Kennblätter

Säugetiere (Stand: 03.07.2015 )

1 - Allgemeines

In diesem Kapitel werden das Kennblatt-Thema als auch die zuständigen Institutionen und Fach-Arbeitsgruppen bzw. Expertenkreise benannt.

1.1 Themenbereich

Biologisches Monitoring - Fauna

1.2 Definition

Marine Säugetierarten, die im Rahmen der deutschen Meeresüberwachung zu berücksichtigen sind:

  • Gemeiner Seehund (Phoca vitulina)
  • Kegelrobbe (Halichoerus grypus)
  • Schweinswal (Phocoena phocoena)

Saeugetiere_Seehund_Stock_LKN-SH

1.3 Zuständige Behörde(n)

Bund/Länder* verantwortliche   Behörden
Bund BfN
Hamburg BUKEA HH
Mecklenburg-Vorpommern LUNG MV
Niedersachsen NLWKN , NLPV NI , LAVES
Schleswig-Holstein LKN.SH / NPV

* An der gemeinschaftlichen, föderalen Umsetzung der Aufgaben des Meeresschutzes sind folgende Ministerien von Bund und Küstenländern beteiligt:

  • Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)
  • Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)
  • Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)
  • Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau der Freien Hansestadt Bremen (SKUMS HB)
  • Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft der Freien und Hansestadt Hamburg (BUKEA HH)
  • Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Mecklenburg-Vorpommern (LM MV)
  • Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz (MU NI)
  • Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein (MELUND SH)

1.4 Arbeitsgruppe

Fach-AG Biodiversität und Nahrungsnetz (AG BN)

2 - Überwachungsanforderungen, Umweltziele und Gefährdungen

Im Rahmen der Meeresumweltüberwachung sind die bestehenden Anforderungen von EU-Richtlinien, regionalen Abkommen und rechtlichen Vorgaben (nationale und länderspezifische Gesetzgebung) zu berücksichtigen. Neben allgemeinen Anforderungen (Kap. 2.1) gelten themenbezogen spezifische Mindestanforderungen (Kap. 2.2) an das Monitoring. Es erfolgt eine Zuordnung zum räumlichen Geltungsbereich der Richtlinien sowie zu den übergeordneten nationalen Umweltzielen. Störungen und Beeinflussungen werden unter Gefährdung (Kap. 2.3) benannt.

2.1 Allgemeine Anforderungen und rechtliche Vorgaben

MSRL

Die Richtlinie zur Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Meeresumwelt (Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie, MSRL) bildet die Umweltsäule der EU-Meerespolitik und erstellt eine thematische Strategie für den Schutz und die Erhaltung der europäischen Meeresumwelt. Ziel ist es, saubere, gesunde und produktive Meere und deren biologische Vielfalt langfristig zu bewahren bzw., wo durchführbar und nötig, wieder herzustellen.

Die MSRL trat 2008 in Kraft und gibt den Rahmen vor, in dem die Mitgliedstaaten die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um bis 2020 einen guten Zustand der Meeresumwelt zu erreichen oder zu erhalten. Eine Verschlechterung des Zustandes ist zu verhindern. Die sechsjährigen Managementzyklen der MSRL umfassen folgende Schritte:

  • Erfassung des aktuellen Zustands der Meeresgewässer nach Art. 8 MSRL
  • Beschreibung des guten Umweltzustands (Good Environmental Status, GES) nach Art. 9 MSRL
  • Festlegung von Umweltzielen zur Erreichung des GES nach Art. 10 MSRL
  • Erstellung von Überwachungsprogrammen nach Art. 11 MSRL
  • Erstellung von Maßnahmenprogrammen nach Art. 13 MSRL

Verpflichtungen aus anderen internationalen, regionalen und EU-Regelungen sind zu berücksichtigen. Das Monitoring gemäß Art. 11 MSRL erfolgt entsprechend einer eigenen Systematik. Die Monitoringstrategien und -programme sind Berichtsebenen, die ein vergleichbares EU-weites Reporting gewährleisten sollen, während die Messprogramme die eigentlichen Mess- und Beobachtungsaktivitäten beinhalten.

 

FFH-RL

Die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (kurz: FFH-Richtlinie) hat zum Ziel, wildlebende Arten, deren Lebensräume und die europaweite Vernetzung dieser Lebensräume zu sichern und zu schützen. Sie bildet die Grundlage für das Schutzgebietssystem „Natura 2000“.

Die Vernetzung von Lebensräumen dient der Bewahrung, (Wieder-)Herstellung und Entwicklung ökologischer Wechselbeziehungen sowie der Förderung natürlicher Ausbreitungs- und Wiederbesiedlungsprozesse.

In Deutschland wird die FFH-RL durch das Bundesnaturschutzgesetz und das Wasserhaushaltsgesetz sowie durch entsprechende Landesgesetze in ihrer jeweils geltenden Fassung umgesetzt. Sie trat bereits 1992 in Kraft und liegt seit 2007 in konsolidierter Form vor und enthält die folgenden Anhänge:

  • Anhang I: Lebensraumtypen zur Berücksichtigung im Schutzgebietsnetz NATURA 2000
  • Anhang II: Arten zur Berücksichtigung im Schutzgebietsnetz NATURA 2000
  • Anhang III: Kriterien zur Auswahl von Schutzgebieten
  • Anhang IV: Streng zu schützende Tier- und Pflanzenarten
  • Anhang V: durch Entnahme gefährdete Arten
  • Anhang VI: Verbotene Methoden und Mittel des Fangs, der Tötung und der Beförderung

Zur Überprüfung von ergriffenen Schutzmaßnahmen und des Erhaltungszustandes ist nach Art. 11 ein Monitoring aller Arten und Lebensräume von europäischem Interesse gemäß den Anhängen I, II, IV und V durchzuführen.

 

Walbeifänge

Mittels der EG-Verordnung Nr. 812/2004 zur Festlegung von Maßnahmen gegen Walbeifänge in der Fischerei werden Maßnahmen zur Reduzierung des unbeabsichtigten Fangs von Delfinen und andere Walarten durch Fischereifahrzeuge gemäß den Anhängen I und III festgelegt. Die Verordnung führt technische und zeitliche Vorgaben zum Einsatz von Treibnetzen und Schleppnetzen in bestimmten Gebieten (Anhang I) sowie zur Verwendung von akustischen Abschreckvorrichtungen (Anhang II) ein. Sie schafft ein Überwachungssystem an Bord der Fischereifahrzeuge, um mehr Informationen über Walbeifänge in gefährdeten Fischereien zu erhalten (Anhang III).

HELCOM

In der geltenden Fassung legt das zwischenstaatliche Helsinki-Übereinkommen die Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit der neun Ostseeanrainerstaaten und der EU bei der Vermeidung bzw. Bewältigung der Verschmutzung der Ostsee und der Erhaltung und Wiederherstellung ihres ökologischen Gleichgewichts fest. Die Vertragsstaaten kooperieren über die Helsinki-Kommission (HELCOM) auf den Gebieten Monitoring, Bewertung, Maßnahmen und Forschung zu den Themen: Biodiversität und Ökosysteme, Landwirtschaft, Fischerei, Schutzgebiete, Abfälle und Lärm, Stoffeinträge, Raumplanung und Schifffahrt. Im Rahmen des Übereinkommens können Empfehlungen und andere Vereinbarungen verabschiedet werden, zu deren Umsetzung sich die Vertragsstaaten verpflichten.

Baltic Sea Action Plan

Der HELCOM-Ostsee-Aktionsplan (HELCOM Baltic Sea Action Plan, BSAP) wurde 2007 von den Umweltministern der Ostseeanliegerstaaten verabschiedet. Ein konkreter Katalog benennt Maßnahmen, Verantwortliche und Zeithorizonte, um bis 2021 einen guten ökologischen Zustand der Ostsee zu erreichen.

Die vier thematischen Bereiche Eutrophierung, Biodiversität, gefährliche Stoffe und maritime Aktivitäten spiegeln die wesentlichen Belastungen/Belastungsquellen des Ökosystems Ostsee wider.

Da der gute ökologische Zustand in der Ostsee bis 2021 sehr wahrscheinlich nicht erreicht werden wird, soll die Zielerreichung mit einem aktualisierten Ostseeaktionsplan unter Einbeziehung neuer und verbesserter Maßnahmen sowie weiterer Belastungen bis 2030 angestrebt werden (HELCOM BSAP Update).

HELCOM Monitoring Manual / COMBINE Manual

Die "HELCOM Monitoring und Assessment Strategy" ist ein gemeinsamer Plan zur koordinierten und kosteneffizienten Überwachung und Bewertung der Ostsee mit dem Ziel die Anforderungen des BSAP und der MSRL zu erfüllen. Das HELCOM Monitoring Manual fasst die bestehenden Überwachungsprogramme, gegliedert nach den 11 Deskriptoren bzw. 16 Monitoring-Themen, zusammen. Die Unterprogramme (Sub-Programme) enthalten detaillierte Informationen zur Überwachung. Die anzuwendenden Methoden werden in den HELCOM Monitoring-Guidelines und dem COMBINE Manual beschrieben.

OSPAR

In der geltenden Fassung legt das OSPAR-Übereinkommen die Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit der Anrainerstaaten und der EU bei der Vermeidung bzw. Bewältigung der Verschmutzung des Nordostatlantiks und der Erhaltung und Wiederherstellung der Meeresökosysteme fest. Die 15 Vertragsstaaten kooperieren über die OSPAR-Kommission auf den Gebieten Monitoring, Bewertung, Maßnahmen und Forschung zu den Bereichen Biodiversität und Ökosysteme, menschliche Aktivitäten, Schadstoffe und Eutrophierung, Offshore-Industrie, radioaktive Substanzen und bei Querschnittsthemen. Im Rahmen des Übereinkommens können Empfehlungen, rechtsverbindliche Beschlüsse und andere Vereinbarungen verabschiedet werden, zu deren Umsetzung sich die Vertragsstaaten verpflichten.

OSPARs JAMP (Joint Assessment and Monitoring Programme) beschreibt die Überwachungs-Strategie, Themen und Produkte zu Monitoring und Überwachung, die für die OSPAR-Mitgliedstaaten festgelegt sind, einschließlich der Anforderungen für thematische und holistische Bewertungen, wie das Intermediate Assessment (IA) 2017 und die Quality Status Reports (QSR). Die überarbeitete Version gilt für 2014-2021 unter Beachtung der Anforderungen der OSPAR Konvention und der MSRL. 2018 wurde eine Verlängerung der Vereinbarungen von JAMP bis 2023 beschlossen.

OSPARs CEMP (Coordinated Environmental Monitoring Programme) zielt auf die Erfassung vergleichbarer Daten der OSPAR-Meeresregion ab, um diese zur Bewertung verschiedener Themenbereiche nach JAMP nutzen zu können. Die CEMP-Leitlinien enthalten Vorgaben zu vereinbarten Überwachungs- und Bewertungsmethoden.

OSPAR hat im Laufe der Jahre eine Reihe von JAMP-Leitlinien in Bezug auf Überwachung und Bewertung erstellt. Nach der Verabschiedung des erweiterten Koordinierten Umweltüberwachungsprogramms (CEMP) im Jahr 2016 wurde vereinbart, dass diese Leitlinien zu CEMP-Leitlinien werden. Da zahlreiche der bestehenden JAMP-Leitlinien in den kommenden Jahren überprüft werden sollen, werden sie bis zum Abschluss dieser Überprüfung den Namen "JAMP-Leitlinien" behalten. Die ab 2016 angenommenen CEMP-Leitlinien und die bestehenden JAMP-Leitlinien sind auf der OSPAR-Webseite unter CEMP zu finden.

TWSC

Die Trilaterale Wattenmeerzusammenarbeit zum Schutz des Wattenmeeres (Trilateral Wadden Sea Cooperation, TWSC) basiert auf der gemeinsamen Erklärung der Umweltminister aus Dänemark, Deutschland und den Niederlanden, welche 1982 unterzeichnet und im Jahr 2010 aktualisiert wurde (Joint Declaration on the Protection of the Wadden Sea). Die grenzüberschreitende, ökosystembasierte Kooperation war Grundvoraussetzung für die Anerkennung des Wattenmeeres als UNESCO-Weltnaturerbe nach der Welterbekonvention.

Die drei Anrainerstaaten des Wattenmeeres kooperieren u.a. auf den Gebieten Monitoring, Bewertung, Maßnahmen, Forschung und Umweltbildung. Ziel ist es, ein weitgehend natürliches und ungestörtes Ökosystem Wattenmeer zu erhalten. Neben der Gewährleistung des Küstenschutzes wird der Dialog mit allen Nutzern und Interessengruppen gepflegt und gefördert.

Eckpunkte für ein gemeinsames Management, welches sowohl gemeinsam als auch eigenverantwortlich umgesetzt wird, sind im Wattenmeerplan 2010 enthalten.

Für eine Bewertung der Umsetzung und des Erfolges von ergriffenen Maßnahmen wird das Trilaterale Monitoring- und Bewertungsprogramm (Trilateral Monitoring and Assessment Program, TMAP) durchgeführt. Basierend auf dem TMAP werden regelmäßig Berichte über den aktuellen ökologischen Zustand des Wattenmeeres (Quality Status Report, QSR) erstellt. Darin werden Zustandsänderungen und mögliche Ursachen benannt sowie Maßnahmen inkl. Wirksamkeitsanalyse angegeben.

Seehunde / CMS

Als erstes Regionalabkommen innerhalb der Bonner Konvention (Convention on Migratory Species, CMS) trat das Abkommen zur Erhaltung der Seehunde (Phoca vitulina) im Wattenmeer (Agreement on the Conservation of Wadden Sea Seals, WSSA) am 1991 in Kraft.

Ziel dieses Abkommens ist die Erhaltung bzw. Wiederherstellung eines günstigen Erhaltungszustandes der Seehundpopulation im Wattenmeergebiet der drei Vertragsparteien Dänemark, Deutschland und den Niederlanden. Wesentliche Aufgaben dabei sind:

  • Einrichtung von Schutzgebieten
  • Forschung und Monitoring
  • Entnahmeregelungen
  • Maßnahmen zur Verringerung von Störungen (z.B. Jagd, Tourismus, Schifffahrt)
  • Verringerung von Meeresverschmutzung
  • Öffentlichkeitsarbeit

Ein gemeinsamer Managementplan soll zur Umsetzung der Ziele beitragen.

ASCOBANS / CMS

Das Abkommen zur Erhaltung der Kleinwale in der Nord- und Ostsee (AGREEMENT ON THECONSERVATION OF SMALL CETACEANS OF THE BALTIC, NORTH EAST ATLANTIC, IRISH AND NORTH SEAS, ASCOBANS) legt in der geltenden Fassung die Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit der Vertragsstaaten zum Schutz der Kleinwale fest. Diese sollen grenzübergreifend vor menschlichen Beeinträchtigungen geschützt werden. Konkrete Maßnahmen sind in den dem Abkommen beigefügten Managementplänen enthalten.

Die Schweinswal-Populationen in der Ostsee wurden als eigenständig und besonders bedroht erkannt. Für diese Schweinswal-Populationen gilt der Jastarnia-Plan (ASCOBANS Recovery Plan for Baltic Harbour Porpoises), der 2002 verabschiedet und 2009 sowie 2016 überarbeitet wurde. Ziel dieses speziellen Erhaltungsplans für die Ostsee-Schweinswale ist die Wiederherstellung einer Populationsgröße, die die Biotopkapazität des Ökosystems Ostsee zu 80 % ausfüllt.

BDGD

Die Erklärung/Deklaration von Bergen beinhaltet die Ministererklärung der fünften Internationalen Konferenz zum Schutz der Nordsee, die vom 20.-21. März 2002 in Bergen, Norwegen stattfand. Die Themen umfassen u.a. Schutz von Arten und Lebensräumen, Verhütung von Verschmutzungen, Fischerei, Raumplanung, Abfälle im Meer. Die Minister vereinbarten u.a. ökosystemare Bewirtschaftungsansätze umzusetzen und Regelungen auf der Basis des Rahmenkonzepts in der Anlage 2 der Erklärung zu treffen. In Anlage 3 werden ökologische Qualitätselemente und Qualitätsziele aufgeführt.

Die Göteborg-Deklaration beinhaltet die Erklärung der Minister der Nordseeanrainerstaaten im Rahmen der sechsten fünften Internationalen Konferenz zum Schutz der Nordsee vom 4.-5. Mai 2006 in Göteborg, Schweden zu den Themen Umweltauswirkungen von Schifffahrt und Fischerei.

 

xyz

2.2 Spezifische Anforderungen und Umweltziele

Räumliche Zuordnung der Richtlinien

AWZ 12-sm-Zone Küstengewässer 1) Übergangsgewässer
- - - -
MSRL x x x -
FFH-RL x x x x
Walbeifänge x x x x
HELCOM x x x -
OSPAR x x x x
TWSC - - x x
Seehunde / CMS - x x x
ASCOBANS / CMS x x x x
BDGD x x x x

1) bei WRRL: Basislinie plus eine Seemeile

Es wird ein Beifang von maximal 1.7 % des Bestandes der Schweinswale angestrebt. Für die eigentliche Ostsee müsste die Beifangrate dafür auf zwei Tiere pro Jahr reduziert werden (Berggren et al. 2002).

MSRL

Schaffung von Meeresstrategien, die dem Ziel dienen, spätestens bis zum Jahr 2021, einen guten Zustand der Meeresumwelt zu erreichen, ihren Schutz und ihre Erhaltung auf Dauer zu gewährleisten und eine Verschlechterung der Umweltqualität zu vermeiden.

  • MSRL Artikel 1 und 5
  • MSRL Artikel 9 und 10

MSRL - Artikel 8 und 11, Anhänge III und V

Der Umweltzustand der europäischen Meeresgewässer ist durch koordinierte Überwachungsprogramme zu erfassen und bewerten.

  • MSRL Artikel 8 und Artikel 11, Anhänge III und V

FFH-RL

Sicherung der Artenvielfalt durch die Erhaltung der natürlichen Lebensräume und der wildlebenden Tiere und Pflanzen. Bewahrung oder Wiederherstellung eines günstigen Erhaltungszustandes der natürlichen Lebensräume und wildlebenden Tier- und Pflanzenarten.

  • FFH Artikel 2, Absatz 1 und 2

Ferner liegen Entwürfe für spezifizierte Erhaltungsziele der Schutzgebiete vor.


FFH - Artikel 2 und 11

Die Mitgliedstaaten müssen den Erhaltungszustand der in Artikel 2 genannten Arten und Lebensräume überwachen, und die prioritären Lebensraumtypen und Arten dabei besonders berücksichtigen.

  • FFH Artikel 2
  • FFH Artikel 11

Darüber hinaus sind marine Säuger als lebensraumtypisches Arteninventar von FFH-Lebensraumtypen bewertungsrelevant.

  • Bewertungsschemata der LRT

Walbeifänge

siehe Kap 2.1

VO (EG) 812/2004 - Allgemein

HELCOM

Ziel für Biodiversität im HELCOM Ostsee Aktionsplan:

Lebensfähige Populationen von Seehunden und Schweinswalen

Der Ostsee Aktionsplan wird bis Ende 2021 aktualisiert.

 

HELCOM - Liste der beeinträchtigten und/oder abnehmenden Arten und Lebensräume

HELCOM hat eine Liste bedrohter Arten und Habitate beschlossen.

Des Weiteren wurden Indikatoren erarbeitet, aus denen Monitoringverpflichtungen abzuleiten sind:

Im HELCOM Monitoring Manual werden die Themen dieses Kennblattes unter dem folgenden Programmpunkt (programme topic) betrachtet: Mammals

OSPAR

The Contracting Parties shall (…) take the necessary measures to protect the maritime area against the adverse effects of human activities so as to safeguard human health and to conserve marine ecosystems.

  • OSPAR Übereinkommen Art. 2, Abs. 1

Ecological Quality Objectives:

  • Vorkommen und Verbreitung der beeinträchtigten und/oder abnehmenden Arten in der Nordsee,
  • Populationstrends der Seehunde in der Nordsee: Keine Abnahme der Populationsgröße >10 % über einen Zeitraum von 10 Jahren.
  • Schweinswal-Beifänge: Jährliche Beifänge sollen unter 1,7 % der besten Populationsschätzung liegen.

 

OSPAR - Liste der beeinträchtigten und/oder abnehmenden Arten und Lebensräume

Der Schweinswal steht auf der "OSPAR Liste bedrohter Arten und Lebensräume". Z.Z. wird eine Monitoring & Assessment-Strategy zu dieser Art entwickelt.

  • OSPAR (z.B. MASH 05/3/Info.4-E)
  • Entwurf des Monitoringkonzepts für Schweinswale (MASH 07/3/3-Add.4-E)

 

OSPAR - EcoQOs

Des Weiteren sind aus den EcoQOs Monitoringverpflichtungen für Seehunde und Kegelrobbe abzuleiten.

Harbour and Grey Seal population trends

Bycatch of Harbour Porpoise

  • MASH 05/3/Info.4-E,L
  • EcoQO's
  • Zusammenfassung OSPAR- Überwachungsanforderungen

TWSC

Lebensfähige Bestände und ein natürliches Reproduktionsvermögen der marinen Säuger (Seehund, Kegelrobbe und Schweinswal). Bei Kegelrobbe und Seehund zusätzlich das Überleben der Jungtiere.

  • Stade Erklärung, Kapitel 10

 

TMAP - Wattenmeerplan (Sylt, 2010), Kapitel II.9

Die Überwachungsanforderungen für Seehunde sind im TMAP-Manual, Kap. 2 dargelegt. Sie dienen gleichzeitig der Erfüllung der Verpflichtungen aus dem Seehundabkommen.

Ein Kegelrobben- und Schweinswalmonitoring ist derzeit trilateral nicht verpflichtend.

Seehunde / CMS

CMS / Seal agreement -  Artikel 3, 5 und 8

Gesetz zum Abkommen zum Schutz der Seehunde im Wattenmeer (trilaterales Seehundabkommen) vom 16. Oktober 1990 Originalversion (englisch) Deutsche Version

Artikel III:

Die Vertragsparteien arbeiten eng zusammen mit dem Ziel, eine günstige Erhaltungssituation für die Seehundpopulation herzustellen und zu erhalten.

Artikel V und VIII:

Insbesondere sind folgende Parameter zu überwachen:

  • Populationstrends, beispielsweise durch regelmäßige Erhebungen und Zählungen aus der Luft,
  • das Wandern der Seehunde,
  • Parameter der Seehundpopulation, z.B. Krankheiten, Überlebenschancen, Altersstruktur, Verhältnis der Geschlechter.
  • Konzentrationen der Stoffe, die angesichts der Forschungsergebnisse anscheinend eine wichtige Rolle für die Erhaltungssituation der Seehundpopulation spielen (insbesondere im Gewebe der Seehunde und in Organismen, die von Seehunden gejagt werden)

ASCOBANS / CMS

  1. 1 Die Vertragsparteien verpflichten sich, eng zusammenzuarbeiten, um eine günstige Erhaltungssituation für Kleinwale herbeizuführen und aufrechtzuerhalten. ASCOBANS möchte vorläufig das Anwachsen des Bestandes auf 80% der Tragfähigkeit des Lebensraumes erreichen.

 

ASCOBANS -  

Gesetz zu dem Abkommen vom 31. März 1992 zur Erhaltung der Kleinwale in der Nord- und Ostsee

Monitoringerfordernisse ergeben sich in Deutschland für den Schweinswal als einzige heimische Walart. Die Überwachungsanforderungen sind im Annex, Absatz 2 dargelegt.

Für die Ostsee haben die ASCOBANS-Vertragsstaaten in 2002 den Bestandserholungsplan zur Rettung des Schweinswals in der Ostsee (JASTARNIA-Plan) erstellt.

http://www.ascobans.org/german.html

BDGD

 

BDGD - (Nordsee-Ministerkonferenzen)

Schweinswal-Beifänge: Jährliche Beifänge sollen unter 1,0 % der besten Populationsschätzung liegen.

  • Bergen-Deklaration 2002
  • Göteborg-Deklaration 2006

2.3 Gefährdung

Gefährdet werden die marinen Säugetiere im Wesentlichen durch:

  • Fischerei
  • Schadstoffe
  • Schiffsverkehr (auch Freizeitaktivitäten)
  • Unterwasserlärm

3 - Messkonzept

In Kapitel 3 wird die Überwachung aller Meeres-, Küsten- und Übergangsgewässer entsprechend den Anforderungen nach u.a. MSRL, WRRL, FFH-RL, VRL, OSPAR, HELCOM und TWSC dargestellt. Die Beschreibung des Messkonzepts enthält die Messparameter mit Methoden und Standards zur Datenerhebung, die räumliche und zeitliche Auflösung des Messnetzes und Angaben zur Datenhaltung bzw. –verfügbarkeit.

Die nationalen Messprogramme (Kapitel 3.2) bilden im Sinne eines Baukastensystems die kleinste Einheit in der Meeresumweltüberwachung und beschreiben das Wer - wie - was - wo - und - wann. Die Messprogramme können unterschiedlichen Überwachungsanforderungen dienen. So bedient z.B. das Wasser-Messprogramm für Schadstoffe in der Ostsee sowohl die Monitoringanforderungen nach HELCOM als auch der MSRL.

Aufbauend auf diesen nationalen Messprogrammen folgt das MSRL-Monitoring einer eigenen Struktur mit Monitoringstrategien (in der 1. Berichtsperiode: Monitoringprogramme) und Monitoringprogrammen (in der 1. Berichtsperiode: Subprogramme). Die Monitoringstrategien und Monitoringprogramme sind dabei Berichtsebenen, die eine vergleichbare EU-weite Berichtserstattung gewährleiten sollen.

3.1 Beschreibung des Messnetzes

Die Bestandsüberwachung von Seehunden und Kegelrobben erfolgt durch flächenhafte Aufnahmen (in der Regel durch Flugzählungen und/oder Beobachtungen mit Schiff) bei Schweinswalen auf Transekten mit Flugzeugen. In Gebieten mit geringer Schweinswaldichte wird ein akustisches Monitoring eingesetzt. Die Ermittlung weiterer populationsdynamischer Parameter erfolgt über Totfunduntersuchungen und Probenahmen an lebenden Tieren aus der Wildpopulation (nur Seehund)


Seehund Ostsee

  • Potentielle und aktuelle Liegeplätze monatliche (Juni/Juli 14-tägig) Erfassung von Jung- und Alttieren
  • Erfassung möglichst aller Totfunde und Untersuchung aller geeigneter Exemplare (Pathologie, Virologie)

Seehund Nordsee

Bestand:

  • 2 Befliegungen zur Haarwechselzeit (August)

Reproduktion:

  • 3 Befliegungen zur Wurfzeit (Mai/Juni) (auf Helgoland finden dazu Begehungen statt)

Totfunde:

  • Erfassung möglichst aller Totfunde, Sektion untersuchungsfähiger Tiere (mindestens 20) (Pathologie, gegebenenfalls Virologie)

Gesundheitszustand:

  • 1-2 Probenentnahme an lebenden Tieren aus der Wildpopulation (unter anderem Blut, Faeces) pro Jahr

Kegelrobbe Ostsee

  • Potentielle und aktuelle Liegeplätze monatliche (April 14-tägig) Erfassung von Jung- und Alttieren
  • Erfassung möglichst aller Totfunde und Untersuchung aller geeigneter Exemplare (Pathologie)

Kegelrobbe Nordsee

Bestand:

  • 2 Befliegungen oder Begehungen (Helgoland) zur Haarwechselzeit (März/April)

Reproduktion:

  • mindestens 3 Surveys per Schiff/Flugzeug oder Begehungen (Helgoland) zur Wurfzeit (Dezember/Januar)

Totfunde:

  • Erfassung möglichst aller Totfunde (Pathologie)

Schweinswal Ostsee

Linien-Transekte per Flugzeug: (Abbildung 1)

  • Ostsee westlich Fehmarn (gemäß MINOS-Gebietsdesign Gebiet E, gegebenenfalls Osterweiterung) 2 mal in sechs Jahren im Sommer möglichst im Verbund mit DK
  • Ostsee zwischen Fehmarn und Oderbank (gemäß MINOS-Gebieten F und G) im Zusammenhang mit Vogelerfassungen im Winter.

Abbildung 1: MINOS-Gebiets- und Transektdesign für Schweinswalerfassungsflüge Abbildung 1 als PDF-Dokument Stationary Acoustic Monitoring (POD): (Abbildung 2)

Ganzjährig:

  • Kieler Bucht (3 MINOS-Stationen A1-A3)
  • Ostsee um Fehmarn (5 MINOS-Stationen B1, B2, B5-B7)
  • Mecklenburger Bucht (4 MINOS-Stationen C8-C11)
  • Darß (6 MINOS-Stationen D8, D9, D10, D13, D14, E16)
  • Rügen (3 MINOS-Stationen E 17, F18, F21)
  • Pommersche Bucht (6 MINOS-Stationen G23, G25, H19, H21, H23, H28)

Abbildung 2: Schweinswalmonitoring Abbildung 2 als PDF-Dokument

Totfunde:

  • Erfassung möglichst aller Totfunde und Untersuchung aller geeigneten Exemplare (Pathologie)

Beifang:

  • Vollständige und ganzjährige Erfassung der Beifänge gemäß internationaler Verpflichtungen, Untersuchung aller geeigneten Exemplare (Pathologie)

Schweinswal Nordsee

Linien-Transekte per Flugzeug: (Abbildung 1)

  • Kompletterfassung 2 mal in 6 Jahren Juni (Transekte in Anlehnung an MINOS-Gebietsdesign Gebiete A-D), Transektabstand 10 km
  • Erfassung in Schutzgebieten jährlich: MINOS-Gebiet C (Transektabstand 5 km) 2 mal Juni/Juli
  • Hoheitsgebiet NI und HH mit Erweiterung SCI BRG (Transektabstand 5 km) jährlich: 2 mal März/April

Stationary Acoustic Monitoring (POD):

Ganzjährig:

  • NP-Niedersächsisches Wattenmeer 2 Stationen, NP Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer 3 Stationen (MINOS Standorte)

Totfunde:

  • Erfassung möglichst aller Totfunde und Untersuchung aller geeigneten Exemplare (Pathologie)

Beifang:

  • Vollständige und ganzjährige Erfassung der Beifänge gemäß internationaler Verpflichtungen, Untersuchung aller geeigneten Exemplare (Pathologie).

3.2 Monitoring-Aktivitäten

Hinweis auf noch zu bearbeitenden Text Die im Folgenden aufgeführten Mess-Programme, die sich lediglich durch den Nachsatz im Namen unterscheiden, sind momentan Duplikate und enthalten somit noch identischen Text. Die Überarbeitung erfolgt in Kürze.

 
Abundanz, Reproduktion und Verbreitung marine Säuger (Ostsee) - Flugerfassung (Messprogramm-Nr. 184)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • BfN
  • LLUR SH
  • LUNG MV
Beteiligte Institutionen -
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.01.2008
Ende des Messprogramms -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

Schweinswalmonitoring seit 2008, Liegeplätze Robben seit 2006

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer BAL
Meeresgewässerregion
  • Ausschließliche Wirtschaftszone
  • Hoheitsgewässer
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion

Kompletterfassung, Erfassung in Schutzgebieten

Prozentuale Abdeckung -
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente

Die Erfassung in unterschiedlichen Jahreslebensräumen ermöglicht Analysen zu den aufgeführten Habitaten. Schweinswale werden in östlicher und westlicher Ostsee mit Hilfe unterschiedlicher Methoden erfasst (West: visuell; Ost: akustisch)

Weitere gemessene Parameter

Species distribution, Migration patterns, Population size, Life history stage, Reproduction rate, Species present, Species abundance, Spatial extent of pressure, Temporal changes in activity

Zweck des Messprogramms
  • Umweltzustand und Auswirkungen
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms -
Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode

Transekte des Schweinswalmonitorings (Stand:30.09.2019)Transektflüge

Beschreibung Probenahme-Methode

Methoden-Standards BLMP (QS-Stelle UBA) in Entwicklung

Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs BLMP-online Kennblatt "Säuger" http://fino.bsh.de/blmpweb/kennblatt?id=9&kapitel=3&html=on
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

offen, Schweinswal: alle 2 Jahre Bestandserfassung und Jungtieranteil westliche Ostsee, ganzjährig POD-Monitoring östliche Ostsee, Robben: mind. 12 Liegeplatzerfassung

Frequenz andere
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit

Schweinswal: jahreszeitenbezogene Transektflüge jährlich, Robben: monatliche Erfassung potentieller und aktueller Liegeplätze (Jung- und Alttiere)

Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014)
  • 1.1.3 Verbreitung des Schweinswales
  • 1.2.3 Abundanz von Schweinswalen
  • 1.1.1 Verbreitungsgebiete und –muster von Seehunden und Kegelrobben in Aufzuchtskolonien/auf Liegeplätzen
  • 1.1.1 Verbreitung von Ostsee-Robben
  • 1.2.1 Abundanz von Ostsee-Robben
  • 1.2.2 Seehunde und Kegelrobben an Aufenthaltsorten
  • 1.3.1 Vermehrungstrends von Robben
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Ostsee)
  • Mobile Arten (Meeressäuger) - Abundanz und/oder Biomasse
  • Mobile Arten (Meeressäuger) - Bestandsmerkmale
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm -
HELCOM-Indikatoren
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift Verbreitung und Abundanz des Schweinswales
Download-Link bei den regionalen Konventionen -
Bemerkung zum regionalen Status candidate
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift -
Download-Link bei den regionalen Konventionen -
Bemerkung zum regionalen Status -
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift Verbreitung und Abundanz des Schweinswales
Download-Link bei den regionalen Konventionen -
Bemerkung zum regionalen Status candidate
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift -
Download-Link bei den regionalen Konventionen -
Bemerkung zum regionalen Status -
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift Verbreitung der Robben
Download-Link bei den regionalen Konventionen -
Bemerkung zum regionalen Status core, Study reservation von DE wg. GES
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift Verbreitung der Robben
Download-Link bei den regionalen Konventionen -
Bemerkung zum regionalen Status core, Study reservation von DE wg. GES
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift -
Download-Link bei den regionalen Konventionen -
Bemerkung zum regionalen Status -
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift Populationstrends und Abundanz der Robben
Download-Link bei den regionalen Konventionen -
Bemerkung zum regionalen Status core
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift -
Download-Link bei den regionalen Konventionen -
Bemerkung zum regionalen Status -
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift Verbreitung der Robben
Download-Link bei den regionalen Konventionen -
Bemerkung zum regionalen Status core, Study reservation von DE wg. GES
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift Populationstrends und Abundanz der Robben
Download-Link bei den regionalen Konventionen -
Bemerkung zum regionalen Status core
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand
  • Andere (spezifizieren)
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand

Deutsche Hoheitsgewässer (AWZ + Küstengewässer), MINOS-Zählgebiete

Datenzugriff - Bereitstellung Bereitstellung der Daten in einem internationalem Daten-Center (z.B. RSC, ICES, EEA, EMODnet)
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum 01.01.2015
Datenzugriff - Datentyp
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz andere
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz -
Datenzugriff - INSPIRE-Standard
  • Umweltüberwachung
Datenzugriff - Rechte freier Zugriff
Link zu den Daten -
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff

Web-GIS und Metadaten-Katalog werden national aktuell entwickelt.

Ergänzende Angaben zu den Daten -
Gesundheitszustand marine Säuger (Nordsee) - Lebendmonitoring Seehund (Messprogramm-Nr. 182)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • LKN.SH / NPV
  • NLPV NI
  • NPV HH
Beteiligte Institutionen -
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.01.1991
Ende des Messprogramms -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum -
Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer ANS
Meeresgewässerregion
  • Hoheitsgewässer
  • Küstengewässer (WRRL)
  • Übergangsgewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion

Tiere des Monitorings entstammen diesen Gebieten

Prozentuale Abdeckung 100
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente -
Weitere gemessene Parameter

Todesursache, Fitness, Gesundheitszustand

Zweck des Messprogramms
  • Umweltzustand und Auswirkungen
  • Belastung in der marinen Umwelt
  • Wirksamkeit von Maßnahmen
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms -
Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode -
Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs BLMP-online Kennblatt "Säuger" http://fino.bsh.de/blmpweb/kennblatt?id=9&kapitel=3&html=on
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

offen. Untersuchung aller Wal- und Kegelrobbentotfunde, mind. 20 Seehundtotfunde, Probenahme zu Seehundlebenduntersuchungen abhängig von der Anzahl gefangener Tiere

Frequenz andere
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit

Nach Totfundaufkommen, 1 – 2 Fangaktionen pro Jahr für Lebenduntersuchungen

Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014)
  • 1.4.1 Gesundheitszustand von Robben
  • 1.5.2 Todesursache von Cetaceen-Totfunden
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Nordsee)
  • Mobile Arten (Meeressäuger) - Gesundheitszustand
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand
  • Andere (spezifizieren)
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand

Deutsche Küstengewässer (AWZ + Küstengewässer)

Datenzugriff - Bereitstellung Bereitstellung der Daten in einem internationalem Daten-Center (z.B. RSC, ICES, EEA, EMODnet)
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum 01.01.2015
Datenzugriff - Datentyp
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz andere
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz -
Datenzugriff - INSPIRE-Standard
  • Umweltüberwachung
Datenzugriff - Rechte beschränkter Zugang durch spezfischen Nutzungsvertrag
Link zu den Daten -
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff

Web-GIS und Metadaten-Katalog werden national aktuell entwickelt.

Ergänzende Angaben zu den Daten

Die Daten liegen bei den zuständigen Behörden und können auf Anfrage dort abgefordert werden.

Abundanz, Reproduktion und Verbreitung mariner Säuger (Nordsee) - Akustik (Messprogramm-Nr. 181)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • BfN
  • LKN.SH / NPV
  • NLPV NI
Beteiligte Institutionen -
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.01.2010
Ende des Messprogramms -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

POD Monitoring seit 2010

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer ANS
Meeresgewässerregion
  • Hoheitsgewässer
  • Küstengewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion

Erfassung in Schutzgebieten

Prozentuale Abdeckung 100
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente -
Weitere gemessene Parameter

Species distribution, Migration patterns, Population size, Life history stage, Reproduction rate, Species present, Species abundance, Spatial extent of pressure, Temporal changes in activity

Zweck des Messprogramms
  • Umweltzustand und Auswirkungen
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms -
Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode -
Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs BLMP-online Kennblatt "Säuger" http://fino.bsh.de/blmpweb/kennblatt?id=9&kapitel=3&html=on TMAP http://www.waddensea-secretariat.org/monitoring-tmap/manual-guidelines
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr 12
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

Seehund: 2 x Bestandserfassung, 3 x Jungtieranteil, Kegelrobbe: 2 x Bestandserfassung, ca. 3 x Jungtieranteil, Schweinswal: 1 x Bestandserfassung und Jungtieranteil

Frequenz kontinuierlich
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit -
Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014)
  • 1.1.3 Verbreitungsgebiete und –muster von regelmäßig vorkommenden Cetaceen
  • 1.2.3 Abundanz von regelmäßig vorkommenden Cetaceen innerhalb relevanter Zeiträume
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Nordsee)
  • Mobile Arten (Meeressäuger) - Abundanz und/oder Biomasse
  • Mobile Arten (Meeressäuger) - Bestandsmerkmale
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand
  • Andere (spezifizieren)
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand

Deutsches Hoheitsgebiet (AWZ + Küstengewässer)

Datenzugriff - Bereitstellung Bereitstellung der Daten in einem nationalen Daten-Center
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum 01.01.2015
Datenzugriff - Datentyp
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz andere
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz

jahreszeitenbezogen Seehund-Zählungen, jahreszeitenbezogen Schweinswal-Transektflüge (nach Gebiet jährlich oder alle 3 Jahre), jahreszeitenbezogene Kegelrobben-Zählungen

Datenzugriff - INSPIRE-Standard
  • Umweltüberwachung
Datenzugriff - Rechte beschränkter Zugang durch spezfischen Nutzungsvertrag
Link zu den Daten http://fino.bsh.de/blmpweb/kennblatt?id=9&kapitel=3&html=on
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff

Web-GIS und Metadaten-Katalog werden national aktuell entwickelt.

Ergänzende Angaben zu den Daten

Die Daten liegen bei den zuständigen Behörden und können auf Anfrage dort abgefordert werden.

Abundanz, Reproduktion und Verbreitung mariner Säuger (Nordsee) - Flugerfassung (Messprogramm-Nr. 186)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • BfN
  • LKN.SH / NPV
  • NLPV NI
  • NPV HH
Beteiligte Institutionen
  • LAVES
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.01.1975
Ende des Messprogramms -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

Seehundmonitoring seit 1975, Kegelrobbenmonitoring seit 2009, Schweinswalmonitoring seit 2009

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer ANS
Meeresgewässerregion
  • Ausschließliche Wirtschaftszone
  • Hoheitsgewässer
  • Küstengewässer (WRRL)
  • Übergangsgewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion

Kompletterfassung, Erfassung in Schutzgebieten

Prozentuale Abdeckung 100
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente -
Weitere gemessene Parameter

Species distribution, Migration patterns, Population size, Life history stage, Reproduction rate, Species present, Species abundance, Spatial extent of pressure, Temporal changes in activity

Zweck des Messprogramms
  • Umweltzustand und Auswirkungen
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms -
Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode
  • regelmäßige schiffs- und flugzeuggestützte Zählungen entlang von Transekten
  • Observerflüge in niedriger Flughöhe (183 m)
  • digitale Erfassungsflüge in größeren Flughöhe (> 400 m)
Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs BLMP-online Kennblatt "Säuger" http://fino.bsh.de/blmpweb/kennblatt?id=9&kapitel=3&html=on TMAP http://www.waddensea-secretariat.org/monitoring-tmap/manual-guidelines
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr 12
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

Seehund: 2 x Bestandserfassung, 3 x Jungtieranteil, Kegelrobbe: 2 x Bestandserfassung, ca. 3 x Jungtieranteil, Schweinswal: 1 x Bestandserfassung und Jungtieranteil

Frequenz andere
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit

jahreszeitenbezogen Seehund-Zählungen, jahreszeitenbezogen Schweinswal-Transektflüge (jährlich), jahreszeitenbezogene Kegelrobben-Zählungen

Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014)
  • 1.1.1 Verbreitung von Seehunden und Kegelrobben
  • 1.1.2 Seehunde und Kegelrobben an Aufenthaltsorten
  • 1.1.3 Verbreitungsgebiete und –muster von regelmäßig vorkommenden Cetaceen
  • 1.2.1 Abundanz von Seehunden und Kegelrobben
  • 1.2.2 Seehunde und Kegelrobben an Aufenthaltsorten
  • 1.2.3 Abundanz von regelmäßig vorkommenden Cetaceen innerhalb relevanter Zeiträume
  • 1.3.1 Neugeborene Jungtiere von Seehunden und Kegelrobben
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Nordsee)
  • Mobile Arten (Meeressäuger) - Abundanz und/oder Biomasse
  • Mobile Arten (Meeressäuger) - Bestandsmerkmale
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand
  • Andere (spezifizieren)
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand

Deutsches Hoheitsgebiet (AWZ + Küstengewässer)

Datenzugriff - Bereitstellung Bereitstellung der Daten in einem nationalen Daten-Center
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum 01.01.2015
Datenzugriff - Datentyp
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz andere
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz

jahreszeitenbezogen Seehund-Zählungen, jahreszeitenbezogen Schweinswal-Transektflüge (nach Gebiet jährlich oder alle 3 Jahre), jahreszeitenbezogene Kegelrobben-Zählungen

Datenzugriff - INSPIRE-Standard
  • Umweltüberwachung
Datenzugriff - Rechte beschränkter Zugang durch spezfischen Nutzungsvertrag
Link zu den Daten http://fino.bsh.de/blmpweb/kennblatt?id=9&kapitel=3&html=on
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff

Web-GIS und Metadaten-Katalog werden national aktuell entwickelt.

Ergänzende Angaben zu den Daten

Die Daten liegen bei den zuständigen Behörden und können auf Anfrage dort abgefordert werden.

Gesundheitszustand marine Säuger (Nordsee) - Totfunde (Messprogramm-Nr. 187)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • LKN.SH / NPV
  • NLPV NI
  • NPV HH
Beteiligte Institutionen -
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.01.1991
Ende des Messprogramms -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum -
Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer ANS
Meeresgewässerregion
  • Festlandbereich des MS
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion

Tiere des Monitorings entstammen diesen Gebieten

Prozentuale Abdeckung 100
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente -
Weitere gemessene Parameter

Todesursache, Fitness, Gesundheitszustand

Zweck des Messprogramms
  • Umweltzustand und Auswirkungen
  • Belastung in der marinen Umwelt
  • Verursachende menschliche Aktivitäten für Belastungen
  • Wirksamkeit von Maßnahmen
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms -
Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode -
Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs BLMP-online Kennblatt "Säuger" http://fino.bsh.de/blmpweb/kennblatt?id=9&kapitel=3&html=on
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

offen. Untersuchung aller Wal- und Kegelrobbentotfunde, mind. 20 Seehundtotfunde, Probenahme zu Seehundlebenduntersuchungen abhängig von der Anzahl gefangener Tiere

Frequenz andere
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit

Nach Totfundaufkommen

Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014)
  • 1.4.1 Gesundheitszustand von Robben
  • 1.5.2 Todesursache von Cetaceen-Totfunden
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Nordsee)
  • Mobile Arten (Meeressäuger) - Gesundheitszustand
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand
  • Andere (spezifizieren)
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand

Deutsche Küstengewässer (AWZ + Küstengewässer)

Datenzugriff - Bereitstellung Bereitstellung der Daten in einem internationalem Daten-Center (z.B. RSC, ICES, EEA, EMODnet)
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum 01.01.2015
Datenzugriff - Datentyp
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz andere
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz -
Datenzugriff - INSPIRE-Standard
  • Umweltüberwachung
Datenzugriff - Rechte beschränkter Zugang durch spezfischen Nutzungsvertrag
Link zu den Daten -
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff

Web-GIS und Metadaten-Katalog werden national aktuell entwickelt.

Ergänzende Angaben zu den Daten

Die Daten liegen bei den zuständigen Behörden und können auf Anfrage dort abgefordert werden.

Abundanz, Reproduktion und Verbreitung marine Säuger (Ostsee) - Akustik (Messprogramm-Nr. 189)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • BfN
  • LLUR SH
  • LUNG MV
Beteiligte Institutionen -
Institutionen Zusatzangaben -
Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.01.2008
Ende des Messprogramms -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

Schweinswalmonitoring seit 2008

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer BAL
Meeresgewässerregion
  • Ausschließliche Wirtschaftszone
  • Hoheitsgewässer
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion

Kompletterfassung, Erfassung in Schutzgebieten

Prozentuale Abdeckung -
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente

Die Erfassung in unterschiedlichen Jahreslebensräumen ermöglicht Analysen zu den aufgeführten Habitaten. Schweinswale werden in östlicher und westlicher Ostsee mit Hilfe unterschiedlicher Methoden erfasst (West: visuell; Ost: akustisch)

Weitere gemessene Parameter

Species distribution, Migration patterns, Population size, Life history stage, Reproduction rate, Species present, Species abundance, Spatial extent of pressure, Temporal changes in activity

Zweck des Messprogramms
  • Umweltzustand und Auswirkungen
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms -
Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode

Methoden-Standards BLMP (QS-Stelle UBA) in Entwicklung

Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs BLMP-online Kennblatt "Säuger" http://fino.bsh.de/blmpweb/kennblatt?id=9&kapitel=3&html=on
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

offen, Schweinswal: alle 2 Jahre Bestandserfassung und Jungtieranteil westliche Ostsee, ganzjährig POD-Monitoring östliche Ostsee, Robben: mind. 12 Liegeplatzerfassung

Frequenz kontinuierlich
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit

Schweinswal:  POD-Monitoring ganzjährig

Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014)
  • 1.1.3 Verbreitung des Schweinswales
  • 1.2.3 Abundanz von Schweinswalen
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Ostsee)
  • Mobile Arten (Meeressäuger) - Abundanz und/oder Biomasse
  • Mobile Arten (Meeressäuger) - Bestandsmerkmale
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm -
HELCOM-Indikatoren
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift Verbreitung und Abundanz des Schweinswales
Download-Link bei den regionalen Konventionen -
Bemerkung zum regionalen Status candidate
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift -
Download-Link bei den regionalen Konventionen -
Bemerkung zum regionalen Status -
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift Verbreitung und Abundanz des Schweinswales
Download-Link bei den regionalen Konventionen -
Bemerkung zum regionalen Status candidate
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand
  • Andere (spezifizieren)
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand

Deutsche Hoheitsgewässer (AWZ + Küstengewässer), MINOS-Zählgebiete

Datenzugriff - Bereitstellung Bereitstellung der Daten in einem internationalem Daten-Center (z.B. RSC, ICES, EEA, EMODnet)
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum 01.01.2015
Datenzugriff - Datentyp
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz andere
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz -
Datenzugriff - INSPIRE-Standard
  • Umweltüberwachung
Datenzugriff - Rechte freier Zugriff
Link zu den Daten -
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff

Web-GIS und Metadaten-Katalog werden national aktuell entwickelt.

Ergänzende Angaben zu den Daten -
Abundanz, Reproduktion und Verbreitung marine Säuger (Ostsee) - Liegeplätze (Messprogramm-Nr. 190)
Allgemeine Informationen
Messende Institute
Zuständige Institutionen
  • LLUR SH
  • LUNG MV
Beteiligte Institutionen
  • BfN
  • Nationalparkämter
Institutionen Zusatzangaben

DMM, Biosphärenreservate, Buchtranger Wismarbucht

Zeitraum
Beginn des Messprogramms 01.12.2006
Ende des Messprogramms -
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum

Liegeplätze Robben seit 2006

Räumliche Abdeckung
Meeresgewässer BAL
Meeresgewässerregion
  • Hoheitsgewässer
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion

Erfassung potentieller und aktueller Liegeplätze

Prozentuale Abdeckung -
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente

Die Erfassung in unterschiedlichen Jahreslebensräumen ermöglicht Analysen zu den aufgeführten Habitaten. Schweinswale werden in östlicher und westlicher Ostsee mit Hilfe unterschiedlicher Methoden erfasst (West: visuell; Ost: akustisch)

Weitere gemessene Parameter

Species distribution, Migration patterns, Population size, Life history stage, Reproduction rate, Species present, Species abundance, Spatial extent of pressure, Temporal changes in activity

Zweck des Messprogramms
  • Umweltzustand und Auswirkungen
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms -
Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode -
Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs -
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr -
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr

offen, Schweinswal: alle 2 Jahre Bestandserfassung und Jungtieranteil westliche Ostsee, ganzjährig POD-Monitoring östliche Ostsee, Robben: mind. 12 Liegeplatzerfassung

Frequenz monatlich
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit

Robben: monatliche Erfassung potentieller und aktueller Liegeplätze (Jung- und Alttiere)

Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014)
  • 1.1.1 Verbreitungsgebiete und –muster von Seehunden und Kegelrobben in Aufzuchtskolonien/auf Liegeplätzen
  • 1.1.1 Verbreitung von Ostsee-Robben
  • 1.2.1 Abundanz von Ostsee-Robben
  • 1.2.2 Seehunde und Kegelrobben an Aufenthaltsorten
  • 1.3.1 Vermehrungstrends von Robben
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Ostsee)
  • Mobile Arten (Meeressäuger) - Abundanz und/oder Biomasse
  • Mobile Arten (Meeressäuger) - Bestandsmerkmale
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm -
HELCOM-Indikatoren
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift -
Download-Link bei den regionalen Konventionen -
Bemerkung zum regionalen Status -
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift Verbreitung der Robben
Download-Link bei den regionalen Konventionen -
Bemerkung zum regionalen Status core, Study reservation von DE wg. GES
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift Verbreitung der Robben
Download-Link bei den regionalen Konventionen -
Bemerkung zum regionalen Status core, Study reservation von DE wg. GES
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift -
Download-Link bei den regionalen Konventionen -
Bemerkung zum regionalen Status -
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift Populationstrends und Abundanz der Robben
Download-Link bei den regionalen Konventionen -
Bemerkung zum regionalen Status core
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift -
Download-Link bei den regionalen Konventionen -
Bemerkung zum regionalen Status -
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift Verbreitung der Robben
Download-Link bei den regionalen Konventionen -
Bemerkung zum regionalen Status core, Study reservation von DE wg. GES
Name des Indikator-Texts/der Kapitel-Überschrift Populationstrends und Abundanz der Robben
Download-Link bei den regionalen Konventionen -
Bemerkung zum regionalen Status core
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand
  • Andere (spezifizieren)
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand

Deutsche Hoheitsgewässer (AWZ + Küstengewässer), MINOS-Zählgebiete

Datenzugriff - Bereitstellung Bereitstellung der Daten in einem internationalem Daten-Center (z.B. RSC, ICES, EEA, EMODnet)
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum 01.01.2015
Datenzugriff - Datentyp
  • Daten-Produkte
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz andere
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz -
Datenzugriff - INSPIRE-Standard
  • Umweltüberwachung
Datenzugriff - Rechte freier Zugriff
Link zu den Daten -
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff

Web-GIS und Metadaten-Katalog werden national aktuell entwickelt.

Ergänzende Angaben zu den Daten -

3.3 Zusätzliche Parameter

Für die Bewertung und Interpretation der Messergebnisse werden folgende zusätzliche Parameter herangezogen:
  • Fischerei (Techniken)
  • Schiffsverkehr
  • technische Eingriffe
  • Schadstoffe in Nahrungsorganismen

4 - Bewertung

Bis zum 15. Oktober 2012 waren auf der Grundlage der Anfangsbewertung (Art. 8 MSRL) und der sogenannten Deskriptoren (Anhang I MSRL) erstmals Merkmale für den guten Umweltzustand (GES) der deutschen Meeresbereiche zu beschreiben (Art. 9 MSRL). Die Festlegung spezifischer Grenz- und Schwellenwerte bzw. anderer Quantifizierungen im Sinne eines GES für alle MSRL-Themen (Art. 10 MSRL) war zu diesem Zeitpunkt noch nicht möglich.

Die im Jahr 2014 übermittelten Überwachungsprogramme folgten der Struktur des mittlerweile abgelösten Beschlusses der Kommission (EU) 2010/477. Dieser wurde durch den Beschluss der Kommission (EU) 2017/848 ersetzt, welcher nun die Definitionen der einzelnen Bewertungskriterien und methodischen Standards nach Art. 9 MSRL nachvollziehbarer strukturiert und in seiner Terminologie den Vorgaben der MSRL entspricht.

Die Ergebnisse von Überprüfung und Aktualisierung der Bewertung des Zustandes, Beschreibung des guten Zustandes und Festlegung von Umweltzielen wurden 2018 an die EU-Kommission berichtet. Der Zustandsbericht von 2018 berücksichtigt bestehende Zustandsbewertungen anderer EG-Richtlinien wie z.B. WRRL, FFH-RL und VRL. Darüber hinaus wurden die Arbeiten der regionalen Meeresschutzübereinkommen für Nordsee und Ostsee (OSPAR und HELCOM) herangezogen.

  • Übersicht der Deskriptoren zur Festlegung des guten Umweltzustands (Anhang I MSRL):  hier
  • Übersicht der Bewertungskriterien für die Beschreibung eines guten Umweltzustandes:
  • Aktueller Entwicklungsstand von Indikatoren zur Bewertung des Zustands:  hier

In Kapitel 4 werden die Bewertungskriterien und -verfahren auf der Ebene von Messparametern und/oder Indikatoren und Zuordnung zu thematischen Bewertungen dargestellt.

 

4.1 Allgemeine Informationen zur Bewertung (Nord- und Ostsee)

MSRL-Bewertung, aktueller Stand, Säugetiere
Richtlinie: Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie
Bemerkung:

1. Einsatzbereite Bewertungsverfahren MSRL:

2. In Entwicklung befindliche Bewertungsverfahren:

FFH-Bewertung Meeressäugetiere
Bewertungsverfahren bzw. Handlungsanweisung:

Schnitter et al. (2006)

Richtlinie: Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie

4.2 Informationen zur Bewertung in der Nordsee bzw. nach OSPAR

MSRL-Bewertung Meeressäugetiere
Richtlinie: Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie

4.3 Informationen zur Bewertung in der Ostsee bzw. nach HELCOM

MSRL-Bewertung Meeressäugetiere
Richtlinie: Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie

5 - Qualitätssicherung

Die am BLMP beteiligten Einrichtungen sind verpflichtet, in Eigenverantwortung Qualitätsmanagementsysteme in Anlehnung an die DIN EN ISO/IEC 17025 zu etablieren und aufrecht zu erhalten (ARGE BLMP-Beschluss 2006). Das beinhaltet die Durchführung sowohl interner als auch externer Qualitätssicherungsmaßnahmen zur Sicherstellung zuverlässiger und vergleichbarer Untersuchungsergebnisse. Dabei werden sie durch die Qualitätssicherungsstelle des BLMP am Umweltbundesamt (QS-Stelle) unterstützt, die als unabhängige nicht direkt am Monitoring beteiligte Institution für die Koordinierung der Qualitätssicherungsmaßnahmen im Rahmen des BLMP zuständig ist. Die erforderlichen einrichtungsübergreifenden Abstimmungen erfolgen in der Arbeitsgruppe „Qualitätssicherung“ (AG QS), in der Experten aus Bund und Küstenländern vertreten sind. Durch enge Zusammenarbeit mit der AG ErBe sowie deren Fach-Arbeitsgruppen ist die direkte Verbindung zu den messenden Einrichtungen gewährleistet.

Die QS-Stelle ist für die Erarbeitung von Handreichungen wie z.B. Leitlinien zur Methodenvalidierung und von Qualitätsmanagement-Musterdokumenten zuständig. Sie organisiert Workshops und führt Ringversuche zu den im Rahmen des BLMP eingesetzten Untersuchungsverfahren und Matrizes durch. Seit 2001 bietet die QS-Stelle den BLMP-Laboratorien auch die Durchführung externer Audits auf Grundlage der DIN EN ISO 17025 mit entsprechend geschultem Personal an.

Das Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO/IEC 17025 schließt folgende Punkte ein:

  • dokumentierte Validierung/Verifizierung der eingesetzten Untersuchungsmethoden zur Ermittlung der Verfahrenskenndaten,
  • kontinuierlicher Nachweis der verfahrensspezifischen Richtigkeit und Präzision, z.B. durch das Führen von Kontrollkarten und den Einsatz von (zertifizierten) Referenzmaterialien, soweit möglich,
  • die Qualifikation und regelmäßige Schulung des Personals bezüglich der eingesetzten Verfahren,
  • die regelmäßige Durchführung von internen und externen Audits,
  • die regelmäßige Teilnahme an nationalen und internationalen Laborvergleichen, Ringversuchen, Schulungen und Workshops sowie deren Auswertung.

Da durch die QS-Stelle (biologischer Bereich) nicht jährlich Workshops und Ringversuche und auch nicht für alle Parameter angeboten werden können, sollten regelmäßig bilateral und eigenständig Laborvergleichsanalysen zwischen den Laboren organisiert werden, deren Ergebnisse in der AG Qualitätssicherung vorgestellt und diskutiert werden. Auch sind Angebote anderer nationaler/internationaler Anbieter zu nutzen.
Grundsätzlich ist bei Langzeitmessreihen auf eine Kontinuität der Bearbeiter sowie auf eine entsprechende Qualifizierung zu achten.

Die Labore müssen die rechtzeitige und vollständige Übermittlung der Untersuchungsergebnisse an die MUDAB auf Basis der MUDAB-Datenformate, einschließlich der als Mindestmaß definierten QS-Angaben, die aber die internationalen Vorgaben (ICES) abdecken, gewährleisten.

 

Für externe QM-Maßnahmen werden Angebote folgender Anbieter genutzt:

  • QS-Stelle (des BLMP am UBA (Workshops, Normung bei DIN, CEN und ISO, Begleitung der Etablierung von QM-Systemen, Erarbeitung von Muster-SOPs, Durchführung von Audits))

5.1 Messende Einrichtungen

Bund/Länder* messende   Behörden
Bund BfN
Hamburg  
Mecklenburg-Vorpommern LUNG MV , LVA-MV
Niedersachsen NLPV NI , LAVES
Schleswig-Holstein LLUR SH , MELUR , LKN.SH

* An der gemeinschaftlichen, föderalen Umsetzung der Aufgaben des Meeresschutzes sind folgende Ministerien von Bund und Küstenländern beteiligt:

  • Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)
  • Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)
  • Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)
  • Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau der Freien Hansestadt Bremen (SKUMS HB)
  • Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft der Freien und Hansestadt Hamburg (BUKEA HH)
  • Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Mecklenburg-Vorpommern (LM MV)
  • Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz (MU NI)
  • Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein (MELUND SH)

5.2 Monitoring-Leitfäden

Folgende Leitlinien dienen als Grundlage für die Ausgestaltung und Qualitätssicherung des Messprogramms:
  • OSPAR, 2004: JAMP - Guidelines on quality assurance for biological monitoring in the OSPAR area.; ICES Techniques in Marine Environment Sciences; 32; 2004. Download
  • BSH, 2013: Standard - Untersuchung der Auswirkungen von Offshore-Windenergieanlagen auf die Meeresumwelt (StUK 4). Download
  • Müller G., Kaim, U. Haas, L., Greiser-Wilke, I., Wohlsein, P., Siebert, U. and W. Baumgärtner,, 004,: Phocine distemper virus: characterization of the Morbillivirus causing the seal epizootic in North-western Europe in 2002. - Archive o
  • Buckland, S., Anderson, D. R., Burnham, K. P., Laake, J. L, Borchers, D. L. and L. Thomas, 2001: Introduction to Distance Sampling: Estimating abundance of biological populations. Oxford University Press Inc., New York.
  • Diederichs, A., Nehls, G. und I. K. Petersen, 2002: Flugzeugzählungen zur großflächigen Erfassung von Seevögeln und marinen Säugern als Grundlage für Umweltverträglichkeitsstudien im Offshorebereich. SEEVÖGEL, Band 23, Heft 2: 38 - 46. Download
  • Hiby, A. R. and P. Lovell, 1998: Using aircraft in tandem formation to estimate abundance of harbour porpoise. Biometrics 54: 1280 - 1289.
  • Siebert, U., Wünschmann, A., Weiss, R., Frank, H., Benke, H. and K. Frese, 2001: Post-mortem findings in Harbour porpoises (Phocoena phocoena) from the German North and Baltic Seas. J. Comp. Path. 2007, Vol. 124: 102 - 114.
  • Siebert, U., Wohlsein, P., Lehnert, K. and W. Baumgärtner, 2007: Pathological Findings in Harbour Seals (Phoca vitulina): 1996-2005. J. Comp. Path. 2007, Vol. 137: 47 - 58.

5.4 Aktivitäten

Für alle Teilbereiche des Säugermonitorings liegen Anleitungen zu standardisierten Erfassungsmethoden vor. Ihre Anwendung setzt in jedem Fall vertiefte Kenntnisse bei der Bestimmung und Zählung von Arten in der jeweiligen Situation voraus (gegebenenfalls auf größere Distanz), die in der Regel nur durch gute Schulung und/oder möglichst mehrjährige Erfahrung erworben werden kann.

 

Handreichungen, Musterdokumente

Die folgende Auflistung gibt einen Überblick über vorhandene QM-Dokumente und durchgeführte externe QM-Maßnahmen:
  • Qualitätssicherungsstelle des BLMP am UBA, 2008: Muster-Qualitätsmanagementhandbuch für Laboratorien des Bund/Länder-Messprogramms nach DIN EN ISO/IEC 17025, Version: 01 vom 01.02.2008, Umweltbundesamt.
 

Ringversuche

Im Rahmen des BLMP bisher nicht verfügbar.

Workshops, Schulungen

  • European Cetacean Society, 2015:
    Workshop „New mitigation methods and evolving acoustic exposure guidelines“; 21.03.2015, St. Julian/Malta
  • Qualitätssicherungsstelle des BLMP am UBA, 2007:
    Workshop „Akkreditierung von Laboratorien nach DIN EN ISO/IEC 17025“; 08.02.2007, Berlin
  • European Cetacean Society, 2006:
    Workshop „Static Acoustic Monitoring of Cetaceans“; 02.04.2006, Gdynia/Poland
  • MINOSplus-Projekt, 2006:
    Workshop „Static Acoustic Monitoring (SAM) as a tool for Environmental Impact Studies with emphasis on Offshore Wind Farm Constructions“; 2006, Stralsund
  • SCANS-II-Projekt, 2006:
    Small Cetaceans in the European Atlantic and North Sea, Abschlussworkshop;,08.12.2006, Edinburgh/UK
  • Qualitätssicherungsstelle des BLMP am UBA, 2005:
    Workshop „Akkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17025“; 31.11.2005, Berlin
  • European Cetacean Society, 2004:
    Workshop on estimation on g(o) in line transect surveys of cetaceans; 28.03.2004 Kolmården/Schweden

5.5 QS - Art. 11 MSRL

Liebe Kolleginnen und Kollegen, die Ausgabe dieses Inhaltselementes wird erst nach Abschluß der Überarbeitung aller Messprogramme wieder erfolgen.

5.6 Entwicklungsbedarf

Es besteht folgender Entwicklungsbedarf:

  • Schulungen (Konzept und Angebote)
  • Entwicklung von Methodenstandards für Auswertung und Qualitätssicherung von POD-Daten
  • Dokumentation der vom Deutschen Meeresmuseum entwickleten Kalibriermethode für TPODs und weitere eingesetzte Messgeräte

Die beteiligten Einrichtungen streben den Aufbau und die Einführung einheitlicher QS-Standards durch die Einführung eines Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO/IEC 17025 an (ARGE BLMP-Beschluss 2006), was im Idealfalle zur Akkreditierung der Einrichtungen führt. Bis 01.01.2012 soll die Etablierung der Qualitätsmanagementsysteme nach DIN EN ISO/IEC 17025 im Rahmen des BLMP abgeschlossen sein.

Für den Bereich des Säugermonitorings müssen teilweise eigene Methoden zur Qualitätssicherung entwickelt und etabliert werden bzw. Anpassungen existierender Qualitätsmanagementdokumente erfolgen.

In diesem Zusammenhang soll neben der Entwicklung einheitlicher Qualitätsstandards (QM-System) auch erreicht werden, dass im Zuge der Erarbeitung von SOPs, die beteiligten Einrichtungen nach einer weitgehend gemeinsamen Vorschrift arbeiten. Dazu sind das vorhandene Muster-Qualitätsmanagementhandbuch anzupassen sowie geeigneter Muster-SOPs zum Säugermonitoring zu erarbeiten.

6 - Literatur

 
  • Conservation and Management Plan for the Wadden Sea Seal Population from 2007-2010
  • OSPAR (2007) Draft Monitoring and Assessment Strategy for Phocoena phocoena (harbour porpoise) populations in the OSPAR Maritime Area. MASH 07/3/3-Add.4-E