ID des Haupteintrages:
BANDE_MP_245
Kombination aus ID und Name:
BANDE_MP_245 | Fachpläne Küstenschutz Schleswig-Holstein
Statische Karte mit Messstellen:
Bearbeitungsstand für Reporting 2020:
Finale XML-Datei erzeugt (GStM bis 30.06.20 )
Update-Typ:
Neues Programm
Beschreibung des Messprogramms:

Die Fachpläne Küstenschutz stellen den bisherigen Kenntnisstand des Küstenschutzes sowie die naturräumliche Gliederung, die Belastungsgrößen, die Küstenentwicklung sowie die Nutzungen an den Küsten Schleswig-Holsteins dar. Sie beschreiben den Umfang der bisher durchgeführten Maßnahmen und deren Wirkungen, soweit entsprechende Unterlagen verfügbar sind und dienen als fachliche Planungsgrundlage für Küstenschutzmaßnahmen und für weitere Planungen im Küstenbereich.

Andere Richtlinien & Konventionen:
  • Wasserrahmenrichtlinie
Regionale Zusammenarbeit - Koordinierung:
  • Andere
Regionale Zusammenarbeit - Mitgliedsstaaten:
  • Dänemark
Regionale Zusammenarbeit - Implementierung:
Koordinierte Daten-Erfassung (gesondert bereitgestellt durch jeden Mitgliedstaat)
Beginn des Messprogramms:
2005-01-01
Messprogramm wird/wurde beendet:
Ende des Messprogramms:
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum:

Als Start des Messprogramms wurde der Beginn der Erstellung der Fachpläne gewählt. Diese werden weiter fortgeschrieben.

Alternativ könnte für die Überwachung im Rahmen der MSRL die erste Zusammenstellung der Küstenschutzdaten für den Bericht 2018 ( MSRL Art. 8, 9, 10) gewählt werden.

Frequenz:
bei Bedarf
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit:

Die Kenndaten zu den Küstenschutzmaßnahmen werden parallel zur Durchführung der jeweiligen Maßnahme sowie im Verlauf der anschließenden Beweissicherung erhoben. Sie unterliegen keiner bestimmten Frequenz.

Probenahme-Zyklus:
jährlich
Meeresgewässer:
BAN
Räumlicher Bezug:
  • Hoheitsgewässer
  • Küstengewässer (WRRL)
  • Übergangsgewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl des räumlichen Bezuges:

Der Küstenschutz ist Aufgabe der Länder. Die Maßnahmen erfolgen im jeweiligen Zuständigkeitsbereich.

Marine Reporting Units:
  • ANSDE_CW / Küstengewässer Nordsee
  • BALDE_CW_D5_GB_B3 / Küstengewässer Flensburger Förde
  • BALDE_CW_KB / Küstengewässer Kieler Bucht
  • BALDE_CW_MB / Küstengewässer Mecklenburger Bucht
Zweck des Messprogramms:
  • Verursachende menschliche Aktivitäten für Belastungen
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms:

Im Jahre 1963 hat die Landesregierung Schleswig-Holsteins als Konsequenz der Katastrophenflut von 1962 erstmalig einen Generalplan Küstenschutz verabschiedet. Bereits damals wurde festgehalten, dass dieser Plan zur Berücksichtigung von neuen technischen und naturwissenschaftlichen Erkenntnissen regelmäßig fortzuschreiben ist. Der vierten Fortschreibung ist für 2020 vorgesehen.

Monitoring-Typ:
  • In-situ Probenahme Küste
  • In-situ Probenahme Land/Strand
  • Numerische Modellierung
  • Zusammenstellung verfügbarer Daten
Details des Monitorings:

Die Erfassung der Art und des Umfangs der Küstenschutzmaßnahmen stellt kein Monitoring im klassischen Sinne dar. Die einzelnen Umstrukturierungen werden räumlich und zeitlich genau erfasst und in einem Küstenschutzkataster dokumentiert. Die Ergebnisse sind in den Fachplänen Küstenschutz zusammengefasst. Der gesamte Umfang der Küstenschutzbauwerke und Maßnahmen kann zudem unter www.mdi-de.org eingesehen werden.

Monitoring-Methode:
  • OTH | Other monitoring method
Monitoring-Methode bei Auswahl "Other":

Die Küstenschutzbauwerke und Maßnahmen werden vermessungstechnisch erfasst und ihre Auswirkungen durch zusätzliche hydromorphologische Messungen überwacht (Beweissicherung).

Qualitätssicherung:
  • Anderer Standard (spezifizieren)
Ergänzende Angaben zur Qualitätssicherung:

Die Qualitätssicherung erfolgt gemäß den Regeln zur hydrographischen Vermessung.

Daten-Management:

Die Daten werden in einem Küstenschutz-Informations-System gehalten und gepflegt. Messdaten wurden dabei in einem File-basierten hierarchischem Ordnersystem im DMS-Format (Data-Management-System) abgelegt. Diese Daten werden schrittweise in eine Datenbank migriert. Geodaten werden in einem GIS verwaltet. Über das Portal www.mdi-de.org sind diese Geodaten recherchierbar.

Ergänzende Angaben zu den Daten:
Berücksichtigte Indikatoren (Art. 8, 9 und 10 - Reporting 2018):
Namen der Indikatoren, die 2018 nicht gemeldet wurden:
Räumliche und zeitliche Verteilung, sowie Intensität menschlicher Aktivitäten und Belastungen
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014):
Kontakt-Information:
Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein Herzog-Adolf-Straße 1 25813 Husum E-Mail: poststelle.husum@lkn.landsh.de Hinweise zum Mailversand Telefon: 04841 667-0 Fax: Fax 04841 667-115
Referenzen zu Publikationen (Details zum Monitoring):

Generalplan Küstenschutz Schleswig-Holstein 2012

URL-Referenzen zu Publikationen (Details zum Monitoring):
Generalplan Küstenschutz Link
Features / Elements / GES-Criteria / Parameters:
Küsten- und Hochwasserschutz
keine Element-Angabe notwendig
D6C1 - Physischer Verlust (dauerhafte Veränderung) des Meeresbodens
Ausdehnung
keine Element-Angabe notwendig
D7C1 - Dauerhafte Veränderung der hydrografischen Bedingungen
Ausdehnung
Bezug zu Kennblättern:
  • Human Activities
Monitoring-Programme (Nordsee) - EU-Berichtsebene:
  • Aktivitäten durch bleibende Infrastrukturen (z.B. erneuerbare Energien, Öl & Gas, Häfen) oder bauliche Veränderungen (z.B. Küstenschutz)
Monitoring-Programme (Ostsee) - EU-Berichtsebene:
  • Aktivitäten durch bleibende Infrastrukturen (z.B. erneuerbare Energien, Öl & Gas, Häfen) oder bauliche Veränderungen (z.B. Küstenschutz)
Ergänzende Angaben zum Monitoring-Programm:
Zuständige Institutionen:
  • LKN.SH
  • MELUND SH
Beteiligte Institutionen:
  • LLUR SH
Institutionen Zusatzangaben:
Ergänzende Angaben zum Messprogramm:
in Beziehung zu anderen Messprogrammen:
Änderung: