Kennblätter

Hydrographie (Stand: 03.07.2015 )

1 - Allgemeines

In diesem Kapitel werden das Kennblatt-Thema als auch die zuständigen Institutionen und Fach-Arbeitsgruppen bzw. Expertenkreise benannt.

1.1 Themenbereich

Physikalisches Monitoring - Wasser

1.2 Definition

Die hydrographischen Basisparameter (s.u.) liefern eine grundlegende Beschreibung der physikalischen Meeresumwelt und ihrer raumzeitlichen Veränderungen. Signifikante Änderungen des physikalischen Zustands haben unmittelbare Auswirkungen auf die Ökologie und sind für einen Großteil anderer Indikatoren von Bedeutung. Aufgrund der hohen natürlichen Variabilität mit Zeitskalen von Stunden (z.B. Gezeiten) bis zur vom Nordatatlantik aufgeprägten multidekadischen Variabilität (30 - 60 Jahre), können zur Bewertung von Zustandsänderungen keine festen Grenzwerte festgelegt werden.  Die beobachteten Veränderungen müssen stets zu den Amplituden der natürlichen Variabilität in Beziehung gesetzt werden. Die gilt insbesondere für die Nordsee mit ihrem langen offenen nördlichen Rand zum Nodostatlantik und die für die südliche Nordsee relevante Verbindung über den Englischen Kanal.

HyMo_Rosette-LLUR-Voss.jpg

Hydrographische Verhältnisse:

Temperatur:

  • jährliches und jahreszeitliches Temperaturprofil (MSRL)
  • Wärmehaushalt (WRRL)

Eisverhältnisse:

  • Eisbedeckung

Salzgehalt:

  • räumliche und zeitliche Verteilung der Salzgehalts

Trübung:

  • Schwebstoffgehalt

Beschreibung der hydrologischen Verhältnisse mit den Parametern:

  • Wasserstand
  • Tidenhub, Strömung
  • Seegang und Wellenexposition
  • Struktur und Bedingungen der Gezeitenzone
  • Süßwasserzustrom

Sichttiefe:

  • Secchi-Tiefe

1.3 Zuständige Behörde(n)

Die Meeresüberwachung teilen sich der Bund und die Länder, wobei der Bereich der hohen See vom Bund (BSH) die Küstengewässer von den zuständigen Landesbehörden überwacht werden. Die Übergangsgewässer werden in Zusammenarbeit mit den Flußgebietsgemeinschaften überwacht.

Bund/Länder* verantwortliche   Behörden
Bund BSH , BfG , WSV
Mecklenburg-Vorpommern LUNG MV , StÄLU MV
Niedersachsen NLWKN
Schleswig-Holstein LLUR SH , LKN.SH
Flußgebietsgemeinschaften FGG Ems

* An der gemeinschaftlichen, föderalen Umsetzung der Aufgaben des Meeresschutzes sind folgende Ministerien von Bund und Küstenländern beteiligt:

  • Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)
  • Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)
  • Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)
  • Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau der Freien Hansestadt Bremen (SKUMS HB)
  • Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft der Freien und Hansestadt Hamburg (BUKEA HH)
  • Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Mecklenburg-Vorpommern (LM MV)
  • Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz (MU NI)
  • Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein (MELUND SH)

1.4 Arbeitsgruppe

Facharbeitsgruppe "Hydrographie, Hydrologie und Morphologie" (HyMo)

2 - Überwachungsanforderungen, Umweltziele und Gefährdungen

Im Rahmen der Meeresumweltüberwachung sind die bestehenden Anforderungen von EU-Richtlinien, regionalen Abkommen und rechtlichen Vorgaben (nationale und länderspezifische Gesetzgebung) zu berücksichtigen. Neben allgemeinen Anforderungen (Kap. 2.1) gelten themenbezogen spezifische Mindestanforderungen (Kap. 2.2) an das Monitoring. Es erfolgt eine Zuordnung zum räumlichen Geltungsbereich der Richtlinien sowie zu den übergeordneten nationalen Umweltzielen. Störungen und Beeinflussungen werden unter Gefährdung (Kap. 2.3) benannt.

2.1 Allgemeine Anforderungen und rechtliche Vorgaben

MSRL

Die Richtlinie zur Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Meeresumwelt (Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie, MSRL) bildet die Umweltsäule der EU-Meerespolitik und erstellt eine thematische Strategie für den Schutz und die Erhaltung der europäischen Meeresumwelt. Ziel ist es, saubere, gesunde und produktive Meere und deren biologische Vielfalt langfristig zu bewahren bzw., wo durchführbar und nötig, wieder herzustellen.

Die MSRL trat 2008 in Kraft und gibt den Rahmen vor, in dem die Mitgliedstaaten die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um bis 2020 einen guten Zustand der Meeresumwelt zu erreichen oder zu erhalten. Eine Verschlechterung des Zustandes ist zu verhindern. Die sechsjährigen Managementzyklen der MSRL umfassen folgende Schritte:

  • Erfassung des aktuellen Zustands der Meeresgewässer nach Art. 8 MSRL
  • Beschreibung des guten Umweltzustands (Good Environmental Status, GES) nach Art. 9 MSRL
  • Festlegung von Umweltzielen zur Erreichung des GES nach Art. 10 MSRL
  • Erstellung von Überwachungsprogrammen nach Art. 11 MSRL
  • Erstellung von Maßnahmenprogrammen nach Art. 13 MSRL

Verpflichtungen aus anderen internationalen, regionalen und EU-Regelungen sind zu berücksichtigen. Das Monitoring gemäß Art. 11 MSRL erfolgt entsprechend einer eigenen Systematik. Die Monitoringstrategien und -programme sind Berichtsebenen, die ein vergleichbares EU-weites Reporting gewährleisten sollen, während die Messprogramme die eigentlichen Mess- und Beobachtungsaktivitäten beinhalten.

 

FFH-RL

Die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (kurz: FFH-Richtlinie) hat zum Ziel, wildlebende Arten, deren Lebensräume und die europaweite Vernetzung dieser Lebensräume zu sichern und zu schützen. Sie bildet die Grundlage für das Schutzgebietssystem „Natura 2000“.

Die Vernetzung von Lebensräumen dient der Bewahrung, (Wieder-)Herstellung und Entwicklung ökologischer Wechselbeziehungen sowie der Förderung natürlicher Ausbreitungs- und Wiederbesiedlungsprozesse.

In Deutschland wird die FFH-RL durch das Bundesnaturschutzgesetz und das Wasserhaushaltsgesetz sowie durch entsprechende Landesgesetze in ihrer jeweils geltenden Fassung umgesetzt. Sie trat bereits 1992 in Kraft und liegt seit 2007 in konsolidierter Form vor und enthält die folgenden Anhänge:

  • Anhang I: Lebensraumtypen zur Berücksichtigung im Schutzgebietsnetz NATURA 2000
  • Anhang II: Arten zur Berücksichtigung im Schutzgebietsnetz NATURA 2000
  • Anhang III: Kriterien zur Auswahl von Schutzgebieten
  • Anhang IV: Streng zu schützende Tier- und Pflanzenarten
  • Anhang V: durch Entnahme gefährdete Arten
  • Anhang VI: Verbotene Methoden und Mittel des Fangs, der Tötung und der Beförderung

Zur Überprüfung von ergriffenen Schutzmaßnahmen und des Erhaltungszustandes ist nach Art. 11 ein Monitoring aller Arten und Lebensräume von europäischem Interesse gemäß den Anhängen I, II, IV und V durchzuführen.

 

WRRL

Die Richtlinie zur Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Wasserpolitik (Wasserrahmenrichtlinie, WRRL) trat im Jahr 2000 in Kraft und bündelt vielzählige Einzelrichtlinien des Wasserrechts. Ziel der Wasserrahmenrichtlinie ist der gute chemische Zustand und gute ökologische Zustand bzw. Potential der Gewässer, ein Verschlechterungsverbot und Verbesserungsgebot für den Gewässerzustand, nachhaltige Wassernutzung und Schutz der Wasserressourcen sowie Schutz vor Überschwemmungen und Dürren.

Die WRRL wird in Deutschland durch das Wasserhaushaltsgesetz (WHG) und die Wassergesetze der Länder sowie die Oberflächengewässerverordnung (OGewV) und die Grundwasserverordnung (GrwV) umgesetzt. Die Richtlinie gilt u.a. für die Oberflächengewässer einschließlich der Übergangs- und Küstengewässer.

Das Ziel zur Erreichung des guten ökologischen Zustandes bis 2027 wird in drei Bewirtschaftungszyklen mithilfe von Maßnahmenprogrammen und Bewirtschaftungsplänen umgesetzt. Durch die Gewässerüberwachung und -bewertung werden die umgesetzten Maßnahmen überprüft.

Bei den Überwachungsprogrammen der Oberflächengewässer nach Anhang V WRRL wird unterschieden in Programme zur „überblicksweisen Überwachung", zur „operativen Überwachung" und zur „Überwachung zu Ermittlungszwecken" (siehe z.B. Überwachungsprogramme Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern).

HELCOM

In der geltenden Fassung legt das zwischenstaatliche Helsinki-Übereinkommen die Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit der neun Ostseeanrainerstaaten und der EU bei der Vermeidung bzw. Bewältigung der Verschmutzung der Ostsee und der Erhaltung und Wiederherstellung ihres ökologischen Gleichgewichts fest. Die Vertragsstaaten kooperieren über die Helsinki-Kommission (HELCOM) auf den Gebieten Monitoring, Bewertung, Maßnahmen und Forschung zu den Themen: Biodiversität und Ökosysteme, Landwirtschaft, Fischerei, Schutzgebiete, Abfälle und Lärm, Stoffeinträge, Raumplanung und Schifffahrt. Im Rahmen des Übereinkommens können Empfehlungen und andere Vereinbarungen verabschiedet werden, zu deren Umsetzung sich die Vertragsstaaten verpflichten.

Baltic Sea Action Plan

Der HELCOM-Ostsee-Aktionsplan (HELCOM Baltic Sea Action Plan, BSAP) wurde 2007 von den Umweltministern der Ostseeanliegerstaaten verabschiedet. Ein konkreter Katalog benennt Maßnahmen, Verantwortliche und Zeithorizonte, um bis 2021 einen guten ökologischen Zustand der Ostsee zu erreichen.

Die vier thematischen Bereiche Eutrophierung, Biodiversität, gefährliche Stoffe und maritime Aktivitäten spiegeln die wesentlichen Belastungen/Belastungsquellen des Ökosystems Ostsee wider.

Da der gute ökologische Zustand in der Ostsee bis 2021 sehr wahrscheinlich nicht erreicht werden wird, soll die Zielerreichung mit einem aktualisierten Ostseeaktionsplan unter Einbeziehung neuer und verbesserter Maßnahmen sowie weiterer Belastungen bis 2030 angestrebt werden (HELCOM BSAP Update).

HELCOM Monitoring Manual / COMBINE Manual

Die "HELCOM Monitoring und Assessment Strategy" ist ein gemeinsamer Plan zur koordinierten und kosteneffizienten Überwachung und Bewertung der Ostsee mit dem Ziel die Anforderungen des BSAP und der MSRL zu erfüllen. Das HELCOM Monitoring Manual fasst die bestehenden Überwachungsprogramme, gegliedert nach den 11 Deskriptoren bzw. 16 Monitoring-Themen, zusammen. Die Unterprogramme (Sub-Programme) enthalten detaillierte Informationen zur Überwachung. Die anzuwendenden Methoden werden in den HELCOM Monitoring-Guidelines und dem COMBINE Manual beschrieben.

OSPAR

In der geltenden Fassung legt das OSPAR-Übereinkommen die Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit der Anrainerstaaten und der EU bei der Vermeidung bzw. Bewältigung der Verschmutzung des Nordostatlantiks und der Erhaltung und Wiederherstellung der Meeresökosysteme fest. Die 15 Vertragsstaaten kooperieren über die OSPAR-Kommission auf den Gebieten Monitoring, Bewertung, Maßnahmen und Forschung zu den Bereichen Biodiversität und Ökosysteme, menschliche Aktivitäten, Schadstoffe und Eutrophierung, Offshore-Industrie, radioaktive Substanzen und bei Querschnittsthemen. Im Rahmen des Übereinkommens können Empfehlungen, rechtsverbindliche Beschlüsse und andere Vereinbarungen verabschiedet werden, zu deren Umsetzung sich die Vertragsstaaten verpflichten.

OSPARs JAMP (Joint Assessment and Monitoring Programme) beschreibt die Überwachungs-Strategie, Themen und Produkte zu Monitoring und Überwachung, die für die OSPAR-Mitgliedstaaten festgelegt sind, einschließlich der Anforderungen für thematische und holistische Bewertungen, wie das Intermediate Assessment (IA) 2017 und die Quality Status Reports (QSR). Die überarbeitete Version gilt für 2014-2021 unter Beachtung der Anforderungen der OSPAR Konvention und der MSRL. 2018 wurde eine Verlängerung der Vereinbarungen von JAMP bis 2023 beschlossen.

OSPARs CEMP (Coordinated Environmental Monitoring Programme) zielt auf die Erfassung vergleichbarer Daten der OSPAR-Meeresregion ab, um diese zur Bewertung verschiedener Themenbereiche nach JAMP nutzen zu können. Die CEMP-Leitlinien enthalten Vorgaben zu vereinbarten Überwachungs- und Bewertungsmethoden.

OSPAR hat im Laufe der Jahre eine Reihe von JAMP-Leitlinien in Bezug auf Überwachung und Bewertung erstellt. Nach der Verabschiedung des erweiterten Koordinierten Umweltüberwachungsprogramms (CEMP) im Jahr 2016 wurde vereinbart, dass diese Leitlinien zu CEMP-Leitlinien werden. Da zahlreiche der bestehenden JAMP-Leitlinien in den kommenden Jahren überprüft werden sollen, werden sie bis zum Abschluss dieser Überprüfung den Namen "JAMP-Leitlinien" behalten. Die ab 2016 angenommenen CEMP-Leitlinien und die bestehenden JAMP-Leitlinien sind auf der OSPAR-Webseite unter CEMP zu finden.

TWSC

Die Trilaterale Wattenmeerzusammenarbeit zum Schutz des Wattenmeeres (Trilateral Wadden Sea Cooperation, TWSC) basiert auf der gemeinsamen Erklärung der Umweltminister aus Dänemark, Deutschland und den Niederlanden, welche 1982 unterzeichnet und im Jahr 2010 aktualisiert wurde (Joint Declaration on the Protection of the Wadden Sea). Die grenzüberschreitende, ökosystembasierte Kooperation war Grundvoraussetzung für die Anerkennung des Wattenmeeres als UNESCO-Weltnaturerbe nach der Welterbekonvention.

Die drei Anrainerstaaten des Wattenmeeres kooperieren u.a. auf den Gebieten Monitoring, Bewertung, Maßnahmen, Forschung und Umweltbildung. Ziel ist es, ein weitgehend natürliches und ungestörtes Ökosystem Wattenmeer zu erhalten. Neben der Gewährleistung des Küstenschutzes wird der Dialog mit allen Nutzern und Interessengruppen gepflegt und gefördert.

Eckpunkte für ein gemeinsames Management, welches sowohl gemeinsam als auch eigenverantwortlich umgesetzt wird, sind im Wattenmeerplan 2010 enthalten.

Für eine Bewertung der Umsetzung und des Erfolges von ergriffenen Maßnahmen wird das Trilaterale Monitoring- und Bewertungsprogramm (Trilateral Monitoring and Assessment Program, TMAP) durchgeführt. Basierend auf dem TMAP werden regelmäßig Berichte über den aktuellen ökologischen Zustand des Wattenmeeres (Quality Status Report, QSR) erstellt. Darin werden Zustandsänderungen und mögliche Ursachen benannt sowie Maßnahmen inkl. Wirksamkeitsanalyse angegeben.

xyz

2.2 Spezifische Anforderungen und Umweltziele

Räumliche Zuordnung der Richtlinien

AWZ 12-sm-Zone Küstengewässer 1) Übergangsgewässer
MSRL x x x -
FFH-RL x x x x
WRRL - - x x
HELCOM x x x -
OSPAR x x x x
TWSC - - x -

1) bei WRRL: Basislinie plus eine Seemeile

MSRL

Gemäß Artikel 10 sollen die Mitgliedstaten auf der Grundlage der nach Artikel 8 Absatz 1 vorgenommenen Anfangsbewertung für jede Meeresregion bzw. -unterregion eine umfassende Reihe von Umweltzielen sowie zugehörige Indikatoren für ihre Meeresgewässer festlegen, die als Richtschnur für die Erreichung eines guten Umweltzustands der Meeresumwelt dienen, und berücksichtigen dabei die indikativen Listen der Belastungen und Auswirkungen gemäß Anhang III Tabelle 2 sowie der Merkmale gemäß Anhang IV.

MSRL - Artikel 11, Anhänge III & V

Für die Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie müssen Überwachungsprogramme erstellt werden, welche die folgenden hydrografischen Parameter erfassen:

  • jährliches und jahreszeitliches Temperaturprofil und Eisbedeckung
  • räumliche und zeitliche Verteilung der Salinität
  • Auftriebsphänomene
  • Durchmischungseigenschaften
  • Trübung
  • Wasserstandsmessungen
  • Strömung
  • Seegangsexposition

 

MSRL - Artikel 8, Absatz 1

Ergebnisse der hydrografischen Überwachung werden auch für die Anfangsbewertung der Meeresgewässer benötigt. Dazu müssen die in Artikel 11 genannten hydrografischen und hydrologischen Parameter erfasst werden.

WRRL

Erreichung und Schutz des ökologischer Zustands (Siehe WRRL Anhang V Abschnitt 1.2.3 und 1.2.4 - Abschnitt "Allgemeine Bedingungen"): "Die Werte für die Temperatur, den Sauerstoffhaushalt und die Sichttiefe gehen nicht über den Bereich hinaus, innerhalb dessen die Funktionsfähigkeit des Ökosystems und die Einhaltung der oben beschriebenen Werte für die biologischen Qualitätskomponenten gewährleistet sind."

WRRL - Artikel 8, Absatz 1

Gemäß der WRRL müssen folgende hydrografische Parameter im Rahmen der überblicksweisen Überwachung in Übergangs- und Küstengewässern mindestens alle 3 Monate untersucht werden:

  • Temperatur,
  • Salzgehalt,
  • Sichttiefe
  • Wasserstandsmessungen zur Beurteilung des Tideregimes
  • Strömungsgeschwindigkeit und -richtung
  • Seegangsexposition

HELCOM

Ökologische Qualitätsziele

Keines der HELCOM EcoQOs bezieht sich direkt auf Temperatur oder Salzgehalt.

Trübung: Klares Wasser.

 

COMBINE

COMBINE-Manual: PART C: Eutrophierung und ihre Effekte Anhang C2: Hydrografische und hydrochemische Parameter

Diese Anleitung unterstützt die Ziele des HELCOM-Monitoring-Programms. Folgende hydrographische Parameter müssen verpflichtend gemessen werden (Core variables):

  • Temperatur
  • Salzgehalt
  • Trübung

Im HELCOM Monitoring Manual werden die Themen dieses Kennblattes unter dem folgenden Programmpunkt (programme topic) betrachtet: Hydrography

OSPAR

 

JAMP-Common Procedure

Die "Common Procedure for the Identification of the Eutrophication Status of the OSPAR Maritime Area" führt Temperatur und Salinität als notwendige Parameter zur Bestimmung des Eutrophierungszustandes auf.

Messfrequenzen zum Zwecke der Bewertung gemäß OSPAR Common Procedure.

Problem areas und potential problem areas: jedes Jahr
Non problem areas: alle drei Jahre

TWSC

 

TMAP - Wattenmeerplan (Stade-Deklaration 1997)

Hydrografische Parameter sind im Rahmen des Trilateralen Monitoring- und Assessment-Programms nicht verpflichtend, sondern werden als freiwillige Begleitparameter bei Nährstoffuntersuchungen aufgelistet:

  • Temperatur und
  • Salzgehalt
  • Trübung
  • Tideregime

Siehe TMAP-Manual Chapter II 2. Nutrients.

2.3 Gefährdung

Eine potenzielle Gefährdung tritt erst dann auf, wenn es zu signifikanten Überschreitungen der natürlichen Variablilität kommt. Für einige der genannten Parameter fehlen derzeit noch belastbare Referenzdaten. 

3 - Messkonzept

In Kapitel 3 wird die Überwachung aller Meeres-, Küsten- und Übergangsgewässer entsprechend den Anforderungen nach u.a. MSRL, WRRL, FFH-RL, VRL, OSPAR, HELCOM und TWSC dargestellt. Die Beschreibung des Messkonzepts enthält die Messparameter mit Methoden und Standards zur Datenerhebung, die räumliche und zeitliche Auflösung des Messnetzes und Angaben zur Datenhaltung bzw. –verfügbarkeit.

Die nationalen Messprogramme (Kapitel 3.2) bilden im Sinne eines Baukastensystems die kleinste Einheit in der Meeresumweltüberwachung und beschreiben das Wer - wie - was - wo - und - wann. Die Messprogramme können unterschiedlichen Überwachungsanforderungen dienen. So bedient z.B. das Wasser-Messprogramm für Schadstoffe in der Ostsee sowohl die Monitoringanforderungen nach HELCOM als auch der MSRL.

Aufbauend auf diesen nationalen Messprogrammen folgt das MSRL-Monitoring einer eigenen Struktur mit Monitoringstrategien (in der 1. Berichtsperiode: Monitoringprogramme) und Monitoringprogrammen (in der 1. Berichtsperiode: Subprogramme). Die Monitoringstrategien und Monitoringprogramme sind dabei Berichtsebenen, die eine vergleichbare EU-weite Berichtserstattung gewährleiten sollen.

3.1 Beschreibung des Messnetzes

Allgemeines

Für die Parameter Temperatur, Salzgehalt, Sichttiefe, und Trübung sowie Abfluss, Seegang, Strömung und Wasserstand existieren im begrenzten Umfang Messstationen und flächendeckende Modelle. Das aktuelle Meeresmonitoring kann auf diesen Komponenten aufbauen, deckt derzeit jedoch noch nicht alle Wasserkörper der WRRL ab. Für die Bestimmung von Austausch- bzw. Verweilzeiten sind vorliegende Ergebnisse zu berücksichtigen oder neue Untersuchungen durchzuführen. Letztere bestehen idealerweise aus dem Einsatz hydronumerischer Modelle in Kombination mit In-situ-Messungen zur Kalibrierung und Validierung.

Stationsnetz des saisonales BSH-Monitorings der hydrographischen Basisparameter in der deutschen AWZ der Nordsee

Abb. 1a: Stationsnetz des saisonales BSH-Monitorings der hydrographischen Basisparameter in der deutschen AWZ der Nordsee

Stationsnetz der jährlichen Sommeraufnahme der Nordsee

Abb. 1b: Stationsnetz der jährlichen Sommeraufnahme der Nordsee. Die Core-Stationen werden seit 1999 und zukünftig beprobt, die anderen Stationen optional nach verfügbarer Schiffzeit.

 

Stationsnetz des BSH-Monitorings der hydrographischen Basisparameter in der deutschen AWZ der Ostsee

Abb. 2: Stationsnetz des BSH-Monitorings der hydrographischen Basisparameter in der deutschen AWZ der Ostsee (ca. 3 Aufnahmen im Jahr).


 

3.2 Monitoring-Aktivitäten

Hier werden die Monitoringaktivitäten der beteiligten Behörden aufgeführt. Die Küstengewässer werden saisonal, zum Teil aber auch in deutlich kürzeren Intervallen vermessen. Der Bund (BSH) führt zusätzlich jeden Sommer eine beckenweite Vermessung der Nordsee durch. Diese sind insbesondere für die Wärme-, Salz- und Nährstoffimporte aus dem Atlantik von Bedeutung, die sich auch auf den physikalischen und ökologischen Zustand der Küstengewässer auswirken.

 

Bund und BSH:

Nordsee:

  • Saisonal 45 Messstationen AWZ und Küstenmeer
  • 1-mal jährlich BSH North Sea Summer Survey, 51,4°N  - 60,0°N; 5°W – 8°E, 100 Messstationen
  • 6 permanente Stationen (MARNET) mit stündlichen Messungen

Ostsee:

  • 3-mal jährlich 14 Messstationen AWZ
  • 5 permanente Stationen (MARNET) mit stündlichen Messungen

 

Mecklenburg-Vorpommern, LUNG:

an 38 Messstationen: 10 - 12 mal im Jahr Sichttiefe, Wassertemperatur, pH-Wert, Leitfähigkeit, Salzgehalt, Sauerstoff, Sauerstoffsättigung

  • Probenahmetiefen: 1 m und 1 m über Boden an Stationen >6 m Wassertiefe
  • CTD-Profile an Stationen >6 m Wassertiefe
Räumliche Zirkulationsmuster Deutsche Bucht (Nordsee) (Messprogramm-Nr. 17)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • BSH
Beteiligte Institutionen -
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.01.2000
Ende des Messprogramms -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

Daueraufgabe

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer ANS
Meeresgewässerregion
  • Ausschließliche Wirtschaftszone
  • Hoheitsgewässer
  • Küstengewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion

Zirkulationsmuster lassen sich nur auf größeren Skalen erfassen.

Prozentuale Abdeckung 100
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente

hydrologische und hydrographische Basisparameter

Weitere gemessene Parameter

Strömung, Seegang, Salzgehalt und Nährstoffkonzentration

Zweck des Messprogramms
  • Umweltzustand und Auswirkungen
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms -
Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode

Modellergebnisse BSHcmod Vers. 4

Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs -
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr -
Frequenz monatlich
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit -
Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014)
  • 20.2.3 Zirkulation
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Nordsee)
  • Wassersäule - hydrologische Merkmale (Wellenschlag, Strömung, Meeresspiegel)
  • Wassersäule - physikalische Merkmale (Temperatur, Salzgehalt, Trübung, Lichtdurchlässigkeit)
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand
  • Andere (spezifizieren)
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand

Deutsche Bucht

Datenzugriff - Bereitstellung Bereitstellung einer URL zur Datenansicht
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum 01.01.2000
Datenzugriff - Datentyp
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz monatlich
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz -
Datenzugriff - INSPIRE-Standard
  • Umweltüberwachung
Datenzugriff - Rechte freier Zugriff
Link zu den Daten -
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff -
Ergänzende Angaben zu den Daten -
Tidewasserstandsdauermessung (Nordsee) (Messprogramm-Nr. 16)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • LKN.SH
  • NLWKN
  • WSV
Beteiligte Institutionen -
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms 13.12.1901
Ende des Messprogramms -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

Es handelt sich um Dauermessungen.

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer ANS
Meeresgewässerregion
  • Festlandbereich des MS
  • Hoheitsgewässer
  • Küstengewässer (WRRL)
  • Übergangsgewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion

Aufgaben nach § 106 und §108 LWH SH

Prozentuale Abdeckung 100
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente

Meeresspiegel

Weitere gemessene Parameter

Wasserstand

Zweck des Messprogramms
  • Umweltzustand und Auswirkungen
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms

Die Messung erfolgt im Rahmen der Küstengewässerkunde und trägt zu den Aufgaben des Küstenschutzes bei.

Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode

Wasserstandsmessung mit verschiedenen Systemen (mechanisch, elektrisch oder mit Drucksystemen)

Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs -
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr -
Frequenz kontinuierlich
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit

An den Tidepegeln wir kontinuierlich aufgezeichnet.

Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III
  • alle 2 Jahre
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014)
  • 20.2.2 Meeresspiegel
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Nordsee)
  • Wassersäule - hydrologische Merkmale (Wellenschlag, Strömung, Meeresspiegel)
  • Wassersäule - physikalische Merkmale (Temperatur, Salzgehalt, Trübung, Lichtdurchlässigkeit)
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm

Es wird der Wasserstand an speziellen Tidepegeln gemessen

Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand
  • Subregion
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand -
Datenzugriff - Bereitstellung Bereitstellung einer URL zur Datenansicht
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum 01.01.2015
Datenzugriff - Datentyp
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz jährlich
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz -
Datenzugriff - INSPIRE-Standard
  • Umweltüberwachung
Datenzugriff - Rechte beschränkter Zugang durch allgemeinen Nutzungsvertrag
Link zu den Daten -
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff -
Ergänzende Angaben zu den Daten -
BSH North Sea Summer Survey (NSSS) (Messprogramm-Nr. 15)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • BSH
Beteiligte Institutionen -
Institutionen Zusatzangaben

Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH)

Bernhard-Nocht-Str. 78

20359 Hamburg

Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.01.1998
Ende des Messprogramms -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

Jährlich zur Zeit des Temperaturmaximums

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer ANS
Meeresgewässerregion
  • Ausschließliche Wirtschaftszone
  • Jenseits der Gewässer des MS
  • Festlandssockel (hinter AWZ)
  • Hoheitsgewässer
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion

Erfassung des gesamten Nordsee (basin wide), um den physikalischen Zustand der Nordsee und Ursachen potentieller Veränderungen bewerten zu können

Prozentuale Abdeckung 100
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente

Nährstoffe, Sauerstoffkonzentration, pH und hydrographische Basisparameter

Weitere gemessene Parameter

Temperatur, Salzgehalt, pH, Sauerstoffkonzentration, Secci-Tiefe, Nährstoffe, Chlorophyll-a

Zweck des Messprogramms
  • Umweltzustand und Auswirkungen
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms -
Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode

CTD-Profile sowie Entnahme von Wasserproben mit einem Kranzwasserschöpfer

Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs -
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr 1000
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

Es werden ca. 1000 Einzelproben an 60 - 80 Stationen entnommen

Frequenz jährlich
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit -
Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III
  • halbjährlich
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014)
  • 10.1.2 Sichttiefe
  • 20.1.1 Salzgehalt & Profil
  • 20.1.2 Temperatur & Profil
  • 20.1.3 Meeresoberflächentemperatur (SST)
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Nordsee)
  • Wassersäule - hydrologische Merkmale (Wellenschlag, Strömung, Meeresspiegel)
  • Wassersäule - physikalische Merkmale (Temperatur, Salzgehalt, Trübung, Lichtdurchlässigkeit)
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand
  • Subregion
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand -
Datenzugriff - Bereitstellung Bereitstellung der Daten in einem nationalen Daten-Center
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum 01.01.1999
Datenzugriff - Datentyp
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz jährlich
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz

Es handelt sich um jeweils einen Survey pro Jahr. Die Daten werden nach Auswertung und QS hochgeladen.

Datenzugriff - INSPIRE-Standard
  • Umweltüberwachung
Datenzugriff - Rechte freier Zugriff
Link zu den Daten -
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff

Die Daten werden zukünftig über einen Web-Client verfügbar sein. Dieser befindet sich in der Entwicklung.

Ergänzende Angaben zu den Daten -
Hydrographische Basisparameter (Hoheitsgewässer Ostsee) (Messprogramm-Nr. 127)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • LLUR SH
Beteiligte Institutionen -
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.01.1980
Ende des Messprogramms -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

Die Messungen der hydrographischen Basisparameter wurde in Schleswig-Holstein 1980 begonnen und wird weiterhin fortgesetzt.

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer BAL
Meeresgewässerregion
  • Hoheitsgewässer
  • Küstengewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion

Das Gebiet für die In-Situ-Messungen wir durch die Erreichbarkeit für entsprechende Messschiffe limitiert.

Prozentuale Abdeckung 100
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente

Wasseroberfläche und Wassersäule

Weitere gemessene Parameter

Temperatur&Profil, Salzgehalt&Profil; SST

Zweck des Messprogramms
  • Umweltzustand und Auswirkungen
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms -
Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode

In-situ Daten werden auf Schiffen und festen Plattformen in der Regel mit einer CTD erfasst. Die genutzten Satelliten sind mit speziellen Sensoren ausgerüstet, aus deren Messwerten sich die Oberflächentemperatur ableiten läßt.

Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs -
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr 200
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

Die Probenzahl hängt von der Anzahl der möglichen Messfahrten ab.

Frequenz monatlich
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit

Alle verfügbaren Daten Monatsmittel

Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014)
  • 20.1.1 Salzgehalt & Profil
  • 20.1.2 Temperatur & Profil
  • 20.1.3 Meeresoberflächentemperatur (SST)
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Ostsee)
  • Wassersäule - hydrologische Merkmale (Wellenschlag, Strömung, Meeresspiegel)
  • Wassersäule - physikalische Merkmale (Temperatur, Salzgehalt, Trübung, Lichtdurchlässigkeit)
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand
  • Region
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand -
Datenzugriff - Bereitstellung Bereitstellung einer URL zur Datenansicht
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum 01.01.2015
Datenzugriff - Datentyp
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz jährlich
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz -
Datenzugriff - INSPIRE-Standard
  • Umweltüberwachung
Datenzugriff - Rechte freier Zugriff
Link zu den Daten -
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff

http://www.umweltdaten.landsh.de/db/dbnuis?thema=kuestenmessstellen

Ergänzende Angaben zu den Daten -
Eisdienst (Ostsee) (Messprogramm-Nr. 111)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • BSH
Beteiligte Institutionen -
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.01.1970
Ende des Messprogramms -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

seit 1897 fortlaufend

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer BAL
Meeresgewässerregion
  • Ausschließliche Wirtschaftszone
  • Jenseits der Gewässer des MS
  • Hoheitsgewässer
  • Küstengewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion

Der Eisdienst deckt die zuvorgenannten Regionen der Ostsee ab.

Prozentuale Abdeckung 100
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente

SST und Vorkommen von Seeeis

Weitere gemessene Parameter

Temperatur, Eisvorkommen

Zweck des Messprogramms
  • Umweltzustand und Auswirkungen
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms

Sicherheit des Schiffsverkehrs und Klimaforschung

Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode

In-situ Daten von Eisbeobachtern an Land sowie auf Schiffen, dazu Fernerkundungsdaten

Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs -
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

Es werden keine Proben entnommen.

Frequenz bei Bedarf
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit

bei Bedarf täglich

Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014)
  • 20.1.3 Meeresoberflächentemperatur (SST)
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Ostsee)
  • Wassersäule - hydrologische Merkmale (Wellenschlag, Strömung, Meeresspiegel)
  • Wassersäule - physikalische Merkmale (Temperatur, Salzgehalt, Trübung, Lichtdurchlässigkeit)
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand
  • Region
  • Subregion
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand -
Datenzugriff - Bereitstellung Bereitstellung einer URL zur Datenansicht
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum 01.01.2015
Datenzugriff - Datentyp
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz täglich
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz

seit 01/1897

Datenzugriff - INSPIRE-Standard
  • Umweltüberwachung
Datenzugriff - Rechte freier Zugriff
Link zu den Daten -
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff

http://www.bsh.de/de/Meeresdaten/Beobachtungen/Eis/index.jsp (verschieben, wenn URL-Link-feld eingerichtet ist!!)

Ergänzende Angaben zu den Daten -
Meeresoberflächentemperatur (SST) Karten (Ostsee) (Messprogramm-Nr. 110)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • BSH
Beteiligte Institutionen -
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.01.1968
Ende des Messprogramms -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

Die Messungen der Oberflächentemperatur wurde 1968 begonnen und wird zukünftig fortgesetzt.

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer BAL
Meeresgewässerregion
  • Ausschließliche Wirtschaftszone
  • Jenseits der Gewässer des MS
  • Festlandssockel (hinter AWZ)
  • Hoheitsgewässer
  • Küstengewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion

Die Messregion wird durch 2 Faktoren bestimmt. Das Gebiet für die In-Situ-Messungen wir durch die Erreichbarkeit für entsprechende Messschiffe limitiert. Die räumliche Abdeckung der Satelliten bestimmen das Gebiet für die Erfassung der SST durch Fernerkundung.

Prozentuale Abdeckung 100
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente

Wasseroberfläche

Weitere gemessene Parameter

Temperatur

Zweck des Messprogramms
  • Umweltzustand und Auswirkungen
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms -
Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode

In-situ Daten werden auf Schiffen und festen Plattformen in der Regel mit einer CTD erfasst. Die genutzten Satelliten sind mit speziellen Sensoren ausgerüstet, aus deren Messwerten sich die Oberflächentemperatur ableiten läßt. Fernerkundungsdaten

Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs -
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

Es werden keine Proben entnommen

Frequenz wöchentlich
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit

Alle verfügbaren Daten, für Wochen- und Monatsmittel

Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014)
  • 20.1.3 Meeresoberflächentemperatur (SST)
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Ostsee)
  • Wassersäule - hydrologische Merkmale (Wellenschlag, Strömung, Meeresspiegel)
  • Wassersäule - physikalische Merkmale (Temperatur, Salzgehalt, Trübung, Lichtdurchlässigkeit)
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand
  • Region
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand -
Datenzugriff - Bereitstellung Bereitstellung einer URL zur Datenansicht
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum 01.01.2015
Datenzugriff - Datentyp
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz wöchentlich
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz -
Datenzugriff - INSPIRE-Standard
  • Meeresregionen
Datenzugriff - Rechte freier Zugriff
Link zu den Daten -
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff

http://www.bsh.de/de/Meeresdaten/Beobachtungen/Meeresoberflaechentemperatur/SST_d.jsp (verschieben, wenn URL-Link-Feld vorhanden ist)

Ergänzende Angaben zu den Daten -
Marines Umweltmessnetz MARNET (Ostsee) (Messprogramm-Nr. 107)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • BSH
Beteiligte Institutionen
  • IOW
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.01.2010
Ende des Messprogramms -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

Daueraufgabe

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer BAL
Meeresgewässerregion
  • Ausschließliche Wirtschaftszone
  • Hoheitsgewässer
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion

Erfassung der AWZ der Ostsee, um den physikalischen Zustand und Ursachen potentieller Veränderungen bewerten zu können.

Prozentuale Abdeckung 100
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente

Hydographische und hydrologische Basisparameter

Weitere gemessene Parameter

Temperatur, Salzgehalt, Sauerstoff, Lufttemperatur, Windrichtung, Windgeschwindigkeit, Luftdruck, Luftfeuchtigkeit, Seegang, Phosphat, Solarstrahlung, Strömungsrichtung, Silikat, Trübung, Nitrit/Nitrat, Chlorophyll, Seegang,

Zweck des Messprogramms
  • Umweltzustand und Auswirkungen
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms -
Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) betreibt in seinem Marinen Umweltmessnetz in Nord- und Ostsee (MARNET) derzeit elf automatische Messstationen. Erfassung durch autonome Messgeräte

Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs -
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

Es handelt sich um Dauermessungen

Frequenz stündlich
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit -
Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014)
  • 20.1.1 Salzgehalt & Profil
  • 20.1.2 Temperatur & Profil
  • 20.1.3 Meeresoberflächentemperatur (SST)
  • 20.2.1 „River runoff“ (Abfluss)
  • 20.2.2 Meeresspiegel
  • 20.2.3 Zirkulation
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Ostsee)
  • Wassersäule - hydrologische Merkmale (Wellenschlag, Strömung, Meeresspiegel)
  • Wassersäule - physikalische Merkmale (Temperatur, Salzgehalt, Trübung, Lichtdurchlässigkeit)
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand
  • Region
  • Subregion
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand -
Datenzugriff - Bereitstellung Bereitstellung einer URL zum Daten-Download
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum 01.01.2015
Datenzugriff - Datentyp
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz jährlich
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz -
Datenzugriff - INSPIRE-Standard
  • Umweltüberwachung
Datenzugriff - Rechte beschränkter Zugang durch allgemeinen Nutzungsvertrag
Link zu den Daten -
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff -
Ergänzende Angaben zu den Daten -
Hydrographische Basisparameter (Hoheitsgewässer Nordsee) (Messprogramm-Nr. 105)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • LLUR SH
Beteiligte Institutionen -
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.01.1980
Ende des Messprogramms -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

Die Messungen der hydrographischen Basisparameter wurde in Schleswig-Holstein 1980 begonnen und wird weiterhin fortgesetzt.

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer ANS
Meeresgewässerregion
  • Hoheitsgewässer
  • Küstengewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion

Das Gebiet für die In-Situ-Messungen wir durch die Erreichbarkeit für entsprechende Messschiffe limitiert.

Prozentuale Abdeckung 100
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente

Wasseroberfläche und Wassersäule

Weitere gemessene Parameter

Temperatur&Profil, Salzgehalt&Profil; SST

Zweck des Messprogramms
  • Umweltzustand und Auswirkungen
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms -
Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode

In-situ Daten werden auf Schiffen und festen Plattformen in der Regel mit einer CTD erfasst. Die genutzten Satelliten sind mit speziellen Sensoren ausgerüstet, aus deren Messwerten sich die Oberflächentemperatur ableiten läßt.

Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs -
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr 100
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

Die Probenzahl hängt von der Anzahl der möglichen Messfahrten ab.

Frequenz monatlich
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit

Alle verfügbaren Daten Monatsmittel

Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014)
  • 20.1.1 Salzgehalt & Profil
  • 20.1.2 Temperatur & Profil
  • 20.1.3 Meeresoberflächentemperatur (SST)
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Nordsee)
  • Wassersäule - hydrologische Merkmale (Wellenschlag, Strömung, Meeresspiegel)
  • Wassersäule - physikalische Merkmale (Temperatur, Salzgehalt, Trübung, Lichtdurchlässigkeit)
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand
  • Subregion
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand -
Datenzugriff - Bereitstellung Bereitstellung einer URL zur Datenansicht
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum 01.01.2015
Datenzugriff - Datentyp
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz jährlich
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz -
Datenzugriff - INSPIRE-Standard
  • Umweltüberwachung
Datenzugriff - Rechte freier Zugriff
Link zu den Daten -
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff

http://www.umweltdaten.landsh.de/db/dbnuis?thema=kuestenmessstellen

Ergänzende Angaben zu den Daten -
Eisdienst (Nordsee) (Messprogramm-Nr. 47)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • BSH
Beteiligte Institutionen -
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.01.1970
Ende des Messprogramms -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

seit 1897 fortlaufend

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer ANS
Meeresgewässerregion
  • Ausschließliche Wirtschaftszone
  • Hoheitsgewässer
  • Küstengewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion

Der Eisdienst deckt die zuvorgenannten Regionen der Nordsee ab.

Prozentuale Abdeckung 100
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente

SST und Vorkommen von Seeeis

Weitere gemessene Parameter

Temperatur, Eisvorkommen

Zweck des Messprogramms
  • Umweltzustand und Auswirkungen
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms

Sicherheit des Schiffsverkehrs und Klimaforschung

Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode

Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie

Neptunallee 5

18057 Rostock

Beschreibung Probenahme-Methode

In-situ Daten von Eisbeobachtern an Land sowie auf Schiffen, dazu Fernerkundungsdaten

Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs -
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

Es werden keine Proben entnommen.

Frequenz bei Bedarf
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit

bei Bedarf täglich

Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014)
  • 20.1.3 Meeresoberflächentemperatur (SST)
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Nordsee)
  • Wassersäule - hydrologische Merkmale (Wellenschlag, Strömung, Meeresspiegel)
  • Wassersäule - physikalische Merkmale (Temperatur, Salzgehalt, Trübung, Lichtdurchlässigkeit)
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand
  • Region
  • Subregion
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand -
Datenzugriff - Bereitstellung Bereitstellung einer URL zur Datenansicht
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum 01.01.2015
Datenzugriff - Datentyp
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz täglich
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz

seit 01/1897

Datenzugriff - INSPIRE-Standard
  • Umweltüberwachung
Datenzugriff - Rechte freier Zugriff
Link zu den Daten -
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff

http://www.bsh.de/de/Meeresdaten/Beobachtungen/Eis/index.jsp (verschieben, wenn URL-Link-feld eingerichtet ist!!)

Ergänzende Angaben zu den Daten -
Meeresoberflächentemperatur (SST) Karten (Nordsee) (Messprogramm-Nr. 46)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • BSH
Beteiligte Institutionen -
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.01.1968
Ende des Messprogramms -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

Die Messungen der Oberflächentemperatur wurde 1968 begonnen und wird zukünftig fortgesetzt.

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer ANS
Meeresgewässerregion
  • Ausschließliche Wirtschaftszone
  • Jenseits der Gewässer des MS
  • Festlandssockel (hinter AWZ)
  • Hoheitsgewässer
  • Küstengewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion

Die Messregion wird durch 2 Faktoren bestimmt. Das Gebiet für die In-Situ-Messungen wir durch die Erreichbarkeit für entsprechende Messschiffe limitiert. Die räumliche Abdeckung der Satelliten bestimmen das Gebiet für die Erfassung der SST durch Fernerkundung.

Prozentuale Abdeckung 100
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente

Wasseroberfläche

Weitere gemessene Parameter

Temperatur

Zweck des Messprogramms
  • Umweltzustand und Auswirkungen
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms -
Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode

In-situ Daten werden auf Schiffen und festen Plattformen in der Regel mit einer CTD erfasst. Die genutzten Satelliten sind mit speziellen Sensoren ausgerüstet, aus deren Messwerten sich die Oberflächentemperatur ableiten läßt. Fernerkundungsdaten

Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs -
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

Es werden keine Proben entnommen

Frequenz wöchentlich
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit

Alle verfügbaren Daten, für Wochen- und Monatsmittel

Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014)
  • 20.1.3 Meeresoberflächentemperatur (SST)
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Nordsee)
  • Wassersäule - hydrologische Merkmale (Wellenschlag, Strömung, Meeresspiegel)
  • Wassersäule - physikalische Merkmale (Temperatur, Salzgehalt, Trübung, Lichtdurchlässigkeit)
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand
  • Region
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand -
Datenzugriff - Bereitstellung Bereitstellung einer URL zur Datenansicht
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum 01.01.2015
Datenzugriff - Datentyp
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz wöchentlich
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz -
Datenzugriff - INSPIRE-Standard
  • Umweltüberwachung
Datenzugriff - Rechte freier Zugriff
Link zu den Daten -
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff

http://www.bsh.de/de/Meeresdaten/Beobachtungen/Meeresoberflaechentemperatur/SST_d.jsp (verschieben, wenn URL-Link-Feld vorhanden ist)

Ergänzende Angaben zu den Daten -
Sichttiefe (Ostsee) (Messprogramm-Nr. 35)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • BSH
  • LLUR SH
  • LUNG MV
Beteiligte Institutionen
  • IOW
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.01.1979
Ende des Messprogramms -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

offene Ostsee: 1979, für einige Stationen liegen schon Daten seit 1952 vor.

Monitoring der Küstengewässer Mecklenburg-Vorpommern: seit 1970.

Monitoring der Küstengewässer Schleswig-Holstein: für einige Stationen liegen bereits Daten seit 1974 vor.

 

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer BAL
Meeresgewässerregion
  • Ausschließliche Wirtschaftszone
  • Küstengewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion

Gemäß Verpflichtungen WRRL, MSRL, HELCOM, BLMP/BLANO ("Bund/Länder-Messprogramm" / "Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Nord- und Ostsee")

Prozentuale Abdeckung 100
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente -
Weitere gemessene Parameter

Sichttiefe

Zweck des Messprogramms
  • Umweltzustand und Auswirkungen
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms -
Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode

Messung der Sichttiefe mit Hilfe einer Secchi-Scheibe

Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs HELCOM COMBINE Manual, Annex C-2 http://helcom.fi/Documents/Action%20areas/Monitoring%20and%20assessment/Manuals%20and%20Guidelines/Manual%20for%20Marine%20Monitoring%20in%20the%20COMBINE%20Programme%20of%20HELCOM.pdf
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

>100

Frequenz andere
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit

Offene Ostsee EEZ)">AWZ (Monitoring durch IOW im Auftrag des BSH): 5 Seereisen pro Jahr.

Monitoring der Küstengewässer Mecklenburg-Vorpommern: 10 mal im Jahr.

Monitoring der Küstengewässer Schleswig-Holstein: 10 bis 12 mal im Jahr.

Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014)
  • 10.1.2 Sichttiefe im Sommer
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Ostsee)
  • Wassersäule - hydrologische Merkmale (Wellenschlag, Strömung, Meeresspiegel)
  • Wassersäule - physikalische Merkmale (Temperatur, Salzgehalt, Trübung, Lichtdurchlässigkeit)
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm -
HELCOM-Indikatoren
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift Secchi-Tiefe
Download-Link bei den regionalen Konventionen -
Bemerkung zum regionalen Status core
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand
  • Andere (spezifizieren)
  • nicht bekannt
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand

Die Daten werden primär auf Stationsbasis belassen und können seegebietsweise zusammengefasst werden.

Datenzugriff - Bereitstellung Bereitstellung der Daten in einem internationalem Daten-Center (z.B. RSC, ICES, EEA, EMODnet)
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum 01.01.2015
Datenzugriff - Datentyp
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz jährlich
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz -
Datenzugriff - INSPIRE-Standard
  • Umweltüberwachung
Datenzugriff - Rechte freier Zugriff
Link zu den Daten -
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff -
Ergänzende Angaben zu den Daten -
Sichttiefe (Nordsee) (Messprogramm-Nr. 34)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • BSH
  • LLUR SH
  • NLWKN
Beteiligte Institutionen -
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.01.2005
Ende des Messprogramms -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

einige Daten gehen bereits deutlich weiter zurück (bis 1976)

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer ANS
Meeresgewässerregion
  • Ausschließliche Wirtschaftszone
  • Küstengewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion

Gemäß Verpflichtungen  MSRL, OSPAR, BLMP/BLANO ("Bund/Länder-Messprogramm" / "Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Nord- und Ostsee")

Aufgrund der natürlichen Trübung in den Küstengewässern der Nordsee ist die Bestimmung der Sichttiefe hier ungeeignet, um daraus Rückschlüsse auf anthropogene Belastungen zu ziehen. Das Monitoring wird hier entsprechend reduziert durchgeführt.

Prozentuale Abdeckung 100
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente -
Weitere gemessene Parameter

Sichttiefe

Zweck des Messprogramms
  • Umweltzustand und Auswirkungen
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms -
Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode

Messung der Sichttiefe mit Hilfe einer Secchi-Scheibe

Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs -
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

>100

Frequenz andere
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit

EEZ)">AWZ Nordsee (Monitoring durch BSH): 3 Seereisen pro Jahr

Küstengewässer: 3 mal pro Jahr, einige Stationen wöchentlich / 14-tägig.

Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014)
  • 10.1.2 Sichttiefe
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Nordsee)
  • Wassersäule - hydrologische Merkmale (Wellenschlag, Strömung, Meeresspiegel)
  • Wassersäule - physikalische Merkmale (Temperatur, Salzgehalt, Trübung, Lichtdurchlässigkeit)
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand
  • Andere (spezifizieren)
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand

Die Daten werden primär auf Stationsbasis belassen und können seegebietsweise zusammengefasst werden.

Datenzugriff - Bereitstellung Bereitstellung der Daten in einem internationalem Daten-Center (z.B. RSC, ICES, EEA, EMODnet)
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum 01.01.2015
Datenzugriff - Datentyp
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz jährlich
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz

Abgabe Ende April des Folgejahres an die MUDAB (Meeresumweltdatenbank)

Datenzugriff - INSPIRE-Standard
  • Umweltüberwachung
Datenzugriff - Rechte freier Zugriff
Link zu den Daten http://www.ices.dk/marine-data/Pages/default.aspx
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff

ICES-Datenbank: http://www.ices.dk/marine-data/Pages/default.aspx

Ergänzende Angaben zu den Daten -
Sauerstoff im Meerwasser (Ostsee) (Messprogramm-Nr. 33)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • BSH
  • LLUR SH
  • LUNG MV
Beteiligte Institutionen
  • IOW
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.01.1979
Ende des Messprogramms -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

offene Ostsee: 1979, für einige Stationen liegen schon Daten seit 1952 vor.

Küstengewässer: 1974 (nicht alle Stationen)

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer BAL
Meeresgewässerregion
  • Ausschließliche Wirtschaftszone
  • Küstengewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion

Gemäß Verpflichtungen WRRL, MSRL, HELCOM, BLMP/BLANO ("Bund/Länder-Messprogramm" / "Bund/Länder-Ausschuss Nord- und Ostsee")

Prozentuale Abdeckung 100
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente -
Weitere gemessene Parameter

Sauerstoffsättigungsindex

Zweck des Messprogramms
  • Umweltzustand und Auswirkungen
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms -
Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode

Method of sampling: Samples are collected using a CTD system which is attached to a rosette sampler. Oxygen sample must be the first taken from the water sampler and the reagents should be added immediately. Oxygen samples may be stored for up to 24 hours after adding the reagents and after complete fixation. The bottles should be kept in the dark and any change in temperature should be avoided. The basic method for the determination of oxygen concentration is the Winkler method (Grasshoff et al., 1983). In addition oxygen sensors at the CTD can be used. However, they have to be validated with discrete Winkler titration values.

Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs HELCOM COMBINE Manual, Annex B-8 http://www.helcom.fi/action-areas/monitoring-and-assessment/manuals-and-guidelines/combine-manual
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

>100 The depths at which sampling should take place are as follows (in metres): 1, 5, 10, 15, 20, (25)*, 30, 40 and as close to the bottom as possible (preferably less than 1 metre from the sediment surface to get near bottom oxygen concentration). For unstratified water less than 10m depth, samples will be taken from 1m. The regional conditions and circumstances have to be considered, when choosing the sampling depth.

Frequenz andere
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit

offene Ostsee: 5 mal pro Jahr

Küstengewässer: 10 (max. 12) mal pro Jahr.

Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014)
  • 10.3.1a Bodennaher Sauerstoffgehalt in Flachwassergebieten
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Ostsee)
  • Wassersäule - chemische Merkmale (Nährstoffe, Sauerstoff, pH/CO2)
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm -
HELCOM-Indikatoren
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift Bodennaher Sauerstoffgehalt in Flachwassergebieten
Download-Link bei den regionalen Konventionen -
Bemerkung zum regionalen Status -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand
  • Andere (spezifizieren)
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand

Die Daten werden primär auf Stationsbasis belassen und können seegebietsweise zusammengefasst werden.

Datenzugriff - Bereitstellung Bereitstellung der Daten in einem internationalem Daten-Center (z.B. RSC, ICES, EEA, EMODnet)
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum 01.01.2015
Datenzugriff - Datentyp
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz jährlich
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz -
Datenzugriff - INSPIRE-Standard
  • Umweltüberwachung
Datenzugriff - Rechte freier Zugriff
Link zu den Daten -
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff -
Ergänzende Angaben zu den Daten -
Sauerstoff im Meerwasser (Nordsee) (Messprogramm-Nr. 32)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • BSH
  • LLUR SH
  • NLWKN
Beteiligte Institutionen -
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.01.2005
Ende des Messprogramms -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

BSH: erste vereinzelte Messungen bereits 1978, Beginn reguläres Monitoring 2005

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer ANS
Meeresgewässerregion
  • Ausschließliche Wirtschaftszone
  • Küstengewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion

Gemäß Verpflichtungen WRRL, MSRL, OSPAR, BLMP/BLANO ("Bund/Länder-Messprogramm" / "Bund/Länder-Ausschuss Nord- und Ostsee")

Prozentuale Abdeckung 100
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente -
Weitere gemessene Parameter

Sauerstoffsättigung

Zweck des Messprogramms
  • Umweltzustand und Auswirkungen
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms -
Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode

In-situ Messungen mit Sauerstoffsonden (in größeren Tiefen Vertikalprofile) gekoppelt mit CTD-Messungen, die mit Vergleichsproben validiert werden (Titration nach Winkler (Grasshoff et al., 1983)) Kontinuierliche Sauerstoffmessungen an den BSH-Messnetzstationen (UFS DB; UFS EMS) in unterschiedlichen Tiefen (6m; 30m). Die Messsonden werden regelmäßig mit Vergleichsmessungen validiert.

Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs -
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

>100

Frequenz andere
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit

offene Nordsee: 1 mal pro Jahr (Sommer), an MARNET Stationen kontinuierlich

Küstengewässer: monatlich bis 3 mal pro Jahr.

Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014)
  • 10.3.1 Sauerstoffkonzentration im Meerwasser
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Nordsee)
  • Wassersäule - chemische Merkmale (Nährstoffe, Sauerstoff, pH/CO2)
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand
  • Andere (spezifizieren)
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand

Die Daten werden primär auf Stationsbasis belassen und können seegebietsweise zusammengefasst werden.

Datenzugriff - Bereitstellung Bereitstellung der Daten in einem internationalem Daten-Center (z.B. RSC, ICES, EEA, EMODnet)
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum 01.01.2015
Datenzugriff - Datentyp
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz jährlich
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz

Abgabe an die MUDAB Ende April jeden Jahres

Datenzugriff - INSPIRE-Standard
  • Umweltüberwachung
Datenzugriff - Rechte freier Zugriff
Link zu den Daten http://www.ices.dk/marine-data/data-portals/Pages/DOME.aspx
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff

ICES-Datenbank: http://www.ices.dk/marine-data/data-portals/Pages/DOME.aspx

Ergänzende Angaben zu den Daten -
Marines Umweltmessnetz MARNET (Nordsee) (Messprogramm-Nr. 18)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • BSH
Beteiligte Institutionen -
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.01.2010
Ende des Messprogramms -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

Daueraufgabe

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer ANS
Meeresgewässerregion
  • Ausschließliche Wirtschaftszone
  • Hoheitsgewässer
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion

Erfassung der AWZ von Nord- und Ostsee, um den physikalischen Zustand und Ursachen potentieller Veränderungen bewerten zu können.

Prozentuale Abdeckung 100
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente

Hydographische und hydrologische Basisparameter

Weitere gemessene Parameter

Temperatur, Salzgehalt, Sauerstoff, Lufttemperatur, Windrichtung, Windgeschwindigkeit, Luftdruck, Luftfeuchtigkeit, Seegang, Phosphat, Solarstrahlung, Strömungsrichtung, Silikat, Trübung, Nitrit/Nitrat, Chlorophyll, Seegang,

Zweck des Messprogramms
  • Umweltzustand und Auswirkungen
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms -
Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode

Erfassung durch autonome Messgeräte

Beschreibung Probenahme-Methode

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) betreibt in seinem Marinen Umweltmessnetz in Nord- und Ostsee (MARNET) derzeit elf automatische Messstationen. Erfassung durch autonome Messgeräte

Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs -
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

Es handelt sich um Dauermessungen

Frequenz stündlich
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit -
Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014)
  • 20.1.1 Salzgehalt & Profil
  • 20.1.2 Temperatur & Profil
  • 20.1.3 Meeresoberflächentemperatur (SST)
  • 20.2.1 „River runoff“ (Abfluss)
  • 20.2.2 Meeresspiegel
  • 20.2.3 Zirkulation
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Nordsee)
  • Wassersäule - hydrologische Merkmale (Wellenschlag, Strömung, Meeresspiegel)
  • Wassersäule - physikalische Merkmale (Temperatur, Salzgehalt, Trübung, Lichtdurchlässigkeit)
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand
  • Region
  • Subregion
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand -
Datenzugriff - Bereitstellung Bereitstellung einer URL zum Daten-Download
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum 01.01.2015
Datenzugriff - Datentyp
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz jährlich
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz -
Datenzugriff - INSPIRE-Standard
  • Umweltüberwachung
Datenzugriff - Rechte beschränkter Zugang durch allgemeinen Nutzungsvertrag
Link zu den Daten -
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff -
Ergänzende Angaben zu den Daten -
Seevermessung Nordsee (hydrographisch) (Messprogramm-Nr. 26)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • BSH
Beteiligte Institutionen
  • WSV
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.01.1976
Ende des Messprogramms -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

Daueraufgabe

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer ANS
Meeresgewässerregion
  • Ausschließliche Wirtschaftszone
  • Hoheitsgewässer
  • Küstengewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion -
Prozentuale Abdeckung 100
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente

Tiefenvariation

Weitere gemessene Parameter

Tiefe

Zweck des Messprogramms
  • Umweltzustand und Auswirkungen
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms -
Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode

Echolotung

Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs -
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

Bei der hydrographischen Vermessung werden keine Proben entnommen

Frequenz andere
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit

Ziel der hydrographischen Vermessung ist es die Meeresgewässer in 12 Jahren flächendeckend zu erfassen.

Probenahme-Zyklus alle 6 Jahre
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014)
  • 20.3.1 Topografie/Bathymetrie
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Nordsee)
  • Meeresboden-Habitate - physikalisch/chemische Merkmale
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand
  • Subregion
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand -
Datenzugriff - Bereitstellung Bereitstellung der Daten in einem nationalen Daten-Center
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum 01.01.2015
Datenzugriff - Datentyp
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz kontinuierlich
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz -
Datenzugriff - INSPIRE-Standard
  • Umweltüberwachung
Datenzugriff - Rechte beschränkter Zugang durch allgemeinen Nutzungsvertrag
Link zu den Daten -
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff -
Ergänzende Angaben zu den Daten -
Seevermessung Ostsee (hydrographisch) (Messprogramm-Nr. 134)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • BSH
Beteiligte Institutionen
  • LKN.SH
  • StÄLU MV
  • WSV
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.01.1976
Ende des Messprogramms -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

Daueraufgabe

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer BAL
Meeresgewässerregion
  • Ausschließliche Wirtschaftszone
  • Hoheitsgewässer
  • Küstengewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion -
Prozentuale Abdeckung 100
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente

Tiefenvariation

Weitere gemessene Parameter

Tiefe

Zweck des Messprogramms
  • Umweltzustand und Auswirkungen
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms -
Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode

Echolotung

Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs -
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

Bei der hydrographischen Vermessung werden keine Proben entnommen

Frequenz andere
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit

Ziel der hydrographischen Vermessung ist es die Meeresgewässer in 12 Jahren flächendeckend zu erfassen.

Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014)
  • 20.3.1 Topografie/Bathymetrie
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Ostsee)
  • Meeresboden-Habitate - physikalisch/chemische Merkmale
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand
  • Region
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand -
Datenzugriff - Bereitstellung Bereitstellung der Daten in einem nationalen Daten-Center
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum 01.01.2015
Datenzugriff - Datentyp
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz bei Bedarf
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz -
Datenzugriff - INSPIRE-Standard
  • Umweltüberwachung
Datenzugriff - Rechte beschränkter Zugang durch allgemeinen Nutzungsvertrag
Link zu den Daten -
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff -
Ergänzende Angaben zu den Daten -
Internes Messnetz Küste MV (IMK) (Messprogramm-Nr. 291)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen -
Beteiligte Institutionen -
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.01.1994
Ende des Messprogramms -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum -
Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer BAL
Meeresgewässerregion
  • Küstengewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion -
Prozentuale Abdeckung -
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente -
Weitere gemessene Parameter -
Zweck des Messprogramms
  • Umweltzustand und Auswirkungen
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms -
Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode -
Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs -
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr -
Frequenz kontinuierlich
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit

kontinuierlich ermittelte bzw. berechnete Größen, die durch Mittelung bzw Kennwertberechnung alle 10 Minuten gespeichert werden

Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014)
  • 20.1 Hydrografische Basisparameter
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Ostsee)
  • Meeresboden-Habitate - Verteilung und Ausdehnung
  • Meeresboden-Habitate - physikalisch/chemische Merkmale
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand -
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand -
Datenzugriff - Bereitstellung -
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum -
Datenzugriff - Datentyp -
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz -
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz -
Datenzugriff - INSPIRE-Standard -
Datenzugriff - Rechte -
Link zu den Daten -
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff -
Ergänzende Angaben zu den Daten -

4 - Bewertung

Bis zum 15. Oktober 2012 waren auf der Grundlage der Anfangsbewertung (Art. 8 MSRL) und der sogenannten Deskriptoren (Anhang I MSRL) erstmals Merkmale für den guten Umweltzustand (GES) der deutschen Meeresbereiche zu beschreiben (Art. 9 MSRL). Die Festlegung spezifischer Grenz- und Schwellenwerte bzw. anderer Quantifizierungen im Sinne eines GES für alle MSRL-Themen (Art. 10 MSRL) war zu diesem Zeitpunkt noch nicht möglich.

Die im Jahr 2014 übermittelten Überwachungsprogramme folgten der Struktur des mittlerweile abgelösten Beschlusses der Kommission (EU) 2010/477. Dieser wurde durch den Beschluss der Kommission (EU) 2017/848 ersetzt, welcher nun die Definitionen der einzelnen Bewertungskriterien und methodischen Standards nach Art. 9 MSRL nachvollziehbarer strukturiert und in seiner Terminologie den Vorgaben der MSRL entspricht.

Die Ergebnisse von Überprüfung und Aktualisierung der Bewertung des Zustandes, Beschreibung des guten Zustandes und Festlegung von Umweltzielen wurden 2018 an die EU-Kommission berichtet. Der Zustandsbericht von 2018 berücksichtigt bestehende Zustandsbewertungen anderer EG-Richtlinien wie z.B. WRRL, FFH-RL und VRL. Darüber hinaus wurden die Arbeiten der regionalen Meeresschutzübereinkommen für Nordsee und Ostsee (OSPAR und HELCOM) herangezogen.

  • Übersicht der Deskriptoren zur Festlegung des guten Umweltzustands (Anhang I MSRL):  hier
  • Übersicht der Bewertungskriterien für die Beschreibung eines guten Umweltzustandes:
  • Aktueller Entwicklungsstand von Indikatoren zur Bewertung des Zustands:  hier

In Kapitel 4 werden die Bewertungskriterien und -verfahren auf der Ebene von Messparametern und/oder Indikatoren und Zuordnung zu thematischen Bewertungen dargestellt.

 

Aufgrund der hohen natürlichen Variabilität mit Zeitskalen von Stunden (z.B. Gezeiten) bis zur vom Nordatlantik aufgeprägten multidekadischen Variabilität (30 - 60 Jahre), können zur Bewertung von Veränderungen bei den hydrographischen Basisparametern keine Grenzwerte festgelegt werden. Die beobachteten Veränderungen müssen stets zu den Amplituden der natürlichen Variabilität in Beziehung gesetzt werden. Die gilt insbesondere für die Nordsee mit ihrem langen offenen nördlichen Rand zum Nordostatlantik und die für die südliche Nordsee relevante Verbindung über den Englischen Kanal. Für viele Meeresgebiete fehlen zudem ausreichend lange Referenzdaten (Klimatologischer Standard 30 Jahre).

4.1 Allgemeine Informationen zur Bewertung (Nord- und Ostsee)

Hydrographie-Sichttiefe
Bewertungsverfahren bzw. Handlungsanweisung:
Richtlinie:
Bemerkung:

Als Grundlagen für Referenzwerte ("sehr guter Zustand") sowie Orientierungswerte ("guter Zustand") sollen berücksichtigt werden:

  • Grenzwerte aus EU-Richtlinien (z.B. Fischgewässer 78/659/EWG)
  • Zielvorgaben (LAWA, internationale Flussgebietseinheiten)
  • die LAWA-Güteklassifizierung
  • Expertenwissen

Die UAG "Phys.-chem. Qualitätskomponenten" der AG BLMP hat ein Bewertungssystem für die Küstengewässertypen der Nord- und Ostsee erarbeitet (Stand:13.12.2005). Der Referenzwert repräsentiert den "sehr guten Zustand" und der Orientierungswert den "guten Zustand".

Hydrographie-Salzgehalt
Bewertungsverfahren bzw. Handlungsanweisung:
Richtlinie:
Bemerkung:

Als Grundlagen für Referenzwerte ("sehr guter Zustand") sowie Orientierungswerte ("guter Zustand") sollen berücksichtigt werden:

  • Grenzwerte aus EU-Richtlinien (z.B. Fischgewässer 78/659/EWG)
  • Zielvorgaben (LAWA, internationale Flussgebietseinheiten)
  • die LAWA-Güteklassifizierung
  • Expertenwissen

Anthropogene Einflüsse auf den Salzgehalt sind in Küstengewässern wegen der hohen natürlichen Variabilität, insbesondere in der westlichen Ostsee, nicht erkennbar. Daher können die aktuell gemessenen Salzgehalte auch als Referenzwerte übernommen werden. In den großen Ästuaren können sich die Salzgehalte im Zusammenhang mit Fahrwasservertiefungen der Soleinleitungen durch Ausspülung von Kavernen erhöhen.

MSRL, Aktueller Stand Bewertungsverfahren, Hydrographie
Richtlinie: Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie
Bemerkung:

Aktueller Stand Bewertungsverfahren für MSRL-Indikatoren

 

1. Einsatzbereite Bewertungsverfahren MSRL

Fast alle hydrographischen Basisparameter sind einer starken multidekadischen Variabilität unterworfen, so dass hier nicht mit festen Schwellenwerten gearbeitet werden kann. Für die meisten Parameter fehlen ausreichend lange Zeitserien oder sind nur an wenigen ausgesuchten Orten verfügbar. Als Kriterium kann hier nur die signifikante Abweichung von langzeitlichen Mittelwerten dienen soweit diese verfügbar sind.

2. In Entwicklung befindliche Bewertungsverfahren

Bewertung Tideregime für die WRRL
Bewertungsverfahren bzw. Handlungsanweisung:

HyMo-Bewertungsmatrix (http://gewaesser-bewertung.de/index.php?article_id=429&clang=0)

Richtlinie: Wasserrahmenrichtlinie
Bemerkung:

Die hydrologischen Bedingungen und das Tideregieme werden an Hand der Bewertungsmatrix der Fach-AG Hydrographie, Hydrologie und Morphologie bewertet.

Bewertung Temperatur
Richtlinie:

4.2 Informationen zur Bewertung in der Nordsee bzw. nach OSPAR

4.3 Informationen zur Bewertung in der Ostsee bzw. nach HELCOM

 

Aktueller Stand Bewertungsverfahren für MSRL-Indikatoren

 

1. Einsatzbereite Bewertungsverfahren MSRL

 

Fast alle hydrographischen Basisparameter sind einer starken multidekadischen Variabilität unterworfen, so dass hier nicht mit festen Schwellwerten gearbeitet werden kann. Für die meisten Parameter fehlen ausreichend lange Zeitserien oder sind nur an wenigen ausgesuchten Orten verfügbar. Als Kriterium kann hier nur die signifikante Abweichung von langzeitlichen Mittelwerten dienen soweit diese verfügbar sind.

 

2. In Entwicklung befindliche Bewertungsverfahren

 

 

5 - Qualitätssicherung

Die am BLMP beteiligten Einrichtungen sind verpflichtet, in Eigenverantwortung Qualitätsmanagementsysteme in Anlehnung an die DIN EN ISO/IEC 17025 zu etablieren und aufrecht zu erhalten (ARGE BLMP-Beschluss 2006). Das beinhaltet die Durchführung sowohl interner als auch externer Qualitätssicherungsmaßnahmen zur Sicherstellung zuverlässiger und vergleichbarer Untersuchungsergebnisse. Dabei werden sie durch die Qualitätssicherungsstelle des BLMP am Umweltbundesamt (QS-Stelle) unterstützt, die als unabhängige nicht direkt am Monitoring beteiligte Institution für die Koordinierung der Qualitätssicherungsmaßnahmen im Rahmen des BLMP zuständig ist. Die erforderlichen einrichtungsübergreifenden Abstimmungen erfolgen in der Arbeitsgruppe „Qualitätssicherung“ (AG QS), in der Experten aus Bund und Küstenländern vertreten sind. Durch enge Zusammenarbeit mit der AG ErBe sowie deren Fach-Arbeitsgruppen ist die direkte Verbindung zu den messenden Einrichtungen gewährleistet.

Die QS-Stelle ist für die Erarbeitung von Handreichungen wie z.B. Leitlinien zur Methodenvalidierung und von Qualitätsmanagement-Musterdokumenten zuständig. Sie organisiert Workshops und führt Ringversuche zu den im Rahmen des BLMP eingesetzten Untersuchungsverfahren und Matrizes durch. Seit 2001 bietet die QS-Stelle den BLMP-Laboratorien auch die Durchführung externer Audits auf Grundlage der DIN EN ISO 17025 mit entsprechend geschultem Personal an.

Das Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO/IEC 17025 schließt folgende Punkte ein:

  • dokumentierte Validierung/Verifizierung der eingesetzten Untersuchungsmethoden zur Ermittlung der Verfahrenskenndaten,
  • kontinuierlicher Nachweis der verfahrensspezifischen Richtigkeit und Präzision, z.B. durch das Führen von Kontrollkarten und den Einsatz von (zertifizierten) Referenzmaterialien, soweit möglich,
  • die Qualifikation und regelmäßige Schulung des Personals bezüglich der eingesetzten Verfahren,
  • die regelmäßige Durchführung von internen und externen Audits,
  • die regelmäßige Teilnahme an nationalen und internationalen Laborvergleichen, Ringversuchen, Schulungen und Workshops sowie deren Auswertung.

Da durch die QS-Stelle (biologischer Bereich) nicht jährlich Workshops und Ringversuche und auch nicht für alle Parameter angeboten werden können, sollten regelmäßig bilateral und eigenständig Laborvergleichsanalysen zwischen den Laboren organisiert werden, deren Ergebnisse in der AG Qualitätssicherung vorgestellt und diskutiert werden. Auch sind Angebote anderer nationaler/internationaler Anbieter zu nutzen.
Grundsätzlich ist bei Langzeitmessreihen auf eine Kontinuität der Bearbeiter sowie auf eine entsprechende Qualifizierung zu achten.

Die Labore müssen die rechtzeitige und vollständige Übermittlung der Untersuchungsergebnisse an die MUDAB auf Basis der MUDAB-Datenformate, einschließlich der als Mindestmaß definierten QS-Angaben, die aber die internationalen Vorgaben (ICES) abdecken, gewährleisten.

 

Für externe QM-Maßnahmen werden Angebote folgender Anbieter genutzt:

  • QS-Stelle (AG QS unter der Leitung der QS-Stelle am UBA)
 

5.3 Normen

Für die offene See wird der Salzgehalt nach TEOS-Standard als SI-Einheit in g/kg angegeben (TEOS-10):

IOC, SCOR and IAPSO, 2010: The international thermodynamic equation of seawater – 2010: Calculation and use of thermodynamic properties. Intergovernmental Oceanographic Commission, Manuals and Guides No. 56, UNESCO (English), 196 pp.

http://unesdoc.unesco.org/images/0018/001881/188170e.pdf

 

Für die flächenhafte Erfassung der Trübung sollte der Ocean-Colour-Parameter „Transparency“ genutzt werden, der flächendeckend die Sichttiefe für ein Meeresgebiet liefert, dies gilt auch für die Trübung: European Science Foundation, Marine Board, 2008: Position Paper 12, “Remote Sensing of Shelf Sea Ecosystems, State of the Art and Perspectives”, 60pp.

http://archives.esf.org/index.php?eID=tx_nawsecuredl&u=0&g=0&t=1518266175&hash=4be5f595fda122c32ead6566c71f0a547de17026&file=/fileadmin/be_user/research_areas/marine/pdf/MB_Position_Paper_12.pdf

 

Die Anwendung validierter, d.h. für den vorgegebenen Zweck geeigneter Untersuchungsverfahren ist eine wesentliche Voraussetzung für die Qualitätssicherung in den messenden Einrichtungen. Auf folgende Normen, die regelmäßig überprüft und bei Bedarf dem aktuellen Stand der wissenschaftlich-technischen Entwicklung angepasst werden, wird zurückgegriffen:

5.4 Aktivitäten

Handreichungen, Musterdokumente

Die folgende Auflistung gibt einen Überblick über vorhandene QM-Dokumente und durchgeführte externe QM-Maßnahmen:
  • Qualitätssicherungsstelle des BLMP am UBA, 2008: Muster-Qualitätsmanagementhandbuch für Laboratorien des Bund/Länder-Messprogramms nach DIN EN ISO/IEC 17025, Version: 01 vom 01.02.2008, Umweltbundesamt.
 

Ringversuche

Wird für Salzgehalt durchgeführt (QUASIMEME).

Workshops, Schulungen

  • Qualitätssicherungsstelle des BLMP am UBA, 2007:
    Workshop "Akkreditierung von Laboratorien nach DIN EN ISO/IEC 17025"; 08.02.2007, Berlin
  • Qualitätssicherungsstelle des BLMP am UBA, 2005:
    Workshop "Akkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17025"; 31.11.2005, Berlin

5.5 QS - Art. 11 MSRL

Liebe Kolleginnen und Kollegen, die Ausgabe dieses Inhaltselementes wird erst nach Abschluß der Überarbeitung aller Messprogramme wieder erfolgen.

6 - Literatur

 
  • European Science Foundation (2008) Remote Sensing of Shelf Sea Ecosystems, State of the Art and Perspectives. European Science Foundation, Marine Board, 2008: Position Paper 12, 60pp Download
  • EG (2003) Richtlinie 2000/60/EG des europäischen Parlaments und des Rates vom 23Oktober 2000 zur Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Wasserpolitik. Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften L 327, S.46 (1.2.3 Übergangsgewässer). Download
  • EG (2008) MSRL 2008/56/EG Download
  • HELCOM (2017) Manual for Marine Monitoring in the COMBINE Programme of HELCOM Download
  • UNESCO (2010) IOC, SCOR and IAPSO, 2010: The international thermodynamic equation of seawater – 2010: Calculation and use of thermodynamic properties. Intergovernmental Oceanographic Commission, Manuals and Guides No. 56, UNESCO (English), 196 pp. Download