Kennblätter

Schadstoff-Einträge (Stand: 03.07.2015 )

1 - Allgemeines

In diesem Kapitel werden das Kennblatt-Thema als auch die zuständigen Institutionen und Fach-Arbeitsgruppen bzw. Expertenkreise benannt.

1.1 Themenbereich

Einträge von Schadstoffen in Nord- und Ostsee

1.2 Definition

Messung und Modellierung von Einträgen von Schwermetallen und POPs in die Nord- und Ostsee über Emissionen in die Atmosphäre, atmosphärische Deposition und über landseitige Quellen

 

Geltungsbereich: Überwachungsgebiete in Nord- und Ostsee, für die Bund und Länder auf Grundlage geltender Bestimmungen und eingegangener Verpflichtungen zuständig sind, in der Regel die Binnengewässer, die Küsten- und Übergangsgewässer und der Bereich der offenen See im Bereich der AWZ.

Eintraege aus der Luft_Autos_Quelle-pixabay

 

1.3 Zuständige Behörde(n)

Bund/Länder* verantwortliche   Behörden
Bund UBA
Hamburg  
Mecklenburg-Vorpommern LUNG MV
Niedersachsen  
Schleswig-Holstein MELUR
Sachsen SMUL
Sachsen-Anhalt LHW
Brandenburg LUGV BB
Flußgebietsgemeinschaften  
Sonstige  

* An der gemeinschaftlichen, föderalen Umsetzung der Aufgaben des Meeresschutzes sind folgende Ministerien von Bund und Küstenländern beteiligt:

  • Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)
  • Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)
  • Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)
  • Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau der Freien Hansestadt Bremen (SKUMS HB)
  • Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft der Freien und Hansestadt Hamburg (BUKEA HH)
  • Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Mecklenburg-Vorpommern (LM MV)
  • Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz (MU NI)
  • Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein (MELUND SH)

1.4 Arbeitsgruppe

Fach-Arbeitsgruppe Schadstoffe und biologische Effekte

2 - Überwachungsanforderungen, Umweltziele und Gefährdungen

Im Rahmen der Meeresumweltüberwachung sind die bestehenden Anforderungen von EU-Richtlinien, regionalen Abkommen und rechtlichen Vorgaben (nationale und länderspezifische Gesetzgebung) zu berücksichtigen. Neben allgemeinen Anforderungen (Kap. 2.1) gelten themenbezogen spezifische Mindestanforderungen (Kap. 2.2) an das Monitoring. Es erfolgt eine Zuordnung zum räumlichen Geltungsbereich der Richtlinien sowie zu den übergeordneten nationalen Umweltzielen. Störungen und Beeinflussungen werden unter Gefährdung (Kap. 2.3) benannt.

2.1 Allgemeine Anforderungen und rechtliche Vorgaben

MSRL

Die Richtlinie zur Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Meeresumwelt (Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie, MSRL) bildet die Umweltsäule der EU-Meerespolitik und erstellt eine thematische Strategie für den Schutz und die Erhaltung der europäischen Meeresumwelt. Ziel ist es, saubere, gesunde und produktive Meere und deren biologische Vielfalt langfristig zu bewahren bzw., wo durchführbar und nötig, wieder herzustellen.

Die MSRL trat 2008 in Kraft und gibt den Rahmen vor, in dem die Mitgliedstaaten die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um bis 2020 einen guten Zustand der Meeresumwelt zu erreichen oder zu erhalten. Eine Verschlechterung des Zustandes ist zu verhindern. Die sechsjährigen Managementzyklen der MSRL umfassen folgende Schritte:

  • Erfassung des aktuellen Zustands der Meeresgewässer nach Art. 8 MSRL
  • Beschreibung des guten Umweltzustands (Good Environmental Status, GES) nach Art. 9 MSRL
  • Festlegung von Umweltzielen zur Erreichung des GES nach Art. 10 MSRL
  • Erstellung von Überwachungsprogrammen nach Art. 11 MSRL
  • Erstellung von Maßnahmenprogrammen nach Art. 13 MSRL

Verpflichtungen aus anderen internationalen, regionalen und EU-Regelungen sind zu berücksichtigen. Das Monitoring gemäß Art. 11 MSRL erfolgt entsprechend einer eigenen Systematik. Die Monitoringstrategien und -programme sind Berichtsebenen, die ein vergleichbares EU-weites Reporting gewährleisten sollen, während die Messprogramme die eigentlichen Mess- und Beobachtungsaktivitäten beinhalten.

 

HELCOM

In der geltenden Fassung legt das zwischenstaatliche Helsinki-Übereinkommen die Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit der neun Ostseeanrainerstaaten und der EU bei der Vermeidung bzw. Bewältigung der Verschmutzung der Ostsee und der Erhaltung und Wiederherstellung ihres ökologischen Gleichgewichts fest. Die Vertragsstaaten kooperieren über die Helsinki-Kommission (HELCOM) auf den Gebieten Monitoring, Bewertung, Maßnahmen und Forschung zu den Themen: Biodiversität und Ökosysteme, Landwirtschaft, Fischerei, Schutzgebiete, Abfälle und Lärm, Stoffeinträge, Raumplanung und Schifffahrt. Im Rahmen des Übereinkommens können Empfehlungen und andere Vereinbarungen verabschiedet werden, zu deren Umsetzung sich die Vertragsstaaten verpflichten.

Baltic Sea Action Plan

Der HELCOM-Ostsee-Aktionsplan (HELCOM Baltic Sea Action Plan, BSAP) wurde 2007 von den Umweltministern der Ostseeanliegerstaaten verabschiedet. Ein konkreter Katalog benennt Maßnahmen, Verantwortliche und Zeithorizonte, um bis 2021 einen guten ökologischen Zustand der Ostsee zu erreichen.

Die vier thematischen Bereiche Eutrophierung, Biodiversität, gefährliche Stoffe und maritime Aktivitäten spiegeln die wesentlichen Belastungen/Belastungsquellen des Ökosystems Ostsee wider.

Da der gute ökologische Zustand in der Ostsee bis 2021 sehr wahrscheinlich nicht erreicht werden wird, soll die Zielerreichung mit einem aktualisierten Ostseeaktionsplan unter Einbeziehung neuer und verbesserter Maßnahmen sowie weiterer Belastungen bis 2030 angestrebt werden (HELCOM BSAP Update).

HELCOM Monitoring Manual / COMBINE Manual

Die "HELCOM Monitoring und Assessment Strategy" ist ein gemeinsamer Plan zur koordinierten und kosteneffizienten Überwachung und Bewertung der Ostsee mit dem Ziel die Anforderungen des BSAP und der MSRL zu erfüllen. Das HELCOM Monitoring Manual fasst die bestehenden Überwachungsprogramme, gegliedert nach den 11 Deskriptoren bzw. 16 Monitoring-Themen, zusammen. Die Unterprogramme (Sub-Programme) enthalten detaillierte Informationen zur Überwachung. Die anzuwendenden Methoden werden in den HELCOM Monitoring-Guidelines und dem COMBINE Manual beschrieben.

OSPAR

In der geltenden Fassung legt das OSPAR-Übereinkommen die Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit der Anrainerstaaten und der EU bei der Vermeidung bzw. Bewältigung der Verschmutzung des Nordostatlantiks und der Erhaltung und Wiederherstellung der Meeresökosysteme fest. Die 15 Vertragsstaaten kooperieren über die OSPAR-Kommission auf den Gebieten Monitoring, Bewertung, Maßnahmen und Forschung zu den Bereichen Biodiversität und Ökosysteme, menschliche Aktivitäten, Schadstoffe und Eutrophierung, Offshore-Industrie, radioaktive Substanzen und bei Querschnittsthemen. Im Rahmen des Übereinkommens können Empfehlungen, rechtsverbindliche Beschlüsse und andere Vereinbarungen verabschiedet werden, zu deren Umsetzung sich die Vertragsstaaten verpflichten.

OSPARs JAMP (Joint Assessment and Monitoring Programme) beschreibt die Überwachungs-Strategie, Themen und Produkte zu Monitoring und Überwachung, die für die OSPAR-Mitgliedstaaten festgelegt sind, einschließlich der Anforderungen für thematische und holistische Bewertungen, wie das Intermediate Assessment (IA) 2017 und die Quality Status Reports (QSR). Die überarbeitete Version gilt für 2014-2021 unter Beachtung der Anforderungen der OSPAR Konvention und der MSRL. 2018 wurde eine Verlängerung der Vereinbarungen von JAMP bis 2023 beschlossen.

OSPARs CEMP (Coordinated Environmental Monitoring Programme) zielt auf die Erfassung vergleichbarer Daten der OSPAR-Meeresregion ab, um diese zur Bewertung verschiedener Themenbereiche nach JAMP nutzen zu können. Die CEMP-Leitlinien enthalten Vorgaben zu vereinbarten Überwachungs- und Bewertungsmethoden.

OSPAR hat im Laufe der Jahre eine Reihe von JAMP-Leitlinien in Bezug auf Überwachung und Bewertung erstellt. Nach der Verabschiedung des erweiterten Koordinierten Umweltüberwachungsprogramms (CEMP) im Jahr 2016 wurde vereinbart, dass diese Leitlinien zu CEMP-Leitlinien werden. Da zahlreiche der bestehenden JAMP-Leitlinien in den kommenden Jahren überprüft werden sollen, werden sie bis zum Abschluss dieser Überprüfung den Namen "JAMP-Leitlinien" behalten. Die ab 2016 angenommenen CEMP-Leitlinien und die bestehenden JAMP-Leitlinien sind auf der OSPAR-Webseite unter CEMP zu finden.

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2.2 Spezifische Anforderungen und Umweltziele

Die Meeresstrategierahmenrichtlinie, die regionalen Meeresschutzkonventionen sowie internationale Übereinkommen beinhalten die Überwachung der Einträge von Schadstoffen in die Meere als eine Komponente zur Feststellung des Umweltzustandes, zur Festlegung von Zielen zum Erreichen eines guten Umweltzustandes sowie zur Ableitung von Maßnahmen zur Reduzierung des Eintrags als auch der Kontrolle der Wirksamkeit der eingeleiteten Maßnahmen.

Räumliche Zuordnung der Richtlinien

AWZ 12-sm-Zone Küstengewässer 1) Übergangsgewässer
MSRL x x x -
HELCOM x x x -
OSPAR x x x x

1) bei WRRL: Basislinie plus eine Seemeile

MSRL

Deskriptor 8. Aus den Konzentrationen an Schadstoffen ergibt sich keine Verschmutzungswirkung.

Anhang III Tabelle 1

Eintrag synthetischer Verbindungen (z. B. prioritäre Stoffe im Sinne der Richtlinie 2000/60/EG, die für die Meeresumwelt relevant sind, wie Pestizide, Bewuchshemmer, Arzneimittel, z. B. durch Verluste aus diffusen Quellen, Verschmutzung durch Schiffe, atmosphärische Deposition sowie biologisch aktive Stoffe);

— Eintrag nicht synthetischer Stoffe und Verbindungen (z. B. Schwermetalle, Kohlenwasserstoffe,

z. B. durch Verschmutzungen durch Schiffe sowie die Erforschung und Ausbeutung von Öl-, Gas- und Erzvorkommen, atmosphärische Deposition, Einträge aus Flüssen);

— Eintrag von Radionukliden.

HELCOM

HELCOM Recommendation 19/5

Ziel der Kommission in Hinblick auf Schadstoffe ist,

  • die Verschmutzung des Konventionsgebietes zu vermeiden durch kontinuierliche Verringerung von      Einleitungen, Emissionen und Verlusten von Schadstoffen, mit dem Endziel, Konzentrationen nahe den Hintergrundwerten für natürliche und nahe Null für vom Menschen hergestellte synthetische Stoffe zu erreichen,
  • die Einleitungen, Emissionen und Verlust von Schadstoffen, welche geeignet sind, die marine Umwelt zu      erreichen, soweit zu reduzieren, dass sie nicht mehr für Mensch und Natur schädlich sind,
  • bis zum Jahr 2020 Einleitungen, Emissionen und Verlust von Schadstoffen einzustellen.

Schadstoffrelevante  Programme und Aktivitäten

COMBINE

Die Ziele von COMBINE wie von HELCOM (HELCOM 14/18, Paragraph 5.27) entschieden und weiter erläutert durch BMP-WS 2/96, sind:

  • Identifizierung und Quantifizierung der Wirkungen durch Menschen verursachter Einleitungen und      menschlicher Aktivitäten in der Ostsee unter Beachtung der natürlichen Schwankungen des Systems,
  • Identifizierung und Quantifizierung der Veränderungen in der Meeresumwelt als Folge regulatorischer Maßnahmen.
  • Vergleich der Konzentrationen von Schadstoffen in ausgewählten Biota ( einschließlich verschiedener Gewebe) aus unterschiedlichen geographischen Regionen der Ostsee, um mögliche räumliche Verteilungsmuster einschließlich der Belastungsschwerpunkte ("hot spots") anzuzeigen
  • Messung der Konzentrationen von Schadstoffen in ausgewählten Biota an spezifischen Orten über eine längere Zeit, um anzuzeigen, ob sich die Konzentrationen in Abhängigkeit von den Schadstoffeinleitungen in die Ostsee gleichermaßen ändern
  • Messung der Konzentrationen von Schadstoffen in ausgewählten Biota an verschiedenen Orten der Ostsee,      besonders in belasteten Gebieten, um zu bewerten, ob die Konzentrationshöhen eine Gefahr für diese Arten und/oder die höheren Glieder in der Nahrungskette, einschließlich der marinen Säuger und Seevögel, bedeuten.

Baltic Sea Action Plan (BSAP)

Der Baltic Sea Action Plan (2007) hat als generelles Ziel das Erreichen eines guten ökologischen Zustands der Ostsee bis zum Jahr 2021. Er formuliert in Bezug auf Schadstoffe folgende ökologische Ziele für die Ostsee:

  • Schadstoffkonzentrationen nahe an den natürlichen Hintergrundwerten
  • sicherer Verzehr aller Fisch
  • gesunde Wildbestände

HELCOM Monitoring Manual

contaminant inputs from atmosphere http://www.helcom.fi/action-areas/monitoring-and-assessment/monitoring-manual/inputs/contaminant-inputs-from-atmosphere

contaminant inputs from land based sources http://www.helcom.fi/action-areas/monitoring-and-assessment/monitoring-manual/inputs/contaminant-inputs-from-landbased-sources

Im HELCOM Monitoring Manual werden die Themen dieses Kennblattes unter dem folgenden Programmpunkt (programme topic) betrachtet: ​Inputs

OSPAR

ANNEX IV - über die Beurteilung der Qualität der Meeresumwelt, Artikel1: Im Sinne dieser Anlage bedeutet "Überwachung" die wiederholte Messung

  • der Qualität der Meeresumwelt und jedes ihrer Bestandteile, das heißt des Wassers, der Sedimente und der Lebewesen
  • der Tätigkeiten oder der natürlichen und anthropogenen Einträge, welche die Meeresumwelt beeinträchtigen können;     
  • der Auswirkungen solcher Tätigkeiten und Einträge

Die Überwachung kann entweder zur Gewährleistung der Einhaltung des Übereinkommens, um Gesetzmäßigkeiten und Tendenzen zu erkennen, oder zu Forschungszwecken durchgeführt werden.

Spezifische Ziele

des Hazardous Substances and Eutrofication Committee (HASEC)

In Übereinstimmung mit den allgemeinen Zielen ist in Hinblick auf Schadstoffe das Ziel der Kommission, die Verschmutzung der Seegebiete zu vermeiden durch kontinuierliche Verringerung von Einleitungen, Emissionen und Verlusten von Schadstoffen, mit dem Endziel, Konzentrationen nahe den Hintergrundwerten für natürliche und nahe Null für vom Menschen hergestellte synthetische Stoffe zu erreichen.

für Einträge von Schadstoffen relevante Messprogramme unter dem OSPAR Joint Assesment and Monitoring Programme (JAMP):

  • RID-Messprogramm (Riverine Input Data): Jährliche Erfassung des Abflusses und der Einträge ausgewählter Substanzen über die Flüsse  in die Meeresumwelt(Nährstoffe und Schadstoffe).
  • CAMP (Comprehensive Atmospheric Monitoring Programm): Abschätzung der Einträge von ausgesuchten Schadstoffen durch Modellrechnungen auf der Grundlage von Emmissionsdaten und Messdaten von Küstenstationen mit Hilfe atmosphärischer Modelle

contaminat inputs from land-based (diffuse point) sources

http://www.ospar.org/html_documents/ospar/html/data/msfd_factsheets/d8_contaminant_inputs_from_land_based_sources.pdf

contaminat inputs via atmosphere

http://www.ospar.org/html_documents/ospar/html/data/msfd_factsheets/d8_contamninant_inputs_via_the_atmosphere.pdf

2.3 Gefährdung

KOM(2002) 539 endgültig: MITTEILUNG DER KOMMISSION AN DEN RAT UND AN DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT

Zu den Bedrohungen für das marine Ökosystem zählen (…) die Verschmutzung durch gefährliche Stoffe(…). Sie sind die Folge verschiedener Belastungen wie(…), der Öl- und Gasgewinnung, der Schifffahrt, dem Eintrag von Schadstoffen in Luft und Wasser, der Verklappung von Abfällen (…).

3 - Messkonzept

In Kapitel 3 wird die Überwachung aller Meeres-, Küsten- und Übergangsgewässer entsprechend den Anforderungen nach u.a. MSRL, WRRL, FFH-RL, VRL, OSPAR, HELCOM und TWSC dargestellt. Die Beschreibung des Messkonzepts enthält die Messparameter mit Methoden und Standards zur Datenerhebung, die räumliche und zeitliche Auflösung des Messnetzes und Angaben zur Datenhaltung bzw. –verfügbarkeit.

Die nationalen Messprogramme (Kapitel 3.2) bilden im Sinne eines Baukastensystems die kleinste Einheit in der Meeresumweltüberwachung und beschreiben das Wer - wie - was - wo - und - wann. Die Messprogramme können unterschiedlichen Überwachungsanforderungen dienen. So bedient z.B. das Wasser-Messprogramm für Schadstoffe in der Ostsee sowohl die Monitoringanforderungen nach HELCOM als auch der MSRL.

Aufbauend auf diesen nationalen Messprogrammen folgt das MSRL-Monitoring einer eigenen Struktur mit Monitoringstrategien (in der 1. Berichtsperiode: Monitoringprogramme) und Monitoringprogrammen (in der 1. Berichtsperiode: Subprogramme). Die Monitoringstrategien und Monitoringprogramme sind dabei Berichtsebenen, die eine vergleichbare EU-weite Berichtserstattung gewährleiten sollen.

3.1 Beschreibung des Messnetzes

3.2 Monitoring-Aktivitäten

Schadstoffeinträge aus landseitigen Quellen (Ostsee) (Messprogramm-Nr. 126)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • LLUR SH
  • LUNG MV
  • UBA
Beteiligte Institutionen
  • LHW
  • LUGV BB
  • SMUL
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.01.1994
Ende des Messprogramms -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

laufend; Ostsee-PLC-programm, Beginn 1994

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer BAL
Meeresgewässerregion
  • Ausschließliche Wirtschaftszone
  • Festlandbereich des MS
  • Küstengewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion

Gemessen werden ausgewählte Schadstoffkonzentrationen und der Abfluss am Übergabepunkt limnisch-marin der in die Ostsee mündenden Flüsse.

Prozentuale Abdeckung -
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente

Das Messprogramm dient der Erfassung der Einträge von Schadstoffen und dem Abfluss ins Meer. Darüber hinaus werden Direkteinleiter (kommunale Kläranlagen und industrielle Einleiter) erfasst. HELCOM parameters: Cd, Cr, Cu, Hg, Ni, Oil, Pb, TOC, Zn

Weitere gemessene Parameter

Abfluss Direkteinleiter (kommunale Kläranlagen und industrielle Einleiter)

Zweck des Messprogramms
  • Belastung in der marinen Umwelt
  • Wirksamkeit von Maßnahmen
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms

Das Messprogramm dient der Erfassung der flussbürtigen Einträge (Konzentration x Abfluss) von Cadmium, Chrom, Kupfer, Quecksilber, Nickel, Blei, Zink und dem Abfluss ins Meer. Darüber hinaus werden Direkteinleiter (kommunale Kläranlagen und industrielle Einleiter) die direkt in die Ostsee einleiten erfasst. Messdaten zu den flussbürtigen Einträgen und zu den direkten Einträgen werden benötigt, um die Menge an eingetragenen Schadstoffen zu bestimmen und Aussagen über die Effektivität von Schadstoffreduktionsmaßnahmen zu treffen.

Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode

Probennahme-Methoden für Cadmium, Chrom, Kupfer, Quecksilber, Nickel, Blei, Zink

Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs HELCOM PLC Guidelines https://helcom.fi/action-areas/monitoring-and-assessment/monitoring-guidelines/plc-water-guidelines/
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr 12
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

12-13

Frequenz monatlich
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit -
Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014)
  • Schadstoff-Konzentration am Übergabepunkt limnisch-marin der einmündenden Flüsse (UZ-Indikator Art. 10)
  • 13.1.10 Metalle (Quecksilber [Hg], Cadmium [Cd] und Blei [Pb]) Einträge über Wasser- und Luftpfade
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Ostsee)
  • Schadstoff-Einträge - landseitige Quellen
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand
  • Region
  • Subregion
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand -
Datenzugriff - Bereitstellung Bereitstellung der Daten in einem internationalem Daten-Center (z.B. RSC, ICES, EEA, EMODnet)
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum 01.09.2014
Datenzugriff - Datentyp
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz jährlich
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz -
Datenzugriff - INSPIRE-Standard
  • Umweltüberwachung
Datenzugriff - Rechte beschränkter Zugang durch spezfischen Nutzungsvertrag
Link zu den Daten -
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff

Bereitstellung der Daten über HELCOM

Ergänzende Angaben zu den Daten -
Atmosphärische Schadstoffemissionen (Ostsee) (Messprogramm-Nr. 124)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • EMEP | MSC-E
  • UBA
Beteiligte Institutionen -
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.01.1990
Ende des Messprogramms -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

Die Emissionen dienen als Eingangsdaten für das EMEP-Modell und dienen für die Modellierung der Depositionen: abhängig von Eingangsdaten; meist werden Zeitreihen ab 1990 betrachtet.

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer BAL
Meeresgewässerregion
  • Ausschließliche Wirtschaftszone
  • Jenseits der Gewässer des MS
  • Festlandbereich des MS
  • Küstengewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion

Emissionsquellen befinden sich an Land, mobile Quellen (z.B. Binnenschifffahrt und Flugverkehr) werden auch berechnet.

Prozentuale Abdeckung 100
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente

Emissionen von Schwermetallen (Pb, Cd, Hg, As, Cr, Cu, Ni, Se, Zn) und POPs (PCDD/PCDF, PAHs, HCB, HCH, PCBs)

Weitere gemessene Parameter

Emissionen von Schwermetallen (Pb, Cd, Hg, As, Cr, Cu, Ni, Se, Zn) und POPs (PCDD/PCDF, PAHs, HCB, HCH, PCBs

Zweck des Messprogramms
  • Belastung in der marinen Umwelt
  • Verursachende menschliche Aktivitäten für Belastungen
  • Wirksamkeit von Maßnahmen
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms -
Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode -
Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs EMEP: Centre of Emission Inventories and Projections (CEIP) http://www.ceip.at/
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

In die EMEP-Berichte fließen die Ergebnisse der jährlichen Berechnung der Emissionen ein.

Frequenz jährlich
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit

Emissionen werden jährlich berechnet, nicht gemessen

Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014)
  • emittierte Schadstoffmengen
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Ostsee)
  • Schadstoff-Einträge - über die Atmosphäre
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand
  • Andere (spezifizieren)
  • EU
  • Region
  • Subregion
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand

Emissionen werden pro Land erfasst

Datenzugriff - Bereitstellung Bereitstellung der Daten in einem internationalem Daten-Center (z.B. RSC, ICES, EEA, EMODnet)
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum 01.09.2014
Datenzugriff - Datentyp
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz jährlich
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz

Daten werden jährlich von EMEP bereitgestellt

Datenzugriff - INSPIRE-Standard
  • Umweltüberwachung
Datenzugriff - Rechte freier Zugriff
Link zu den Daten -
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff

Daten für die Ostsee werden über HELCOM bereitgestellt, HELCOM Indikatorbericht: http://www.helcom.fi/baltic-sea-trends/environment-fact-sheets/hazardous-substances/atmospheric-emissions-of-heavy-metals-in-the-baltic-sea-region/; http://www.helcom.fi/baltic-sea-trends/environment-fact-sheets/hazardous-substances/atmospheric-emissions-of-pcdd-fs-in-the-baltic-sea-region/ Daten für die Nordsee und Ostsee sind über www.emep.int verfügbar.

Ergänzende Angaben zu den Daten -
Schadstoffeinträge aus landseitigen Quellen (Nordsee) (Messprogramm-Nr. 98)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • BUKEA HH
  • FGG Elbe
  • FGG Ems
  • Institut für Hygiene und Umwelt HH
  • LLUR SH
  • NLWKN
  • FGG Weser
  • UBA
Beteiligte Institutionen -
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.01.1990
Ende des Messprogramms -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

laufend; Nordsee-RID Programm: Beginn 1990

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer ANS
Meeresgewässerregion
  • Ausschließliche Wirtschaftszone
  • Festlandbereich des MS
  • Küstengewässer (WRRL)
  • Übergangsgewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion

Gemessen werden ausgewählte Schadstoffkonzentrationen und der Abfluss am Übergabepunkt limnisch-marin der in die Nordsee mündenden Flüsse.

Prozentuale Abdeckung 100
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente

Das Messprogramm dient der Erfassung der Einträge von Schadstoffen und dem Abfluss ins Meer. darüber hinaus werden Direkteinleiter (kommunale Kläranlagen und industrielle Einleiter) erfasst. OSPAR Bestimmungsgrößen: Hg, Cd, Cu, Zn, Pb, SPM

Weitere gemessene Parameter

Abfluss Direkteinleiter (kommunale Kläranlagen und industrielle Einleiter)

Zweck des Messprogramms
  • Belastung in der marinen Umwelt
  • Wirksamkeit von Maßnahmen
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms

Das Messprogramm dient der Erfassung der Einträge (Konzentration x Abfluss) von Cadmium, Blei, Quecksilber, Kupfer, Zink, g-HCH, PCBs und dem Abfluss ins Meer. Darüber hinaus werden Direkteinleiter (kommunale Kläranlagen und industrielle Einleiter) die direkt in die Nordsee entwässern erfasst. Messdaten zu den flussbürtigen Einträgen und zu den direkten Einträgen werden benötigt, um die Menge an eingetragenen Schadstoffen zu bestimmen und Aussagen über die Effektivität von Schadstoffreduktionsmaßnahmen zu treffen.

Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode

Probennahme-Methoden für Cadmium, Blei, Quecksilber, Kupfer, Zink, g-HCH, PCBs

Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs OSPAR-RID principle https://www.ospar.org/work-areas/hasec/chemicals/rid
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

12-13

Frequenz monatlich
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit

Frequenz: z. T. zweiwöchentlich

Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014)
  • Schadstoff-Konzentration am Übergabepunkt limnisch-marin der einmündenden Flüsse (UZ-Indikator Art. 10)
  • 13.1.10 Metalle (Quecksilber [Hg], Cadmium [Cd] und Blei [Pb]) Einträge über Wasser- und Luftpfade
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Nordsee)
  • Schadstoff-Einträge - landseitige Quellen
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand
  • Region
  • Subregion
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand -
Datenzugriff - Bereitstellung Bereitstellung der Daten in einem internationalem Daten-Center (z.B. RSC, ICES, EEA, EMODnet)
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum 01.11.2014
Datenzugriff - Datentyp
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz jährlich
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz -
Datenzugriff - INSPIRE-Standard
  • Umweltüberwachung
Datenzugriff - Rechte beschränkter Zugang durch spezfischen Nutzungsvertrag
Link zu den Daten -
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff

Bereitstellung der Daten über OSPAR

Ergänzende Angaben zu den Daten -
Atmosphärische Schadstoffemissionen (Nordsee) (Messprogramm-Nr. 93)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • EMEP | MSC-E
  • UBA
Beteiligte Institutionen -
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.01.1990
Ende des Messprogramms -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

Die Emissionen dienen als Eingangsdaten für das EMEP-Modell und dienen für die Modellierung der Depositionen: abhängig von Eingangsdaten; meist werden Zeitreihen ab 1990 betrachtet.

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer ANS
Meeresgewässerregion
  • Ausschließliche Wirtschaftszone
  • Jenseits der Gewässer des MS
  • Festlandbereich des MS
  • Küstengewässer (WRRL)
  • Übergangsgewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion

Emissionsquellen befinden sich an Land, mobile Quellen (z. B. Binnenschifffahrt und Flugverkehr) werden auch berechnet.

Prozentuale Abdeckung 100
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente

Emissionen von Schwermetallen (Pb, Cd, Hg, As, Cr, Cu, Ni, Se, Zn) und POPs (PCDD/PCDF, PAHs, HCB, HCH, PCBs

Weitere gemessene Parameter

Emissionen von Schwermetallen (Pb, Cd, Hg, As, Cr, Cu, Ni, Se, Zn) und POPs (PCDD/PCDF, PAHs, HCB, HCH, PCBs)

Zweck des Messprogramms
  • Belastung in der marinen Umwelt
  • Verursachende menschliche Aktivitäten für Belastungen
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms -
Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode -
Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs EMEP: Centre of Emission Inventories and Projections (CEIP) http://www.ceip.at/
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

In die EMEP-Berichte fließen die Ergebnisse der jährlichen Berechnung der Emissionen ein.

Frequenz jährlich
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit

Emissionen werden jährlich berechnet, nicht gemessen

Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014)
  • emittierte Schadstoffmengen
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Nordsee)
  • Schadstoff-Einträge - über die Atmosphäre
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand
  • EU
  • Region
  • Subregion
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand

Emissionen werden pro Land erfasst

Datenzugriff - Bereitstellung Bereitstellung der Daten in einem internationalem Daten-Center (z.B. RSC, ICES, EEA, EMODnet)
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum 01.09.2014
Datenzugriff - Datentyp
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz jährlich
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz

Daten werden jährlich von EMEP bereitgestellt

Datenzugriff - INSPIRE-Standard
  • Umweltüberwachung
Datenzugriff - Rechte freier Zugriff
Link zu den Daten -
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff

Daten für die Ostsee werden über HELCOM bereitgestellt, HELCOM Indikatorbericht: http://www.helcom.fi/baltic-sea-trends/environment-fact-sheets/hazardous-substances/atmospheric-emissions-of-heavy-metals-in-the-baltic-sea-region/; http://www.helcom.fi/baltic-sea-trends/environment-fact-sheets/hazardous-substances/atmospheric-emissions-of-pcdd-fs-in-the-baltic-sea-region/ Daten für die Nordsee und Ostsee sind über www.emep.int verfügbar.

Ergänzende Angaben zu den Daten -
Atmosphärische Deposition Schadstoffe (Ostsee) (Messprogramm-Nr. 92)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • EMEP | MSC-E
  • UBA
Beteiligte Institutionen -
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.01.1990
Ende des Messprogramms -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

fortlaufend, EMEP Modellierung: abh. von Eingangsdaten; meist werden Zeitreihen ab 1990 betrachtet. An der Küstenmessstelle des UBA-Luftmessnetzes in Deutschland wird in Zingst seit 1999 gemessen.

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer BAL
Meeresgewässerregion
  • Ausschließliche Wirtschaftszone
  • Jenseits der Gewässer des MS
  • Küstengewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion

EMEP erstellt Depositionskarten für die gesamte Ostsee (zukünftig mit einer Auflösung von 0,1° x 0,1°Long/Lat)

Prozentuale Abdeckung 100
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente

Gemessene nasse Deposition von ausgewählten Schadstoffen (Pb, Cd, Hg, As, Ni, Cr, Zn, Cu; B(a)P, B(a)A, Summe B(b+j+k)F, I(c,d)P, DB(a)A; g-HCH); Modellierte Gesamtdeposition (trocken & nass) von ausgewählten Schadstoffen (Pb, Cd, Hg, B(a)P, PCDD/F, HCB) mit dem EMEP-Modell.

Weitere gemessene Parameter

Gemessene nasse Deposition von ausgewählten Schadstoffen (Pb, Cd, Hg, As, Ni, Cr, Zn, Cu; B(a)P, B(a)A, Summe B(b+j+k)F, I(c,d)P, DB(a)A; g-HCH); Modellierte Gesamtdeposition (trocken & nass) von ausgewählten Schadstoffen (Pb, Cd, Hg, B(a)P, PCDD/F, HCB) mit dem EMEP-Modell.

Zweck des Messprogramms
  • Belastung in der marinen Umwelt
  • Wirksamkeit von Maßnahmen
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms -
Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode

Probennahme-Methode für ausgewählten Schadstoffen (Pb, Cd, Hg, As, Ni, Cr, Zn, Cu; B(a)P, B(a)A, Summe B(b+j+k)F, I(c,d)P, DB(a)A )

EMEP Manual

Beschreibung Probenahme-Methode -
Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs HELCOM https://helcom.fi/helcom-at-work/projects/plc-7/
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr 1
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

EMEP modelliert 1x jährlich, gemessen wird an den 2 Messstationen monatlich, die Messdaten werden zur Validierung des Modells genutzt;

Frequenz jährlich
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit

EMEP modelliert 1x jährlich, gemessen wird an der Messstation wöchentlich oder monatlich, die Messdaten werden zur Validierung des Models genutzt;

Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014)
  • Schadstoffdeposition auf die Meeresoberfläche (UZ-Indikator Art. 10)
  • 13.1.10 Metalle (Quecksilber [Hg], Cadmium [Cd] und Blei [Pb]) Einträge über Wasser- und Luftpfade
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Ostsee)
  • Schadstoff-Einträge - über die Atmosphäre
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand
  • Andere (spezifizieren)
  • Region
  • Subregion
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand

Ostsee: PLC-Sub-divisions, Auflösung bisher 50 x 50km; ab 2017 0.1°x0,1°Lat/Long; EMEP Grit als kleinste mögliche Auflösung

Datenzugriff - Bereitstellung Bereitstellung der Daten in einem internationalem Daten-Center (z.B. RSC, ICES, EEA, EMODnet)
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum 01.09.2014
Datenzugriff - Datentyp
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz jährlich
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz -
Datenzugriff - INSPIRE-Standard
  • Umweltüberwachung
Datenzugriff - Rechte freier Zugriff
Link zu den Daten -
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff

EMEP-Webseite : www.emep.int; HELCOM-Indikatorberichte : http://www.helcom.fi/baltic-sea-trends/environment-fact-sheets/hazardous-substances/ Daten für die Ostsee werden über HELCOM (und EMEP) bereitgestellt; eine separate nationale Berichterstattung ist nicht möglich bzw. vorgesehen.

Ergänzende Angaben zu den Daten -
Atmosphärische Deposition Schadstoffe (Nordsee) (Messprogramm-Nr. 133)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • EMEP | MSC-E
  • UBA
Beteiligte Institutionen -
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.01.1990
Ende des Messprogramms -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

fortlaufend, EMEP Modellierung: abh. von Eingangsdaten; meist werden Zeitreihen ab 1990 betrachtet. An der Küstenmessstelle des UBA-Luftmessnetzes in Deutschland wird in Westerland (Sylt) wird seit 1999 gemessen.

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer ANS
Meeresgewässerregion
  • Ausschließliche Wirtschaftszone
  • Jenseits der Gewässer des MS
  • Küstengewässer (WRRL)
  • Übergangsgewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion

EMEP erstellt Depositionskarten für die gesamte Nordsee (zukünftig mit einer Auflösung von 0,1° x 0,1°Long/Lat)

Prozentuale Abdeckung 100
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente

Gemessene nasse Deposition von ausgewählten Schadstoffen (Pb, Cd, Hg, As, Ni, Cr, Zn, Cu; B(a)P, B(a)A, Summe B(b+j+k)F, I(c,d)P, DB(a)A; g-HCH); Modellierte Gesamtdeposition (trocken & nass) von ausgewählten Schadstoffen (Pb, Cd, Hg, B(a)P, PCDD/F, HCB) mit dem EMEP-Modell.

Weitere gemessene Parameter

Gemessene nasse Deposition von ausgewählten Schadstoffen (Pb, Cd, Hg, As, Ni, Cr, Zn, Cu; B(a)P, B(a)A, Summe B(b+j+k)F, I(c,d)P, DB(a)A; g-HCH); Modellierte Gesamtdeposition (trocken & nass) von ausgewählten Schadstoffen (Pb, Cd, Hg, B(a)P, PCDD/F, HCB) mit dem EMEP-Modell.

Zweck des Messprogramms
  • Belastung in der marinen Umwelt
  • Wirksamkeit von Maßnahmen
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms -
Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode

Probennahme-Methoden für die ausgewählten Schadstoffe (Pb, Cd, Hg, As, Ni, Cr, Zn, Cu; B(a)P, B(a)A, Summe B(b+j+k)F, I(c,d)P, DB(a)A)

EMEP Manual

Beschreibung Probenahme-Methode -
Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs OSPAR CAMP https://www.ospar.org/work-areas/hasec/chemicals/camp
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

EMEP modelliert 1x jährlich, gemessen wird an der Messstation monatlich, die Messdaten werden zur Validierung des Modells genutzt;

Frequenz jährlich
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit

EMEP modelliert 1x jährlich, gemessen wird an der Messstation wöchentlich oder monatlich, die Messdaten werden zur Validierung des Models genutzt

Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014)
  • Schadstoffdeposition auf die Meeresoberfläche (UZ-Indikator Art. 10)
  • 13.1.10 Metalle (Quecksilber [Hg], Cadmium [Cd] und Blei [Pb]) Einträge über Wasser- und Luftpfade
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Nordsee)
  • Schadstoff-Einträge - über die Atmosphäre
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand
  • Andere (spezifizieren)
  • Region
  • Subregion
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand

EMEP Grit als kleinste mögliche Auflösung

Datenzugriff - Bereitstellung Bereitstellung der Daten in einem internationalem Daten-Center (z.B. RSC, ICES, EEA, EMODnet)
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum 01.09.2014
Datenzugriff - Datentyp
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz jährlich
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz -
Datenzugriff - INSPIRE-Standard
  • Umweltüberwachung
Datenzugriff - Rechte freier Zugriff
Link zu den Daten http://www.emep.int
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff

Daten für die Nordsee sind nur über EMEP verfügbar – eine separate nationale Berichterstattung ist nicht möglich bzw. vorgesehen.

Ergänzende Angaben zu den Daten -

3.3 Zusätzliche Parameter

4 - Bewertung

Bis zum 15. Oktober 2012 waren auf der Grundlage der Anfangsbewertung (Art. 8 MSRL) und der sogenannten Deskriptoren (Anhang I MSRL) erstmals Merkmale für den guten Umweltzustand (GES) der deutschen Meeresbereiche zu beschreiben (Art. 9 MSRL). Die Festlegung spezifischer Grenz- und Schwellenwerte bzw. anderer Quantifizierungen im Sinne eines GES für alle MSRL-Themen (Art. 10 MSRL) war zu diesem Zeitpunkt noch nicht möglich.

Die im Jahr 2014 übermittelten Überwachungsprogramme folgten der Struktur des mittlerweile abgelösten Beschlusses der Kommission (EU) 2010/477. Dieser wurde durch den Beschluss der Kommission (EU) 2017/848 ersetzt, welcher nun die Definitionen der einzelnen Bewertungskriterien und methodischen Standards nach Art. 9 MSRL nachvollziehbarer strukturiert und in seiner Terminologie den Vorgaben der MSRL entspricht.

Die Ergebnisse von Überprüfung und Aktualisierung der Bewertung des Zustandes, Beschreibung des guten Zustandes und Festlegung von Umweltzielen wurden 2018 an die EU-Kommission berichtet. Der Zustandsbericht von 2018 berücksichtigt bestehende Zustandsbewertungen anderer EG-Richtlinien wie z.B. WRRL, FFH-RL und VRL. Darüber hinaus wurden die Arbeiten der regionalen Meeresschutzübereinkommen für Nordsee und Ostsee (OSPAR und HELCOM) herangezogen.

  • Übersicht der Deskriptoren zur Festlegung des guten Umweltzustands (Anhang I MSRL):  hier
  • Übersicht der Bewertungskriterien für die Beschreibung eines guten Umweltzustandes:
  • Aktueller Entwicklungsstand von Indikatoren zur Bewertung des Zustands:  hier

In Kapitel 4 werden die Bewertungskriterien und -verfahren auf der Ebene von Messparametern und/oder Indikatoren und Zuordnung zu thematischen Bewertungen dargestellt.

 

4.1 Allgemeine Informationen zur Bewertung (Nord- und Ostsee)

MSRL, Aktueller Stand Bewertungsverfahren, Schadstoff-Einträge
Bewertungsverfahren bzw. Handlungsanweisung:

1. Einsatzbereite Bewertungsverfahren MSRL

2. In Entwicklung befindliche Bewertungsverfahren

Richtlinie: Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie

4.2 Informationen zur Bewertung in der Nordsee bzw. nach OSPAR

Trendermittlung
Richtlinie: Oslo-Paris-Übereinkommen (OSPAR)

4.3 Informationen zur Bewertung in der Ostsee bzw. nach HELCOM

Trendermittlung Ostsee
Richtlinie: Helsinki-Übereinkommen

5 - Qualitätssicherung

Die am BLMP beteiligten Einrichtungen sind verpflichtet, in Eigenverantwortung Qualitätsmanagementsysteme in Anlehnung an die DIN EN ISO/IEC 17025 zu etablieren und aufrecht zu erhalten (ARGE BLMP-Beschluss 2006). Das beinhaltet die Durchführung sowohl interner als auch externer Qualitätssicherungsmaßnahmen zur Sicherstellung zuverlässiger und vergleichbarer Untersuchungsergebnisse. Dabei werden sie durch die Qualitätssicherungsstelle des BLMP am Umweltbundesamt (QS-Stelle) unterstützt, die als unabhängige nicht direkt am Monitoring beteiligte Institution für die Koordinierung der Qualitätssicherungsmaßnahmen im Rahmen des BLMP zuständig ist. Die erforderlichen einrichtungsübergreifenden Abstimmungen erfolgen in der Arbeitsgruppe „Qualitätssicherung“ (AG QS), in der Experten aus Bund und Küstenländern vertreten sind. Durch enge Zusammenarbeit mit der AG ErBe sowie deren Fach-Arbeitsgruppen ist die direkte Verbindung zu den messenden Einrichtungen gewährleistet.

Die QS-Stelle ist für die Erarbeitung von Handreichungen wie z.B. Leitlinien zur Methodenvalidierung und von Qualitätsmanagement-Musterdokumenten zuständig. Sie organisiert Workshops und führt Ringversuche zu den im Rahmen des BLMP eingesetzten Untersuchungsverfahren und Matrizes durch. Seit 2001 bietet die QS-Stelle den BLMP-Laboratorien auch die Durchführung externer Audits auf Grundlage der DIN EN ISO 17025 mit entsprechend geschultem Personal an.

Das Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO/IEC 17025 schließt folgende Punkte ein:

  • dokumentierte Validierung/Verifizierung der eingesetzten Untersuchungsmethoden zur Ermittlung der Verfahrenskenndaten,
  • kontinuierlicher Nachweis der verfahrensspezifischen Richtigkeit und Präzision, z.B. durch das Führen von Kontrollkarten und den Einsatz von (zertifizierten) Referenzmaterialien, soweit möglich,
  • die Qualifikation und regelmäßige Schulung des Personals bezüglich der eingesetzten Verfahren,
  • die regelmäßige Durchführung von internen und externen Audits,
  • die regelmäßige Teilnahme an nationalen und internationalen Laborvergleichen, Ringversuchen, Schulungen und Workshops sowie deren Auswertung.

Da durch die QS-Stelle (biologischer Bereich) nicht jährlich Workshops und Ringversuche und auch nicht für alle Parameter angeboten werden können, sollten regelmäßig bilateral und eigenständig Laborvergleichsanalysen zwischen den Laboren organisiert werden, deren Ergebnisse in der AG Qualitätssicherung vorgestellt und diskutiert werden. Auch sind Angebote anderer nationaler/internationaler Anbieter zu nutzen.
Grundsätzlich ist bei Langzeitmessreihen auf eine Kontinuität der Bearbeiter sowie auf eine entsprechende Qualifizierung zu achten.

Die Labore müssen die rechtzeitige und vollständige Übermittlung der Untersuchungsergebnisse an die MUDAB auf Basis der MUDAB-Datenformate, einschließlich der als Mindestmaß definierten QS-Angaben, die aber die internationalen Vorgaben (ICES) abdecken, gewährleisten.

 

Für externe QM-Maßnahmen werden Angebote folgender Anbieter genutzt:

  • QUASIMEME
  • QS-Stelle (des BLMP am UBA (Workshops, Ringversuche, Taxaliste, Normung bei DIN, CEN und ISO, Begleitung der Etablierung von QM-Systemen, Erstellung von Muster-QM-Dokumenten, Durchführung von Audits))

5.1 Messende Einrichtungen

Bund/Länder* messende   Behörden
Bund BSH
Hamburg  
Mecklenburg-Vorpommern  
Niedersachsen NLWKN
Schleswig-Holstein LLUR SH
Flußgebietsgemeinschaften  
Sonstige IOW

* An der gemeinschaftlichen, föderalen Umsetzung der Aufgaben des Meeresschutzes sind folgende Ministerien von Bund und Küstenländern beteiligt:

  • Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)
  • Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)
  • Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)
  • Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau der Freien Hansestadt Bremen (SKUMS HB)
  • Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft der Freien und Hansestadt Hamburg (BUKEA HH)
  • Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Mecklenburg-Vorpommern (LM MV)
  • Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz (MU NI)
  • Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein (MELUND SH)

5.2 Monitoring-Leitfäden

Folgende Leitlinien dienen als Grundlage für die Ausgestaltung und Qualitätssicherung des Messprogramms:
  • HELCOM: COMBINE Manual, Part D. Programme for monitoring of contaminants and their effects Download
  • ICES: ICES-Times Download
  • OSPAR: JAMP/CEMP Download
  • OSPAR: JAMP Guideline on the analysis of PFCs in seawater (OSPAR Agreement 2010-8)
  • OSPAR: JAMP Guidelines for the Integrated Monitoring and Assessment of Contaminants and their effects (Agreement 2012-09)

5.3 Normen

Die Anwendung validierter, d.h. für den vorgegebenen Zweck geeigneter Untersuchungsverfahren ist eine wesentliche Voraussetzung für die Qualitätssicherung in den messenden Einrichtungen. Auf folgende Normen, die regelmäßig überprüft und bei Bedarf dem aktuellen Stand der wissenschaftlich-technischen Entwicklung angepasst werden, wird zurückgegriffen:

5.4 Aktivitäten

Handreichungen, Musterdokumente

Die folgende Auflistung gibt einen Überblick über vorhandene QM-Dokumente und durchgeführte externe QM-Maßnahmen:
  • Qualitätssicherungsstelle des BLMP am UBA, 2008: Muster-Qualitätsmanagementhandbuch für Laboratorien des Bund/Länder-Messprogramms nach DIN EN ISO/IEC 17025, Version: 01 vom 01.02.2008, Umweltbundesamt.
  • Umweltbundesamt, Qualitätssicherungsstelle des BLMP, 2004: Leitlinie zur Methodenvalidierung
  • Qualitätssicherungsstelle des BLMP am UBA, 2011: Ableitung von Mindestanforderungen an Analyseverfahren zur Überwachung chemischer Parameter im Rahmen des BLMP, Mindestanforderungen an Bestimmungsgrenzen

  • Qualitätssicherungsstelle des BLMP am UBA, 2008: Ableitung von Mindestanforderungen an Analyseverfahren zur Überwachung chemischer Parameter im Rahmen des BLMP, Erläuterung zur Einführung von Zielwerten für Messunsicherheiten

 

Ringversuche

  • Quality Assurance of Information for Marine Environmental Monitoring in Europe (QUASIMEME):
    Ringversuche 2x jährlich:
    -       DOC in Seawater
    -       Halogenated Organics in Seawater
    -       Mercury in Seawater
    -       Metals in Seawater
    -       Organotins in Seawater
    -       Pentachlorphenol in Seawater
    -       Polycyclic Aromatic Hydrocarbons in Seawater
    -       Triazines and Organophosphorus Compounds in Seawater
    -       Volatile Organics in Seawater

 

Workshop, Schulungen

  • Qualitätssicherungsstelle des BLMP am UBA, 2007:
    Workshop "Akkreditierung von Laboratorien nach DIN EN ISO/IEC 17025"; 08.02.2007, Berlin
  • Qualitätssicherungsstelle des BLMP am UBA, 2005:
    Workshop "Akkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17025"; 31.11.2005, Berlin
  • Qualitätssicherungsstelle des BLMP am UBA, 2004:
    Workshop "Meeresmonitoring, Wasserrahmenrichtlinie und Qualitätssicherung - 2. Erfahrungsaustausch"; 11. - 12.05.2004, Vilm
  • Qualitätssicherungsstelle des BLMP am UBA, 2001:
    Workshop "Meeresmonitoring und Qualitätssicherung - 1. Erfahrungsaustausch"; 04.11 - 06.11.2002, Vilm
  • Qualitätssicherungsstelle des BLMP am UBA, 2001:
    Workshop "Analysenverfahren und Qualitätssicherung zur Bestimmung von Nährstoffen, Schwermetallen und organischen Schadstoffen in Meerwasser"; 02. - 04.07.2001, Vilm

6 - Literatur