ID des Haupteintrages:
BANDE_MP_328
Kombination aus ID und Name:
BANDE_MP_328 | Baggern und Baggergutunterbringung
Statische Karte mit Messstellen:
Bearbeitungsstand für Reporting 2020:
Finale XML-Datei erzeugt (GStM bis 30.06.20 )
Update-Typ:
Neues Programm
Beschreibung des Messprogramms:

Die Bundesanstalt für Gewässerkunde ( BfG ) stellt jährlich die Daten zu Baggermaßnahmen, die im Geltungsbereich von OSPAR und HELCOM untergebracht werden, zusammen und meldet diese an die jeweiligen Sekretariate. Die Meldung beinhaltet alle Baggergutunterbringungen im Bereich der Konventionsregionen, seewärts der Süßwassergrenze, unabhängig von der Herkunft des Baggermaterials sowie die Baggerungen. Dazu gibt es vereinbarte Berichtsformate, die bei www.ospar.org bzw. www.helcom.fi einsehbar sind. Die verwendeten Daten stammen aus der Datenbank der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes ( WSV ) sowie von den Landesbehörden und umfassen Baggermaßnahmen im Rahmen von Ausbau und Unterhaltung der Wasserstraßen.

Der Schwerpunkt liegt auf der Baggergutunterbringung. Die Baggerbereiche werden meist nur mit einer Gewässerbezeichnung angegeben. Gemeldet werden: Herkunft Baggergut, Baggermengen (t/m³ Trockenmasse), Art der Baggermaßnahme (Ausbau/Unterhaltung), Anteil grob/feinkörniges Material, Unterbringungsgebiet, Grund der Unterbringung, Mengen beneficial use, Koordinaten Baggerbereich und Unterbringungsgebiet, und Schadstofffrachten.

Die Daten liegen in Excel-Dateien vor und die Baggergut-Unterbringungsstellen als shape-Dateien.

Bei Flächenangaben von Unterbringungsstellen ist zu beachten, dass oft nur ein Teil der ausgewiesenen Unterbringungsstelle beaufschlagt wird. Die Ermittlung der Baggergutmengen ist mit Unsicherheiten behaftet. Da die Schadstoffmengen auf der Baggergutmenge aufbaut, sind die resultierenden Ungenauigkeiten bei der Interpretation zu berücksichtigen.

Andere Richtlinien & Konventionen:
  • Helsinki-Übereinkommen (HELCOM)
  • Oslo-Paris-Übereinkommen (OSPAR)
Regionale Zusammenarbeit - Koordinierung:
Regionale Zusammenarbeit - Mitgliedsstaaten:
Regionale Zusammenarbeit - Implementierung:
Beginn des Messprogramms:
2014-01-01
Messprogramm wird/wurde beendet:
Ende des Messprogramms:
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum:

Für die zukünftige Meldung im Rahmen der MSRL zur räumlichen und zeitlichen Verteilung sowie Intensität menschlicher Aktivitäten und Belastungen wurden die Baggergutdaten seit 2014 zusammengestellt und sind über die Geoportale www.mdi-de.org und geoportal.bafg.de recherchierbar.

Seit 1998 werden im Rahmen der OSPAR/HELCOM-Berichtspflicht die Baggergutdaten jährlich zusammengestellt und an die jeweiligen Sekretariate gemeldet.

Frequenz:
bei Bedarf
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit:

- Die Daten zur Baggergutentnahme und Baggergutunterbringung werden parallel zur Durchführung der jeweiligen Maßnahme erhoben. Sie unterliegen keiner bestimmten Frequenz.

- Jährliche Baggergutmeldung an OSPAR, HELCOM und LC/LP

Probenahme-Zyklus:
jährlich
Meeresgewässer:
BAN
Räumlicher Bezug:
  • Hoheitsgewässer
  • Küstengewässer (WRRL)
  • Übergangsgewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl des räumlichen Bezuges:

Konventionsregion OSPAR und HELCOM, Seewärts der Süßwassergrenze, unabhängig von der Herkunft des Baggermaterials.

Marine Reporting Units:
  • ANSDE_MS / Deutsche Nordsee
  • BALDE_MS / Deutsche Ostsee
Zweck des Messprogramms:
  • Verursachende menschliche Aktivitäten für Belastungen
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms:

Informationen zur Bewertung möglicher ökologischer Folgen, die durch die Unterbringung des Baggergutes sowie der Baggerung im Gewässer verursacht werden können, mit dem Ziel nachteilige Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren.

Das erforderliche Untersuchungsprogramm zur Charakterisierung des Baggergutes wird fallspezifisch zusammengestellt. Je nach Maßnahme werden sedimentologische, physikalisch-chemische, chemische und ökotoxikologische Untersuchungen und Untersuchungen zum Stoffhaushalt, zur Hydrologie, zur Morphologie und zur Biologie im Bagger- und Unterbringungsbereich vorgenommen. Zur Abschätzung von Auswirkungen werden bei Bedarf weiterführende Untersuchungen oder fachliche Betrachtungen durchgeführt (z. B. Verdriftung des Baggergutes, Bioakkumulation, biologische Untersuchungen, naturschutzfachliche und wasserrechtliche Prüfung).

Monitoring-Typ:
  • Zusammenstellung verfügbarer Daten
Details des Monitorings:

Die Baggergutmeldung beinhaltet Daten zu Herkunft Baggergut, Baggermengen (t/m³ Trockenmasse), Art der Baggermaßnahme (Ausbau/Unterhaltung), Anteil grob/feinkörniges Material, Unterbringungsgebiet, Grund der Unterbringung, Mengen beneficial use, Koordinaten Baggerbereich und Unterbringungsgebiet, sowie Schadstofffrachten.

Nicht gemeldet aber abgefragt werden darüber hinaus Informationen zu Baggerverfahren, Unterbringungsverfahren, Überwachungsprogramm (ja/nein), Überwachungsbehörde, Korngrößenfraktionen, TOC, Nährstoffe, Toxizität.

 

 

Monitoring-Methode:
  • HEL-028 | HELCOM Guidelines for management of dredged material at sea
  • OSP-013 | OSPAR CEMP Guidelines for the assessment of dumping and placement of waste or other matter at sea
  • OTH | Other monitoring method
Monitoring-Methode bei Auswahl "Other":

- siehe GÜBAK - Gemeinsame Übergangsbestimmungen zum Umgang mit Baggergut in den Küstengewässern, 2009 (derzeit in Überarbeitung, zukünftig GEBAK)  (https://www.bafg.de/Baggergut/DE/04_Richtlinien/guebag.pdf?__blob=publicationFile)

- OSPAR Guidelines for the Management of Dredged Material at Sea, Agreement 2014-06

- Revised OSPAR Reporting Format for Dumping at Sea and revised supplementary Explanatory Notes (Agreement 2018-02).

- Revised Specific Guidelines for the assessment of dredged material, Guidance document LC 35/15, annex 2, 2013. In: Waste Assessment Guidelines under the London Convention and Protocol: 2014 edition.

 

Qualitätssicherung:
  • Anderer Standard (spezifizieren)
  • ICES Data Centre Data Type Guides
  • Quality Assurance of Information for Marine Environmental Monitoring in Europe
Ergänzende Angaben zur Qualitätssicherung:

DIN EN ISO/IEC 17025

Daten-Management:

Die gesammelten Daten werden auf Plausibilität überprüft und in einer BfG-internen Datenbank zusammengestellt und gepflegt.

** Datenzugriff - Links **:
Ergänzende Angaben zu den Daten:
Berücksichtigte Indikatoren (Art. 8, 9 und 10 - Reporting 2018):
Namen der Indikatoren, die 2018 nicht gemeldet wurden:
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014):
Kontakt-Information:
Dr. Heike Büttner, Bundesanstalt für Gewässerkunde, Tel: 0261 1306 5238, Email: buettner@bafg.de
Referenzen zu Publikationen (Details zum Monitoring):
URL-Referenzen zu Publikationen (Details zum Monitoring):
Features / Elements / GES-Criteria / Parameters:
Umgestaltung der Meeresboden-Morphologie, inklusive Ausbaggern und Deponierung von Material
keine Element-Angabe notwendig
D6C1 - Physischer Verlust (dauerhafte Veränderung) des Meeresbodens
Ausdehnung
keine Element-Angabe notwendig
D6C2 - Physikalische Störungen des Meeresbodens
Ausdehnung
keine Element-Angabe notwendig
D7C1 - Dauerhafte Veränderung der hydrografischen Bedingungen
Ausdehnung
Bezug zu Kennblättern:
  • Human Activities
Monitoring-Programme (Nordsee) - EU-Berichtsebene:
  • Physikalische Störungen - durch Ausbaggern und Unterbringung des ausgebaggerten Materials
Monitoring-Programme (Ostsee) - EU-Berichtsebene:
  • Physikalische Störungen - durch Ausbaggern und Unterbringung des ausgebaggerten Materials
Ergänzende Angaben zum Monitoring-Programm:
Zuständige Institutionen:
  • BfG
Beteiligte Institutionen:
  • LKN.SH
  • LLUR SH
  • LUNG MV
  • MELUND SH
  • NLPV NI
  • NLWKN
  • StÄLU MV
  • WSV
Institutionen Zusatzangaben:

HPA

Ergänzende Angaben zum Messprogramm:
in Beziehung zu anderen Messprogrammen:
Änderung: