vierteljährlich stattfindende Kontrollen beinhalten die Erfassung aller Müllteile auf einem 100 m Strandabschnitt. Insgesamt 112 Müllkategorien aus zehn Hauptkategorien (Gummi, Stoff, Papier, Pappe, Holz (bearbeitet), Metall, Glas, Porzellan/Keramik, Sanitärartikel, Medizinartikel, Fäkalien) werden erfasst. Die Erfassungen decken die gesamte Breite des Strandes ab. Bei der Erfassung werden alle Müllteile registriert und vom Strand entfernt oder, wenn zu groß, markiert. 20 Erfassungstrecken sind fest eingerichtet.

Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs HELCOM Guidelines for monitoring beach litter https://www.helcom.fi/wp-content/uploads/2019/08/Guidelines-for-monitoring-beach-litter.pdf
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr 100
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

Probenzahl derzeit ca. 100

Derzeit ca. 25 Strandabschnitte mit je 4 Erfassungen pro Jahr

Frequenz vierteljährlich
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit

Erfassungen im Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter

Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014)
  • 15.1.1 Strandmüll
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Ostsee)
  • Abfall - Merkmale und Abundanz/Volumen
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm -
HELCOM-Indikatoren
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift Müll am Strand
Download-Link bei den regionalen Konventionen -
Bemerkung zum regionalen Status pre-core
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand
  • muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand

Investigatives Monitoring

Datenzugriff - Bereitstellung muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum -
Datenzugriff - Datentyp
  • muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz unbekannt
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz

Investigatives Monitoring

Datenzugriff - INSPIRE-Standard
  • muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Datenzugriff - Rechte muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Link zu den Daten https://fis-wasser-mv.de/kvwmap/index.php?gast=1013
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff

Die Daten können im MDI-MV-Portal eingesehen werden.

Ergänzende Angaben zu den Daten -
Erfassung von Abfällen an der Wasseroberfläche (Nordsee) (Messprogramm-Nr. 73)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • UBA
Beteiligte Institutionen -
Institutionen Zusatzangaben

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.04.2014
Ende des Messprogramms 31.05.2021
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer ANS
Meeresgewässerregion
  • Ausschließliche Wirtschaftszone
  • Hoheitsgewässer
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Prozentuale Abdeckung -
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente

Schiffbasierte und flugzeugbasierte (Beobachtungen sowie HD-Aufnahmen) Erfassungen von Müllteilen auf der Wasseroberfläche

Weitere gemessene Parameter -
Zweck des Messprogramms
  • Belastung in der marinen Umwelt
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode

Investigatives Monitorring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Beschreibung Probenahme-Methode
  • Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben,
  • Videobefliegungen der deutschen Nord- und Ostsee mit einem HiDef-System,
  • Auswertung der Videos am Bildschirm nach einer Kategorisierung von Cheshire et al. (2009),
  • Erfassung treibenden Mülls im Rahmen von Schweinswalbefliegungen der deutschen Nord- und Ostsee,
  • Zählen der Müllteile und Zuordnung zu fischereibezogenem Müll und anderem Müll,
  • Erfassung von Müllteilen > 10 cm.
Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs -
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Frequenz unbekannt
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014)
  • 15.1.2 Müll an der Wasseroberfläche
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Nordsee)
  • Abfall - Merkmale und Abundanz/Volumen
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand
  • nicht bekannt
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Datenzugriff - Bereitstellung muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum -
Datenzugriff - Datentyp
  • muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz unbekannt
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Datenzugriff - INSPIRE-Standard
  • muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Datenzugriff - Rechte muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Link zu den Daten -
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Ergänzende Angaben zu den Daten

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Erfassung von Abfällen in der Wassersäule der Übergangsgewässer (Makroabfälle >2,5 cm) (Messprogramm-Nr. 74)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen -
Beteiligte Institutionen -
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms -
Ende des Messprogramms -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum -
Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer ANS
Meeresgewässerregion
  • Übergangsgewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion -
Prozentuale Abdeckung -
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente -
Weitere gemessene Parameter Müll
Zweck des Messprogramms
  • Belastung in der marinen Umwelt
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms Investigatives Monitoring im Rahmen von Vorhaben
Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode -
Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr -
Frequenz unbekannt
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit -
Probenahme-Zyklus -
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014)
  • 15.3.2 Mikropartikel in der Wassersäule
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm Investigatives Monitoring im Rahmen von Vorhaben
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand
  • muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand -
Datenzugriff - Bereitstellung Bereitstellung einer URL zur Datenansicht
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum -
Datenzugriff - Datentyp
  • muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz unbekannt
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz -
Datenzugriff - INSPIRE-Standard
  • Umweltüberwachung
Datenzugriff - Rechte freier Zugriff
Link zu den Daten -
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff -
Ergänzende Angaben zu den Daten -
Erfassung von Abfällen in Mägen von Meeresfischen (Ostsee) (Messprogramm-Nr. 115)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • TI-FI
Beteiligte Institutionen -
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.04.2017
Ende des Messprogramms 01.07.2021
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer BAL
Meeresgewässerregion
  • Ausschließliche Wirtschaftszone
  • Hoheitsgewässer
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion

opportunistische Erfassung im Rahmen von regulären Fischereiuntersuchungen des TI

Prozentuale Abdeckung -
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Weitere gemessene Parameter

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Zweck des Messprogramms
  • Umweltzustand und Auswirkungen
  • Belastung in der marinen Umwelt
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms

Bewertung des Risikos durch Plastik in der Meeresumwelt insbesondere für Fische

Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs -
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Frequenz andere
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014)
  • 15.1.4 Müll in Mägen und Kot von ausgewählten Meerestieren
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Ostsee)
  • Abfall - Merkmale und Abundanz/Volumen
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand
  • muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand -
Datenzugriff - Bereitstellung muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum -
Datenzugriff - Datentyp
  • muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz unbekannt
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Datenzugriff - INSPIRE-Standard
  • muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Datenzugriff - Rechte muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Link zu den Daten -
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Ergänzende Angaben zu den Daten

PlasM

Forschungsprojekt PlasM "Plastikmüll und Meeresfische", Thünen-Institut für Fischereiökologie, finanziert über BMEL, 2017-2021

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Strandmüllerfassung (für die Fraktion 5–25 mm [Mesomüll]) (Ostsee) (Messprogramm-Nr. 120)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • UBA
Beteiligte Institutionen
  • IOW
Institutionen Zusatzangaben

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.04.2014
Ende des Messprogramms -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer BAL
Meeresgewässerregion
  • Festlandbereich des MS
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Prozentuale Abdeckung -
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Weitere gemessene Parameter

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Zweck des Messprogramms
  • Belastung in der marinen Umwelt
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode

Die Rechen-Methode untersucht die gesamte Breite eines Strandes zwischen der Wasserlinie und der Vegetationslinie, Kliffs etc.  Mit einem Metallrechen definierter Maschenweite wird der Strandsand in Segmenten senkrecht zur Wasserlinie durchrecht. Die Mindestfläche (Gesamtfläche aller Segmente) beträgt 50 m². Die Analyse der gefundenen Polymertypen erfolgt mit dem Microphazir, einem Hand-FT-IR-Gerät. Es werden Abundanzen aller Müllteile > 0,5 cm (bzw. > 0,2 cm) erfasst. Die Probenahme erfolgt vierteljährlich in Anlehnung an das OSPAR-Strandmüllmonitoring.

Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs -
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Frequenz vierteljährlich
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014)
  • 15.1.1 Strandmüll
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Ostsee)
  • Abfall - Merkmale und Abundanz/Volumen
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

HELCOM-Indikatoren
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift Müll am Strand
Download-Link bei den regionalen Konventionen -
Bemerkung zum regionalen Status pre-core
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand
  • nicht bekannt
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Datenzugriff - Bereitstellung muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum -
Datenzugriff - Datentyp
  • muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz -
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Datenzugriff - INSPIRE-Standard
  • muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Datenzugriff - Rechte muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Link zu den Daten -
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Ergänzende Angaben zu den Daten

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Erfassung von Abfällen auf dem Meeresboden (Ostsee) (Messprogramm-Nr. 164)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • TI-SF
  • TI-OF
Beteiligte Institutionen
  • TI-FI
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.01.2013
Ende des Messprogramms -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

Baltic International Trawl Survey (BITS)

Integriertes Monitoring: Die Erfassung von Müll am Meeresboden ist  seit 1986 Teil des integrierten monitorings im Thünen-institut für Seefischerei. Seit 2011 werden die IBTS-Vorgaben eingehalten. IBTS un BITS sind weitgehend deckungsgleich.

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer BAL
Meeresgewässerregion
  • Ausschließliche Wirtschaftszone
  • Jenseits der Gewässer des MS
  • Hoheitsgewässer
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion

BITS: Ostsee und Küstengewässer der teilnehmenden Länder.

Integriertes Monitoring:Schwerpunkt Deutsche AWZ

Prozentuale Abdeckung -
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Weitere gemessene Parameter

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Zweck des Messprogramms
  • Belastung in der marinen Umwelt
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode

Schleppnetz-Fischerei

Beschreibung Probenahme-Methode

Makromüll in Fischereifängen mit dem Schleppnetz am Boden wird regelmäßig erfasst und nach Vorgaben des IBTS kategorisiert. Jedes gefangene Müllteil wird fotografiert. Die Müllmenge wird in Anzahl pro Flächeneinheit (1 km²) angegeben, aus der vom Schleppnetz am Meeresboden überstrichenen Fläche errechnet wird.

Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs -
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Frequenz halbjährlich
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit

BITS: Die Ostsee ist in Boxen aufgeteilt. Diese Boxen sind jeweils einem Land zugeteilt, dass die Boxen nach vorgebenen Protokollen untersucht. Pro Jahr wird jede Box ein- bis viermal angefahren.

Integriertes Monitoring: Beprobung zweimal jährlich

Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014)
  • 15.1.3 Müll am Meeresboden
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Ostsee)
  • Abfall - Merkmale und Abundanz/Volumen
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm

Die Thünen Fischerei-Institute erheben seit mehreren Jahren Daten zu Müll in ihren Fischereifängen. Sie nutzen dazu ein vereinheitlichtes internationales Protokoll (IBTS), um den Müll zu klassifizieren. Überwiegend handelt es sich bei den gefangenen Gegenständen um Plastikmüll. Dazu gehören Folien, Leinen und Fischernetze.

HELCOM-Indikatoren
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift Müll am Meeresboden
Download-Link bei den regionalen Konventionen -
Bemerkung zum regionalen Status Candidate
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand
  • muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Datenzugriff - Bereitstellung muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum -
Datenzugriff - Datentyp
  • muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz unbekannt
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Datenzugriff - INSPIRE-Standard
  • muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Datenzugriff - Rechte muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Link zu den Daten -
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Ergänzende Angaben zu den Daten -
Erfassung von Abfällen an der Wasseroberfläche (Ostsee) (Messprogramm-Nr. 165)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • UBA
Beteiligte Institutionen -
Institutionen Zusatzangaben

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.04.2014
Ende des Messprogramms 31.05.2021
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben.

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer BAL
Meeresgewässerregion
  • Ausschließliche Wirtschaftszone
  • Hoheitsgewässer
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben.

Prozentuale Abdeckung -
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Weitere gemessene Parameter

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Zweck des Messprogramms
  • Belastung in der marinen Umwelt
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben.

Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Beschreibung Probenahme-Methode
  • Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben,
  • Videobefliegungen der deutschen Nord- und Ostsee mit einem HiDef-System,
  • Auswertung der Videos am Bildschirm nach einer Kategorisierung von Cheshire et al. (2009),
  • Erfassung treibenden Mülls im Rahmen von Schweinswalbefliegungen der deutschen Nord- und Ostsee,
  • Zählen der Müllteile und Zuordnung zu fischereibezogenem Müll und anderem Müll,
  • Erfassung von Müllteilen > 10 cm.
Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs -
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Frequenz unbekannt
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben.

Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014)
  • 15.1.2 Müll an der Wasseroberfläche
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Ostsee)
  • Abfall - Merkmale und Abundanz/Volumen
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand
  • nicht bekannt
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand -
Datenzugriff - Bereitstellung muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum -
Datenzugriff - Datentyp
  • muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz unbekannt
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Datenzugriff - INSPIRE-Standard
  • muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Datenzugriff - Rechte muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Link zu den Daten -
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben.

Das Messprogramm wurde eingestellt und ist nicht mehr Bestandteil des nationalen Monitorings von Meeresmüll.

Ergänzende Angaben zu den Daten

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben.

Erfassung von Mikropartikeln (< 5 mm) in Wasser und Sediment (Ostsee) (Messprogramm-Nr. 176)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • UBA
Beteiligte Institutionen -
Institutionen Zusatzangaben

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben.

Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.04.2014
Ende des Messprogramms -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

Investigatives Monitoring im Rahmen von F&E Vorhaben

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer BAL
Meeresgewässerregion
  • Festlandbereich des MS
  • Küstengewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben.

Prozentuale Abdeckung -
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Weitere gemessene Parameter

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Zweck des Messprogramms
  • Belastung in der marinen Umwelt
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms

Investigatives Monitoring im Rahmen von F&E-Vorhaben.

Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben.

1. Untersuchung von Mikroplastik in Strandsand:

  • Probenahme von Strandsand (5 l),
  • Probenaufberereitung und anschließende Analyse mit Pyrolyse-GCMS im Labor,
  • Erfassung von Massen und Polymeren von Mikroplastikpartikeln.

2. Entwicklung eines automatischen Probenahmegerätes für suspendiertes Mikroplastik in Küsten- und Übergangsgewässern.

Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs -
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Frequenz unbekannt
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben.

Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014)
  • 15.3.1 Mikropartikel (insbesondere Mikroplastik) im Sediment (Pilotmonitoring)
  • 15.3.2 Mikropartikel in der Wassersäule
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Ostsee)
  • Abfall Mikropartikel - Abundanz/Volumen
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben.

HELCOM-Indikatoren
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift Microplastik in der Wassersäule
Download-Link bei den regionalen Konventionen -
Bemerkung zum regionalen Status -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand
  • nicht bekannt
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Datenzugriff - Bereitstellung muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum -
Datenzugriff - Datentyp
  • muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz unbekannt
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben

Datenzugriff - INSPIRE-Standard
  • muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Datenzugriff - Rechte muss noch mit AG Daten / DIKE geklärt werden !!
Link zu den Daten -
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben.

Das Messprogramm wurde eingestellt und ist nicht mehr Bestandteil des nationalen Monitorings von Meeresmüll.

Ergänzende Angaben zu den Daten

Investigatives Monitoring im Rahmen von FuE-Vorhaben.

Erfassung von Paraffinen und anderen "Persistent Floatern" (Ostsee) (Messprogramm-Nr. 261)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • BSH
  • LUNG MV
Beteiligte Institutionen -
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.01.2020
Ende des Messprogramms 31.03.2022
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum -
Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer BAL
Meeresgewässerregion
  • Ausschließliche Wirtschaftszone
  • Festlandbereich des MS
  • Hoheitsgewässer
  • Küstengewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion

Persistent Floater werden an der Küste und in der Oberflächenschicht der Wassersäule erfasst

Prozentuale Abdeckung -
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente -
Weitere gemessene Parameter -
Zweck des Messprogramms
  • Belastung in der marinen Umwelt
  • Wirksamkeit von Maßnahmen
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms

- Laut Beschluss der Kommission (2017/848/EU) gehören zu den in der Meeresumwelt unter D10 „Abfälle im Meer“ zu überwachenden Abfällen auch „Chemikalien“, wie Paraffin, Wachs, Öl und Teer. Die Abschätzung der Mengen, die an der Küste angeschwemmt werden, erlaubt eine Beschreibung der gegenwärtigen Belastung.
- Überprüfung der Wirksamkeit der MARPOL Änderungen zu „Persistent Floater“ und Tankwaschungen

Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode

standardisierte Zählung von Paraffinen und anderen Persistent Floatern an der Küste und  in der Oberflächenschicht der Wassersäule

Beschreibung Probenahme-Methode -
Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs -
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr -
Frequenz andere
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit

Erfassungen an der Küste im Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter. Erfassung in der Oberflächenschicht der Wassersäule durch opportunistische Probennahmen.

Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014) -
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Ostsee)
  • Abfall - Merkmale und Abundanz/Volumen
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand -
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand -
Datenzugriff - Bereitstellung -
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum -
Datenzugriff - Datentyp -
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz -
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz -
Datenzugriff - INSPIRE-Standard -
Datenzugriff - Rechte -
Link zu den Daten -
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff -
Ergänzende Angaben zu den Daten -
Erfassung von Paraffinen und anderen "Persistent Floatern" (Nordsee) (Messprogramm-Nr. 262)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • BSH
  • LKN.SH
  • LUNG MV
  • NLWKN
Beteiligte Institutionen -
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.01.2020
Ende des Messprogramms 31.03.2022
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum -
Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer ANS
Meeresgewässerregion
  • Ausschließliche Wirtschaftszone
  • Festlandbereich des MS
  • Hoheitsgewässer
  • Küstengewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion

Persistent Floater werden an der Küste und in der Oberflächenschicht der Wassersäule erfasst

Prozentuale Abdeckung -
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente -
Weitere gemessene Parameter -
Zweck des Messprogramms
  • Belastung in der marinen Umwelt
  • Wirksamkeit von Maßnahmen
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms

- Laut Beschluss der Kommission (2017/848/EU) gehören zu den in der Meeresumwelt unter D10 „Abfälle im Meer“ zu überwachenden Abfällen auch „Chemikalien“, wie Paraffin, Wachs, Öl und Teer. Die Abschätzung der Mengen, die an der Küste angeschwemmt werden, erlaubt eine Beschreibung der gegenwärtigen Belastung.
- Überprüfung der Wirksamkeit der MARPOL Änderungen zu „Persistent Floater“ und Tankwaschungen

Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode

standardisierte Zählung von Paraffinen und anderen Persistent Floatern an der Küste und in der Oberflächenschicht der Wassersäule

Beschreibung Probenahme-Methode -
Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs -
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr -
Frequenz andere
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit

Erfassung an der Küste im Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter. Erfassung in der Oberflächenschicht der Wassersäule durch opportunistische Probennahme.

Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014) -
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Nordsee)
  • Abfall - Merkmale und Abundanz/Volumen
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand -
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand -
Datenzugriff - Bereitstellung -
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum -
Datenzugriff - Datentyp -
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz -
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz -
Datenzugriff - INSPIRE-Standard -
Datenzugriff - Rechte -
Link zu den Daten -
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff -
Ergänzende Angaben zu den Daten -

3.3 Zusätzliche Parameter

Für die Bewertung und Interpretation der Messergebnisse werden folgende zusätzliche Parameter herangezogen:

  • Oberflächensedimente und Morphologie
  • Meterologische und hydrographische Daten (Driftmodelle)
  • Oberflächenwasserabfluss über die Flüsse
  • Fischerei und Schifffahrt
  • Tourismus und Freizeitaktivitäten
  • Anthropogene Nutzungen als potenzielle Hotspots anthropogener Einträge von Müll

4 - Bewertung

Bis zum 15. Oktober 2012 waren auf der Grundlage der Anfangsbewertung (Art. 8 MSRL) und der sogenannten Deskriptoren (Anhang I MSRL) erstmals Merkmale für den guten Umweltzustand (GES) der deutschen Meeresbereiche zu beschreiben (Art. 9 MSRL). Die Festlegung spezifischer Grenz- und Schwellenwerte bzw. anderer Quantifizierungen im Sinne eines GES für alle MSRL-Themen (Art. 10 MSRL) war zu diesem Zeitpunkt noch nicht möglich.

Die im Jahr 2014 übermittelten Überwachungsprogramme folgten der Struktur des mittlerweile abgelösten Beschlusses der Kommission (EU) 2010/477. Dieser wurde durch den Beschluss der Kommission (EU) 2017/848 ersetzt, welcher nun die Definitionen der einzelnen Bewertungskriterien und methodischen Standards nach Art. 9 MSRL nachvollziehbarer strukturiert und in seiner Terminologie den Vorgaben der MSRL entspricht.

Die Ergebnisse von Überprüfung und Aktualisierung der Bewertung des Zustandes, Beschreibung des guten Zustandes und Festlegung von Umweltzielen wurden 2018 an die EU-Kommission berichtet. Der Zustandsbericht von 2018 berücksichtigt bestehende Zustandsbewertungen anderer EG-Richtlinien wie z.B. WRRL, FFH-RL und VRL. Darüber hinaus wurden die Arbeiten der regionalen Meeresschutzübereinkommen für Nordsee und Ostsee (OSPAR und HELCOM) herangezogen.

  • Übersicht der Deskriptoren zur Festlegung des guten Umweltzustands (Anhang I MSRL):  hier
  • Übersicht der Bewertungskriterien für die Beschreibung eines guten Umweltzustandes:
  • Aktueller Entwicklungsstand von Indikatoren zur Bewertung des Zustands:  hier

In Kapitel 4 werden die Bewertungskriterien und -verfahren auf der Ebene von Messparametern und/oder Indikatoren und Zuordnung zu thematischen Bewertungen dargestellt.

 

4.1 Allgemeine Informationen zur Bewertung (Nord- und Ostsee)

MSRL, Aktueller Stand Bewertungsverfahren, Müll im Meer
Richtlinie: Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie
Bemerkung:

Aktueller Stand Bewertungsverfahren für MSRL-Indikatoren

1.       Einsatzbereite Bewertungsverfahren MSRL

15.1.1 Mengen und Eigenschaften von Abfällen/Müll an der Küste

15.1.4 Mengen und Eigenschaften von Abfällen/Müll in Mägen und Kot von ausgewählten Meerestieren (inklusive Eissturmvogel-OSPAR Indikator):

15.1.3 Mengen und Eigenschaften von Abfällen/Müll am Meeresboden

 

2.       In Entwicklung befindliche Bewertungsverfahren

Zu weiteren Indikatoren sind Bewertungsverfahren in Diskussion

4.2 Informationen zur Bewertung in der Nordsee bzw. nach OSPAR

OSPAR-Intermediate Assessment 2017
Richtlinie: Oslo-Paris-Übereinkommen (OSPAR)
Bemerkung:

15.1.1 Mengen und Eigenschaften von Abfällen/Müll an der Küste

Für eine aktuelle Bewertung wird auf das OSPAR-Intermediate Assessment 2017 verwiesen

15.1.3 Mengen und Eigenschaften von Abfällen/Müll am Meeresboden

Für eine aktuelle Bewertung wird auf das OSPAR-Intermediate Assessment 2017 verwiesen

15.1.4 Mengen und Eigenschaften von Abfällen/Müll in Mägen und Kot von ausgewählten Meerestieren (inklusive Eissturmvogel-OSPAR Indikator

Für eine aktuelle Bewertung wird auf das OSPAR-Intermediate Assessment 2017 verwiesen

 

4.3 Informationen zur Bewertung in der Ostsee bzw. nach HELCOM

HELCOM Beach litter pre core indicator
Richtlinie: Helsinki-Übereinkommen
Bemerkung:

Für eine aktuelle Bewertung wird auf HOLAS 2 verwiesen

5 - Qualitätssicherung

 

Die am BLMP beteiligten Einrichtungen sind verpflichtet, in Eigenverantwortung Qualitätsmanagementsysteme in Anlehnung an die DIN EN ISO/IEC 17025 zu etablieren und aufrecht zu erhalten (ARGE BLMP-Beschluss 2006). Das beinhaltet die Durchführung sowohl interner als auch externer Qualitätssicherungsmaßnahmen zur Sicherstellung zuverlässiger und vergleichbarer Untersuchungsergebnisse. Dabei werden sie durch die Qualitätssicherungsstelle des BLMP am Umweltbundesamt (QS-Stelle) unterstützt, die als unabhängige nicht direkt am Monitoring beteiligte Institution für die Koordinierung der Qualitätssicherungsmaßnahmen im Rahmen des BLMP zuständig ist. Die erforderlichen einrichtungsübergreifenden Abstimmungen erfolgen in der Arbeitsgruppe „Qualitätssicherung“ (AG QS), in der Experten aus Bund und Küstenländern vertreten sind. Durch enge Zusammenarbeit mit der AG ErBe sowie deren Fach-Arbeitsgruppen ist die direkte Verbindung zu den messenden Einrichtungen gewährleistet.

Die QS-Stelle ist für die Erarbeitung von Handreichungen wie z.B. Leitlinien zur Methodenvalidierung und von Qualitätsmanagement-Musterdokumenten zuständig. Sie organisiert Workshops und führt Ringversuche zu den im Rahmen des BLMP eingesetzten Untersuchungsverfahren und Matrizes durch. Seit 2001 bietet die QS-Stelle den BLMP-Laboratorien auch die Durchführung externer Audits auf Grundlage der DIN EN ISO 17025 mit entsprechend geschultem Personal an.

Das Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO/IEC 17025 schließt folgende Punkte ein:

  • dokumentierte Validierung/Verifizierung der eingesetzten Untersuchungsmethoden zur Ermittlung der Verfahrenskenndaten,
  • kontinuierlicher Nachweis der verfahrensspezifischen Richtigkeit und Präzision, z.B. durch das Führen von Kontrollkarten und den Einsatz von (zertifizierten) Referenzmaterialien, soweit möglich,
  • die Qualifikation und regelmäßige Schulung des Personals bezüglich der eingesetzten Verfahren,
  • die regelmäßige Durchführung von internen und externen Audits,
  • die regelmäßige Teilnahme an nationalen und internationalen Laborvergleichen, Ringversuchen, Schulungen und Workshops sowie deren Auswertung.

Da durch die QS-Stelle (biologischer Bereich) nicht jährlich Workshops und Ringversuche und auch nicht für alle Parameter angeboten werden können, sollten regelmäßig bilateral und eigenständig Laborvergleichsanalysen zwischen den Laboren organisiert werden, deren Ergebnisse in der AG Qualitätssicherung vorgestellt und diskutiert werden. Auch sind Angebote anderer nationaler/internationaler Anbieter zu nutzen.
Grundsätzlich ist bei Langzeitmessreihen auf eine Kontinuität der Bearbeiter sowie auf eine entsprechende Qualifizierung zu achten.

Die Labore müssen die rechtzeitige und vollständige Übermittlung der Untersuchungsergebnisse an die MUDAB auf Basis der MUDAB-Datenformate, einschließlich der als Mindestmaß definierten QS-Angaben, die aber die internationalen Vorgaben (ICES) abdecken, gewährleisten.

5.1 Messende Einrichtungen

Bund/Länder* messende   Behörden
Bund UBA
Hamburg BUKEA HH
Mecklenburg-Vorpommern LUNG MV
Niedersachsen NLPV NI , NLWKN
Schleswig-Holstein LKN.SH / NPV

* An der gemeinschaftlichen, föderalen Umsetzung der Aufgaben des Meeresschutzes sind folgende Ministerien von Bund und Küstenländern beteiligt:

  • Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)
  • Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)
  • Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)
  • Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau der Freien Hansestadt Bremen (SKUMS HB)
  • Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft der Freien und Hansestadt Hamburg (BUKEA HH)
  • Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Mecklenburg-Vorpommern (LM MV)
  • Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz (MU NI)
  • Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein (MELUND SH)

5.3 Normen

Die Anwendung validierter, d.h. für den vorgegebenen Zweck geeigneter Untersuchungsverfahren ist eine wesentliche Voraussetzung für die Qualitätssicherung in den messenden Einrichtungen. Auf folgende Normen, die regelmäßig überprüft und bei Bedarf dem aktuellen Stand der wissenschaftlich-technischen Entwicklung angepasst werden, wird zurückgegriffen:

5.4 Aktivitäten

Handreichungen, Musterdokumente

Die folgende Auflistung gibt einen Überblick über vorhandene QM-Dokumente und durchgeführte externe QM-Maßnahmen:
 

Ringversuche

Für Ringversuche zu Schadstoffen siehe die jeweiligen Kennblätter.

  • Quality Assurance of Information for Marine Environmental Monitoring in Europe (QUASIMEME):
    Ringversuche 2x jährlich
    -       Microplastics

 

Workshops, Schulungen

  • Qualitätssicherungsstelle des BLMP am UBA, 2007:
    Workshop "Akkreditierung von Laboratorien nach DIN EN ISO/IEC 17025"; 08.02.2007, Berlin
  • Qualitätssicherungsstelle des BLMP am UBA, 2005:
    Workshop "Akkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17025"; 31.11.2005, Berlin

5.5 QS - Art. 11 MSRL

Liebe Kolleginnen und Kollegen, die Ausgabe dieses Inhaltselementes wird erst nach Abschluß der Überarbeitung aller Messprogramme wieder erfolgen.

5.6 Entwicklungsbedarf

Neue und bestehende Monitoringansätze für Müll in allen Meeresbereichen werden derzeit vom Thünen-Institut, sowie dem UBA in Zusammenarbeit mit den Küstenbundesländern überprüft. Ziel ist es, für diese und künftige Folgebewertungen alle erforderlichen Indikatoren zur Bewertung der Kriterien des Beschlusses (EU) 2017/848 der Kommission zu operationalisieren. Dafür werden im UBA F&E-Vorhaben Methoden, die sich bei einem vorgeschalteten Pilot-monitoring bewährt haben, nun für ein Langzeitmonitoring vorbereitet. Für einige der Ansätze soll 2019 in einem nationalen Experten-Workshop entsprechende Empfehlungen erarbeitet werden.

6 - Literatur

 
  • van Franeker J.A., Meijboom A. (2002): Litter NSV – Marine Litter Monitoring by Northern Fulmars: a pilot study. Alterra-rapport 401. Alterra, Wageningen, 72 S.
  • Nils Guse, David Fleet, Jan van Franeker und Stefan Garthe, 2005: Der Eissturmvogel (Fulmarus glacialis) – Mülleimer der Nordsee? Seevögel Band 26, 3-12.
  • OSPAR Coordinated Environmental Monitoring Programme (CEMP): Guidelines for monitoring marine litter washed ashore and/or deposited on coastlines (beach litter)
  • OSPAR Coordinated Environmental Monitoring Programme (CEMP): Guidelines on Litter on the Seafloor
  • OSPAR Coordinated Environmental Monitoring Programme (CEMP): Guidelines for Monitoring and Assessment of plastic particles in stomachs of fulmars in the North Sea area
  • OSPAR Commission 2008: Background document for the EcoQO on plastic particles in stomachs of seabirds. OSPAR Commission, London, 2008. Publication 355/2007.
  • OSPAR Commission 2009: Handbook for the application of Ecological Quality Objectives in the North Sea. Second edition, Publication 307/2009.
  • OSPAR Commission 2010: Guideline for Monitoring Marine Litter on the Beaches in the OSPAR area. ISBN 90 3631 973 9. 16 S
  • OSPAR 2017: Marine Litter; Download
  • OSPAR 2017: Beach Litter - Abundance, Composition and Trends; Download
  • glossar::OSPAR}} 2017: Composition and Spatial Distribution of Litter on the Seafloor; Download
  • OSPAR 2017: Plastic Particles in Fulmar Stomachs in the North Sea,  Download
  • van Franeker, J.A., Blaize, C., Danielsen, J., Fairclough, K., Gollan, J., Guse, N., Hansen, P.-L., Heubeck, M., Jensen, J.-K., Guillou, G.L., Olsen, B., Olsen, K.-O., Pedersen, J., Stienen, E.W.M., Turner, D.M., 2011: Monitoring plastic ingestion by the northern fulmar Fulmarus glacialis in the North Sea. Environmental pollution 159, 2609 - 2615.
  • Nils Guse, Stefan Weiel, Nele Markones & Stefan Garthe, 2012:  OSPAR Fulmar Litter EcoQO - Masse von Plastikmüllteilen in Eissturmvogelmägen. Forschungs- und Technologiezentrum Westküste (FTZ), Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Endbericht für das Bundesamt für Naturschutz. 13 S.
  • HELCOM: Guidelines for Monitoring beach litter; Download